"Erste Erfahrungen mit Rhythmus und ihren Zählzeiten" - entdeckendes und handlungsorientiertes Lernen mit Kopf, Herz und Hand.
Die Schüler kommen mit dem Rhythmus und ihren Zählzeiten in Berührung. Sie entdecken, dass unterschiedliche Rhythmen möglich und schichtbar sind. Der Unterrichtsentwurf ist für Schüler der dritten beziehungsweise vierten Klasse im Musik-Unterricht konzipiert.
Inhaltsverzeichnis
1. Zentrale Kompetenzbereiche laut Kerncurriculum
1.1 Inhaltsbezogener Kompetenzbereich
1.2 Prozessbezogener Kompetenzbereich
2. Zielformulierung
2.1. Unterrichtsziel
2.2. Teillernziele:
Zielsetzung und thematische Schwerpunkte
Das primäre Ziel dieser Unterrichtseinheit ist die Befähigung der Schülerinnen und Schüler, einfache Rhythmen unter Verwendung von Spielpartituren auf Rhythmusinstrumenten selbstständig zu erarbeiten, diese grafisch zu notieren sowie kreativ abzuwandeln und zu präsentieren.
- Vermittlung grundlegender musikalischer Fachbegriffe wie Zählzeit und Rhythmus.
- Einführung in die Arbeit mit grafischen Partituren und Rhythmusinstrumenten.
- Förderung der rhythmisch-melodischen Sicherheit durch praktisches Musizieren.
- Entwicklung von Gestaltungskompetenzen durch selbstständige Rhythmuskreationen.
- Stärkung der kommunikativen Fähigkeiten durch Präsentation der Arbeitsergebnisse.
Auszug aus dem Buch
Erfindet selbst einen Rhythmus
1. Legt die ausgeschnittenen Punkte beliebig auf das Raster und klatscht euch den Rhythmus gegenseitig vor.
2. Legt einen anderen Rhythmus und klatscht euch diesen gegenseitig vor.
3. Entscheidet euch für einen Rhythmus und klebt die Punkte auf.
4. Jeder aus der Gruppe sucht sich ein Rhythmusinstrument aus. Tipp: Ihr müsst nicht alle dasselbe Instrument haben.
5. Teilt die zu spielenden Zählzeiten so untereinander auf, dass sich euer Rhythmus interessant anhört.
6. Übt euren Rhythmus gut ein, damit ihr diesen am Ende der Stunde präsentieren könnt.
Zusatzaufgabe:
7. Sucht euch ein Lied aus eurer Musikmappe heraus, welches im 4/4 Takt steht und versucht euren Rhythmus zum Lied zu spielen.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Zentrale Kompetenzbereiche laut Kerncurriculum: Dieses Kapitel verankert die Unterrichtsstunde im offiziellen Kerncurriculum und definiert die angestrebten Lernbereiche in Wahrnehmung und Gestaltung.
2. Zielformulierung: Hier werden das übergeordnete Unterrichtsziel sowie die detaillierten Teillernziele aufgeführt, die den Fortschritt der Schülerinnen und Schüler messbar machen sollen.
Schlüsselwörter
Rhythmuserziehung, Musikunterricht, Rhythmusinstrumente, Spielpartitur, Zählzeiten, Grundschule, Musikalische Praxis, Rhythmus, Notationsweisen, Elementare Musiklehre, Gruppenarbeit, Kreativität, Musikgestaltung
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit stellt einen detaillierten Unterrichtsentwurf für den Musikunterricht in der Grundschule vor, der sich auf die Vermittlung und Anwendung von Rhythmusgrundlagen konzentriert.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die zentralen Themen sind der bewusste Umgang mit Rhythmusinstrumenten, das Lesen von grafischen Partituren und die selbstständige Gestaltung rhythmischer Sequenzen.
Was ist das primäre Ziel der Unterrichtseinheit?
Ziel ist es, dass die Kinder lernen, Rhythmen nach einer Partitur zu spielen, diese grafisch darzustellen und eigenständig rhythmische Muster zu entwickeln und vorzuführen.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit orientiert sich an musikdidaktischen Prinzipien und den Vorgaben des Kerncurriculums für Grundschulen, wobei musikpraktische Erarbeitung im Vordergrund steht.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Herleitung der Kompetenzen und die konkrete Ausformulierung der Zielsetzungen für die Unterrichtsstunde.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Wichtige Begriffe sind unter anderem Rhythmuserziehung, grafische Partitur, Zählzeit, Musikpraxis und musikalische Gestaltungskompetenz.
Wie werden die Schüler an das selbstständige Arbeiten herangeführt?
Die Schüler nutzen ein spezielles Arbeitsblatt mit einem Raster, in dem sie durch Punkte selbst Rhythmen legen und diese nach der Zuweisung der Zählzeiten auf Instrumenten umsetzen.
Warum spielt die grafische Notation eine so zentrale Rolle?
Grafische Notation dient als Hilfsmittel, um musikalische Strukturen visualisierbar zu machen und den Schülern eine einfache Orientierung beim gemeinsamen Musizieren zu ermöglichen.
- Arbeit zitieren
- Anna Rezmer (Autor:in), 2015, Spielen und selbstständige Erarbeitung von Rhythmen nach einer einfachen Spielpartitur mit Rhythmusinstrumenten (3./4. Klasse Musik), München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/338634