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Beraten will gelernt sein. Entwicklung, Erweiterung und Vertiefung der Beratungskompetenzen im Bachelor-Studiengang Diätologie

Titre: Beraten will gelernt sein. Entwicklung, Erweiterung und Vertiefung der Beratungskompetenzen im Bachelor-Studiengang Diätologie

Thèse de Master , 2015 , 100 Pages , Note: 2

Autor:in: Petra Hömens (Auteur)

Pédagogie - Enseignement supérieur
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Résumé Extrait Résumé des informations

In den Bachelor-Studiengängen der Diätologie werden die angehenden Absolventinnen und Absolventen auf das entsprechende Berufsbild und auf die fachspezifischen Berufsanforderungen hin ausgebildet. Der Erwerb und die Weiterentwicklung der Beratungskompetenzen repräsentieren hierbei ein zentrales Bildungsziel im Bachelor-Studiengang Diätologie. Auf Grundlage der beruflichen Handlungskompetenzen werden die Beratungskompetenzen konkretisiert. Der übergeordnete Bildungsauftrag des Bachelor-Studienganges Diätologie ist es, den Studierenden eine Ausbildung zu bieten, die auf wissenschaftlich basierte Kenntnisse gründet und die Verknüpfung mit der Praxis ermöglicht. Wissenschaftlichkeit, Praxisbezug und Theorie sind die grundlegenden Eckpfeiler im Erwerb der Beratungskompetenzen. Die Aneignung der Beratungskompetenzen zu fördern, zu unterstützen wie auch zu sichern, stellt eine besondere Herausforderung dar. Methodologische und didaktische Konzeptionen können Umsetzungsmöglichkeiten in der Hochschullehre bieten. Aufgrund dessen wurde eine intensive Literaturrecherche nach methodologischen und didaktischen Konzepten, Modellen und Theorien im Bereich der Diätologie vorgenommen. Einschlägige Fachliteraturbezüge und Dissertationen über die Hochschullehre im Studienzweig der Diätologie sind rar zu finden. Unter Berücksichtigung des Berner Modells für professionelle Kommunikation in Gesundheitsberufen existieren derzeit keine didaktischen und methodologisch begründeten Modelle und Konzepte zum Aufbau und zur Entwicklung der Beratungskompetenzen im Bachelor-Studiengang Diätologie. Daraus kann die Folgerung gezogen werden, dass die jeweiligen Ausbildungsstätten selbst das methodologisch-didaktische Vorgehen individuell zu entwickeln und zu entscheiden haben. Diesbezüglich wird das Ziel verfolgt, hochschuldidaktische Empfehlungen für den Aufbau eines Beratungskompetenzmodells zu formulieren.
Die hochschuldidaktischen Empfehlungen bilden das Fundament zur Konzeption eines Beratungskompetenzmodells, welches zur praktischen Erprobung in die Bachelor-Studiengänge im fachspezifischen Bereich der Diätologie integriert werden kann. Die Implementierung eines Beratungskompetenzmodells in die Bachelor-Studiengänge der Diätologie ermöglicht eine Weiterentwicklung des Lehrens und Lernens auf Hochschulniveau.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Problemstellung und Relevanz

1.2 Fragestellung und Zielsetzung

1.3 Methodik

1.4 Aufbau und Gliederung

2 Theoretischer Rahmen

2.1 Definitorische Begriffserklärung der Beratung

2.2 Theoretische Ansätze der Beratung

2.2.1 Personenzentrierter Ansatz

2.2.2 Kooperativer Ansatz

2.2.3 Lösungsorientierter Ansatz

2.2.4 Systemischer Ansatz

2.2.5 Beratungsansätze als Grundlage für die Beratung

2.3 Berufsspezifische Handlungen

2.3.1 Beratung als ein diätologischer Handlungsschwerpunkt

2.3.2 Professionelles Beraten

2.3.3 Beratungsprozess

2.3.4 Resümee des diätologischen Handelns

2.4 Beratungskompetenzen

2.4.1 Fachlich-methodische Kompetenzen

2.4.2 Sozialkommunikative Kompetenzen und Selbstkompetenzen

2.4.3 Beratungstechniken

2.4.4 Grundhaltungen des therapeutischen Beratens

2.4.5 Fähigkeit zum Aufbau einer Beziehungsebene

2.4.6 Übersicht der diätologischen Beratungskompetenzen

3 Hochschuldidaktische Empfehlungen

3.1 Konstruktivistischer Ansatz und Neurodidaktik

3.2 Zielorientierung in der Hochschuldidaktik

3.3 Orientierung an den Taxonomie-Stufen

3.4 Transfer des Wissens

3.5 Handlungsorientierte Didaktik

3.6 Praxisdimension

3.7 Constructive Alignment

3.8 Überblick der hochschuldidaktischen Empfehlungen

4 Diskussion und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Ziel dieser Arbeit ist es, die Beratungskompetenzen einer Diätologin bzw. eines Diätologen im Rahmen des Bachelor-Studienganges Diätologie zu erfassen, zu konkretisieren und darauf basierend hochschuldidaktische Empfehlungen für die Konstruktion eines Beratungskompetenzmodells zu formulieren.

  • Konkretisierung und Beschreibung von Beratungskompetenzen für Diätologen.
  • Analyse theoretischer Beratungsansätze in Bezug auf den diätologischen Kontext.
  • Systematische Aufarbeitung des diätologischen Prozesses und beruflicher Handlungsfelder.
  • Entwicklung hochschuldidaktischer Empfehlungen unter Anwendung konstruktivistischer Ansätze und Neurodidaktik.
  • Integration der Lehr-Lern-Konzepte "Constructive Alignment" und Praxisdimensionen.

Auszug aus dem Buch

2.4.3 Beratungstechniken

Die Qualität eines Beratungsgesprächs wird durch Fertigkeiten der Beraterin bzw. des Beraters beeinflusst. Im Wesentlichen geht es um den Einsatz und Umgang mit Beratungstechniken (vgl. KELLER/THIELE 2004, S. 1). WALTER (vgl. 2011, S. 19) versteht unter Technik das Wissen und den Umgang mit Methoden, die zur Anwendung einer Handlung notwendig sind, und die Fertigkeiten der Person selbst. Diese Beratungstechniken sind auch insofern Beratungsfertigkeiten, als PFÄFFLI (vgl. 2005, S. 62) unter Fertigkeiten Techniken und Automatismen versteht. Beratungstechniken sind nicht getrennt von den fachlich-methodischen Kompetenzen, den sozialkommunikativen Kompetenzen und den Selbstkompetenzen zu sehen. Das Wissen um die Beratungstechniken, die situativ angemessene Wahl sowie der zielgerichtete Einsatz der Beratungstechniken gehören der fachlich-methodischen Kompetenzen an. Die sozialkommunikativen Kompetenzen und die Selbstkompetenzen werden in der methodischen Anwendung der Beratungstechniken ersichtlich. Im Beratungsgespräch werden die verbale und die nonverbale Kommunikationsfähigkeit, die Fähigkeit zur Empathie, Wertschätzung und Kongruenz in Verbindung mit der methodischen Anwendung der Beratungstechniken ersichtlich. „Techniken werden eingesetzt, um vorgegebene Ziele leichter, schneller, präziser oder in sonstiger Hinsicht günstiger erreichen zu können“ (WALTER 2011, S. 19). Das übergeordnete Ziel der Ernährungsberatung sind die langfristige Optimierung und Verbesserung der Lebensstilfaktoren und des Wohlbefindens der Klientinnen und Klienten (vgl. LÜCKERATH/MÜLLER 2014, S. 57). Somit dienen die Beratungstechniken dazu, die Ziele in der Ernährungsberatung und ernährungsmedizinischen Beratung effizienter und effektiver zu erreichen.

Beratungstechniken und Beratungsfertigkeiten werden für denselben Konsens in den Literaturquellen angegeben. Dadurch gleichen sich die Spezifizierungen bezüglich Beratungstechniken von KELLER und THIELE (vgl. 2004) die für Beratungsfertigkeiten von CULLEY (vgl. 2013). LÜCKERATH/MÜLLER (vgl. 2014), KELLER und THIELE (vgl. 2004) und WALTER (vgl. 2011) beschreiben die verschiedenen Beratungsfertigkeiten, die von CULLEY (vgl. 2013) explizit erläutert sind. Darüber hinaus beschreibt CULLEY (vgl. 2013) die Anwendung der Beratungsfertigkeiten im Rahmen eines Beratungsprozesses, sodass auch der angemessene situative Einsatz der Beratungsfertigkeiten berücksichtigt wird.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Beschreibt die Ausgangssituation, die Relevanz der Beratungskompetenzen im Diätologie-Studium, die Forschungsfragen sowie die methodische Vorgehensweise der Arbeit.

2 Theoretischer Rahmen: Erläutert die Begriffsdefinitionen der Beratung, stellt theoretische Beratungsansätze vor und definiert das diätologische Handeln sowie die notwendigen Kompetenzfelder.

3 Hochschuldidaktische Empfehlungen: Formuliert fundierte Empfehlungen für das Lehren und Lernen im Diätologie-Studium, basierend auf Konstruktivismus, Neurodidaktik und Konzepten wie dem Constructive Alignment.

4 Diskussion und Ausblick: Reflektiert das Forschungsziel, die methodische Vorgehensweise und die erzielten Ergebnisse bezüglich der Beratungskompetenzen und der didaktischen Empfehlungen.

Schlüsselwörter

Beratung, Beratungskompetenzen, Diätologie, Ernährungstherapie, hochschuldidaktische Empfehlungen, Constructive Alignment, Neurodidaktik, professionelle Kommunikation, Kompetenzerwerb, Beratungstechniken, Gesprächsführung, Praxisdimension, Ernährungsberatung, Handlungsorientierung, Theorie-Praxis-Transfer.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Masterarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Entwicklung, Erweiterung und Vertiefung von Beratungskompetenzen bei Studierenden des Bachelor-Studienganges Diätologie und erarbeitet darauf aufbauend hochschuldidaktische Empfehlungen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Themen sind der diätologische Prozess, die Definition und Operationalisierung von Beratungskompetenzen, sowie hochschuldidaktische Modelle zur Vermittlung dieser Kompetenzen im universitären Umfeld.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist die Konkretisierung der Beratungskompetenzen von Diätologinnen und Diätologen und die anschließende Formulierung hochschuldidaktischer Empfehlungen für ein Beratungskompetenzmodell.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Die Autorin nutzt eine systematische Literaturrecherche, eine Schneeballsystematik sowie eine vorwärts gerichtete Literatursuche in nationalen und internationalen Datenbanken und Bibliotheken.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in einen theoretischen Rahmen zur Beratung und ein Kapitel zu hochschuldidaktischen Empfehlungen, das den Konstruktivismus, Neurodidaktik und das "Constructive Alignment" umfasst.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit ist durch Begriffe wie Beratungskompetenzen, Diätologie, hochschuldidaktische Empfehlungen, Constructive Alignment und professionelle Kommunikation geprägt.

Welche Rolle spielt das "Berner Modell" in dieser Arbeit?

Das Berner Modell für professionelle Kommunikation in Gesundheitsberufen dient als didaktische und methodische Vorlage zur Erweiterung der Beratungskompetenzen und wird in den Kontext der Diätologie eingebunden.

Warum ist die Abgrenzung von Beratungstypen für die Diätologie wichtig?

Die Abgrenzung ist essenziell, um die berufsspezifische Rolle der Diätologen zwischen präventiver Ernährungsberatung und therapeutischer Ernährungstherapie rechtlich und fachlich korrekt zu definieren.

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Résumé des informations

Titre
Beraten will gelernt sein. Entwicklung, Erweiterung und Vertiefung der Beratungskompetenzen im Bachelor-Studiengang Diätologie
Université
University of Applied Sciences Linz  (FH Gesundheitsberufe OÖ)
Cours
Hochschuldidaktik für Gesundheitsberufe
Note
2
Auteur
Petra Hömens (Auteur)
Année de publication
2015
Pages
100
N° de catalogue
V338116
ISBN (ebook)
9783668287808
ISBN (Livre)
9783668287815
Langue
allemand
mots-clé
Beratung Beratungskompetenzen Diätologie hochschuldidaktische Empfehlungen
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Petra Hömens (Auteur), 2015, Beraten will gelernt sein. Entwicklung, Erweiterung und Vertiefung der Beratungskompetenzen im Bachelor-Studiengang Diätologie, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/338116
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