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Die Steuervermeidungspraktiken der Großkonzerne. Gewinnverteilung und Steueroasen von Starbucks und Co.

Título: Die Steuervermeidungspraktiken der Großkonzerne. Gewinnverteilung und Steueroasen von Starbucks und Co.

Trabajo Universitario , 2014 , 19 Páginas

Autor:in: Nils Peters (Autor), Yannick Dammann (Autor)

Economía de las empresas - Contabilidad e impuestos
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Diese Hausarbeit beschäftigt sich mit der Frage, wie Großkonzerne Gewinne in Steueroasen verteilen, um Steuern zu vermeiden, und welche Gegenmaßnahmen global entwickelt werden.

Um einen praktischen Bezug herzustellen, wurde ein Beispielunternehmen ausgewählt, auf welches sich die theoretischen Erkenntnisse beziehen lassen.

Auf den Weltkonzern „Starbucks Coffee Company“, welcher legal und aktiv Steuervermeidung durch Gewinnverschiebung ausübt, lassen sich die erarbeiteten Fakten exemplarisch beziehen.

Ziel dieses Projektes ist die Darstellung der Problematik der Steuersysteme sowie der Lösungsansätze der OECD und der Staaten. Abschließend erfolgt eine Meinungsbildung über die Durchsetzbarkeit der Lösungsansätze.

Diese Projektarbeit gliedert sich in einen theoretischen sowie einen praktischen Teil. Zu Beginn noch allgemein gehalten, differenziert sich im Laufe dieser Facharbeit die Aussage so weit, bis sich letztendlich ein Endergebnis herauskristallisiert.
Der theoretische Teil beschäftigt sich zuerst mit den rechtlichen Grundlagen für die Ertragsbesteuerung in Deutschland, außerdem wird der Begriff „Steueroase“ definiert und näher erläutert. Dabei werden einige geläufige Steueroasen detaillierter behandelt.

Daraufhin wird auf die Steuervermeidungspraktiken der Großkonzerne eingegangen und diese werden zusätzlich visuell verdeutlicht. Dort wird erst das Mutter-Tochter-Prinzip geklärt, danach folgen die konzerninterne Gewinnverteilung und der Lizenzhandel innerhalb des Konzerns.

Letztlich gehen wir auf die OECD-Historie ein und beschreiben die Ziele der Organisation sowie auch auf die von der OECD veröffentlichte „Schwarzen Liste“.

Der praktische Teil beschäftigt sich - soweit möglich - mit der Projektion der theoretischen Aspekte auf die „Starbucks Coffee Company“.

Zuerst werden einige relevante Fakten der Geschichte des Unternehmens dargestellt, weitergehend widmet sich diese Projektarbeit dann der Beschreibung der Steuervermeidung des Kaffeekonzerns, einschließlich der dazu notwendigen Schritte von den Verrechnungspreisen über die Lizenzgeschäfte und allen weiteren Finanzströmen innerhalb der „Starbucks Coffee Company“.

Letztendlich resümieren wir die Steuerpraktiken der Großkonzerne und welche Folgen daraus resultieren. Wir nennen die bereits durchgesetzten Gegenmaßnahmen und gehen dabei auf die staatlichen wie auch nichtstaatlichen Initiativen ein.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1.Einleitung

1.1. Ziel

1.2. Aufbau

2. Theoretischer Teil

2.1 Rechtliche Grundlagen

2.1.1 Ertragssteuern in Deutschland

2.1.1.1 Körperschaftssteuergesetz

2.1.1.2 Einkommenssteuer

2.1.1.3 Gewerbesteuer

2.1.1.4 Verrechnungspreise

2.1.2 Rechtliche Grundlage für die Gewinnverschiebung

2.1.2.1 Zins- und Lizenzrichtlinie

2.1.2.2 Doppelbesteuerungsabkommen

2.2 Steueroasen

2.2.1 Eine Auswahl von populären Steueroasen

2.2.2. Steueroase Delaware

2.2.3 Schattenfinanzindex

2.3 Die Steuervermeidungspraktiken der Großkonzerne

2.3.1 Mutter-Tochter-Prinzip

2.3.1.1 Konzerninterne Gewinnverteilung

2.3.1.2 Lizenzhandel

2.3.1.3 Verrechnungspreise

2.4 Organisation gegen Steuerflucht

2.4.1 „Schwarze Liste“ OECD

3. Praktischer Teil

3.1. Steueroasen Starbucks

3.2 Das Starbucks Mutter-Tochter-Prinzip

3.2.1 Starbucks und das Geschäft mit den Lizenzen

4. Nachwort (staatliche und nicht staatliche Initiativen, sowie Eigener Eindruck und Durchsetzbarkeit der Maßnahmen)

4.1 Staatliche Initiativen gegen Steueroasen

4.2 Nichtstaatliche Initiativen Wiki

4.3 Nachwort

4.4 Durchsetzbarkeit

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Diese Hausarbeit untersucht, wie Großkonzerne durch die Verteilung von Gewinnen in Steueroasen legal Steuern vermeiden, und analysiert die globalen Gegenmaßnahmen. Ziel ist es, anhand der "Starbucks Coffee Company" exemplarisch aufzuzeigen, wie internationale Konzerne durch geschickte Gewinnverschiebung und Lizenzhandel ihre Steuerlast minimieren, während gleichzeitig die Lösungsansätze internationaler Organisationen wie der OECD kritisch hinterfragt werden.

  • Methoden der internationalen Steuervermeidung (Lizenzhandel, Verrechnungspreise)
  • Die Rolle von Steueroasen und Konzernstrukturen (Mutter-Tochter-Prinzip)
  • Analyse der Steuervermeidungspraktiken am Beispiel von Starbucks
  • Staatliche und nicht-staatliche Initiativen gegen Steuerflucht
  • Diskussion der Durchsetzbarkeit globaler Regulierungsmaßnahmen

Auszug aus dem Buch

3.2.1 Starbucks und das Geschäft mit den Lizenzen

In der folgenden Grafik wird das Geschäftsmodel des konzerninternen Lizenzhandels sowie die wirtschaftliche Lokalisierung der Tochtergesellschaften visualisiert.

„[…]Ähnlich aggressiv geht dem Grünen-Finanzexperten Sven Giegold zufolge in Deutschland der US-Konzern Starbucks vor. Bis zu drei Millionen Euro jährlich enthalte die US-Kaffeekette den Steuerbehörden hierzulande vor, so die Recherchen Giegolds, die er gemeinsam mit seinen Parteikollegen aus dem Bayerischen Landtag unlängst veröffentlichte[…]“ (Blöcker, 2013)

Die Muttergesellschaft von Starbucks in den USA ist lediglich der Lizenzgeber und verkauft diese an eine Tochter in Deutschland. Die Tochtergesellschaft in Deutschland wiederum an die Filialen in Deutschland. Alle Lizenzgebühren gehen nicht zurück zur Tochter in Deutschland, sondern an eine weitere Tochtergesellschaft in den Niederlanden. Dort fallen nur geringe Steuern für Lizenzerträge an. Letztlich werden die hohen Gewinne in weitere Steueroasen transferiert oder als Kredite innerhalb des Konzerns vergeben.

Zusammenfassung der Kapitel

1.Einleitung: Dieses Kapitel definiert das Ziel der Arbeit, die Problematik der Steuervermeidung von Großkonzernen anhand von Starbucks darzustellen und den Aufbau der Arbeit zu erläutern.

2. Theoretischer Teil: Hier werden die rechtlichen Rahmenbedingungen der Unternehmensbesteuerung in Deutschland, die Definition und Bedeutung von Steueroasen sowie gängige Praktiken der Gewinnverschiebung theoretisch fundiert.

3. Praktischer Teil: Die erarbeiteten Theorien werden auf die Starbucks Coffee Company angewendet, wobei insbesondere das Mutter-Tochter-Prinzip und die Rolle von Lizenzzahlungen analysiert werden.

4. Nachwort (staatliche und nicht staatliche Initiativen, sowie Eigener Eindruck und Durchsetzbarkeit der Maßnahmen): In diesem Kapitel werden staatliche Gegenmaßnahmen der OECD und kritische Stimmen nicht-staatlicher Organisationen sowie die generelle Durchsetzbarkeit von Steuerregeln diskutiert.

Schlüsselwörter

Steuervermeidung, Steueroasen, Gewinnverschiebung, Starbucks, OECD, Mutter-Tochter-Prinzip, Lizenzhandel, Verrechnungspreise, Unternehmenssteuern, Steuerflucht, Finanzbehörden, Globalisierung, Transparenz, Doppelbesteuerung, Steuergesetzgebung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit primär?

Die Arbeit beschäftigt sich mit den Methoden, die Großkonzerne einsetzen, um durch Gewinnverschiebung in Steueroasen ihre Steuerlast legal zu minimieren.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Zu den Schwerpunkten zählen rechtliche Grundlagen der Ertragssteuern, Mechanismen wie das Mutter-Tochter-Prinzip, der Lizenzhandel und die Rolle internationaler Organisationen bei der Bekämpfung von Steuerflucht.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die Darstellung der Problematik von Steuersystemen und der Lösungsansätze der OECD, kombiniert mit einer Meinungsbildung zur tatsächlichen Durchsetzbarkeit dieser Maßnahmen.

Welche wissenschaftliche Methode verwendet der Autor?

Es handelt sich um eine theoretische Analyse, die durch ein praktisches Fallbeispiel (Starbucks) gestützt wird, um abstrakte Steuervermeidungspraktiken nachvollziehbar zu machen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit detailliert ausgeführt?

Der Hauptteil gliedert sich in einen theoretischen Bereich zur Steuergesetzgebung und Gewinnverschiebung sowie einen praktischen Bereich, der spezifisch die Unternehmensstruktur und Steuerpraktiken von Starbucks analysiert.

Welche Schlagworte charakterisieren das Dokument am besten?

Zentrale Begriffe sind Steuervermeidung, Gewinnverschiebung, Steueroasen, Lizenzhandel und das OECD-Musterabkommen.

Wie nutzt Starbucks konkret das Mutter-Tochter-Prinzip?

Starbucks nutzt eine in der Schweiz ansässige Tochterfirma als Kaffeekauforgan und eine weitere Tochter in den Niederlanden als Europazentrale, um durch Lizenzgebühren und Konzernverrechnungen Gewinne gezielt in steuerlich attraktivere Länder zu verschieben.

Welche Rolle spielt die „Schwarze Liste“ der OECD?

Die Liste dient als Instrument zur öffentlichen Benennung von Staaten, die keinen angemessenen Rechtsrahmen zur Vermeidung von Steuerflucht vorweisen, um politischen Druck auf diese Länder auszuüben.

Warum ist ein einheitlicher Steuersatz laut Autor kaum durchsetzbar?

Aufgrund der sehr unterschiedlichen Wirtschaftsstrukturen der Länder – beispielsweise Islandstaaten, die stark von Importzöllen leben – wäre eine Harmonisierung der Steuersätze faktisch nicht umsetzbar.

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Detalles

Título
Die Steuervermeidungspraktiken der Großkonzerne. Gewinnverteilung und Steueroasen von Starbucks und Co.
Universidad
Stralsund University of Applied Sciences
Autores
Nils Peters (Autor), Yannick Dammann (Autor)
Año de publicación
2014
Páginas
19
No. de catálogo
V338801
ISBN (Ebook)
9783668284982
ISBN (Libro)
9783668284999
Idioma
Alemán
Etiqueta
Steueroase Gewinnverteilung Steuerflucht Steuern Starbucks Studienarbeit filialgeschäft
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Nils Peters (Autor), Yannick Dammann (Autor), 2014, Die Steuervermeidungspraktiken der Großkonzerne. Gewinnverteilung und Steueroasen von Starbucks und Co., Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/338801
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