Die vorliegende Arbeit nimmt Bezug auf die Darstellungen zu homo oeconomicus und homo sustinens als Menschenbilder im Artikel „Homo sustinens – Für ein neues Menschenbild“ von Bernd Siebenhüner. Dabei werden nach allgemeinen Ausführungen zur Verwendung von modellhaften Menschenbildern die Grundzüge des homo oeconomicus und die daran formulierte Kritik dargestellt. Dem gegenüber wird der homo sustinens gestellt, sowie eine kritische Prüfung der Legitimationen eines eben solchen Modells durch den Autor.
Inhaltsverzeichnis
- EINLEITUNG
- HAUPTTEIL
- Modellhafte Menschenbilder
- Homo oeconomicus
- Homo sustinens
- Kritik am Homo oeconomicus
- ABSCHLUSS
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Der Artikel „Homo sustinens – Für ein neues Menschenbild“ von Bernd Siebenhüner befasst sich mit der Kritik am homo oeconomicus als Menschenbild und plädiert für ein nachhaltiges Leitbild, das den homo sustinens als Handlungsprinzip verwendet. Der Autor stellt die normative Funktion von Menschenbildern in den Vordergrund und untersucht die Grenzen des homo oeconomicus in Bezug auf Nachhaltigkeit und soziale Verantwortung.
- Kritik am homo oeconomicus als Menschenbild
- Das Konzept des homo sustinens als nachhaltiges Leitbild
- Die Rolle von Altruismus, Kooperation und sozialen Normen
- Die Bedeutung von Erziehung und Sozialisation für nachhaltiges Handeln
- Die Herausforderungen der globalen Wirtschaft im Kontext des homo sustinens
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung stellt das Thema und die Zielsetzung des Artikels vor. Der Haupteil behandelt zunächst die Bedeutung von Menschenbildern in wissenschaftlichen Diskursen und beleuchtet anschließend die Kritik am homo oeconomicus. Dabei werden verschiedene Anwendungsbeispiele und spieltheoretische Experimente herangezogen, die die Schwächen des Modells aufzeigen. Der Autor plädiert dann für den homo sustinens als nachhaltiges Menschenbild und argumentiert, dass altruistische Motive und soziale Verantwortung eine wichtige Rolle für menschliches Handeln spielen. Schließlich werden die Grenzen des homo oeconomicus im Kontext der globalen Wirtschaft diskutiert.
Schlüsselwörter
Homo oeconomicus, Homo sustinens, Menschenbild, Nachhaltigkeit, Altruismus, soziale Verantwortung, Kooperation, globale Wirtschaft, spieltheoretische Experimente, Umweltzerstörung, Erziehung, Sozialisation.
Häufig gestellte Fragen
Was ist der „Homo oeconomicus“?
Es ist ein Modell des Menschen als rein rationaler Nutzenmaximierer, das in der klassischen Wirtschaftstheorie dominiert.
Was versteht man unter dem „Homo sustinens“?
Der Homo sustinens ist ein alternatives Menschenbild von Bernd Siebenhüner, das auf Nachhaltigkeit, Altruismus und sozialer Verantwortung basiert.
Warum wird der Homo oeconomicus kritisiert?
Kritiker bemängeln, dass das Modell soziale Normen, Kooperation und ökologische Nachhaltigkeit ignoriert und menschliches Verhalten zu stark vereinfacht.
Welche Rolle spielen Spieltheorie-Experimente in der Arbeit?
Die Arbeit nutzt spieltheoretische Erkenntnisse, um zu zeigen, dass Menschen in der Realität oft kooperativer und weniger egoistisch handeln, als das Modell des Homo oeconomicus vorhersagt.
Wie fördert man das Leitbild des Homo sustinens?
Der Autor plädiert für die Bedeutung von Erziehung und Sozialisation, um nachhaltiges Handeln als gesellschaftliches Prinzip zu verankern.
- Arbeit zitieren
- Moritz Sehn (Autor:in), 2016, Homo Oeconomicus versus Homo Sustinens, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/337988