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Ertragswertverfahren und DCF-Methode

Ein kritischer Vergleich

Title: Ertragswertverfahren und DCF-Methode

Term Paper , 2016 , 29 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Anna Rüttger (Author), Sina Arndt (Author)

Business economics - Operations Research
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Sowohl das Discounted Cash Flow-Verfahren (DCF-Verfahren) als auch die Ertragswertmethode sind wesentliche Bestandteile der Unternehmensbewertung und zählen zu den meistgenutzten Verfahren in der Bewertungs- und Aktienbranche. Das Ziel beider Verfahren ist es, den individuellen Wert eines Unternehmens zu ermitteln und mithilfe des Ergebnisses zu einer Bewertung zu gelangen, die Auskunft darüber gibt, wie wertvoll das Unternehmen in der Gegenwart ist und in Zukunft sein wird.

Es gibt verschiedene Anlässe ein Unternehmen zu bewerten. Zum Beispiel sind Verfahren wie diese für Aktienanalysten ein wichtiger Gegenstand im Arbeitsalltag. Mithilfe solcher Verfahren können Aktienhändler ein Unternehmen sogar so weit bewerten, dass sie auch Informationen darüber geben können, ob die Aktien des Unternehmens am Markt zu einem realistischen Wert gehandelt werden und es möglicherweise Sinn machen könnte in Aktien zu investieren oder diese schnellstmöglich zu verkaufen. Abgesehen davon ist der Wert eines Unternehmens auch dann besonders wichtig, wenn ein Unternehmen verkauft werden soll.

Der erste Teil der Arbeit wird sich mit dem DCF-Modell beschäftigen, welches sich aus zwei verschiedenen Ansätzen zusammensetzt, die zuerst erläutert und anschließend auf dessen Vor- und Nachteile untersucht werden sollen. Danach wird das Ertragswertverfahren dargestellt. Auch hier wird ein Überblick über Vor- und Nachteile gegeben. Anschließend soll ein Praxisbeispiel Schritt für Schritt die zuvor erläuterte Vorgehensweise der DCF-Methode erläutern und veranschaulichen. Aufgrund von Restriktionen hinsichtlich des Umfangs dieser Arbeit wird an dieser Stelle lediglich darauf verwiesen, an welchen Stellen eine Rechnung des Ertragswertverfahrens abweichen würde. Abschließend sollen beide Verfahren kritisch verglichen werden, indem auch auf Gemeinsamkeiten und Unterschiede eingegangen wird.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1 Discounted Cash Flow-Verfahren

1.1 Beschreibung

1.2 Methoden

1.2.1 Entity- Methode (WACC-Ansatz)

1.2.2 Equity-Methode

1.3 Vorteile des DCF-Verfahrens

1.4 Nachteile des DCF-Verfahrens

2 Ertragswertverfahren

2.1 Beschreibung

2.2 Grundsätzliches Vorgehen

2.2.1 Ermittlung der Ertragsüberschüsse

2.2.2 Berechnung des Kapitalisierungszinssatz

2.2.3 Diskontierung des zukünftig erwarteten Gewinns

2.3 Vorteile des Ertragswertverfahren

2.4 Nachteile des Ertragswertverfahren

3 Praxisbeispiel

3.1 Hintergrundinformationen

3.2 Bewertung anhand der DCF-Methode

3.3 Bewertung anhand der Ertragswertmethode

4 Vergleich von Ertragswert- und DCF-Verfahren

4.1 Gemeinsamkeiten

4.2 Unterschiede

5 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Hausarbeit verfolgt das Ziel, einen fundierten und kritischen Vergleich zwischen dem Discounted Cash Flow-Verfahren (DCF-Verfahren) und dem klassischen Ertragswertverfahren durchzuführen. Dabei liegt der Fokus darauf, die methodischen Unterschiede, die Anwendungsvoraussetzungen sowie die jeweiligen Vor- und Nachteile in der Unternehmensbewertung im internationalen Kontext gegenüberzustellen und an einem fiktiven Praxisbeispiel zu verdeutlichen.

  • Grundlagen und Systematik des DCF-Verfahrens und der Ertragswertmethode
  • Methodische Differenzierung zwischen Entity- und Equity-Ansatz beim DCF-Modell
  • Praktische Anwendung der Bewertungsverfahren anhand von fiktiven Kennzahlen
  • Analyse der Gemeinsamkeiten und Unterschiede in Bezug auf Zählergrößen und Diskontierungsfaktoren
  • Kritische Würdigung der Eignung beider Verfahren für unterschiedliche Unternehmensgrößen und Bewertungszwecke

Auszug aus dem Buch

1.2.1 ENTITY- METHODE (WACC-ANSATZ)

Bei dem Entity-Ansatz findet die Ermittlung des Unternehmenswertes statt, indem die Zahlungsüberschüsse mit einem Mischzinssatz, der aus Eigen- und Fremdkapitalkosten besteht, abgezinst werden. Die Kapitalkosten werden gewichtet, weshalb der Abzinsungszinssatz als WACC (Weighted Average Cost of Capital) bezeichnet wird.16 Diese Gewichtung erfolgt auf Basis von Markwerten.17

Die Fremdkapitalkosten setzen sich zusammen aus dem gewogenen durchschnittlichen Kostensatz der einzelnen Fremdkapitalkosten, während die Eigenkapitalkosten aufgrund von Kapitalmarkt- und Preisbildungsmodellen (CAPM) ermittelt werden.18 Der Marktwert des Gesamtkapitals ergibt sich aus der Summe des Barwertes und dem separat bestimmten Marktwert des nicht betriebsnotwendigen Vermögens. Um den Wert des Eigenkapitals zu ermitteln, wird der Marktwert des verzinslichen Fremdkapitals abgezogen.19

Es werden Zahlungsüberschüsse ermittelt, die zur Befriedigung der Ansprüche aller Kapitalgeber zur Verfügung stehen und es geht um Cash Flows vor Abzug von Zins- und Tilgungszahlungen.20

Das Ziel der Berechnung ist die Bestimmung des operativen Netto Cash Flows, der dem vom Unternehmen erwirtschafteten Zahlungsüberschuss vor Berücksichtigung von Finanzierungsmaßnahmen entspricht.21 Um den Gesamtunternehmenswert zu errechnen, werden die Barwerte der Netto Cash Flows mit dem Kapitalkostensatz diskontiert.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Einführung in die Relevanz der Unternehmensbewertung und Vorstellung der zwei zentralen Verfahren: DCF-Verfahren und Ertragswertmethode.

1 Discounted Cash Flow-Verfahren: Detaillierte Darstellung des DCF-Modells, seiner Ansätze (Entity/Equity), sowie dessen spezifischen Vorteilen und Herausforderungen bei der Prognose.

2 Ertragswertverfahren: Erläuterung der Systematik des Ertragswertverfahrens nach IDW S1, inklusive der Ermittlung von Ertragsüberschüssen und Kapitalkosten.

3 Praxisbeispiel: Anwendung der theoretischen Konzepte an einem fiktiven Unternehmen, um die Berechnungsschritte beider Methoden transparent zu machen.

4 Vergleich von Ertragswert- und DCF-Verfahren: Gegenüberstellung der Gemeinsamkeiten und methodischen Unterschiede zur Klärung der Eignung für unterschiedliche Anwendungsfälle.

5 Fazit: Zusammenfassende kritische Betrachtung der Anwendbarkeit beider Verfahren und ihre Bedeutung für die Bewertungspraxis.

Schlüsselwörter

Unternehmensbewertung, DCF-Verfahren, Ertragswertverfahren, WACC, Eigenkapitalkosten, Fremdkapitalkosten, Netto Cash Flow, Marktwert, Diskontierung, Kapitalisierungszinssatz, Investitionstheorie, Unternehmenswert, Finanzplanung, IDW S1, Kapitalkosten.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit den zwei gängigsten Methoden der Unternehmensbewertung: dem Discounted Cash Flow-Verfahren und dem Ertragswertverfahren.

Welche zentralen Themenfelder deckt die Untersuchung ab?

Zentrale Themen sind die theoretische Herleitung beider Verfahren, ihre Anwendung in der Praxis und ein detaillierter Vergleich ihrer Wirkungsweisen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist ein kritischer Vergleich, der aufzeigt, unter welchen Bedingungen welches Verfahren für die Bewertung eines Unternehmens am besten geeignet ist.

Welche wissenschaftliche Methode wird zur Analyse verwendet?

Die Arbeit kombiniert eine Literaturanalyse der Bewertungsmethoden mit einem praktischen, fiktiven Berechnungsbeispiel, um die theoretischen Aspekte zu veranschaulichen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden sowohl das DCF-Verfahren als auch das Ertragswertverfahren einzeln erläutert, anschließend anhand fiktiver Kennzahlen durchgerechnet und schließlich einander gegenübergestellt.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Zu den wichtigsten Begriffen gehören Unternehmensbewertung, DCF-Verfahren, Ertragswertverfahren, Kapitalkosten (WACC), Cash Flow und Barwertberechnung.

Wie unterscheidet sich der WACC-Ansatz vom Ertragswertverfahren?

Während das DCF-Verfahren (WACC) Cash Flows mit gewichteten Gesamtkapitalkosten diskontiert, fokussiert sich das Ertragswertverfahren stärker auf ausschüttbare Gewinne und die Eigenkapitalrendite.

Warum wird in dieser Arbeit mit fiktiven Daten gearbeitet?

Die fiktiven Daten dienen rein der methodischen Veranschaulichung der Rechenschritte, ohne die Komplexität realer Bilanzdaten oder Marktgegebenheiten als Interpretationsquelle zu nutzen.

Welche Rolle spielt der Terminal Value bei der Bewertung?

Der Terminal Value repräsentiert den Wert des Unternehmens für die Zeit nach der expliziten Planungsperiode und stellt in der Regel eine ewige Rente dar.

Wie werden Zunahmen des Working Capital in der Berechnung behandelt?

Zunahmen des Working Capital werden vom Cash Flow subtrahiert, da sie als Mittelbindung fungieren, während Abnahmen (oder negative Werte) entsprechend addiert werden.

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Details

Title
Ertragswertverfahren und DCF-Methode
Subtitle
Ein kritischer Vergleich
College
University of Applied Sciences Essen
Grade
1,3
Authors
Anna Rüttger (Author), Sina Arndt (Author)
Publication Year
2016
Pages
29
Catalog Number
V337989
ISBN (eBook)
9783668274976
ISBN (Book)
9783668274983
Language
German
Tags
ertragswertverfahren dcf-methode vergleich
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anna Rüttger (Author), Sina Arndt (Author), 2016, Ertragswertverfahren und DCF-Methode, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/337989
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