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Bau eines Wohn- und Geschäftshauses. Transferprojekt zum Projektmanagement Fachmann /-frau GPM/IPMA Level D

Titre: Bau eines Wohn- und Geschäftshauses. Transferprojekt zum Projektmanagement Fachmann /-frau GPM/IPMA Level D

Travail de Projet (scientifique-pratique) , 2015 , 59 Pages

Autor:in: Sascha Brückner (Auteur)

Ingénierie - Ingénieur Civil
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Résumé Extrait Résumé des informations

Im vorliegenden Transfernachweis wird ein reales Projekt beschrieben. Lediglich die beschriebene Firma BRE GmbH, der der Auftraggeber angehört, ist fiktiv.

Der Auftraggeber ist Investor und Verwalter seiner eigenen Immobilien. Im Sinne einer Neuorientierung und Erweiterung seines Immobilienportfolios plant er den Bau eines Wohn- und Geschäftshauses. Es ist das erste Projekt mit diesem Ausmaß, bisher hat er nur bestehende Gebäude gekauft und optimiert. Er ist für dieses Projekt der Auftraggeber, gleichzeitig aber auch als Projektleiter der Hauptverantwortlicher für die Planung und Umsetzung des Projektes, da er einerseits konkrete Vorstellungen verwirklicht haben will und andererseits auf bereits bekannte Handwerker zurückgreifen möchte. Für die bautechnische Planung, Umsetzung und Überwachung beauftragt er ein erfahrenes Ingenieurbüro

Angaben zu eigener Rolle (der Autoren) im Projekt
Die Projektgesamtverantwortung trägt hier Sascha Brückner, der Projektleiter und Auftraggeber. Er koordiniert alle Tätigkeiten und übernimmt die Aufgabendelegation an seine Teammitglieder – also die disziplinare Verantwortung.
Die fachliche Verantwortung für den bautechnischen Teil des Projektes übergibt der Projektleiter dem Teammitglied Greiner, in seiner Eigenschaft als Architekt und Bauingenieur. Er ist verantwortlich für die inhaltlich richtige und vollständige Aufgabenerledigung und bestimmt die aus bautechnischer Sicht die notwendigen Methoden und Verfahren.

Das Projekt beginnt mit der Konstruktionsphase, also mit der Erstellung des Konstruktionsplans und der Einreichung der Baugenehmigung (Konstruktionsphase). Bereits vorhanden ist das Grundstück mit einem bestehenden Objekt, welches sich aktuell im Abriss befindet. Das bestehende Objekt erfüllt keine der gewünschten Anforderungen, weder bautechnisch, optisch noch erfüllt es gültige Sicherheitsvorgaben. Das Projekt-Grundstück befindet sich in direkter Nachbarschaft zu einem weiteren Grundstück, welches dem Auftraggeber bereits gehört. In dem neuen Objekt soll im Erdgeschoss das Büro – also die neue Zentrale – für das eigene Unternehmen entstehen. Oberhalb der Büroeinheit werden zwei Wohnungen entstehen, die in einem angespannten Wohnungsmarkt vermietet werden sollen. Das Budget von 220.000,00€ ist den Investmentgrundsätzen des Auftraggebers geschuldet. Seine persönliche Zielstellung (das Nutzenziel des Investors) ist das Erreichen einer Bruttorendite von zehn Prozent.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Projekt und Projektziele

1.1 Projektbeschreibung

1.2 Zielbeschreibung/Zielhierarchie

2 Projektumfeld und Stakeholder

2.1 Projektumfeld, Umfeldfaktoren

2.2 Stakeholder

3 Risikoanalyse

3.1 Erfassung, Klassifizierung und Beschreibung der Risiken

3.2 Quantitative Bewertung der Risiken und Maßnahmen zur Risikobegegnung

4 Projektorganisation

4.1 Organisationsform des Projektes

4.2 Kommunikation

5 Phasenplanung

5.1 Beschreibung der Projektphasen und der Meilensteine

5.2 Veranschaulichung der Projektphasen

6 Projektstrukturplan

6.1 Darstellung und Codierung des PSP

6.2 Arbeitspaketbeschreibung

7 Ablauf und Terminplanung

7.1 Vorgangsliste

7.2 Vernetzter Balkenplan und berechneter Netzplan

8 Einsatzmittel- und Kostenplanung

8.1 Einsatzmittelbedarf / Einsatzmittelplan

8.2 Projektkosten

9 Verhaltenskompetenz

9.1 Kreativität

9.2 Verhandlungsführung (nicht bearbeitet)

9.3 Konflikte und Krisen

9.4 Ergebnisorientierung (nicht bearbeitet)

10 Wahlelemente

10.1 Beschaffung und Verträge (nicht bearbeitet)

10.2 Qualitätsmanagement

10.3 Konfiguration und Änderungen (nicht bearbeitet)

10.4 Projektstart, Projektende (nicht bearbeitet)

10.5 Berichtswesen, Projektdokumentation (nicht bearbeitet)

11 Anhang

11.1 Abkürzungsverzeichnis

11.2 Tabellenverzeichnis

11.3 Abbildungsverzeichnis

11.4 Quellenverzeichnis

12 Anlagen

12.1 Vollständiger Netzplan

Zielsetzung und Themen

Die vorliegende Arbeit beschreibt das Projektmanagement für den Neubau eines dreigeschossigen Wohn- und Geschäftshauses, wobei die Forschungsfrage darauf abzielt, die methodische Planung, Strukturierung und Steuerung des Bauvorhabens unter Berücksichtigung von Kosten-, Zeit- und Qualitätszielen darzulegen.

  • Projektdefinition und Zielhierarchisierung
  • Umfeldanalyse und Stakeholdermanagement
  • Systematische Risikoanalyse und Risikobewertung
  • Projektorganisation und Kommunikation im Team
  • Ablauf-, Termin-, Einsatzmittel- und Kostenplanung

Auszug aus dem Buch

3.2 Quantitative Bewertung der Risiken und Maßnahmen zur Risikobegegnung

Nach der Identifizierung der Risiken sowie den dazugehörigen Ursachen und Wirkungen, ist für jedes Risiko der Risikowert ermittelt worden. Hierzu wurde im Projektteam gemeinsam, die Eintrittswahrscheinlichkeit und die Tragweite – also ein Schadenswert – definiert, aus welchen sich der Risikowert durch Multiplikation ermitteln lässt.

Nach Abschluss dieser Definition wurde für jedes Risiko eine geeignete Maßnahme identifiziert, welche die Eintrittswahrscheinlichkeit, die Tragweite oder beide Faktoren reduzieren und damit den Risikowert herabsetzen.

Zunächst werden dazu die Risiken in einem Risikoportfolio dargestellt. Das gewählte Portfolio für das vorliegende Projekt besteht aus den Dimensionen Tragweite bzw. Schadenshöhe und Eintrittswahrscheinlichkeit mit den Ausprägungsstufen gering und hoch – also vier Quadranten.

Anhand der hier definierten Eintrittswahrscheinlichkeiten und Tragweiten der Risiken, wurden diese im Risikoportfolio eingetragen. Des Weiteren ist jedem der vier Felder sowie in der Mitte des Risikoportfolios jeweils eine Risikostrategie zugeordnet. Für eine Kombination aus geringer Eintrittswahrscheinlichkeit und geringer Tragweite wird die Strategie „akzeptieren“ empfohlen. Dabei wird das geringe Risiko hingenommen, ohne Maßnahmen dagegen zu ergreifen. Für eine Kombination aus geringer Eintrittswahrscheinlichkeit und einer hohen Schadenshöhe sollte die Strategie „verlagern“ gewählt werden. Dabei wird die Schadenshöhe auf null reduziert. Hier wird von vorne herein versucht, durch präventive Maßnahmen das Risiko zu verlagern (typischerweise geschieht dies durch Abschluss einer Versicherung). Bei einer hohen Eintrittswahrscheinlichkeit und einer geringen Schadenshöhe wird die Strategie „vermindern“ empfohlen. Diese reduziert die Eintrittswahrscheinlichkeit durch präventive Maßnahmen. Für ein Risiko sowohl mit hoher Eintrittswahrscheinlichkeit als auch hoher Schadenshöhe, wird die Strategie „vermeiden“ empfohlen. Dabei wird die Eintrittswahrscheinlichkeit durch präventive Maßnahmen auf null herabgesetzt. In der Mitte des Portfolios kann zusätzlich die Strategie „begrenzen“ angewendet werden. Hierbei wird die Tragweite durch korrektive Maßnahmen im Nachhinein reduziert.

Zusammenfassung der Kapitel

Projekt und Projektziele: Einleitung in den Projektsteckbrief, die Projektziele sowie die Definition der Eignung und Rolle des Auftraggebers.

Projektumfeld und Stakeholder: Analyse der internen und externen Einflussfaktoren auf das Projekt sowie Identifikation und Bewertung der beteiligten Stakeholder.

Risikoanalyse: Identifizierung und Klassifizierung von Projektrisiken sowie deren quantitative Bewertung mittels Risikoportfolio und Risikostrategien.

Projektorganisation: Festlegung der Organisationsform als reine Projektorganisation ohne Stammorganisation und Definition der AKV-Matrix.

Phasenplanung: Unterteilung des Projektes in fünf definierte Projektphasen mit entsprechenden Meilensteinen zur Steuerung.

Projektstrukturplan: Darstellung der Projektstruktur durch eine phasen- und aktivitätenorientierte Gliederung mit entsprechender Codierung.

Ablauf und Terminplanung: Dokumentation der zeitlichen Abfolge durch Vorgangslisten sowie netzplantechnische Darstellung des kritischen Pfades.

Einsatzmittel- und Kostenplanung: Ermittlung des Ressourcenbedarfs und der damit verbundenen Projektkosten inklusive Kostengang- und Summenlinien.

Verhaltenskompetenz: Behandlung der Soft Skills im Projektmanagement, insbesondere Kreativitätstechniken sowie der Umgang mit Konflikten und Krisen.

Wahlelemente: Vorstellung von Qualitätsmanagementmethoden wie dem House of Quality und der PDCA-Zyklus-Anwendung.

Anhang: Zusammenstellung von Verzeichnissen und detaillierten Netzplänen.

Schlüsselwörter

Projektmanagement, Bauprojekt, Wohn- und Geschäftshaus, Stakeholderanalyse, Risikoanalyse, Phasenplanung, Projektstrukturplan, Ablaufplanung, Netzplan, Einsatzmittelplanung, Projektkosten, Konfliktmanagement, Qualitätsmanagement, House of Quality, Baurecht.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die systematische Planung und Durchführung eines Bauprojekts (Wohn- und Geschäftshaus) aus der Perspektive des Projektmanagements.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentral sind die Phasenplanung, die Risikoanalyse, die Ressourcen- und Kostenplanung sowie die Stakeholderkommunikation im Bauwesen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist die strukturierte methodische Vorbereitung und Steuerung des Bauvorhabens unter Einhaltung von Budget- und Terminvorgaben.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es werden klassische Methoden des Projektmanagements eingesetzt, wie die Erstellung von Projektstrukturplänen, Netzplantechnik und das „House of Quality“ zur Anforderungsanalyse.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Projektstrukturierung, die detaillierte Ablauf- und Ressourcenplanung sowie die Anwendung von Verhaltenskompetenzen in der Praxis.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Bauprojekt, Risikomanagement, Netzplan und Qualitätsmanagement charakterisieren.

Warum wurde eine reine Projektorganisation gewählt?

Da keine bestehende Stammorganisation vorhanden war und das Team aus spezialisierten, selbstständigen Experten zusammengestellt wurde, war die reine Projektorganisation am effizientesten.

Wie geht das Projekt mit dem Risiko der Mietnachfrage um?

Durch präventive Maßnahmen wie frühzeitige Inserierung und die Nutzung von Maklerkontakten wird das Risiko der geringen Mietnachfrage aktiv gemindert.

Welche Bedeutung hat das "House of Quality" für das Projekt?

Das "House of Quality" dient als Werkzeug, um Kundenanforderungen systematisch zu erfassen, zu gewichten und in technische Projektmerkmale zu übersetzen.

Wie wird mit der Überlastung des Bauingenieurs umgegangen?

Durch die Analyse des Netzplans konnte eine kurzfristige Überlastung identifiziert werden, die durch das Verschieben nicht-kritischer Arbeitspakete, wie Heizung/Sanitär oder Elektrik, aufgelöst werden kann.

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Résumé des informations

Titre
Bau eines Wohn- und Geschäftshauses. Transferprojekt zum Projektmanagement Fachmann /-frau GPM/IPMA Level D
Cours
IPMA Level D - zertifizierter Projektmanager
Auteur
Sascha Brückner (Auteur)
Année de publication
2015
Pages
59
N° de catalogue
V337770
ISBN (ebook)
9783668276277
ISBN (Livre)
9783668276284
Langue
allemand
mots-clé
GPM IPMA Level D Transfernachweis Zertifizierung
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Sascha Brückner (Auteur), 2015, Bau eines Wohn- und Geschäftshauses. Transferprojekt zum Projektmanagement Fachmann /-frau GPM/IPMA Level D, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/337770
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