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Homo Oeconomicus versus Homo Sustinens

Zum Beitrag Siebenhüners für ein neues Menschenbild in der Ökonomie

Título: Homo Oeconomicus versus Homo Sustinens

Ensayo , 2016 , 5 Páginas , Calificación: 1

Autor:in: Moritz Sehn (Autor)

Política - Política del medio ambiente y climática
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Die vorliegende Arbeit nimmt Bezug auf die Darstellungen zu homo oeconomicus und homo sustinens als Menschenbilder im Artikel „Homo sustinens – Für ein neues Menschenbild“ von Bernd Siebenhüner. Dabei werden nach allgemeinen Ausführungen zur Verwendung von modellhaften Menschenbildern die Grundzüge des homo oeconomicus und die daran formulierte Kritik dargestellt. Dem gegenüber wird der homo sustinens gestellt, sowie eine kritische Prüfung der Legitimationen eines eben solchen Modells durch den Autor.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Hauptteil

3. Abschluss

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit setzt sich kritisch mit den gegensätzlichen Menschenbildern des homo oeconomicus und des homo sustinens auseinander, wie sie von Bernd Siebenhüner beschrieben werden, und untersucht deren jeweilige normative sowie handlungserklärende Gültigkeit in modernen Wirtschaftssystemen.

  • Grundlagen und Definitionen modellhafter Menschenbilder in der Ökonomie
  • Kritische Analyse der rationalen Kosten-Nutzen-Maximierung des homo oeconomicus
  • Diskussion des homo sustinens als nachhaltiger, altruistisch motivierter Gegenentwurf
  • Übertragbarkeit von Erkenntnissen über vormoderne Gemeinschaften auf globale Wirtschaftskontexte
  • Beurteilung der Rolle von Moralität, Erziehung und sozialen Normen für ein nachhaltiges Handeln

Auszug aus dem Buch

Die Kritik am Modell des homo oeconomicus

Das Modell des homo oeconomicus ist, in Anlehnung an die neoklassische Perspektive, bis heute das gängige Menschenbild der Ökonomik. Ausgang findet der homo oeconomicus in der Annahme, menschliches Handeln anhand einer mathematischen Kosten-Nutzen-Rechnung erklären zu können. Handlungsalternativen werden dabei prinzipiell so gewählt, dass der persönlich größte Nutzen bei möglichst geringen persönlichen Kosten erzielt wird – vollkommen rational und egoistisch.

Fragen der Gerechtigkeit, Werte und soziale Normen haben bei der Abwägung keinerlei Relevanz – genau hier liegt die Fragwürdigkeit des beschriebenen Modells und setzt die Kritik des Autors an. Moderne Ökonomen fühlen sich demnach vielmehr einer werturteilsfreier, nicht-ethischen Wissenschaft verschrieben, die normative Fragen bewusst ausblendet. Es gibt demnach also kein gutes oder schlechtes Handeln, sondern nur mehr oder weniger profitable Ergebnisse der Kosten-Nutzen-Abwägung.

Der homo oeconomicus ist ein Modell, dessen Nutzen aufgrund dargestellter Eigenschaften fraglich ist. Anhand einiger Anwendungsbeispiele entlarvt Siebenhüner die Defizite hinsichtlich der Aussagekraft: Das klassische Beispiel für Kritik am Modell des homo oeconomicus ist aus dem Feld der politikwissenschaftlichen Wahlforschung. Für ein Individuum, das anhand einer Kosten-Nutzen-Rechnung seine Handlungsoptionen abwägt, sind umfängliche Informationen nötig, um die rational beste Wahl zu treffen.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Dieses Kapitel stellt die Thematik der Arbeit vor, welche auf den Menschenbildern von Bernd Siebenhüner basiert und die Grundzüge sowie Kritik am homo oeconomicus einführt.

Hauptteil: Hier erfolgt die detaillierte wissenschaftliche Auseinandersetzung mit dem homo oeconomicus sowie die Gegenüberstellung mit dem Leitbild des homo sustinens unter Berücksichtigung verschiedener wissenschaftlicher Disziplinen.

Abschluss: Der Schlussteil bewertet die Forderung nach Moralität in der Ökonomie und reflektiert die Realisierbarkeit eines nachhaltigen Menschenbildes durch intrinsische Motivation.

Schlüsselwörter

homo oeconomicus, homo sustinens, Menschenbild, Ökonomik, Nachhaltigkeit, Kosten-Nutzen-Rechnung, Altruismus, soziale Normen, Moralität, Wirtschaftspsychologie, Kapitalismus, Verhaltensökonomie, individuelle Rationalität

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die kritische Gegenüberstellung zweier ökonomischer Menschenbilder: den egoistischen, nutzenmaximierenden homo oeconomicus und den nachhaltig orientierten homo sustinens.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Zu den Schwerpunkten zählen die theoretische Fundierung von Menschenbildern, die Rolle von Werten in der Ökonomie sowie die Analyse von Kooperationsbereitschaft und Altruismus in modernen Wirtschaftssystemen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage der Arbeit?

Ziel ist es, die Legitimation und Aussagekraft des homo oeconomicus zu hinterfragen und zu prüfen, inwieweit das Modell des homo sustinens als Leitbild für eine nachhaltige globale Wirtschaft fungieren kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literatur- und Quellenanalyse, bei der die Thesen von Bernd Siebenhüner einer kritischen Prüfung durch den Vergleich mit soziologischen, psychologischen und ökonomischen Erkenntnissen unterzogen werden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Defizite des homo oeconomicus, etwa am Beispiel der Wahlforschung, thematisiert spieltheoretische Experimente und diskutiert die Übertragbarkeit von Erkenntnissen aus vormodernen Gemeinschaften auf heutige globale Strukturen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren diese Arbeit?

Wichtige Begriffe sind insbesondere Menschenbild, Nachhaltigkeit, Kosten-Nutzen-Abwägung, Altruismus und das Spannungsfeld zwischen ökonomischer Rationalität und moralischem Handeln.

Warum wird das Modell des homo oeconomicus in der Politikwissenschaft als unzureichend kritisiert?

Das Modell scheitert laut Autor an der Komplexität von Wahlentscheidungen, da die notwendige Informationsbeschaffung und der Aufwand für den Akteur im Vergleich zum subjektiven Nutzen bei der Wahl von Kleinparteien in keinem rationalen Verhältnis stehen.

Wie erklärt die Arbeit die geschlechterspezifischen Unterschiede im Wirtschaftsstudium?

Der Autor verweist auf Beobachtungen, wonach männliche Wirtschaftsstudierende in spieltheoretischen Szenarien eher egoistisches Verhalten zeigen als weibliche Studierende, was mit der ungleichen Verteilung von Führungspositionen korreliert.

Warum bezweifelt der Autor die globale Übertragbarkeit von Nachhaltigkeitskonzepten?

Der Autor argumentiert, dass soziale Normen und Solidarität zwar in kleinen Gruppen funktionieren, jedoch auf komplexe staatliche Gebilde oder eine globale Gemeinschaft kaum ohne Weiteres übertragbar sind, was das Konzept des homo sustinens in der globalen Politik teilweise idealistisch erscheinen lässt.

Final del extracto de 5 páginas  - subir

Detalles

Título
Homo Oeconomicus versus Homo Sustinens
Subtítulo
Zum Beitrag Siebenhüners für ein neues Menschenbild in der Ökonomie
Calificación
1
Autor
Moritz Sehn (Autor)
Año de publicación
2016
Páginas
5
No. de catálogo
V337988
ISBN (Ebook)
9783668274266
Idioma
Alemán
Etiqueta
homo sustinens homo oeconomicus Menschenbild Ökonomie Neoklassik Siebenhüner Nachhaltigkeit
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Moritz Sehn (Autor), 2016, Homo Oeconomicus versus Homo Sustinens, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/337988
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