Der lange Weg zum Frieden von Venedig 1177


Hausarbeit (Hauptseminar), 2008

20 Seiten, Note: 1,7


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis:

Entscheidung im Mittelalter:
1. Juli 1177
2. Der Ausblick
3. Die Hauptakteure
4. Der Vertrag von Konstanz und Kaiserkrönung
5. Erste Konflikte

Der Konflikt:
1. Das päpstliche beneficium
2. Die Papstwahl 1159
3. Die Rolle Barbarossas
4. Das Konzil zu Pavia und dessen Folgen
5. Der Friede von Venedig
6. Deutungen des Frieden von Venedig
7. Der Vertrag von Anagni
8. Warum plötzliche Einlenkung zum Frieden?

Das Résumé:
1. Was hätte passieren können?
2. Beurteilung und Folgen des Frieden von Venedig

Quellen- und Literaturverzeichnis:
1. Quellen
2. Literatur

Entscheidung im Mittelalter

Juli 1177

24. Juli 1177[1], ein Datum, das in die Geschichte der Welt eingehen sollte. Die Kirchengeschichte verbindet mit diesem Datum den Sieg eines weltlichen Herrschers über einen geistlichen Herrscher. Das Ereignis wird mit dem Namen „Der Friede von Venedig“ betitelt werden.[2]

Die beteiligten Personen waren keine geringeren, als Papst Alexander III. und Kaiser Friedrich Barbarossa, die bei diesem Treffen im Juli 1177 in Venedig das so genannte Alexanderschisma beilegten. Schisma, aus dem Griechischen bedeutet in etwa: Trennung, oder auch Spaltung. In Bezug auf die Kirche wird es als „Aufkündigung kirchliche Gemeinschaft“[3] gedeutet. Dieses Schisma hatte 18 Jahre lang (von 1159-1177) die Geschichte der Welt beeinflusst und „die Kirche und den Erdkreis in zwei feindliche Hälften gespalten“[4] Es gibt eine Vielzahl von Literatur zum Thema, die, wie im folgenden Beispiel aus der immer weiter wachsenden Enzyklopädie im Internet, teilweise grob falsch dargestellt wird:

„Friedrich I. musste schließlich einem Treffen mit Alexander zustimmen. Am 24. Juli 1177 küsste Friedrich Alexander die Füße und hielt als päpstlicher Steigbügel her. Im Frieden von Venedig erkannte Kaiser Alexander III. am 1. August 1177 Friedrich I. als rechtmäßigen Papst an.“[5]

Im Beispiel wurde kurzerhand aus Papst Alexander III. der Kaiser. Wir wollen uns mit verschiedenen Quellen und Literatur zum Thema beschäftigen, die Hintergründe erörtern und versuchen mehrere aufkommende Fragen zu klären und zu erklären.

Der Ausblick

Das Alexanderschisma stellte nicht die erste große Auseinandersetzung zwischen kirchlicher und weltlicher Gewalt im Mittelalter dar.

Spontan sollte jedem ein anderes geschichtliches Ereignis einfallen: Der Canossagang von König Heinrich IV. und der damit verbundene Streit zwischen Papst Gregor dem VII. und dem König. Dieses Ereignis hatte knapp einhundert Jahre zuvor stattgefunden und stellte den Höhepunkt des (so genannten) Investiturstreits dar. Es war ein weiteres Ereignis im großen Machtkampf zwischen Kirche und Staat. Antrieb des Streits war die Einsetzung von Geistlichen in ihr Amt, die Investitur. Es erhebt sich die Frage welchen Stellenwert die Kirche im Mittelalter inne hatte und kann man diese Ereignisse vielleicht miteinander vergleichen?

Weiterhin bleibt beim Frieden von Venedig zu klären, welche Ausgangssituation zum Machtkampf zwischen den Hauptakteuren, dem Schisma dann letztendlich im Jahre 1177 zum Frieden führten. Die Art und Weise wie dieses Friedensbündnis vollzogen wurde, welche unausgesprochenen Handlungen als Symbole zu verstehen sind, wer die beteiligten Personen genau waren und welchen Stellenwert in der Geschichte dem Frieden von Venedig zuzusprechen ist und zu guter Letzt bleibt zu klären, ob es sich wirklich, um eine „tiefe Demütigung des Kaisers vor dem Papst“[6] handelte, wie der Frieden von Venedig mitunter beschrieben wird.

Die Hauptakteure

Um sich mit den aufgeworfenen Fragen auseinandersetzen zu können, sind als erstes kurz und knapp die Hauptakteure im Frieden von Venedig zu beleuchten. Neben ihnen waren natürlich andere Gruppen und Personen daran beteiligt, wie zum Beispiel die Könige von England, Frankreich, Sizilien, Kaiserin Beatrix, Heinrich IV oder auch der byzantinische Kaiser Basileus, doch die Hauptcharaktere waren diese eben nicht.[7] Deswegen sollten sie hier nur kurz erwähnt werden. Der Hauptaugenmerk liegt auf den Hauptpersonen. Es soll erläutert werden, wer die Hauptakteure waren und warum die beiden eine Auseinandersetzung verband. Wir haben es als erstes mit Friedrich I. aus dem Haus der Staufer zu tun. Seine Eltern waren Herzog Friedrich von Schwaben, der Bruder von König Konrad III. und die Welfin Judith. Genannt wurde er Barbarossa, was auf Italienisch so viel heißt wie „Rotbart“. Er wurde etwa 1122 geboren[8] und war seit März 1152 rex Romanorum[9] und ab 1155 auf Kaiser des heiligen römischen Reiches.[10] 1167 ließ er sich vom Gegenpapst zu Alexander III., Paschalis III. erneut in Rom zum Kaiser krönen.[11]

Bekannt wurde er für seine Italienpolitik und Italienzüge, in denen er sich um die Widerherstellung der Macht des Kaisers in den Gebieten südlich der Alpen bemühte.[12] Weiter ist er bekannt für seine Auseinandersetzungen mit Papst Alexander III. und seinem Vetter, Heinrich dem Löwen.[13] Das Hauptaugenmerk wird in dieser Abhandlung natürlich auf dem Machtkampf zwischen ihm und Papst Alexander III. gerichtet sein.

Papst Alexander III. wurde um 1100 als Rolando Bandinelli geboren. Zwischen den Jahren 1142 und 1147 war er Kanoniker an der Kathedralkirche von Pisa, 1151 Kardinalpriester von San Marco und ab dem 16. Mai 1153 Kardinal der römischen Kirche.[14] Ab dem 7. September 1159 bis 30. August 1181 war er Papst, also das Oberhaupt der Römisch-Katholischen Kirche.

Er war allerdings nicht der einzige Papst zu dieser Zeit. Während seiner Amtszeit gab es mehrere Gegenpäpste, das heißt, dass neben ihm jeweils noch ein weiterer Papst im Amt war.

Er lebte 18 Jahre lang im Kampf mit Friedrich Barbarossa, bis durch den Frieden von Venedig das von ihm verhängte Schisma aufgehoben wurde und wieder Frieden einkehrte.[15]

Vertrag von Konstanz und Kaiserkrönung

Obwohl der Konflikt zwischen Friedrich I. und Alexander III., dem so genannten Alexanderschisma erst im Jahre 1159 begann und bis 1177 andauerte, muss man dennoch die Zeit vor 1159 berücksichtigen.

Als Ursprung nehmen wir das Jahr 1153, als Barbarossa einen Vertrag, den Konstanzer Vertag, mit Papst Eugen III. abschloss. Wichtige Punkte dieses Vertrages waren honor papatus und der regalia beati petri. Barbarossa verpflichtete sich, der römischen Kirche die Römer zu unterwerfen und Byzantinern und den Sizilianern entgegenzuwirken.[16] Als Gegenleistung wurde Barbarossa die Kaiserkrönung versprochen, die 1155 auch durchgeführt wurde.[17]

Es bot sich allerdings noch ein Problem. Bevor Eugen III. Barbarossa krönen konnte, verstarb dieser am 9. März 1152.[18] Auch mit dem folgenden Papst sollte Barbarossa kein Glück bezüglich auf die Kaiserkrönung haben, da dieser mit dem Namen Anastasius IV. geweihte, Papst bereits nach einem Jahr Amtszeit am 3. Dezember 1154 verstarb.[19]

Als nächster Papst war nun Hadrian IV., bürgerlich Nicholas Breakspear, im Amt. Dieser drängte bereits kurz nach seinem Amtsantritt auf eine Erneuerung des Vertrages von Konstanz, was darin begründet lag, dass sich Barbarossa zu diesem Zeitpunkt in Italien befand und es dabei sehr leicht für ihn gewesen wäre seinen Teil der Vereinbarung einzulösen, um letztendlich Kaiser des heiligen römischen Reiches zu werden. In diesem Vertrag wurde eine Klausel hinzugefügt, dass der Vertrag auch über die Amts-, bzw. Lebenszeit des Papstes hinaus erhalten bleiben sollte.[20] Einer Kaiserkrönung stand somit nichts mehr im Wege und so wurde Friedrich Barbarossa am 18. Juni 1155 in Rom durch Papst Hadrian IV. zum Kaiser gekrönt.[21]

Erste Konflikte

Man könnte meinen damit wäre alles geregelt und der Weg für eine positive Zusammenarbeit zwischen kirchlicher und weltlicher Gewalt sei gegeben, aber das sollte sich als sehr falsch herausstellen. Der neue Kaiser stellte seine eigenen Interessen über die Bedingungen des Vertrages. Immerhin hatte er sein Ziel bereits erreicht und war Kaiser. Er zog aus Rom ab und brachte alle umliegenden Gebiete und Burgen in seine Gewalt. Auch vor den Petrusregalien, den Hoheitsrechten des Papstes und der Kirche, machte er keinen halt: Sofern möglich versuchte er diese für sich einzunehmen.[22] Er rechtfertigte sein Handeln damit, dass er sagte dass, das „Imperium nicht nackt, sondern mit all seinen Rechtstiteln und Institutionen“ ihm gehörte.[23]

Als Reaktion auf das Verhalten von Friedrich Barbarossa schloss der Papst einen Vertrag mit Wilhelm I., dem Normannenkönig. Es handelte sich dabei um einen Friedensvertrag von 1156, der mit dem Namen „Vertrag von Benevent“ betitelt ist. Da Barbarossa anscheinend kein Interesse daran hatte, den Normannen Einhalt zu gebieten, war das die einzige Möglichkeit für Hadrian IV., einem Krieg aus dem Weg zu gehen.[24] Wilhelm I. erkannte damit die Lehnshoheit der Kirche über das Normannenreich an. Dennoch gab es Einspruch gegen den Vertrag. Hadrian IV. konnte den Vertag nur durch Hilfe von Rolando Bandinelli, dem späteren Alexander III., durchsetzen. Er diente der Sicherung der rechtlichen Eigenständigkeit in Bezug auf die Petrusregalien, die so für Barbarossa unantastbar waren.[25]

Barbarossa sah durch dieses Handeln den Vertrag von Konstanz als gebrochen an und somit war auch ein Konflikt unausweichlich geworden.[26]

Der Konflikt

Das päpstlichebeneficium

Ein für Barbarossa besonders einschlägiges Ereignis, das wohl auch als eine Keimzelle des Konflikts bezeichnet werden kann, findet sich im Jahre 1157 beim Reichstag zu Besançon. Obwohl Alexander III. zu diesem Zeitpunkt noch kein amtierender Papst war, fungierte er schon als Kanzler für den amtierenden Papst, Hadrian IV., der gleichzeitig sein Vorgänger war.[27]

Auf diesem Reichstag wurde Kaiser Friedrich Barbarossa ein Schreiben von Papst Hadrian IV. zugestellt, das in Latein verfasst war. Überbracht und vorgetragen wurde der Brief von Rolando Bandinelli, dem späteren Alexander III., dem zukünftigen Pabst. Im Brief setzte sich Hadrian IV. für Erzbischof Eskil von Lund ein und erinnerte den Kaiser daran, dass er gegenüber der Kirche in Schuld stehe. Immerhin hat er so die Wohltat (beneficium) der Kaiserkrönung erfahren. [28]

Da der Kaiser dem lateinischen allerdings nicht perfekt mächtig war, ließ er sich das gesagte vom Erzbischof von Köln, Rainald von Dassel, übersetzen. Dieser übersetzte beneficium jedoch nicht mit „Wohltat“, sondern mit „Lehen“…[29] Keiner der beteiligten korrigierte den Fehler und Pandinelli fügte sogar noch folgende Ausspruch hinzu:

“ A quo ergo habet, si a domno papa non habet imperium? ” [30]

Damit war die Empörung über den Pabst auf einem Hoch. So was konnte sich der Kaiser nicht gefallen lassen, denn damit sagte der Pabst unmissverständlich, dass er sich unterzuordnen hatte. Jedoch trifft das nicht auf die Bedeutung zu, wenn man es mit der richtigen Bedeutung, „Wohltat“ übersetzt.

Für die Legaten hatte es keine weiteren Konsequenzen. Sie bekamen freies Geleit, um ihre Heimreise anzutreten, auch wenn ein Gefolgsmann mit Schwert auf die Legaten losgegangen war, was der Kaiser jedoch unterband. Man könnte Rainald von Dassel eine mutmaßlich falsche Übersetzung vorwerfen. Das würde auch die Reaktion von Pandinelli rechtfertigen. Das alles könnte durchaus eine Intrige gegen den Kaiser gewesen sein. Es ist wohl auch nicht ohne Grund, dass Rainald von Dassel mitunter in der Literatur als „des Kaisers böser Geist“ bezeichnet wird.[31] Der Papst protestierte gegen diese Verwechslung und versicherte kurze Zeit später, dass er beneficium nur im Sinne von „Wohltat“ gebraucht hatte. Das besänftigte den Kaiser fürs erste, aber nicht vollkommen und legte damit den Grundstein für die Problematik, die in den kommenden Jahren zwischen Kaiser und Papst entstehen sollte.[32]

Ob ernst gemeint, oder auch nicht, Friedrich Barbarossa regierte auf das, was sich in Besançon ereignet hatte, auf dem Reichstag in Roncaglia bei Piacenza. Es wurde über eine rechtliche Neuordnung der Reichsherrschaft in Italien beraten und das Erarbeitete wurde in den ronkalischen Gesetzen festgeschrieben.[33] Darin wurde festgehalten, dass ihm als römisch-deutscher Kaiser alle Rechte zustanden, die die alten oströmischen Kaisern ausgeübt hatten, das bedeutete, dass er nicht nur die oberste Gewalt im Reich, sondern auch über der Kirche inne hatte. Hadrian IV. schickte dem Kaiser Mahnbriefe und drohte mehrfach ihn zu bannen, wenn er nicht die Rechte der Kirche und des Papstes achten würde, doch bevor er seine Drohung in die Tat umsetzen konnte verstarb Hadrian IV. am 1. September 1159.[34]

Die Papstwahl 1159

Doch damit war die Auseinandersetzung bei weitem nicht beendet. Der Papst war zwar verstorben, aber bereits am 07. September wurde Rolando Bandinelli zum Papst gewählt und wurde ab diesem Tag als Alexander III. benannt.[35] Um genau zu sein wurde er als einer von zwei Päpsten gewählt. Denn zeitgleich wurde auch Papst Viktor IV. im Amt bestätigt. Es gab somit zwei Päpste. Einen Papst und einen Gegenpapst. Obwohl es bei der Wahl der Kandidaten 14 Kardinäle für Rolando und nur 2 für Octavian von Monticelli[36], wie Viktor IV. mit bürgerlichem Namen hieß, aussprachen.[37] Laut Mehrheitsentscheid wäre also ohne Frage Rolando zum Papst erhoben worden, doch mit Waffengewalt schaffte es Ocatavian sich Rom als neuer Papst zu präsentieren und Rolando zu vertreiben, der dann mit den Kardinälen, die für ihn gestimmt hatten in die Burg von St. Peter floh. Octavian, der von nun an Viktor IV. heißen sollte, ließ sich umgehend „auf den heiligen Stuhl des Petrus“ erheben.[38] So kam es, dass er rechtmäßige Papst nicht im päpstlichen Palast residieren konnte, sondern gezwungen war im Exil zu leben. Aus Rolando Bandinelli wurde am 20. September 1159 durch die Weihe zum Papst Alexander III. und Octavian von Monticelli wurde am 4. Oktober geweiht, und war von nun an Papst Viktor IV. So kam es, dass die Welt 2 Päpste, die Gleichzeitig im Amt waren, hatte.[39] Beide Päpste nahmen für sich das Recht in Anspruch der rechtmäßige Papstes zu sein.

Die Rolle Barbarossas

Damit hatte das Schisma langsam aber sicher seinen Anfang genommen. Aber welche Rolle spielt Friedrich Barbarossa dabei? - Das ist eine sehr wichtige Frage, auch wenn die Antwort denkbar einfach ist. Er unterstütze Octavian bei der Wahl und der Erhebung zum Papst. Ohne sein Zutun wäre es wahrscheinlich nie zum Eklat gekommen, da der Ausbruch des Alexanderschismas und die doppelte Vertretung Petri auf Erden allein ein Produkt von Barbarossas Gier nach Macht war.

Barbarossa war der Meinung, dass sich eine „kaiserfreundliche“ Politik von den Seiten Roms für ihn als gewinnbringend auszeichnen könnte. Er wandte dabei eine Taktik an, die auch heute immer noch in unserer Politik vorkommt: Er schaffte ein Abhängigkeitsverhältnis, indem er Octavian und seiner ganzen Familie und die gesamte Umgebung im Mai 1159 mit allen Rechten und Regalien als kaiserliches Lehen ausstattete.[40] Es war klar, dass er ihre diese Privilegien wieder entziehen würde, sofern Viktor IV. keine Barbarossa wohl gesonnene Politik vertreten würde. Das erklärt auch die Haltung Octavians sich auch durch einen Putsch, bzw. Waffengewalt das Amt des Papstes anzueignen.[41]

Das Konzil zu Pavia und dessen Folgen

An der Christenheit der Welt gingen diese Ereignisse natürlich auch nicht vorbei, ohne bemerkt zu werden. Die Öffentlichkeit verlange eine Klärung. Und nur Friedrich Barbarossa als Kaiser hatte die Macht, eine Einigung herbeizuführen.[42] Natürlich durfte niemand von seinen Zutun bei der Papstwahl erfahren. Er lud zu einem Konzil zu Pavia ein, um so eine Klärung des Problems herbeizuführen. Interessant sind die Anschreiben der beiden Päpste. So wird Viktor IV. als Papst angeschrieben[43], Alexander III. jedoch nur mit Kanzler Roland.[44]

Das Konzil begann am 5. Februar 1160 ohne Anwesenheit von Alexander III., der bereits das Anschreiben als tiefe Beleidigung empfand und außerdem der Meinung war, da er mit Mehrheit gewählt wurde, seine Rechtmäßigkeit vollkommen außer Frage stand.[45] Es kam wie es kommen musste: Ohne Vertreter für Alexander III. ist es nicht schwer nachzuvollziehen, dass Viktor VI. am 11. Februar als rechtmäßiger Papst bestätigt wurde.[46] Der Kaiser erwies Viktor IV. sogar die Ehrung durch Zügel- und Bügeldienst und einem Fußkuss.[47]

Als Folge des Ganzen wurden Viktor IV. und Friedrich Barbarossa von Alexander III. exkommuniziert. Im Gegenzug exkommunizierte Viktor IV. Alexander III. ebenfalls. Zu erwähnen bleibt jedoch noch, dass beide Päpste ihre Gefolgschaft hatten. Für viele Menschen der damaligen Zeit stellte sich ziemlich schnell heraus, dass das Konzil zu Pavia nur eine Farce Friedrich Barbarossas gewesen war.[48]

Damit war jedoch die Problematik der Wahl von 1159 in ein dauerhaftes Schisma umgewandelt worden, da beide Päpste auf ihre Rechtmäßigkeit bestanden und keiner bereit zur Klärung erschien.

Der Friede von Venedig

Erst im Juli 1177 sollte das Problem eine Klärung erfahren durch Kaiser Friedrich Barbarossa und Papst Alexander III. Am 21. Juli 1177 sicherte Barbarossa schriftlich[49] zu Alexander III. als rechtmäßigen Nachfolger Petri anzuerkennen. [50] Am 24. Juli 1177 traf Barbarossa in Venedig ein, um dem Papst seine Ehrerbietung zu überbringen und letztendlich wieder in die Kirche aufgenommen zu werden.[51] Das Ereignis wird wie folgt beschrieben: „Barbarossa trat vor den Papst, entledige sich seines Mantels, kniete nieder und küsste dem Papst die Füße, bevor er als Geste der Anerkennung vom Papst den Friedenskuss empfing.“[52] Das Ritual des Fußkusses wurde auch am folgenden Tag wiederholt.[53] Bei einer Messe stellte sich Barbarossa ganz nah an die Kanzel von der Alexander III. sprach und dreht seinen Kopf so, dass sein Ohr genau auf Alexander III. zeigte.[54] Im Anschluss erwies er Alexander III. noch Zügel- und Bügeldienst, genau wie er es 1160 bei Viktor IV.[55] getan hatte, und damit galt der Frieden zwischen beiden Parteien als besiegelt.[56] Man beschwor den Vertrag am 1. August 1177.[57] Er beinhaltete neben der Anerkennung von Alexander III. außerdem Frieden mit Sizilien und einen Waffenstillstand mit den lombardischen Städten.[58] Erst am 18. September 1177 verließ Friedrich Barbarossa, nachdem er dem Papst nochmals einen Fußkuss geleistet hatte, Venedig.[59] Diese letzte Geste sollte der Welt das Verhalten beider Parteien für die Zukunft symbolisieren und damit zeigen, dass der Konflikt letztendlich beendet war.[60]

Deutungen des Frieden von Venedig

Die beschriebenen Verhaltensweisen von Barbarossa sind nicht ausschließlich so zu sehen, wie sie beschrieben wurden, sondern man muss auch den symbolischen Charakter berücksichtigen. Zum Beispiel ist die Entledigung seines Mantels als Barbarossa vor den Papst tritt ein höchst polischer Akt. Barbarossa trug seinen purpurroten Kaisermantel, der als Symbol für seine Position als Kaiser stand.[61] Durch das Abwerfen ordnete er sich klar dem Papst unter. Er hatte seine Kaiserwürde für diesen abgelegt um die Vergebung zu erfahren.[62] Es gibt zwar auch den Ansatz, dass er den Mantel abstreift, damit sein Amt nicht mit dem Schuldeingeständnis befleckt wird[63], aber das ist wohl eher unwahrscheinlich, wenn man die anderen Handlungen, die noch folgen sollten, berücksichtig. Er erniedrigte sich selbst indem er dem Papst die Füße küsste und auf diesem Wege um Vergebung bat, die ihm auch gewährt wurde durch den folgenden Friedenskuss des Papstes. Damit war Barbarossa wieder ein Mitglied der Kirche. Hätte der Papst ihm den Friedenskuss verwehrt wäre Barbarossa weiterhin exkommuniziert gewesen.[64] Das Zuwenden des Ohres und sehr nah an der Kanzel stehen kann man dahingehend interpretieren, dass der Kaiser von nun an auf die Worte des Papstes hören wollte, jedoch gibt es dazu leider keine weiteren Forschungen. Als nächstes kann man aber unmissverständlich den Zügel- Bügeldienst deuten. Dabei half er dem Papst auf das Pferd zu steigen und führte das Pferd ein Stück weit. Dies war ein Zeichen der Wertschätzung und Ehrerbietung. Insgesamt kann man das Verhalten Barbarossas so deuten, dass ihm wirklich etwas am Frieden lag und er damit auch die Rechte der Kirche und ihre Selbständigkeit anerkannte, um den Streit beizulegen.[65]

Der Vertrag von Anagni

Es kam so zu einer, für die damalige Zeit, schnellen Einigung, weil der Vertrag nicht erst komplett erarbeitet werden musste, sondern bereits in den wesentlichen Punkten bestand. Der Ursprungsvertrag wurde bereits Anfang November 1176 in Anagni verfasst.[66] Die Überarbeiteten Punkte wurden ebenfalls, bevor Barbarossa überhaupt nach Venedig aufbrach, geregelt und festgehalten.[67]

Hauptpunkte des Vertrages waren, neben der Aufhebung des Schismas, Gegenseitige Anerkennung, Wahrung der gegenseitigen Ehre und Rechte (honor et iura), die Rückgabe des Petrusregalien (omnia regalia et alias possessiones sancti Petri) und deren Bewahrung zu beschützen. Weiter wurde dem Papst die Aufsicht über die Stadt Rom (praefectura urbis) zugesichert. Außerdem versprach der Kaiser mit dem Vertrag sich aus der terri beati petri zurückzuziehen und angestrebt war ein dauerhafter Friede mit den Normannen und den lombardischen Städten.[68]

Die Unterschiede zwischen dem Vertrag von Anagni und dem Vertrag von Chioggia, welcher dann in Venedig besiegelt wurde, sind zwar gering, aber dennoch vorhanden. Barbarossa konnte eine Abschwächung in manchen Punkten erwirken. Als Hauptpunkte sind folgende zu nennen: Die praefectura urbis wurde zwar zurückerteilt, aber nur unter der Bedingung, dass dennoch auch die kaiserlichen Rechte berücksichtigt werden. Der Frieden mit den Normannen und den lombardischen Städten wurde zeitlich eingeschränkt.[69]

Warum die plötzliche Einlenkung zum Frieden?

Eines kann man Barbarossa nicht vorwerfen. Und das ist dass er dumm war. Er erkannte die Möglichkeiten, die sich ihm boten und nutzte viele davon zu seinem persönlichen Vorteil aus. Doch warum aber die Einlenkung zum Frieden und die damit verbundene Demütigung und Machteinbuße?

Eine Möglichkeit zu argumentieren wäre, dass sich vorher keine Möglichkeit geboten hatte, einen Frieden zwischen den Parteien herbeizuführen, jedoch wäre das falsch. Der Gegenpapst Viktor IV. wurde zwar 1159 Papst, verstarb aber schon 5 Jahre später, am 20. April 1164.[70] Durch dieser Ereignis hatte sich die Möglichkeit für die Beilegung des Schismas geboten, jedoch machte das rasche Handeln vom bereits vorher erwähnten, Rainald von Dassel, einen Strich durch die Rechung, indem er bereits zwei Tage nach dem Tod von Viktor IV. für die Erhebung von Paschalis III. sorgte und auf diesem Wege dem Schisma eine verlängerte Lebensdauer bescherte.[71] Paschalis III., der vor seiner Erhebung unter dem Namen Guido von Crema lebte, vollzog abermals für Barbarossa und dessen Gemahlin Beatrix am 1. August 1167 in Rom eine Kaiserkrönung.[72]

Der Hauptgrund für die Einlenkung zum Frieden ist Wohl bei Barbarossas Vetter Heinrich dem Löwen zu suchen, bzw. in dessen Handeln gegenüber Barbarossa. Im Herbst des Jahres 1175 schickte der Kaiser eine bitte nach Truppenunterstützung in das Reich nördlich der Alpen.[73] Er baute besonders auf die Unterstützung seines Vetters, der als mächtigster Fürst und Herrscher über Bayern war.[74] Doch Heinrich der Löwe verweigerte Barbarossa die Unterstützung, und selbst nachdem der Kaiser ihn mit Kniefall anflehte, verweigerte er sie.[75] Obwohl Heinrich der Löwe ein Lehen von Barbarossa besaß und demnach seinem Gehorsam gegenüber dem Kaiser verpflichtet war, rechtfertigte Heinrich der Löwe seine Entscheidung damit, dass sich diese Verpflichtung nicht auf Handlungen „außerhalb der deutschen Lande“ bezog.[76]

Es kam so, wie es unvermeidlich war: Barbarossa zog ohne die Unterstützung von Heinrich dem Löwen und dessen Truppen in den Krieg gegen die und wurde am 29. Mai 1176 bei der Schlacht von Legnano[77] von den Lombarden besiegt. Zu begründen ist dies wirklich durch die versagte Unterstützung des Löwen, da Barbarossa so nur ein sehr viel kleineres Heer aufweisen konnte. Es betrug sich in etwa auf 1000 Ritter und 1000 Mann Fußvolk.[78] Eine Niederlage war im Vergleich zum sehr viel größeren Heer der Lombarden unsausweichlich.

Man kann also zusammenfassen, dass die Gründe für die Einlenkung zum Frieden mit Alexander III. wie folgt lagen: Eine sehr große Niederlage bei der Schlacht von Legnano, seine ständige Überstrapazierung jeglicher Ressourcen bei Auseinandersetzungen in Italien, das immer noch andauernde Schisma sind alles Gründe dafür, dass Barbarossa seine Taten überdachte. Aber letztendlich brachte eine schwere Krankheit das Fass zum überlaufen.[79] Man geht davon aus, dass der Herrscher angesichts der Krankheit und des noch bestehenden Schismas um sein Seelenheil fürchtete. So kam es, dass der sein Gefolge informierte, sie mögen bitte in Friedensverhandlungen mit dem Papst Alexander III. treten, um die Beendung des Schismas herbeizuführen.[80]

Das Résumé

Was hätte passieren können?

Es gibt viele Möglichkeiten, wie die Geschichte hätte anders verlaufen können, wenn gewisse Ereignisse nicht, oder mit anderem Ausgang, stattgefunden hätten. So hätte zum Beispiel Barbarossa mit der Unterstützung seines Vetters bei der Schlacht von Legnano die Oberhand behalten können und sein Reich somit noch weiter ausgebaut. Fraglich ist es auch, ob Friedrich I. überhaupt zu diesem Zeitpunkt die Aussöhnung mit Papst Alexander III. gesucht hätte oder die Bedingungen des Friedens in der Form, wie so vollzogen wurden, zugestimmt hätte.

Es ist sehr wahrscheinlich, dass das heutige Deutschland und Italien, eins wären. Es obliegt jedoch dem Auge des Betrachters, ob man es dann als ein großes Deutsches, oder ein großes Italienisches Reich ansehen würde. Jedoch eins ist sicher, Barbarossas Konflikt mit seinem Heinrich dem Löwen hätte niemals stattgefunden, wenn der Löwe seinen Vetter bei dem Feldzug unterstützt hätte. Heinrich der Löwe besiegelte durch sein Handeln sein eigenes Schicksal[81], was im Krieg Barbarossas gegen seinen Vetter endete.[82]

Beurteilung und Folgen des Frieden von Venedig

Damit wurde der lange Weg zum Frieden von Venedig beschrieben. Anhand der herangezogenen Forschungen kann man mit ziemlicher Sicherheit sagen, dass es sich nicht um eine „tiefe Demütigung des Kaisers vor dem Papst“[83] handelte. Die Hauptproblematik lag darin, dass beide Parteien 18 Jahre brauchten um das bestehende Schisma zu beenden. Es boten sich für beide Seiten Möglichkeiten für die Beilegung, aber keine wollte, oder konnte diese nutzen. Aber eine Demütigung? - Bei den vollzogenen Handlungen beim Treffen 1177 in Venedig handelte es sich immerhin sogar um abgeschwächte Formen mittelalterlicher Verhaltensweisen. Auch wenn es keine Quellen dazu gibt, geht die Geschichtsschreibung aus, dass es bereits vor Venedig war, mündliche Absprachen gegeben haben musste, welche Handlungen Barbarossa in Venedig vollziehen sollte, um Vergebung zu erfahren.

Normalerweise trat ein Büßer im Mittelalter barfuss und im Büßergewand von den Papst, um die Vergebung zu erfahren. So hatte es auch 100 Jahre zuvor beim Canossagang Heinrich IV. stattgefunden, als dieser drei Tage lang Buße vor den Toren der Burg Canossa getan hatte.[84]

Friedrich Barbarossa hätte dieser wahren Demütigung wahrscheinlich nie zugestimmt. Auch sonst kann man die Ereignisse von Canossa nicht wirklich mit dem Frieden von Venedig vergleichen. Auch einige Parallelen gegeben sind, ist Canossa vielmehr ein Markierungsstein in einem Machtkampf gewesen, der Friede von Venedig schaffte es immerhin wirklich Frieden zwischen den sich bekämpfenden Parteien zu schließen. Und auch die Folgen der Ereignisse waren Grundverschieden. In Venedig schaffte man eine Veränderung der Wahlstrukturen bei der Papstwahl herbeizuführen. Auf dem III. Laterankonzil, welches vom 5. bis zum 19. März des Jahres 1179[85], stattfand, führte man die Regelung ein, dass bei der Papstwahl immer eine Zweidrittel- Mehrheit von Nöten war, um rechtsmäßig zu sein. Diese neue Ordnung schaffte es auch für die nächsten 200 Jahre Doppelwahlen zu verhindern.[86] Der Friede von Venedig war die überfällige Beilegung des eines Streits, welcher die Welt zu lang bedrückt hatte.

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Weinfurter, Stefan [Hrsg.], Stauferreich im Wandel. Ordnungsvorstellungen und Politik in der Zeit Friedrich Barbarossas (Mittelalter-Forschungen 9), Stuttgart 2002.

[...]


[1] Hartmann, Kaiser, S. 82.

[2] Ebd., Daten, S. 69.

[3] Roberg, in: LexMa, Schisma, Sp. 1468.

[4] Schreiner, in: Wapnewski, Mittelalter-Rezeption 6, S. 146.

[5] Wikipedia: http://de.wikipedia.org/wiki/Alexander_III._%28Papst%29. Seite 1 von 18

[6] Hiller, Friedrich Barbarossa. Kaiser - Ritter - Held, S. 298.

[7] Laudage, in: Weinfurter, Stauferreich im Wandel, S. 108..

[8] Hartmann, Kaiser, S. 78.

[9] Görich, Staufer, S. 38.

[10] Hartmann, Daten, S. 67.

[11] Schellhorn, Der heilige Petrus, S. 162.

[12] Hiller, Friedrich Barbarossa. Kaiser - Ritter - Held, S.71ff.

[13] Engels, in: LexMa, Barbarossa, Sp. 931ff.

[14] Bagliano, in: Kretschmar, Die Geschichte des Christentums, S. 213ff.

[15] Schellhorn, Der heilige Petrus, S. 161ff.

[16] Laudage, Alexander III. und Friedrich Barbarossa, S. 42f.

[17] Opll, Gestalten des Mittelalters und der Renaissance, S. 203.

[18] Schellhorn , Der heilige Petrus, S. 159.

[19] Ebd., Der heilige Petrus, S. 159.

[20] Laudage, Alexander III. und Friedrich Barbarossa, S. 62f. Seite 4 von 18

[21] Hartmann, Kaiser, S. 78.

[22] Laudage, Alexander III. und Friedrich Barbarossa, S. 101.

[23] Von Freising, Die Taten Friedrichs, S.346-352.

[24] Bautz, in bbKl, Hadrian IV., Sp. 427ff.

[25] Laudage, Alexander III. und Friedrich Barbarossa, S. 87f.

[26] Hiller, Friedrich Barbarossa. Kaiser - Ritter - Held, S. 90f. Seite 5 von 18

[27] Bautz, in: bbKl, Alexander III., Sp. 101f.

[28] Schimmelpfennig, Könige und Fürsten, S. 34.

[29] Von Freising/Rehewin, Gesta Frederici II, S. 437.

[30] Rehewin, Gesta Friederici III, S. 177.

[31] Schellhorn, Der heilige Petrus, S. 162.

[32] Schellhorn, Der heilige Petrus, S. 160.

[33] Görich, Staufer, S. 48.

[34] Schellhorn, Der heilige Petrus, S. 160.

[35] Hartmann, Daten, S. 68.

[36] Maleczek, in LexMa, Viktor IV., Sp. 1666f.

[37] Reuter, Geschichte Alexanders des Dritten, S. 63ff.

[38] Ebd., Geschichte Alexanders des Dritten, S. 65ff.

[39] Schellhorn, Der heilige Petrus, S. 161.

[40] Kehr, Zur Geschichte Viktor IV., S. 65.

[41] Maleczek, in LexMa, Viktor IV., Sp. 1666f.

[42] Reuter, Geschichte Alexanders des Dritten, S. 80-84.

[43] Reuter, Geschichte Alexanders des Dritten, S. 82.

[44] Ebd., Geschichte Alexanders des Dritten, S. 88f.

[45] Laudage, Alexander III. und Friedrich Barbarossa, S. 120.

[46] Ebd., Alexander III. und Friedrich Barbarossa, S. 123.

[47] Görich, Staufer, S. 51.

[48] Reuter, Geschichte Alexanders des Dritten, S. 132.

[49] MGH DD Friderici I., Nr. 687.

[50] Schreiner, Vom geschichtlichen Ereignis zum historischen Exempel, S. 146.

[51] Ebd., Vom geschichtlichen Ereignis zum historischen Exempel, S. 146f.

[52] Schreiner, Vom geschichtlichen Ereignis zum historischen Exempel, S. 147

[53] Ebd., Vom geschichtlichen Ereignis zum historischen Exempel, S. 147.

[54] Weinfurter, Das Papsttum in der Welt des 12. Jahrhunderts, S. 89.

[55] Laudage, Alexander III. und Friedrich Barbarossa, S. 123.

[56] Görich, Staufer, S. 59.

[57] Hartmann, Daten, S. 69.

[58] MGH DD Friderici I., Nr. 687.

[59] Görich, Die Ehre Friedrich Barabrossas, S. 172.

[60] Althoff, Öffentliche Kommunikation im Mittelalter, S. 175.

[61] Görich, Staufer, S. 59.

[62] Weinfurter, Das Papsttum in der Welt des 12. Jahrhunderts, S. 89.

[63] Görich, Die Ehre Friedrich Barbarossas, S. 168.

[64] Görich, Die Ehre Friedrich Barbarossas, S. 168.

[65] Hampe, Deutsche Kaisergeschichte, s. 192.

[66] MGH DD Friderici I., Nr. 658.

[67] MGH DD Friderici I., Nr. 687.

[68] MGH DD Friderici I., Nr. 658.

[69] MGH DD Friderici I., Nr. 687.

[70] Maleczek, in LexMa, Viktor IV., Sp. 1666f.

[71] Görich, Staufer, S. 54.

[72] Kohl, in bbKl, Paschalis III., Sp. 1568f.

[73] Hiller, Barbarossa Chronik, S.282.

[74] Sobecki, in bbKl, Heinrich der Löwe, Sp. 629fff.

[75] Görich, Staufer, S. 61.

[76] Hiller, Friedrich Barbarossa. Kaiser - Ritter - Held, S. 281.

[77] Hartmann, Kaiser, S. 82.

[78] Hiller, Friedrich Barbarossa. Kaiser - Ritter - Held, S.284f. Seite 13 von 18

[79] Gröich, Staufer, S. 57.

[80] Hiller, Friedrich Barbarossa. Kaiser - Ritter - Held. S. 286f.

[81] Sobecki, in bbKl, Heinrich der Löwe, Sp. 629fff

[82] Vgl., Hiller, Barbarossa Chronik, S. 314-346.

[83] Hiller, Friedrich Barbarossa. Kaiser - Ritter - Held, S. 298.

[84] Hartmann, Daten, S. 61.

[85] Ebd., Daten, S. 69.

[86] Ebd., Kaiser, S. 82.

Ende der Leseprobe aus 20 Seiten

Details

Titel
Der lange Weg zum Frieden von Venedig 1177
Hochschule
Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main  (Historisches Seminar)
Veranstaltung
Friedrich Barbarossa, Heinrich der Löwe und Italien
Note
1,7
Autor
Jahr
2008
Seiten
20
Katalognummer
V338465
ISBN (eBook)
9783668278004
ISBN (Buch)
9783668278011
Dateigröße
439 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
frieden, venedig
Arbeit zitieren
Niklas Bastian (Autor), 2008, Der lange Weg zum Frieden von Venedig 1177, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/338465

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