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Gesundheitspolitik und demographischer Wandel. Formen der Prävention

Title: Gesundheitspolitik und demographischer Wandel. Formen der Prävention

Term Paper , 2016 , 22 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Anonym (Author)

Health - Public Health
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Diese Hausarbeit thematisiert die Prävention in der Gesundheitspolitik für ältere Menschen in Deutschland. Dabei werden kurz die Ziele der Gesundheitspolitik und der Prävention mit allen relevanten Akteuren des Gesundheitswesens dargestellt. Im Anschluss werden verschiedene Thesen bezüglich des Einflusses der höheren Lebenserwartung aufgrund des demographischen Wandels auf die Pflegebedürftigkeit dargelegt. Es soll gezeigt werden, dass sich durch Prävention die in Krankheit verbrachten Jahre der Menschen verkürzen könnten. Verschiedene Formen der Prävention, insbesondere im Hinblick der Prävention für ältere Menschen werden erläutert und es wird erklärt, warum es essenziell ist, typische Altersleiden schon früh präventiv anzugehen.

Darüber hinaus sollen die verschiedenen Positionen der jeweiligen Akteure (z.B. der Politik oder der Krankenkassen) des Gesundheitswesens und ihre Maßnahmen zur Förderung der Prävention erläutert werden. Dabei werden unter anderem auch Probleme der Konsensfindung der Akteure zur Prävention aufgezeigt und sowohl lokale, vorzeigbare Beispiele der Gesundheitsprävention darsgestellt, als auch Vorschläge zur Verbesserung der Prävention genannt. Darüber hinaus wird untersucht, ob die Prävention für ältere Menschen in Dt. dem Konzept des aktiven Alterns der World Health Organisation (WHO) aus dem Jahre 2002 gerecht wird.

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Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Gesundheitspolitik

1.2 Prävention

1.3 Akteure

2. Pflegebedürftigkeit und das Verhältnis von gesunden zu kranken Jahren

2.1 Empirische Studien bezüglich der Sterblichkeit und der Morbidität

3. Konzept des aktiven Alterns der World Health Organization (2002)

4. Gesundheits- und Krankheitsmuster älterer Menschen

5. Primäre, sekundäre und tertiäre Prävention

5.1 SOK-MODELL

5.2 Prävention am Arbeitsplatz

5.3 Hausärztlich geriatrische Assessment, präventiver Hausbesuch

6. Präventionsprogramme der GKV

7. Problemfelder und Lösungsansätze in der Präventionspolitik

7.1 Präventionspolitik der GKV

7.2 Mobilitätseinschränkungen

7.3 Geriatrisierung der Ärzte

7.4 Stadtteilorientierte Prävention

8. Akteursübergreifende Gesundheitspolitik

8.1 Interessenlage der Akteure

9. Präventionsgesetz der Bundesregierung

9.1 Kritik am Präventionsgesetz

10. Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die Rolle der Prävention in der Gesundheitspolitik für ältere Menschen in Deutschland unter Berücksichtigung des demographischen Wandels. Das primäre Ziel ist es aufzuzeigen, wie durch gezielte präventive Maßnahmen die in Krankheit verbrachten Lebensjahre verkürzt und die Lebensqualität sowie das Konzept des "aktiven Alterns" gestärkt werden können.

  • Analyse des Einflusses der Lebenserwartung auf die Pflegebedürftigkeit.
  • Evaluation von Präventionsstrategien (primär, sekundär, tertiär) bei älteren Menschen.
  • Diskussion gesundheitspolitischer Rahmenbedingungen und Akteurskonstellationen.
  • Kritische Beleuchtung des Präventionsgesetzes und Lösungsansätze für bestehende Versorgungslücken.

Auszug aus dem Buch

5.1 SOK-MODELL

Besonders gut auf die Teritiärprävention anwendbar ist das Kompetenzmodell. Dieses Modell wird auch Selektive Optimierung mit Kompensation genannt (SOK-Modell). Entwickelt wurde dieses Modell von den Gerontologen Paul und Margret Baltes (Altenthan et al. 2014: 179). Sie sind davon ausgegangen, dass „die Realität des Alterns trotz beobachtbarer Abbauprozesse und Verlusterlebnisse durch ein erhebliches Ausmaß an verbleibenden Kompetenzen gekennzeichnet ist“ (Ruprecht 2008: 22). Das SOK-Modell geht von der Annahme aus, dass erfolgreiches Altern durch das Zusammenspiel von Selektion, Optimierung und Kompensation bedingt ist (Altenthan et al. 2014: 179). Während der Selektion werden bestimmte Funktions- und Verhaltensbereiche ausgewählt und eine Bündelung noch vorhandener Potenziale und Ressourcen angestrebt. Das Individuum entscheidet subjektiv, je nach persönlichen Motiven, Fähig-und Fertigkeiten und Umweltanforderungen darüber, bestimmte Ziele und Funktionsbereiche im Gegentausch zu persönlich bedeutenderen aufzugeben (Ruprecht 2008: 23).

Unter der Optimierung versteht man das Bestandhalten und die Sublimierung der Kompetenzen in den spezifischen Funktionsbereichen (ebd.). Die Kompensation strebt dann den Ersatz der verloren gegangenen Kräfte durch andere Handlungsressourcen an (Altenthan et al. 2014: 180).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Einführung in die Thematik der Prävention für ältere Menschen in Deutschland und Zielsetzung der Arbeit.

2. Pflegebedürftigkeit und das Verhältnis von gesunden zu kranken Jahren: Diskussion der theoretischen Thesen zur Morbidität und deren empirische Hintergründe.

3. Konzept des aktiven Alterns der World Health Organization (2002): Vorstellung des WHO-Modells zur Förderung der Teilhabe und Gesundheit im Alter.

4. Gesundheits- und Krankheitsmuster älterer Menschen: Darstellung altersbedingter Krankheitsbilder wie Multimorbidität und der Bedeutung einer multifaktoriellen Prävention.

5. Primäre, sekundäre und tertiäre Prävention: Erläuterung der verschiedenen Präventionsstufen inklusive spezifischer Modelle wie dem SOK-Modell und Maßnahmen am Arbeitsplatz.

6. Präventionsprogramme der GKV: Analyse der Bonusprogramme und Vorsorgeleistungen der gesetzlichen Krankenkassen.

7. Problemfelder und Lösungsansätze in der Präventionspolitik: Identifikation struktureller Probleme, wie Mobilitätshürden oder Ärztemangel, und Ableitung potenzieller Lösungsstrategien.

8. Akteursübergreifende Gesundheitspolitik: Untersuchung der Zusammenarbeit zwischen medizinischen Akteuren und Interessenlagen im Gesundheitswesen.

9. Präventionsgesetz der Bundesregierung: Kritische Würdigung des Präventionsgesetzes hinsichtlich seiner Umsetzung und Zielgruppen.

10. Fazit: Zusammenfassende Einschätzung, ob das Ziel einer Kompression der gesunden Lebensjahre erreicht werden kann.

Schlüsselwörter

Prävention, Gesundheitspolitik, Altern, demographischer Wandel, Pflegebedürftigkeit, GKV, SOK-Modell, aktives Altern, Morbidität, Präventionsgesetz, Gesundheitsförderung, Multimorbidität, Lebensqualität, Versorgung, Patienten.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Bedeutung und Umsetzung von Gesundheitsprävention für ältere Menschen in Deutschland unter dem Aspekt des demographischen Wandels.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Themen umfassen gesundheitspolitische Strategien, Krankheitsmuster im Alter, die Rolle der Akteure im Gesundheitswesen sowie die Wirksamkeit präventiver Gesetze.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Die Arbeit untersucht, ob durch gezielte Prävention die in Krankheit verbrachten Lebensjahre reduziert und das Konzept des aktiven Alterns erfolgreich umgesetzt werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Auseinandersetzung auf Basis vorhandener Literatur, Studien und gesundheitspolitischer Analysen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert theoretische Thesen zur Morbidität, Präventionsmodelle wie das SOK-Modell, die Rolle der Krankenkassen sowie die Kritik am aktuellen Präventionsgesetz.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Kernbegriffe sind Prävention, aktives Altern, Gesundheitspolitik, Pflegebedürftigkeit, GKV und das Präventionsgesetz.

Welche Hürden identifiziert die Autorin für die Gesundheitsprävention im Alter?

Identifizierte Hürden sind insbesondere Mobilitätseinschränkungen bei Älteren, bürokratische Prozesse bei der Inanspruchnahme von Leistungen sowie der Mangel an interdisziplinärer Zusammenarbeit zwischen den Akteuren.

Welche Bedeutung kommt dem SOK-Modell zu?

Das SOK-Modell (Selektive Optimierung mit Kompensation) dient als Strategie, um psychische und physische Defizite im Alter auszugleichen und die Lebensqualität durch gezielte Anpassungen zu erhalten.

Warum wird das Präventionsgesetz kritisiert?

Die Kritik richtet sich unter anderem auf die bürokratische Ausgestaltung (z.B. Präventionskonferenz), die unzureichende Einbeziehung der Ärzteschaft und die Befürchtung, dass sozial benachteiligte Gruppen nicht ausreichend erreicht werden.

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Details

Title
Gesundheitspolitik und demographischer Wandel. Formen der Prävention
College
University of Tubingen
Grade
2,0
Author
Anonym (Author)
Publication Year
2016
Pages
22
Catalog Number
V338807
ISBN (eBook)
9783668284449
ISBN (Book)
9783668284456
Language
German
Tags
Gesundheitspolitik demographischer Wandel Maßnahmen Prävention Pflegebedürtigkeit Präventionspoltik
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anonym (Author), 2016, Gesundheitspolitik und demographischer Wandel. Formen der Prävention, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/338807
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