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Private Equity und Venture Capital als Finanzierungsinstrument für mittelständische Unternehmen und Anlagemöglichkeit für Kapitalanleger

Título: Private Equity und Venture Capital als Finanzierungsinstrument für mittelständische Unternehmen und Anlagemöglichkeit für Kapitalanleger

Trabajo de Seminario , 2016 , 17 Páginas , Calificación: 1,7

Autor:in: Timo Schmale (Autor)

Economía de las empresas - Inversiones y finanzas
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Mit klassischen Finanzierungsformen stößt der deutsche Mittelstand, welcher im internationalen Vergleich einen bemerkenswert hohen Anteil an familiengeführten Unternehmen aufweist, schnell an seine Grenzen. Die höchste Priorität der mittelständischen Unternehmen in Deutschland, denen je nach Definition bis zu 99% aller deutschen Unternehmen zuzurechnen sind, liegt in der Beibehaltung der Unabhängigkeit. Allerdings werden gerade an ihnen der steigende Wettbewerbsdruck, die stärkere Notwendigkeit, das Unternehmen internationaler auszurichten, sowie die Unsicherheiten im weltweiten Finanzsystem nicht vorbeigehen.

Diese erwähnten Einflüsse könnten zu einem Umdenken gerade auch in Finanzierungsthemen führen: weg von klassischen Fremdkapitalfinanzierungen, welche zumeist von Banken bewilligt werden, hin zu mehr Eigenkapitalfinanzierungen. Denn auch Banken müssen sich im Zuge von Basel III neu positionieren, was unter anderem zu höheren Anforderungen an die Unternehmen in Bezug auf Bonität und anderes führen wird. Wie sich die Forderungen von Basel III aber dauerhaft auf die Kreditvergabe auswirken ist noch offen. Teilweise wird hier jedoch bereits von „cherry picking“ geredet. In Folge dessen könnte durchaus die Beteiligungsfinanzierung, in Form von Private Equity (PE) sowie Venture Capital (VC), eine Möglichkeit des Auswegs sein, wenn auch die Unternehmensfinanzierung durch Private Equity nach wie vor nicht die breite Akzeptanz im deutschen Markt hat. Ob dies in Mehrheitsbeteiligungen z.B. aufgrund fehlender Nachfolger oder als Minderheitsbeteiligungen treffender ist, sollte je nach unternehmensindividueller Situation betrachtet werden. Nichtsdestoweniger ist die Finanzierungsform des Private Equity in Deutschland im europäischen Vergleich bislang unterrepräsentiert.

Weiter wird in dieser Arbeit auf die Thematik „Beteiligungen in Form von Private Equity als Anlagemöglichkeit für Kapitalanleger“ eingegangen. Denn auch dies wird im aktuellen Niedrigzinsumfeld bzw. der größtenteils weltweiten Nullzinspolitik der Notenbanken für immer mehr Anlagenotstand bei Kapitalanlegern, sowohl auf institutioneller als auch auf privater Ebene, führen. Wenngleich der Mittelstandsmarkt auch ein hartumkämpfter Markt für Anleger ist, denn neben den Asset Klassen Private Equity und Venture Capital gibt es selbstverständlich weitere Finanzierungsformen für mittelständische Unternehmen.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Private Equity und Venture Capital im Mittelstand

2.1. Situation mittelständischer Unternehmen

2.2. Private Equity und Venture Capital

2.3. Arten von Private Equity Gesellschaften zur Mittelstandsfinanzierung

3. Private Equity als Anlagemöglichkeit für Kapitalanleger

4. Schlussbemerkung

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Bedeutung von Private Equity und Venture Capital als alternative Finanzierungsform für deutsche mittelständische Unternehmen sowie als potenzielle Anlageklasse für institutionelle und private Kapitalanleger vor dem Hintergrund eines herausfordernden Marktumfelds.

  • Strukturanalyse des deutschen Mittelstands und dessen Finanzierungsmodelle.
  • Definition und Abgrenzung von Private Equity und Venture Capital.
  • Klassifizierung und Rolle von Private Equity Gesellschaften bei der Unternehmensfinanzierung.
  • Anlagemöglichkeiten und Diversifikationspotenziale für Investoren.
  • Herausforderungen und Zukunftsaussichten für den Einsatz von Beteiligungskapital.

Auszug aus dem Buch

2.2. Private Equity und Venture Capital

Grundsätzlich sind sowohl PE als auch VC Beteiligungen an zumeist nicht börsennotierten Unternehmen. Private Equity Gesellschaften (PEG) als auch Venture Capital Gesellschaften (VCG) stellen den Unternehmen Eigenkapital zur Verfügung. Eigenkapital ist anders als Fremdkapital Kapital, welches dem Unternehmen von außen durch Aufnahme neuer Gesellschafter oder von innen durch Gewinnthesaurierung zur Verfügung steht. Weitere Unterscheidungsmerkmale, durch die sich Eigenkapital ganz massiv von Fremdkapital abhebt, sind die Dauer der Verfügbarkeit, mit welchem das Unternehmen mit den zur Verfügung gestellten Mitteln planen kann, die Einflussnahme und die Partizipation des Kapitalgebers an den Erträgen des Unternehmens. Der signifikante Unterschied an der Partizipation der Erträge beruht darauf, dass die Eigenkapitalgeber nicht mit festgelegtem Zinsanspruch, welcher bei Fremdkapitalfinanzierungen auch in Verlustsituationen gezahlt wird, ausgestattet sind.

Private Equity, so wie wir es heute kennen, geht u.a. auf die Finanzierung von Eisenbahnstrecken durch Finanzinvestoren im 19. Jahrhundert in den USA zurück. Ziel von Private Equity Investoren ist i.d.R. die Erzielung von Überrenditen im Vergleich zu anderen Anlageformen wie z.B. Immobilien, Aktien oder Renten. Diese Überrenditen sind zumeist aufgrund von Illiquidität des Investments sowie eines erhöhten Risikozinses gegeben. Die Gesellschaften welche in diesem Anlagesegment investieren, gehen sowohl Mehrheits- als auch Minderheitsbeteiligungen mit begrenztem Zeithorizont ein.

„Auch wenn es keine einheitliche Definition des Begriffs „Private Equity“ gibt und dieser häufig sehr weit ausgelegt wird, so hat sich doch in der Literatur eine terminologische Abgrenzung durchgesetzt, die zwischen Private Equity „im weiteren Sinne“ und „Private Equity im engeren Sinne“ differenziert. Während Private Equity i. w. S. auch Gründungs- und Frühphasenfinanzierung (Venture Capital) beinhaltet, welches zumeist nur Minderheitsbeteiligungen einschließt, fokussiert sich Private Equity i. e. S. auf die Spätphasenfinanzierung von Unternehmen und schließt hierbei sowohl Minderheits- als auch Mehrheitsbeteiligungen mit ein.“

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung beleuchtet die Grenzen klassischer Finanzierungsformen für den deutschen Mittelstand und führt in die Thematik der Beteiligungsfinanzierung sowie des Niedrigzinsumfelds für Anleger ein.

2. Private Equity und Venture Capital im Mittelstand: Das Kapitel analysiert die spezifische Situation mittelständischer Unternehmen, definiert die Begriffe Private Equity und Venture Capital und kategorisiert verschiedene Gesellschaftsformen für die Finanzierung.

2.1. Situation mittelständischer Unternehmen: Hier werden die Strukturmerkmale des Mittelstands, dessen Abhängigkeit von Bankkrediten und die wachsenden Herausforderungen wie Nachfolgeproblematiken und Internationalisierungsdruck erörtert.

2.2. Private Equity und Venture Capital: Dieser Abschnitt erläutert die konzeptionellen Unterschiede zwischen Eigen- und Fremdkapital sowie die historische Entwicklung und terminologische Abgrenzung von Beteiligungskapital.

2.3. Arten von Private Equity Gesellschaften zur Mittelstandsfinanzierung: Es wird das Standing von Private Equity im Mittelstand betrachtet, wobei zwischen klassischen amerikanischen Investoren und moderaten, partnerschaftlichen Gesellschaften unterschieden wird.

3. Private Equity als Anlagemöglichkeit für Kapitalanleger: Dieses Kapitel erörtert die Rolle von Private Equity als alternative Assetklasse für Investoren, die in einem Nullzinsumfeld nach Rendite und Diversifikation suchen.

4. Schlussbemerkung: Die Arbeit fasst zusammen, dass Private Equity für den Mittelstand eine wichtige, wenngleich unterrepräsentierte Finanzierungsoption darstellt und für Investoren zur Diversifikation beiträgt.

Schlüsselwörter

Private Equity, Venture Capital, Mittelstand, Eigenkapital, Unternehmensfinanzierung, Beteiligungsgesellschaft, Kapitalanlage, Rendite, Diversifikation, Nachfolgeregelung, Bankkredit, Asset Allokation, Familienunternehmen, Startup, Frühphasenfinanzierung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, wie Private Equity und Venture Capital als Finanzierungsinstrument für mittelständische Unternehmen dienen können und welche Chancen diese Anlageklasse Investoren bietet.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den Schwerpunkten gehören die Finanzierungssituation des deutschen Mittelstands, die Abgrenzung von Private Equity zu traditionellen Krediten und die Möglichkeiten für Investoren, von dieser Assetklasse zu profitieren.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, die Relevanz von Beteiligungskapital in einem Marktumfeld aufzuzeigen, in dem klassische Bankfinanzierungen und Renditen aus traditionellen Anlagen zunehmend unter Druck geraten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturrecherche und der Analyse von praxisorientierten Modellen zur Finanzierung sowie zur Struktur von Private-Equity-Investitionen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Lebensphasen von Unternehmen, die Rolle von Private-Equity-Gesellschaften als Finanzintermediäre und die verschiedenen Investitionswege für Kapitalanleger.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Private Equity, Venture Capital, Mittelstand, Eigenkapitalfinanzierung, Rendite, Diversifikation und Investitionsphasen.

Warum spielt Private Equity für den Mittelstand bisher eine eher untergeordnete Rolle?

Viele Mittelständler legen hohen Wert auf Unabhängigkeit und schrecken vor dem hohen Renditeanspruch sowie dem Image von Private-Equity-Gesellschaften zurück, die oft als aggressiv wahrgenommen werden.

Wie unterscheidet sich Venture Capital von klassischem Private Equity?

Venture Capital fokussiert sich meist auf Gründungs- und Frühphasenfinanzierungen (Startups) mit Minderheitsbeteiligungen, während Private Equity im engeren Sinne oft Spätphasenfinanzierungen und Mehrheitsübernahmen umfasst.

Was ist der Vorteil von indirekten Anlagen über PE-Fonds?

PE-Fonds bieten Privatinvestoren und kleineren Institutionen eine breitere Diversifikation über mehrere Unternehmen, was das Risiko von Totalverlusten bei Einzelinvestments reduziert.

Welche Herausforderungen müssen Anleger bei Private-Equity-Investments beachten?

Die Anlageklasse zeichnet sich durch eine hohe Illiquidität, komplexe Kostenstrukturen und die Notwendigkeit aus, das jeweilige Risikoprofil und die Fachbranche der Zielunternehmen genau zu verstehen.

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Detalles

Título
Private Equity und Venture Capital als Finanzierungsinstrument für mittelständische Unternehmen und Anlagemöglichkeit für Kapitalanleger
Universidad
Frankfurt School of Finance & Management
Curso
Bachelor in Finance and Management
Calificación
1,7
Autor
Timo Schmale (Autor)
Año de publicación
2016
Páginas
17
No. de catálogo
V338207
ISBN (Ebook)
9783668276987
ISBN (Libro)
9783668276994
Idioma
Alemán
Etiqueta
Private Equity Venture Capital mittelständische Unternehmen Kapitalanleger Bachelor of Finance and Management
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Timo Schmale (Autor), 2016, Private Equity und Venture Capital als Finanzierungsinstrument für mittelständische Unternehmen und Anlagemöglichkeit für Kapitalanleger, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/338207
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