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Der Verlag Springer Science und Business Media. Drei verschiedene Besitzer von 1999 bis 2009

Título: Der Verlag Springer Science und Business Media. Drei verschiedene Besitzer von 1999 bis 2009

Trabajo Escrito , 2012 , 16 Páginas , Calificación: 1,7

Autor:in: Janine Griebmann (Autor)

Ciencia del libro
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Der Springer Verlag ist heutzutage ein führender Wissenschaftsverlag, der vor allem von Forschern in Hochschulen, wissenschaftlichen Instituten und Forschungsabteilungen von Unternehmen genutzt wird. Er ist ein angesehener Anbieter von Fachpublikationen in Europa, besonders für Fachleute aus dem Gesundheitswesen und der Automobil- und Transportbranche.

Der Verlag bietet ein umfassendes Angebot in den Bereichen Wissenschaft, Technik, Medizin, Wirtschaft, Verkehr und Architektur, wobei jährlich circa 2000 Zeitschriften und 7000 neue Buchtitel hinzukommen. Springer weitet sein Angebot stetig aus, ist gegenüber neuen Technologien sehr aufgeschlossen und bietet einen umfassenden Service für Wissenschaftler weltweit. Es bleibt die Frage zu klären, wie Springer nach Reed Elsevier, zum zweitgrößten Verlag im Bereich Wissenschaft, Technik und Medizin wurde und welchen erheblichen Einfluss die Übernahme durch Bertelsmann 1999, der Verkauf an Cinven und Candover 2003 und der Verkauf an EGT und GIC 2009 hatten.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Einführung

2 Gründung des Verlags und internationale Ausbreitung

3 Drei verschiedene Besitzer in 10 Jahren

3.1 Übernahme durch Bertelsmann 1999

3.2 Verkauf an Cinven und Candover 2003

3.3 Verkauf an EQT und GIC 2009

4 Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Unternehmensentwicklung des Springer-Verlags unter Berücksichtigung der häufigen Eigentümerwechsel zwischen 1999 und 2009, um zu analysieren, wie sich diese Transaktionen auf die strategische Ausrichtung und das Wachstum des Verlages ausgewirkt haben.

  • Historische Entwicklung des Springer-Verlags
  • Übernahme durch die Bertelsmann AG
  • Strategische Neuausrichtung durch Finanzinvestoren (Cinven und Candover)
  • Expansion und Schuldenmanagement unter EQT und GIC
  • Umsatzentwicklung und Wettbewerbsfähigkeit

Auszug aus dem Buch

3.2 Verkauf an Cinven und Candover 2003

Im Jahre 2001 schafft BertelsmannSpringer einen Umsatz von 749 Millionen Euro. Die Verlagsgruppe ist damit der größte deutsche Fachverlag (Vgl. Füssel 2010: 121). Im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2002 läuft es ebenfalls gut. Bis dahin erzielt BertelsmannSpringer 359 Millionen Euro. Allerdings beträgt der Anteil am Gesamtumsatz der Bertelsmann AG nur 4 Prozent. Der Medienkonzern erwirtschaftet in den ersten 6 Monaten 8,83 Milliarden Euro. 23,8 Prozent gehen im Vergleich dazu auf die RTL Group zurück, 15,9 Prozent kommen von Gruner + Jahr und jeweils etwa 13 Prozent von den anderen Unternehmensbereichen Random House, BMG, Arvato und DirectGroup. Es scheint so, als ob es sich für Bertelsmann nicht lohnt weiter in den Markt der wissenschaftlichen Fachinformationen zu investieren (Vgl. N.N. 03.09.2002).

Im Juni 2002 gibt Thomas Middelhoff der Süddeutschen Zeitung ein Interview, in welchem deutlich wird, dass sich der Kauf des Springer-Verlages für die Bertelsmann AG nicht gelohnt hat und der Medienkonzern über einen Verkauf nachdenkt: „‚Geschäfte, die unseren Anspruch nach Marktführerschaft nicht erfüllen und nicht in das Konzept eines integrierten Medienunternehmens passen, stehen auf dem Prüfstand. Es zeigt sich, dass unsere Fachverlagsgruppe BertelsmannSpringer diese Kriterien nicht erfüllt‘“ (Füssel 2010: 121).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einführung: Diese Einleitung gibt einen Überblick über die aktuelle Bedeutung des Springer-Verlags als weltweit führender Wissenschaftsverlag und benennt die zentralen Eigentümerwechsel, die den Fokus der Untersuchung bilden.

2 Gründung des Verlags und internationale Ausbreitung: Dieses Kapitel skizziert die historische Entwicklung des Verlags seit der Gründung im Jahr 1842 durch Julius Springer bis hin zum Ende des Familienbesitzes Ende der 1990er Jahre.

3 Drei verschiedene Besitzer in 10 Jahren: Der Hauptteil analysiert detailliert die drei Phasen der Eigentümerschaft durch Bertelsmann, Cinven/Candover sowie EQT/GIC und beleuchtet dabei die jeweiligen strategischen Entscheidungen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen.

4 Zusammenfassung: Dieses Kapitel zieht ein Fazit über die bewegte Dekade der Eigentümerwechsel und ordnet die Bedeutung der Transaktionen für den langfristigen Erfolg und die wirtschaftliche Stabilität des Unternehmens ein.

Schlüsselwörter

Springer-Verlag, Bertelsmann, Eigentümerwechsel, Fachverlag, Wissenschaftsverlag, Umsatzentwicklung, Finanzinvestoren, Cinven, Candover, EQT, GIC, Publikationswesen, Medienkonzern, Internationalisierung, Marktführerschaft

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit?

Die Arbeit analysiert die Unternehmensgeschichte des Springer-Verlags im Zeitraum von 1999 bis 2009, mit einem besonderen Fokus auf die wiederholten Besitzerwechsel in dieser Dekade.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Im Mittelpunkt stehen die strategische Entwicklung eines Wissenschaftsverlags, der Einfluss von Finanzinvestoren auf Medienunternehmen und die Herausforderungen des globalen Wettbewerbs in der Fachverlagsbranche.

Was ist das primäre Ziel der Analyse?

Ziel ist es aufzuzeigen, warum ein renommiertes Unternehmen wie Springer innerhalb von zehn Jahren drei verschiedene Eigentümer hatte und wie sich diese Besitzer auf die Unternehmensstruktur auswirkten.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Untersuchung stützt sich auf eine Literaturanalyse, die Geschäftsberichte, Fachartikel aus dem Börsenblatt sowie relevante medienwissenschaftliche Quellen zur Verlagsgeschichte auswertet.

Was steht im inhaltlichen Hauptteil im Fokus?

Der Hauptteil gliedert sich in die drei Phasen: Die Ära unter Bertelsmann, der Verkauf an Cinven und Candover inklusive der Fusion mit Kluwer, sowie die Übernahme durch EQT und GIC zur Schuldentilgung.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit beschreiben?

Die zentralen Begriffe sind Springer-Verlag, Eigentümerwechsel, Finanzinvestoren, Fachpublikationen, Umsatzwachstum und Verlagsstrategie.

Warum trennte sich Bertelsmann im Jahr 2003 von Springer?

Der Anteil des Verlags am Gesamtumsatz des Bertelsmann-Konzerns war zu gering, und der Bereich entsprach nicht mehr der strategischen Fokussierung auf den Unterhaltungssektor.

Welche Rolle spielten die Schuldenlasten bei den Verkäufen?

Hohe Schuldenstände, insbesondere nach der Ära Cinven und Candover, machten den Verlag zu einem finanziell anspruchsvollen Objekt, weshalb bei späteren Verkäufen die Übernahme der Verbindlichkeiten eine entscheidende Komponente des Kaufpreises war.

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Detalles

Título
Der Verlag Springer Science und Business Media. Drei verschiedene Besitzer von 1999 bis 2009
Universidad
University of Leipzig  (Kommunikations- und Medienwissenschaft)
Calificación
1,7
Autor
Janine Griebmann (Autor)
Año de publicación
2012
Páginas
16
No. de catálogo
V337736
ISBN (Ebook)
9783668271258
ISBN (Libro)
9783668271265
Idioma
Alemán
Etiqueta
Springer Science Business Media Wissenschaft Wissenschaftsverlag Geschichte Übernahme Wissen Hausarbeit
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Janine Griebmann (Autor), 2012, Der Verlag Springer Science und Business Media. Drei verschiedene Besitzer von 1999 bis 2009, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/337736
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