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Zehn Thesen zur Willensfreiheit bei Geert Keil

Título: Zehn Thesen zur Willensfreiheit  bei Geert Keil

Trabajo Escrito , 2016 , 21 Páginas

Autor:in: Norman Franz (Autor)

Filosofía - Filosofía del siglo XX
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„Je gründlicher man über ein Problem nachdenkt, desto komplizierter wird es. Das Freiheitsproblem ist ein klassisches Beispiel dafür.“ Dies sagt Geert Keil im Vorwort seines Werkes „Willensfreiheit und Determinismus“ (2009, 8), welches auf seiner bereits 2007 veröffentlichten Monografie „Willensfreiheit“ basiert.

Eigentlich wäre es so einfach, sähe man es als Entweder-Oder-Frage: Gibt es einen freien Willen oder ist dieser determiniert? Um das Freiheitsproblem zu lösen, würde es ausreichend sein, zu klären, ob Determinismus wahr ist oder nicht, dass also die Dinge, die passieren, unabänderlich durch Anfangsbedingungen festgelegt und vorherbestimmt sind.
Doch diese scheinbar einfache Beantwortbarkeit der Frage kommt ohne weitere Klärung von Begriffen und Fragen nicht aus. Keil benennt diese mit Freiheit des Willens, Entscheidung, So-oder-anders-Können, alternative Möglichkeiten und Handeln aus einem Grund. Allein die Bestimmung von Determinismus erfordert eine Präzisierung durch Kausalität, Naturgesetzt, Notwendigkeit und Zufall.

Keil sieht eine Verdrängung der klassischen Entweder-Oder-Frage des Freiheitsproblems durch die Vereinbarkeitsproblematik von Freiheit und Determinismus, d.h. ob diese einander ausschließen oder nicht. Dieser Vereinbarkeitsproblematik geht Keil in seinem Buch nach und mündet im Aufstellen von zehn Thesen. Dazu nimmt er einen klaren eigenen Standtpunkt ein.

Die vorliegende Hausarbeit wird sich mit den von Geert Keil aufgestellten zehn Thesen zur Willensfreiheit beschäftigen, wird versuchen, sie zu erklären und ihnen kritisch gegenüber zu stehen. Dazu sind eingangs Begriffserklärungen (Determinisimus, Willensfreiheit, Kompatibilitismus, Inkompatibilitismus, Libertarismus) nötig. Die Hausarbeit wird ein kritisches Resümee abschließen.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Begriffsklärung / Definitionen

2.1 Willensfreiheit

2.2 Determinismus

2.2.1 Laplacescher Dämon

2.3 Kompatibilitismus

2.4 Inkompatibilitismus

2.4.1 Harter Determinismus

2.4.2 Libertarismus

2.5 Schema der Standartpositionen

3. Zehn Thesen zur Willensfreiheit

3.1 Erste These

3.2 Zweite These

3.3 Dritte These

3.4 Vierte These

3.5 Fünfte These

3.6 Sechste These

3.7 Siebte These

3.8 Achte These

3.9 Neunte These

3.10 Zehnte These

4 Resümee

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit verfolgt das Ziel, die von Geert Keil aufgestellten zehn Thesen zur Willensfreiheit zu erläutern und einer kritischen philosophischen Betrachtung zu unterziehen, um die Vereinbarkeit von Libertarismus und menschlicher Handlungsfähigkeit zu untersuchen.

  • Analyse des Freiheitsbegriffs bei Geert Keil
  • Untersuchung der Differenz zwischen Kompatibilitismus und Inkompatibilitismus
  • Erläuterung des libertaristischen Standpunktes
  • Kritische Auseinandersetzung mit der Hirnforschung im Kontext der Willensfreiheit
  • Betrachtung von Handlungsfähigkeit und normativen Anforderungen

Auszug aus dem Buch

3.1 Erste These

Die erste These von Geert Keil lautet: Unsere gewöhnliche vortheoretische Rede über Handlungen und Entscheidungen ist libertarisch geprägt.

Wenn jemand einen anderen oder sich selbst kritisiert wegen seiner Handlung („Das hättest du nicht tun sollen!“), impliziert diese Kritik bereits, dass eine andere Entscheidung des Handelns möglich gewesen wäre. In der Alltagssprache wird von bereits automatisch von einem So-oder-auch-anders-handeln-Können ausgegangen – und ist somit eine libertarische Grundannahme. Würde davon ausgegangen werden, dass ein Anders-handeln-Können nicht möglich gewesen wäre, könnte auch keine Kritik an der Entscheidung und an der Handlung angebracht werden; eine Kritik wäre dann absurd.

Diese libertarische Grundannahme in der Alltagssprache geht von geistig gesunden und nicht psychisch und seelisch behinderten Menschen aus. Bei einer unter starken Zwangsstörungen, Störungen (z.B. Autismus) oder Tics leidenden Person greift die von Keil beschriebene libertarische Grundannahme nur schwer, da ein Anders-handeln-Können von vornherein nicht möglich ist. Dies wird von Keil nicht beachtet; auch weil eine Abgrenzung nur schwer möglich ist.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung führt in die Komplexität des Freiheitsproblems ein und skizziert das Vorhaben, Geert Keils zehn Thesen kritisch zu beleuchten.

2 Begriffsklärung / Definitionen: In diesem Kapitel werden grundlegende Termini wie Willensfreiheit, Determinismus, Kompatibilitismus und Libertarismus definiert, um das Verständnis der Arbeit zu gewährleisten.

3. Zehn Thesen zur Willensfreiheit: Hier werden die zehn Thesen von Geert Keil einzeln vorgestellt, inhaltlich erklärt und einer kritischen Analyse unterzogen.

4 Resümee: Das Resümee fasst die Ergebnisse der Arbeit zusammen und benennt weiterführende Ansätze sowie kritische Anmerkungen zur Thematik.

Schlüsselwörter

Willensfreiheit, Geert Keil, Determinismus, Libertarismus, Kompatibilitismus, Inkompatibilitismus, Handlungsfreiheit, Kausalität, Hirnforschung, Entscheidung, So-oder-anders-Können, Verantwortlichkeit, philosophische Anthropologie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der philosophischen Debatte um die Willensfreiheit, basierend auf den Thesen des Philosophen Geert Keil.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die zentralen Themen umfassen die Definition von Willensfreiheit, die Abgrenzung zwischen deterministischen und libertaristischen Positionen sowie die Kritik am naturwissenschaftlichen Reduktionismus.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist die Erläuterung und kritische Einordnung von Geert Keils "Zehn Thesen zur Willensfreiheit" im Kontext eines wohlverstandenen Libertarismus.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine philosophische Analyse und Exegese, die Begriffe und Argumentationsmuster aus der Primärliteratur kritisch reflektiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine begriffliche Fundierung und die anschließende detaillierte, thesenbasierte Auseinandersetzung mit Keils Position zur Willensfreiheit.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Willensfreiheit, Determinismus, Libertarismus, Kompatibilitismus und das So-oder-anders-Können.

Wie bewertet der Autor das Erstauslösermodell des Handelns?

Der Autor führt aus, dass Geert Keil das Erstauslösermodell als unhaltbar betrachtet, da handelnde Personen keine "unbewegten Beweger" im metaphysischen Sinne sind.

Welche Rolle spielt die Hirnforschung laut Keil für das Freiheitsproblem?

Keil argumentiert, dass die Hirnforschung aus ihren eigenen Mitteln heraus keine relevanten Beiträge zur Lösung des philosophischen Freiheitsproblems leisten kann.

Final del extracto de 21 páginas  - subir

Detalles

Título
Zehn Thesen zur Willensfreiheit bei Geert Keil
Universidad
University of Hagen
Curso
Philosophie
Autor
Norman Franz (Autor)
Año de publicación
2016
Páginas
21
No. de catálogo
V338723
ISBN (Ebook)
9783668285187
ISBN (Libro)
9783668285194
Idioma
Alemán
Etiqueta
Willensfreiheit Thesen Gert Keil
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Norman Franz (Autor), 2016, Zehn Thesen zur Willensfreiheit bei Geert Keil, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/338723
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