Um gewährleisten zu können, dass die Trainingspläne für Beweglichkeit und Koordination auf die ausgewählte Person abgestimmt werden können, müssen im Vorfeld einige allgemeine und spezifische Parameter erhoben werden.
Bei der Person handelt es sich um eine 26 Jahre alte Frau, die 167cm groß ist und 62kg wiegt, deren Beruf als Graphikerin eine überwiegend sitzende Tätigkeit ist. Ziel des Trainingsplans soll sein, ihre Beweglichkeit und Haltung zu verbessern, Rücken- und Nackenverspannungen zu beheben, sowie ihre Kopfschmerzen zu lindern.
Inhaltsverzeichnis
1 PERSONENDATEN
1.1 Allgemeine Parameter
1.2 Biometrische Parameter
1.3 Allgemeiner Gesundheitszustand
1.4 Bewertung der erhobenen Daten
2 BEWEGLICHKEITSTESTUNG
2.1 Testdurchführung
2.1.1 Testung der Brustmuskulatur (M. pectoralis major)
2.1.2 Testung der Hüftbeugemuskulatur (M.iliopsoas)
2.1.3 Testung der Kniestreckmuskulatur (M. rectus femoris)
2.1.4 Testung der Kniebeugemuskulatur (Mm. ischiocrurales)
2.1.5 Testung der Wadenmuskulatur (Mm. triceps surae)
3 TRAININGSPLANUNG BEWEGLICHKEITSTRAINING
3.1 Belastungsgefüge
3.2 Dehnprogramm
3.2.1 Dehnübung Halsmuskulatur
3.2.2 Dehnübung Brustmuskulatur
3.2.3 Dehnübung Unterarmstrecker
3.2.4 Dehnübung Bauchmuskulatur
3.2.5 Dehnübung Bauch- und Brustmuskulatur
3.2.6 Dehnübung Gesäßmuskulatur
3.2.7 Dehnübung Hüftbeuge- und Kniestreckmuskulatur
3.2.8 Dehnübung ischiocrurale Muskulatur
3.2.9 Dehnübung Wadenmuskulatur
4 TRAININGSPLANUNG KOORDINATIONSTRAINING
4.1 Belastungsgefüge
5 LITERATURRECHERCHE
5.1 Studie 1: Artikel der Physical Therapy
5.1.1 Versuchsaufbau
5.1.2 Ergebnisse und Schlussfolgerung
5.2 Studie 2: Artikel der JOSPT
5.2.1 Versuchsaufbau
5.2.2 Ergebnisse und Schlussfolgerung
Zielsetzung & Themen
Das Hauptziel dieser Arbeit ist die Erstellung eines individuellen Beweglichkeits- und Koordinationstrainingsplans für eine 26-jährige Probandin, basierend auf einer manuellen Beweglichkeitstestung nach Janda, um bestehenden muskulären Dysbalancen durch sitzende Tätigkeit entgegenzuwirken und die allgemeine Leistungsfähigkeit zu steigern.
- Analyse anthropometrischer und gesundheitlicher Parameter
- Durchführung und Auswertung manueller Beweglichkeitstests
- Konzeption eines zielgerichteten Dehnprogramms
- Gestaltung eines progressiven Koordinationstrainings
- Wissenschaftliche Literaturrecherche zur Effektivität von Dehnmethoden
Auszug aus dem Buch
2.1.1 Testung der Brustmuskulatur (M. pectoralis major)
Die zu Testperson befindet sich in liegender Position auf einer erhöhten Liegefläche. Dabei sind die Beine zur Beckenfixierung angewinkelt und die Füße stehen stabil auf der Liegefläche auf. Für eine exakte Testdurchführung müssen das Becken und der Lendenwirbelsäulenbereich fixiert bleiben, da eine Hyperlordose das Testergebnis sonst manipuliert. Ebenfalls kann durch eine Kontraktion der Bauchmuskulatur eine Fixierung erreicht werden. Der zu testende Arm führt im Schultergelenk eine Abduktion und Außenrotation, sowie eine 90°-Beugung im Ellenbogengelenk durch. Die Handflächen zeigen nach oben. Der Messbereich bei dieser Übung ist die waagerechte Position des Oberarmes zur Horizontalen (Janda, 2000b, S. 270)
Zusammenfassung der Kapitel
1 PERSONENDATEN: Erhebung der biometrischen Daten, gesundheitlichen Voraussetzungen und Trainingsmotive der Testperson zur individuellen Trainingssteuerung.
2 BEWEGLICHKEITSTESTUNG: Durchführung manueller Tests nach Janda zur Identifikation von Beweglichkeitsdefiziten verschiedener Muskelgruppen.
3 TRAININGSPLANUNG BEWEGLICHKEITSTRAINING: Entwicklung eines spezifischen Dehnprogramms basierend auf den Testergebnissen zur Reduktion von Dysbalancen und Schmerzen.
4 TRAININGSPLANUNG KOORDINATIONSTRAINING: Planung eines Koordinationsprogramms zur Steigerung der Gleichgewichtsfähigkeit und zur Unterstützung des Ausgleichs zum beruflichen Alltag.
5 LITERATURRECHERCHE: Analyse von zwei Fachartikeln zur Beurteilung der Effektivität verschiedener Dehnmethoden auf die Bewegungsreichweite.
Schlüsselwörter
Beweglichkeitstraining, Koordinationstraining, Janda, Muskuläre Dysbalance, Dehnprogramm, M. pectoralis major, M. iliopsoas, Gleichgewichtsfähigkeit, Präventionssport, Sportökonomie, Bewegungsanalyse, Trainingslehre, postisometrische Dehnung, Bewegungsdefizit, Trainingssteuerung.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit befasst sich mit der Erstellung und Begründung eines individuellen Trainingsplans für eine Probandin, der sich auf Beweglichkeits- und Koordinationstraining fokussiert.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die Schwerpunkte liegen auf der manuellen Funktionsdiagnostik der Muskulatur sowie der theoretischen Fundierung von Dehnungs- und Koordinationsübungen zur Gesundheitsförderung.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Ziel ist es, durch gezieltes Training muskuläre Dysbalancen zu beheben, die durch eine vorwiegend sitzende berufliche Tätigkeit entstanden sind.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Es werden manuelle Beweglichkeitstestverfahren nach Janda angewendet und die Trainingsplanung durch aktuelle sportwissenschaftliche Literatur und Studienergebnisse gestützt.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil umfasst die detaillierte Testung der Beweglichkeit, die Erstellung von Dehn- und Koordinationsplänen inklusive Übungsbeschreibungen und eine fundierte Literaturrecherche.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Wesentliche Begriffe sind unter anderem Beweglichkeitstraining, Koordinationstraining, muskuläre Dysbalancen, Janda-Testung und Trainingsplanung.
Welchen Einfluss hat die sitzende Tätigkeit auf die Probandin?
Die sitzende Tätigkeit führt zu einer Verkürzung spezifischer Muskelgruppen, insbesondere der Hüftbeuger und Brustmuskulatur, was wiederum zu Haltungsfehlern und Rückenbeschwerden führen kann.
Warum ist der "kurze Fuß nach Janda" wichtig?
Er dient der Stabilisierung des Fußgewölbes und ist essenziell für die korrekte Statik und die Stimulation der Fußrezeptoren bei den Koordinationsübungen.
Welche Rolle spielt die STM/PNF-Methode in der Literaturrecherche?
Die Literaturrecherche vergleicht diese Methode mit dem statischen Dehnen und stellt fest, dass sie sich besonders für Patienten mit orthopädischen Dysfunktionen als geeignet erweisen kann.
- Citar trabajo
- Sabrin Byaah (Autor), 2015, Trainingsplan für Beweglichkeit und Koordination für eine 26-jährige Frau, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/337903