Die vorliegende Einsendeaufgabe befasst sich mit dem Thema Stress im Beruf, möglichen Auslösern sowie Gegenmaßnahmen.
Aus dem Inhalt:
- mögliche Belastungen für Mitarbeiter
- Befragung zur Stressbewältigung
- Konzeption einer Maßnahme zur Stressbewältigung
- Überprüfung der Wirksamkeit
Inhaltsverzeichnis
1 UNTERNEHMEN & BELASTUNGEN: GEORG UTZ AG
1.1 Beschreibung des Unternehmens
1.2 Mögliche Belastungen für die Mitarbeiter der Abteilung „Werkzeugbau“ in Bezug auf fünf Belastungsbereiche
1.2.1 Arbeitsprozess: Zeitdruck
1.2.2 Arbeitsbedingungen: Überforderung durch Komplexität und Eigenverantwortung
1.2.3 Arbeitsumgebung: Lärm, Schmutz und unsaubere Luft
1.2.4 Arbeitsmaterialien: Mögliche Gesundheitsgefährdung durch Schwermetalle
1.2.5 Arbeitsressourcen: Hoher Wert der CNC-Maschinen
2 BEFRAGUNG ZUR STRESSBELASTUNG
2.1 Verfahren und Durchführung
2.2 Auswertung
3 KONZEPTION DER MAßNAHME
3.1.1 Arbeitsprozess: Zeitdruck
3.1.2 Arbeitsbedingungen: Überforderung durch Komplexität und Eigenverantwortung
3.1.3 Arbeitsumgebung: Lärm, Schmutz und unsaubere Luft
3.1.4 Arbeitsmaterialien: Mögliche Gesundheitsgefährdung durch Schwermetalle
3.1.5 Arbeitsressourcen: Hoher Wert der CNC-Maschinen
3.1.6 Allgemein
3.1.7 Zusammenfassung
4 ÜBERPRÜFUNG DER WIRKSAMKEIT
4.1 Forschungsfrage
4.2 Hypothesen
4.3 Forschungsdesign
4.4 Untersuchungseinheiten
4.5 Datenerhebung
4.6 Datenanalyse
4.7 Bewertung der Befunde
Zielsetzung & Themen
Das Hauptziel dieser Arbeit ist die Identifikation und Reduktion von arbeitsbedingten Stressfaktoren in der Abteilung "Werkzeugbau" der Georg Utz AG. Die Forschungsfrage untersucht, ob ein spezifisch entwickeltes, multimodales Stressmanagementkonzept die Stressbelastung der Mitarbeiter nachhaltig senken kann.
- Analyse betriebsspezifischer Belastungsfaktoren (Zeitdruck, Lärm, Komplexität).
- Modifikation des AVEM-Fragebogens zur Erfassung individueller Stressoren.
- Entwicklung struktureller und individueller Stressbewältigungsmaßnahmen.
- Implementierung eines Pre-post-Test Forschungsdesigns zur Wirksamkeitsprüfung.
- Förderung der Mitarbeitergesundheit durch gezielte Führungskonzepte und Workshops.
Auszug aus dem Buch
1.2.1 Arbeitsprozess: Zeitdruck
Im Bereich des Arbeitsprozesses können viele Faktoren einen Einfluss auf den möglichen Stressor „Zeitdruck" haben. So ist die Produktionsabteilung auf eine termingerechte Fertigstellung der Werkzeuge angewiesen. Eine verspätete Fertigung im Werkzeugbau wirkt sich somit negativ auf den ganzen Produktionsprozess aus, was bei einer verzögerten Ablieferung des Produktes zu einem hohen Preisnachlass führen kann. Zeitdruck kann insbesondere dann entstehen, wenn sehr kurzfristig Aufträge angenommen werden, der Terminplan eines Produktionsauftrages an und für sich sehr ambitioniert gesteckt wurde oder es im Werkzeugbau zu einem Maschinenausfall und damit einhergehenden Verzögerungen kommt. Überstunden und unplanmäßige Wochenendeinsätze sind dann keine Seltenheit.
Ein weiterer Einflussfaktor auf den Stressor „Zeitdruck“ ist die Tatsache, dass beinahe die Hälfte der Belegschaft der Abteilung aus Lehrlingen besteht. Die Facharbeiter und insbesondere die Lehrlingsbetreuer sind somit einer Doppelbelastung ausgesetzt: Nebst ihrer eigentlichen produzierenden Tätigkeit kümmern sie sich zusätzlich um die Ausbildung der Lehrlinge und müssen sich so auf mehrere Dinge gleichzeitig konzentrieren. Vor allem in Phasen, in welchen die Lehrlinge mehr Aufmerksamkeit brauchen, kann somit durch die Vernachlässigung der eigentlichen Tätigkeit Zeitdruck entstehen.
Zusammenfassung der Kapitel
1 UNTERNEHMEN & BELASTUNGEN: GEORG UTZ AG: Dieses Kapitel beschreibt das Unternehmen und identifiziert fünf spezifische Belastungsbereiche für die Mitarbeiter im Werkzeugbau.
2 BEFRAGUNG ZUR STRESSBELASTUNG: Es wird das methodische Vorgehen zur Stressanalyse vorgestellt, basierend auf dem modifizierten AVEM-Verfahren zur Identifikation individueller Stressoren.
3 KONZEPTION DER MAßNAHME: Hier werden konkrete strukturelle und individuelle Stressmanagementmaßnahmen für die zuvor identifizierten Belastungsbereiche detailliert konzipiert.
4 ÜBERPRÜFUNG DER WIRKSAMKEIT: Dieses Kapitel erläutert den Forschungsplan mittels Pre-post-Test, um die Wirksamkeit der entwickelten Maßnahmen zu evaluieren.
Schlüsselwörter
Stressmanagement, Werkzeugbau, Zeitdruck, AVEM-Verfahren, Mitarbeiterbelastung, CNC-Maschinen, Stressoren, Gesundheitsmanagement, Arbeitsorganisation, Prävention, Arbeitspsychologie, Wirksamkeitsprüfung, Betriebliches Gesundheitsmanagement, Stressbewältigung, Personalentwicklung
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit befasst sich mit der Analyse und Reduktion von arbeitsbedingtem Stress bei Mitarbeitern der Abteilung Werkzeugbau eines Industriebetriebs.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Zentrale Themen sind die Identifikation von Belastungsfaktoren im Arbeitsalltag, die Erstellung eines passgenauen Stressmanagementkonzepts und dessen wissenschaftliche Evaluation.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Das primäre Ziel ist es, durch gezielte strukturelle und individuelle Maßnahmen die psychische und physische Belastung der Mitarbeiter signifikant zu verringern.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Es wird eine schriftliche Befragung mittels eines modifizierten AVEM-Fragebogens eingesetzt und die Wirksamkeit mittels eines quantitativen Pre-post-Test Forschungsdesigns überprüft.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Im Hauptteil erfolgt die detaillierte Darstellung der Belastungsbereiche, die methodische Konzeption der Maßnahmen und der Forschungsplan zur Überprüfung deren Wirksamkeit.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Wichtige Begriffe sind unter anderem Stressmanagement, Arbeitsplatzbelastung, Prävention, AVEM, CNC-Werkzeugbau und Gesundheitsförderung.
Warum wird das AVEM-Verfahren für die Analyse gewählt?
Das AVEM-Verfahren wird gewählt, da es sich um ein wissenschaftlich anerkanntes und im deutschsprachigen Raum weit verbreitetes Instrument zur Erfassung beruflicher Bewältigungsmuster handelt.
Wie soll die Wirksamkeit der Maßnahmen belegt werden?
Die Wirksamkeit soll durch einen direkten Vergleich von Vorher- und Nachher-Werten (Pre-post-Test) nach Implementierung der Maßnahmen belegt werden.
- Quote paper
- Florian Schweer (Author), 2014, Stressmanagement im Unternehmen. Stressoren und Gegenmaßnahmen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/337684