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Die Bestimmung des Naturschönen in Hegels "Ästhetik"

„Warum ist die Natur notwendig unvollkommen in ihrer Schönheit?“

Titre: Die Bestimmung des Naturschönen  in Hegels "Ästhetik"

Essai Scientifique , 2016 , 22 Pages

Autor:in: Norman Franz (Auteur)

Philosophie - Philosophie du XIXe siècle
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Hegel selbst hat keine "Ästhetik" veröffentlicht oder veröffentlichen lassen. Was der Nachwelt als "Ästhetik" überliefert und vermittelt wurde, ist das Ergebniss der Zusammenstellung seiner Vorlesungen. Diese wurden vorerst von seinem Schüler H. G. Hotho redigiert und erweitert. Somit erging es dem Ästhetikteil des philosophischen Systems Hegels wie seiner Geschichts-, Natur- und Religionsphilosophie: sie wurden aus Vorlesungsschriften zusammengestellt, im Nachhinein, und nicht von Hegel selbst ausgearbeitet. Dennoch lässt sich Hegels Ästhetik als Teil seiner Systemphilosophie lesen. System daher, da sich Hegels Systementwurf einzig aus sich selbst zu be-gründen versucht, und nicht aus etwas Anderem.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Hegels System

2.1 Der Begriff

3. Die Idee

3.1 Das Absolute

3.2. Das Schöne

4. Natur

4.1 Das Naturschöne

4.2 Mangelhaftigkeit des Naturschönen

4.2.1 Das Innere im Unmittelbaren als nur Inneres

4.2.2 Die Abhängigkeit des unmittelbaren einzelnen Daseins

4.2.3 Die Beschränktheit des unmittelbaren einzelnen Daseins

5. Resümee

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die philosophische Begründung, warum die Natur in der Ästhetik von G.W.F. Hegel als notwendig unvollkommen in ihrer Schönheit eingestuft wird, und welche Rolle dabei der systemphilosophische Kontext spielt.

  • Die systematische Einordnung von Hegels Ästhetik in sein Gesamtwerk.
  • Die philosophische Bestimmung zentraler Begriffe wie Begriff, Idee und Absolutem.
  • Die Analyse des Naturschönen als eine Form der Objektivität.
  • Die Untersuchung der Mangelhaftigkeit natürlicher Schönheit durch Endlichkeit und Abhängigkeit.
  • Die Abgrenzung von Natur und Geist im Hinblick auf das ästhetische Ideal.

Auszug aus dem Buch

4.2 Mangelhaftigkeit des Naturschönen

Hegel erklärt die Mangelhaftigkeit des Naturschönen bereits in der Einleitung der Ästhetik damit, dass das Kunstschöne „die aus dem Geiste geborene und wiedergeborene Schönheit“ ist (S. 38) und über dem Naturschönen steht, da „der Geist und seine Reproduktionen höher steht als die Natur und ihre Erscheinungen“ (ebd.). Hegel erklärt diese Erhöhung des Geistes über die Erscheinungen der Natur durch die Freiheit. Eine Naturerscheinung ist in sich nicht frei und selbstbewusst, da sie stets in einer Zusammenhangsnotwendigkeit gesehen werden muss, nicht aber nur für sich. Ein gedanklicher Einfall jedoch ist vorübergehend, steht für sich, ist frei.

Hegel meint, dass der Begriff des Höherstehens selbst relativ sei, jedoch durch den erfassenden Geist an Schönheit gewinnt, da das Naturschöne nur ein Reflex des Schönen im Geist ist, und in diesem bereits vorhanden ist.

Die Idee des Schönen erfährt nur im Kunstschönen gemäße Realität, wie Hegel es nennt, denn „das Ideal sei das in sich vollkommene Schöne und die Natur dagegen das unvollkommene“ (ebd. S. 218). Woran zeigt sich diese Unvollkommenheit und warum ist die Natur notwendig unvollkommen? An dieser Stelle setzt der Begriff selbst wieder ein. Denn die Idee ist nicht nur Substanz und Allgemeinheit, sie ist die Einheit des Begriffs und dessen Realität. Und erst in der

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Entstehungsgeschichte von Hegels Ästhetik aus Vorlesungsschriften und legt das methodische Vorgehen fest, um die Ausgangsfrage nach der Unvollkommenheit des Naturschönen zu klären.

2. Hegels System: Dieses Kapitel erläutert die Grundstruktur des Hegelschen Idealismus, in dem sich das System aus sich selbst heraus begründet, wobei insbesondere der Begriff als Basis für das Verständnis des Gesamtsystems eingeführt wird.

3. Die Idee: Es wird dargelegt, wie die Idee die Einheit von Begriff und Realität bildet, das Absolute als Bewegung definiert wird und sich das Schöne als das sinnliche Scheinen dieser Idee bestimmt.

4. Natur: Das Kapitel definiert Natur als Idee in der Form der Äußerlichkeit und führt zum Naturschönen hin, das Hegel als eine Form der Lebendigkeit betrachtet, die jedoch an die Endlichkeit gebunden bleibt.

5. Resümee: Die Zusammenfassung reflektiert die Ergebnisse der Arbeit und bestätigt, dass die Natur aufgrund ihrer Form und der Abhängigkeit ihres Daseins der vollkommenen Schönheit des Geistes nicht gleichkommen kann.

Schlüsselwörter

Hegel, Ästhetik, Naturschönes, Systemphilosophie, Idee, Begriff, Ideal, Unvollkommenheit, Absolute, Geist, Naturphilosophie, Objektivität, Freiheit, Endlichkeit, Erscheinung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert Hegels ästhetische Theorie mit dem Fokus darauf, warum er die Schönheit der Natur im Vergleich zum Kunstschönen als unvollkommen definiert.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Zentrale Themen sind das hegelianische System, die Begriffe von Idee und Begriff, die Naturphilosophie sowie die spezifische Unterscheidung zwischen Naturschönem und Kunstschönem.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist die Beantwortung der Frage, warum die Natur in Hegels Philosophie notwendig als unvollkommen gilt und woran diese Unvollkommenheit konkret festgemacht wird.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine textnahe, systematische Analyse von Hegels Hauptwerken, insbesondere der Ästhetik und der Enzyklopädie, um die philosophischen Begriffe in ihren logischen Zusammenhang einzubetten.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Erarbeitung der Systemgrundlagen, die Definition von Idee und Schönheit sowie die detaillierte Analyse der Mangelhaftigkeit der Natur durch ihre Abhängigkeit und Beschränktheit.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Die Arbeit ist durch Begriffe wie Hegels System, Naturschönes, Idee, Geist, Freiheit und dialektische Entwicklung geprägt.

Wie unterscheidet Hegel das Naturschöne vom Kunstschönen?

Hegel sieht das Kunstschöne als ein aus dem Geiste geborenes Produkt, das über der Natur steht, da es frei und selbstbewusst ist, während das Naturschöne an eine sinnliche, unfreie Zusammenhangsnotwendigkeit gebunden bleibt.

Was bedeutet es, dass das Naturschöne nur „für anderes“ existiert?

Dies bedeutet, dass die Schönheit in der Natur erst durch ein betrachtendes, menschliches Bewusstsein konstituiert wird und nicht aus der Natur selbst heraus als vollkommene, freie Idee produziert wird.

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Résumé des informations

Titre
Die Bestimmung des Naturschönen in Hegels "Ästhetik"
Sous-titre
„Warum ist die Natur notwendig unvollkommen in ihrer Schönheit?“
Université
University of Hagen  (Philosophie)
Auteur
Norman Franz (Auteur)
Année de publication
2016
Pages
22
N° de catalogue
V338722
ISBN (ebook)
9783668283305
ISBN (Livre)
9783668283312
Langue
allemand
mots-clé
Hegel Naturschönheit Ästhetik Bestimmung
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Norman Franz (Auteur), 2016, Die Bestimmung des Naturschönen in Hegels "Ästhetik", Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/338722
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Extrait de  22  pages
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