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Operative Grundlage für die strategische Ausrichtung der manuellen Kommissionierung

Optimalewege beim Kommissionieren

Titre: Operative Grundlage für die strategische Ausrichtung der manuellen Kommissionierung

Dossier / Travail , 2014 , 21 Pages , Note: 1,3

Autor:in: Nikolaj Nevmyvako (Auteur)

Gestion d'entreprise - Achats, Production, Logistique
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Résumé Extrait Résumé des informations

Innerhalb dieser Seminararbeit wird eine Optimierungsmöglichkeit der manuellen Kommissionierungssysteme aufgezeigt. Dabei konzentriert sich die Ausarbeitung auf das Kommissioniersystem nach dem Mann-zur-Ware-Prinzip. Die maßgebenden Potentiale solcher Systeme liegen in der Reduzierung der Wege, die bei der Kommissioniertätigkeit anfallen. Demnach werden hier in dieser Ausarbeitung einige Optimierungsmöglichkeiten vorgestellt, die eine Reduzierung der Wege im Rahmen der manuellen Kommissionierung ermöglichen.

Im Einzelnen werden im Rahmen dieser Ausarbeitung die folgenden Kapitel verfasst. Im Anschluss an die Einleitung gliedert sich das zweite Kapitel. In diesem werden die wichtigsten Grundlagen der Kommissionierung, die für das Verständnis vonnöten sind, vermittelt. Kapitel drei befasst sich insbesondere mit Optimierungsstrategien, die in der manuellen Kommissionierung angewandt werden können. Anschließend werden im letzten Kapitel die wesentlichen Inhalte dieser Arbeit aufgegriffen und ein Fazit aufgestellt.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Grundlagen

2.1 Begriffsdefinition

2.2 Grundfunktionen des Kommissionierens

2.3 Systematik der Kommissioniersysteme

2.3.1 Organisation

2.3.2 Informationsfluss

2.3.3 Materialfluss

2.4 Stellenwert der manuellen Kommissionierung

3 Optimierungsstrategien

3.1 Lagerplatzvergabestrategien

3.2 Wegstrategien

3.2.1 Wegstrategien bei eindimensionaler Fortbewegung

3.2.2 Wegstrategien bei zweidimensionaler Fortbewegung

4 Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der Effizienzsteigerung manueller Kommissioniersysteme unter Anwendung des Mann-zur-Ware-Prinzips. Das primäre Ziel ist die Identifikation und Vorstellung von Optimierungsmöglichkeiten, die insbesondere durch die Verkürzung von Lagerwegen realisiert werden können, um so die Logistikkosten trotz steigenden Kommissionieranteils zu begrenzen.

  • Grundlagen und Systematik manueller Kommissioniersysteme
  • Bedeutung der Kommissionierung für die Distributionslogistik
  • Optimierung der Lagerplatzvergabe mittels ABC- und XYZ-Analyse
  • Methoden zur Optimierung der Kommissionierreihenfolge (Wegstrategien)
  • Unterscheidung zwischen eindimensionaler und zweidimensionaler Fortbewegung

Auszug aus dem Buch

3.1 Lagerplatzvergabestrategien

„Gerade die Strategien der Lagerplatzauswahl und –vergabe ... bestimmen in besonderem Maße die Art und Weise, in der ein Lager bewirtschaftet wird. Sie ermöglichen eine Minimierung der Lagerbedienwege, eine gleichmäßige Auslastung der vorhandenen Lagerkapazitäten ... und insgesamt eine Betriebskostenminimierung. Ihrer unternehmensspezifischen Auswahl und Festlegung kommt daher eine große Bedeutung zu.“ (Jünemann, R./Schmidt, T. [Materialflusssysteme 1999], S. 75) Diese Strategie unterscheidet zwei Prinzipien, nach denen die Lagerplätze den Artikeln zugewiesen werden.21 In der Abbildung 3.1 werden die angesprochenen Prinzipien visualisiert und in den nachfolgenden Abschnitten näher betrachtet. Wird ein fester Lagerplatz jedem Artikel zugeordnet, dann liegt das Festplatzprinzip vor.

Den umgekehrten Fall zu dem Festplatzprinzip repräsentiert das Freiplatzprinzip, auch chaotische Lagerplatzvergabe genannt.23 Hiernach wird jedem Artikel der nächstbeste Lagerplatz vom EDV-System zugeteilt. Die Vergabe des nächstbesten Lagerplatzes kann entweder anhand der kürzesten Fahrzeit oder nach der Zugriffshäufigkeit der Artikel erfolgen. Die Fahrzeit ergibt sich aus der Zeitspanne zwischen dem Aufnahmepunkt und dem Abgabepunkt eines Artikels. Auf Grundlage dieser Information, die für alle Artikellagerplätze erhoben wird, kann nun durch einfaches Sortieren die kürzeste Fahrzeit ermittelt werden. Entsprechend dieser Vergabe werden Lagerplätze mit geringen Fahrzeiten bevorzugt behandelt, demnach ist das Einsparpotenzial abhängig vom mittleren Auslastungsgrad des Lagers. Die Zugriffshäufigkeit für die Artikel lässt sich mit Hilfe einer ABC-Analyse feststellen. Aufbauend auf den Erkenntnissen der Analyse werden die Artikel mit einer höheren Zugriffshäufigkeit, in dem Fall die A-Artikel, nahe dem Aufnahme- sowie Abgabepunkt bereitgestellt, und mit einer zunehmenden Entfernung von diesen Punkten nimmt auch die Zugriffshäufigkeit entsprechend der ABC-Clusterung ab.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Vorstellung der Problemstellung, die durch steigende Kommissionieranteile bei gleichzeitigem Kostendruck in der Logistik entsteht, sowie Erläuterung des Aufbaus der Seminararbeit.

2 Grundlagen: Definition der Kommissionierung und ihrer Grundfunktionen sowie Einordnung der Kommissioniersysteme in die Teilsysteme Organisation, Informationsfluss und Materialfluss.

3 Optimierungsstrategien: Darstellung von Methoden zur Reduzierung von Lagerwegen durch gezielte Lagerplatzvergabe und optimierte Kommissionierreihenfolgen.

4 Zusammenfassung: Resümee der Arbeit mit dem Hinweis, dass keine allgemeingültigen Lösungen existieren und Strategien unternehmensspezifisch angepasst werden müssen.

Schlüsselwörter

Manuelle Kommissionierung, Kommissioniersystem, Lagerplatzvergabe, Wegstrategien, Mann-zur-Ware-Prinzip, Lagerlogistik, ABC-Analyse, XYZ-Analyse, Materialfluss, Distributionslogistik, Prozessoptimierung, Kommissionierreihenfolge, Heuristik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die Optimierung manueller Kommissioniersysteme, die trotz zunehmender Automatisierung in der modernen Logistik weiterhin dominieren.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die zentralen Felder sind die Systematik der Kommissionierung, die Strategien zur Lagerplatzvergabe und verschiedene Heuristiken zur Optimierung der Kommissionierwege.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist die Aufzeigung von Möglichkeiten zur Reduzierung der Kommissionierwege, um die Logistikkosten in Distributionslagern effizient zu senken.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es werden heuristische Methoden und analytische Werkzeuge wie die ABC- und XYZ-Klassifizierung zur Optimierung der Intralogistik vorgestellt.

Welche Inhalte bilden den Hauptteil?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretischen Grundlagen der Kommissioniersysteme und die praktischen Optimierungsstrategien für Lagerplatzvergabe und Wegführung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Schlüsselbegriffe sind unter anderem manuelle Kommissionierung, Lagerlogistik, Optimierungsstrategien, Wegstrategien und Materialfluss.

Warum spielt das Mann-zur-Ware-Prinzip eine so zentrale Rolle?

Dieses Prinzip bildet die operative Grundlage für die untersuchten Kommissioniertätigkeiten, da hierbei der Mensch zu den Artikelstandorten bewegt wird, was eine Wegoptimierung besonders relevant macht.

Warum reicht eine einmalige ABC-Analyse laut Autor nicht aus?

Aufgrund der hohen Dynamik innerhalb der Bedarfe und sich ändernder Zugriffshäufigkeiten ist eine regelmäßige Wiederholung der Analyse für eine nachhaltige Effizienz unerlässlich.

Welche Heuristiken werden für eindimensionale Fortbewegung genannt?

Dazu zählen unter anderem die Schleifenstrategie, die Stichgangstrategie, die Mittelpunkt-Heuristik sowie die Largest-Gap-Heuristik.

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Résumé des informations

Titre
Operative Grundlage für die strategische Ausrichtung der manuellen Kommissionierung
Sous-titre
Optimalewege beim Kommissionieren
Université
University of Applied Sciences Lemgo  (Logistik)
Cours
Bachelorstudium Logisik
Note
1,3
Auteur
Nikolaj Nevmyvako (Auteur)
Année de publication
2014
Pages
21
N° de catalogue
V338760
ISBN (ebook)
9783668285231
ISBN (Livre)
9783668285248
Langue
allemand
mots-clé
Manuelle Kommissionierung Kommissionierung strategische Ausrichtung Operative Ausrichtung Optimalewege Kommissionieren strategische Ausrichtung der manuellen Kommissionierung strategische Ausrichtung der Kommissionierung operative Ausrichtung der manuellen Kommissionierung ABC- sowie XYZ-Analyse Kommissionierwege Kommissioniersystems Kommissioniertätigkeit Kommissionierhandlung VDI-Richtlinie Systematik der Kommissioniersysteme Grundfunktionen des Kommissionierens VDI-Richtlinie 3590 Effizienz der Kommissioniersysteme Kommissionieraufträgen Strategien zur Optimierung der Ressourcenbelegung Strategien zur Optimierung Optimierung der Ressourcenbelegung VDI-Richtlinie 3311 Stellenwert der manuellen Kommissionierung Kommissionierkosten Optimierungsstrategien Lagerplatzvergabestrategien Festplatzprinzip Zugriffshäufigkeit Freiplatzprinzip Freiplatzprinzip (chaotische Lagerplatzvergabe) chaotische Lagerplatzvergabe Kombination von ABC-und XYZ-Analyse Wegstrategien Kommissionierreihenfolge Kommissionierbereich heuristischen Methoden eindimensionalen Fortbewegung zweidimensionale Fortbewegung Wegstrategien bei eindimensionaler Fortbewegung Schleifenstrategie ohne und mit Überspringen Schleifenstrategie Stichgangstrategie ohne und mit Gangwiederholung Stichgangstrategie Mittelpunkt-Heuristik Largest-Gap-Heuristik Wegstrategien bei zweidimensionaler Fortbewegung • geordnete Strategie • Streifenstrategie Kommissionierrundfahrt
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Nikolaj Nevmyvako (Auteur), 2014, Operative Grundlage für die strategische Ausrichtung der manuellen Kommissionierung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/338760
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