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Das Konzept der "EuRegios". Liegt die Zukunft der EU im Regionalismus?

Eine Analyse der regionalen Aspekte mit Fokus auf die Europäische Union

Title: Das Konzept der "EuRegios". Liegt die Zukunft der EU im Regionalismus?

Bachelor Thesis , 2014 , 38 Pages , Grade: Gut

Autor:in: Thomas F. Eisenhut (Author)

Politics - Topic: European Union
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Der Einfluss und die Macht von Regionen steigen. Regionalismus-Konzepte werden für die Stärkung des Projektes „Europäische Union“ immer interessanter.

Aber was versteht man eigentlich unter dem Begriff Regionalismus? Diese Begrifflichkeit entstammt von politischen Bewegungen gegen den Nationalstaat. Eine allgemeine Erklärung bzw. Definition ist aufgrund der Vielfalt nicht zu finden. In jedem Fall ist der der Regionalismus mit der Europäischen Integration untrennbar verbunden.

Jedoch ist er auch ein Ausdruck von Gewissheit transnationaler Eigenheit. Der Regionalismus setzt Regionen und die regionale Identität voraus um existieren zu können.
Dem entgegenstehen die kulturelle Regionalisierung sowie der Fundamentalismus. Die Vertreterinnen und Vertreter eines „Europas der Regionen“ sind der Auffassung, dass nur eine starke Region „ein festes Fundament“ für ein „Haus Europa“ bereitstellen kann.

Zum generellen Thema Regionalismus gestaltet sich die Recherche nicht einfach. Speziell zur Thematik der „Euregios“ und der europäischen Regionalpolitik findet man wenige zitierfähige wissenschaftliche Quellen, da dies noch ein eher jüngeres Forschungsfeld darstellt.

Die EU setzt durch ihrer bisherigen Maßnahmen an diesen regionalen Aspekten an und fokussiert die Stärkung der regionalen Stufe. Die Regionen können dazu beitragen, dass der Wunsch eines gesamten von der EU angestrebten europäischen Bewusstseins der Bürger entsteht und somit die Integration regeneriert wird.

Die Kooperation zwischen Regionen fördert die Integration in Europa. Die Initiativen sind bedeutend für finanzielle Bestimmungen des europäischen Regionalismus. Gerade diese stehen im Kontext mit den „EuRegios“. Die Aufgabe ist die grenzüberschreitende Zusammenarbeit von Regionen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Themenstellung und Relevanz der Themenstellung

1.2 Formulierung der Hauptforschungsfrage

1.2.1 Unterfragestellungen

1.2.2 Thesen

1.3 Gliederung

1.4 Methodische Vorgehensweise

2 Theorieansatz

2.1 Begriffsdefinitionen

2.1.1 Begriff „Region“

2.1.2 Regionale Identität

2.1.3 Begriff „Integration“

2.2 Differenzierung

2.2.1 Regionalisierung

2.2.2 Antibegriff „Europa der Regionen“

3 Regionalpolitische Förderung

3.1 Regionale Organisationen

3.1.1 Versammlung der Regionen Europas

3.1.2 Ausschuss der Regionen

3.2 Finanzinstrumente

3.2.1 Strukturfonds

3.2.2 Verteilung

3.3 Europarat

4 Regionale Entwicklungsstrategien

4.1 Gemeinschaftsinitiative Interreg

4.1.1 Rahmenbedingungen

4.1.2 Regionale Bedeutung

4.1.3 Ziele

4.2 Gründung von Europaregionen

4.2.1 Konzept

4.2.2 Grenzregionale Zusammenarbeit

4.2.3 Potential für Regionen

5 Conclusio

6 Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Rolle des Regionalismus innerhalb der Europäischen Union und analysiert, ob Europaregionen als zukunftsfähiges Integrationskonzept dienen können, um nationale Spannungen abzubauen und regionale Entwicklungen zu fördern.

  • Bedeutung des Regionalismus und Identitätsbildung im europäischen Kontext
  • Analyse regionalpolitischer Förderinstrumente und Organisationen
  • Die Rolle von Gemeinschaftsinitiativen wie Interreg für Grenzregionen
  • Strategien und Potenziale der Gründung von Europaregionen (Euregios)
  • Vergleich der Herangehensweisen von Europäischer Union und Europarat

Auszug aus dem Buch

4.2.1 Konzept

Die Idee, dass sich Teilregionen in Grenzgebieten miteinander vereinen und zu einer neuen Region zusammenwachsen, besteht schon seit geraumer Zeit. Von dieser Grundidee stammt der Begriff Europäische Region, welche auch als Euroregion (Euregio) bezeichnet wird. Die Schreibweise dieser Begrifflichkeit variiert in der Fachliteratur stark und es gibt unterschiedliche Definitionen. Ursprünglich kam dieser Entwurf aus Deutschland, als sich 110 Kommunen sowie Städte und Landkreise entschlossen die ersten „Euregios“ für gemeinsame grenzüberschreitende Kooperation zu begründen. Heute gibt es bereits mehr als 30 eigenständige Euroregionen in diesen Grenzgebieten.

Spezielle Lexika, die sich mit der EU beschäftigen definieren Euregio als „Interessengemeinschaften von kommunalen oder regionalen Körperschaften in Grenzregionen zweier oder mehrerer Mitgliedstaaten der EU und ihrer Nachbarstaaten“.

Eine englische Begriffsdefinition lautet auf „Euregion or Euroregion is the common board and administration of a small or large number of subnational public authorities at both sides of one or more common national borders. “

Die Begrifflichkeit kombiniert die Schlagwörter Europa und Region miteinander und besteht aus den Kernelementen Gebiet, Auftrag und Benennung. „Euregios“ sind kommunale Arbeitsgemeinschaften und schaffen langfristige grenzenlose Gefüge im europäischen Regionalismus. Die Grundlage für das Fundament vieler Europaregionen bilden oftmals historische Gemeinsamkeiten.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Themenstellung ein, legt die Hauptforschungsfrage sowie die Thesen fest und beschreibt die methodische Vorgehensweise.

2 Theorieansatz: Es werden zentrale Begriffe wie „Region“, „Regionale Identität“ und „Integration“ definiert sowie eine Abgrenzung zur Regionalisierung vorgenommen.

3 Regionalpolitische Förderung: Dieses Kapitel behandelt die maßgeblichen Organisationen wie die VRE und den AdR sowie Finanzinstrumente und die Rolle des Europarates.

4 Regionale Entwicklungsstrategien: Der Fokus liegt hier auf der Gemeinschaftsinitiative Interreg und der Gründung sowie dem Potenzial von Europaregionen.

5 Conclusio: Die Ergebnisse der Arbeit werden zusammengeführt, die Forschungsfragen beantwortet und Schlussfolgerungen für die europäische Integration gezogen.

6 Zusammenfassung: Dieses Abschlusskapitel bietet eine prägnante Übersicht der wesentlichen Erkenntnisse der Bachelorarbeit.

Schlüsselwörter

Regionalismus, Europäische Union, Europaregionen, Euregio, Interreg, Grenzregionen, Regionale Identität, Integration, Regionalpolitik, Strukturfonds, Gemeinschaftsinitiative, Grenzüberschreitende Kooperation, Ausschuss der Regionen, Europarat, Regionalisierung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Bachelorarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Bedeutung des Regionalismus für das europäische Einigungsprojekt und untersucht, wie regionale Akteure durch Kooperationen in Grenzgebieten zur Entwicklung Europas beitragen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die Arbeit behandelt die theoretischen Grundlagen des Regionalismus, europäische Förderinstrumente wie Interreg, die Rolle von EU-Institutionen wie dem Ausschuss der Regionen sowie das Konzept der Europaregionen.

Welches primäre Ziel verfolgt die Arbeit?

Das Ziel ist zu klären, welche Maßnahmen die Europäische Union zur Förderung des Regionalismus setzt und ob Europaregionen die Zukunft für Europa und die weitere Integration darstellen können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturrecherche, der Analyse relevanter Dokumente, offizieller Berichte und Fachliteratur zur europäischen Regionalpolitik und Integrationsforschung.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Begriffsbestimmung, die Darstellung regionalpolitischer Institutionen und Instrumente sowie die Untersuchung konkreter Strategien und Potenziale für Grenzregionen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Untersuchung?

Wesentliche Schlagwörter sind unter anderem Regionalismus, Euregio, grenzüberschreitende Kooperation, europäische Integration und regionale Identität.

Wie unterscheidet sich der Europarat in seinem Regionen-Verständnis von der EU?

Der Europarat verfolgt einen eher soziologischen, kulturell und geographisch geprägten Ansatz, während das Verständnis der EU pragmatischer, stärker institutionalisiert und eng mit der Regionalpolitik verknüpft ist.

Welche Rolle spielen Interreg-Initiativen für Europaregionen?

Sie dienen als entscheidende finanzielle Basis, die es den Europaregionen ermöglicht, grenzüberschreitende Kooperationsprojekte zu realisieren und institutionelle Netzwerke zu festigen.

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Details

Title
Das Konzept der "EuRegios". Liegt die Zukunft der EU im Regionalismus?
Subtitle
Eine Analyse der regionalen Aspekte mit Fokus auf die Europäische Union
College
Fachhochschule des bfi Wien GmbH  (Politik)
Course
Bachelor-Seminar
Grade
Gut
Author
Thomas F. Eisenhut (Author)
Publication Year
2014
Pages
38
Catalog Number
V337832
ISBN (eBook)
9783668272590
ISBN (Book)
9783668272606
Language
German
Tags
Europa Europäische Union EU AdR Ausschuss der Regionen Region Integration Europa der Regionen Strukturfonds Horizon2020 Regionale Organisation Brüssel Euregio Regionalisierung Euroregion Interreg VRE Struktur Europarat Haus Europa Mitteleuropa MOEL Mittel-und Osteuropa Österreich Centrope Centrope-Region
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Thomas F. Eisenhut (Author), 2014, Das Konzept der "EuRegios". Liegt die Zukunft der EU im Regionalismus?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/337832
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