Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Publicación mundial de textos académicos
Go to shop › Filosofía - Práctica (etica, estética, cultura, naturaleza, derecho, etc.)

Habermas‘ Theorie des kommunikativen Handelns in der Entwicklungshilfe

Título: Habermas‘ Theorie des kommunikativen Handelns in der Entwicklungshilfe

Trabajo Escrito , 2016 , 26 Páginas

Autor:in: Theresa Hoch (Autor)

Filosofía - Práctica (etica, estética, cultura, naturaleza, derecho, etc.)
Extracto de texto & Detalles   Leer eBook
Resumen Extracto de texto Detalles

Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit Habermas‘ Werk „Theorie des kommunikativen Handelns“. Neben einer allgemeinen Auseinandersetzung mit der darin vorgestellten Theorie richtet sich die Fragestellung der Arbeit besonders auf die Bedeutung des Werkes für die Ethnologie und in diesem Zusammenhang auch auf Entwicklungszusammenarbeit.

Inwiefern hatte oder hat Habermas‘ Werk Einfluss auf die Ethnologie? Und lässt sich anhand Habermas‘ Theorie vielleicht die Möglichkeit ablesen, innerhalb der Entwicklungszusammenarbeit herrschaftsfreie Kommunikation zu erzielen?

Zunächst wird Habermas‘ Werk „Theorie des kommunikativen Handelns“ erläutert. Hier wird eine inhaltliche Übersicht zum Werk dargestellt. Habermas‘ Intention und seine Theorie werden im Einzelnen erörtert. Deutlich werden soll, was Habermas unter kommunikativem Handeln versteht. Die zugehörigen Unterpunkte gehen zudem genauer auf die Bedeutung von Sprechakten, Sprechhandlungen oder die Begriffe von Lebenswelt und System ein. Es soll außerdem der Übergang von kommunikativem Handeln zum Diskurs dargestellt werden.

Im zweiten Teil der Arbeit wird die Ethnologie als selbstreflexive Wissenschaft vorgestellt und die Bedeutung von Habermas‘ Werk für eben diese darzustellen versucht.

Der Diskurs der herrschaftsfreien Kommunikation wird thematisiert sowie die Bedingungen und Möglichkeiten von herrschaftsfreier Kommunikation in der Entwicklungszusammenarbeit.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Zu Habermas‘ Werk „Theorie des kommunikativen Handelns“

2.1 Zu den Sprechakten bei Habermas

2.2 Zur Bedeutung von Sprechhandlungen

2.3 Zum Begriff Lebenswelt bei Habermas

3. Über die Ethnologie als selbstreflexive Wissenschaft

3.1 Über Bedeutung und Einfluss von Habermas‘ Theorie innerhalb der ethnologischen Feldforschung

3.2 Wie lassen sich Habermas‘ Theorie und die Ethnologie zusammenbringen?

3.3 Zum Diskurs der herrschaftsfreien Kommunikation in der Ethnologie

3.4 Über Bedingungen und Möglichkeiten der herrschaftsfreien Kommunikation in der Entwicklungszusammenarbeit

4. Schlussbetrachtung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Relevanz von Jürgen Habermas’ „Theorie des kommunikativen Handelns“ für die Ethnologie sowie deren Anwendungsmöglichkeiten zur Förderung herrschaftsfreier Kommunikation in der Entwicklungszusammenarbeit.

  • Grundlagen der Theorie des kommunikativen Handelns und des Begriffs der Lebenswelt.
  • Die Rolle der Ethnologie als selbstreflexive Wissenschaft im Kontext von Habermas’ Rationalitätsansprüchen.
  • Möglichkeiten der Transformation des interkulturellen Dialogs durch diskursethische Prinzipien.
  • Kritische Analyse von Machtasymmetrien und Systemimperativen in der Entwicklungszusammenarbeit.

Auszug aus dem Buch

2. Zu Habermas‘ Werk „Theorie des kommunikativen Handelns“

Pinzani beschreibt Habermas‘ „Theorie des kommunikativen Handelns“ als sein wohl bedeutendstes Werk. Das Buch erschien im Jahr 1981. Habermas versucht darin, eine neue, kritische Gesellschaftstheorie darzustellen. Mit diesem Gedanken beschäftigte er sich bereits seit den 60er Jahren. Pinzani beschreibt, dass Habermas‘ in seine Argumentation sowohl die traditionelle Theorie der Gesellschaft mit einbezieht, als auch die analytische Sprachphilosophie sowie eine „hochkomplexe Rationalitäts und Handlungstheorie […], die an die unterschiedlichsten Theorien anknüpft.“ Und weiter heißt es: „Insgesamt kann Habermas‘ Hauptwerk als der Versuch bezeichnet werden, die gegenwärtige Gesellschaft durch eine Rekonstruktion der wichtigsten Momente, die zum Selbstverständnis der Moderne beigetragen haben, zu begreifen.“

Entsprechend handelt es sich bei Habermas‘ Darstellung um den Versuch, eine Theorie speziell hinsichtlich der modernen Gesellschaft darzustellen. Habermas selbst nannte vier Hauptmotive bzgl. seines Werkes. Zunächst ging es ihm darum, sich an einer ‚Theorie der Rationalität‘ zu versuchen – obwohl zu dieser Zeit „der Relativismus in allen möglichen Varianten Oberwasser“ hatte. Dann war es natürlich von Bedeutung, sich mit der eigentlichen ‚Theorie des kommunikativen Handelns‘ zu beschäftigen. Hierbei ging es um das Diskutieren in Bezug auf Theorien die Handlung, Sprache und Bedeutung einschlossen. Diese Diskussionen fanden überwiegend im angelsächsischen Gebiet statt. Die Ergebnisse dieser Auseinandersetzungen sollten für die Gesellschaftstheorie nutzbar gemacht werden. Der dritte Punkt, den Habermas als Motiv angab, war die ‚Dialektik der gesellschaftlichen Rationalisierung‘. Auch bei Horkheimer und Adorno war dieser Aspekt maßgebend. So versucht Habermas zu zeigen, „dass man in kommunikationstheoretischen Begriffen eine Theorie der Moderne entwickeln kann, die die nötige analytische Trennschärfe hat für sozialpathologische Phänomene, also für das, was in der Marx’schen Tradition […] als Verdinglichung begriffen worden ist.“

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung skizziert die Fragestellung der Arbeit bezüglich der Bedeutung von Habermas’ Werk für die Ethnologie und die Entwicklungszusammenarbeit.

2. Zu Habermas‘ Werk „Theorie des kommunikativen Handelns“: Dieses Kapitel erläutert die zentralen Motive und den theoretischen Hintergrund von Habermas’ Hauptwerk, insbesondere die Begriffe Rationalität, Lebenswelt und System.

2.1 Zu den Sprechakten bei Habermas: Hier werden die verschiedenen Klassen von Sprechhandlungen und deren Bezug zu objektiven, sozialen und subjektiven Welten analysiert.

2.2 Zur Bedeutung von Sprechhandlungen: Dieser Abschnitt behandelt Sprache als Werkzeug zur Handlungs- und Verständigungskoordination zwischen sprachfähigen Subjekten.

2.3 Zum Begriff Lebenswelt bei Habermas: Das Kapitel erläutert die zweistufige Konzeption von Gesellschaft als System und Lebenswelt sowie deren wechselseitige Beeinflussung.

3. Über die Ethnologie als selbstreflexive Wissenschaft: Hier wird der theoretische Bezug zwischen Habermas’ Rationalitätsbegriff und den methodischen Ansätzen der Ethnologie diskutiert.

3.1 Über Bedeutung und Einfluss von Habermas‘ Theorie innerhalb der ethnologischen Feldforschung: Dieser Teil untersucht, wie Habermas’ Verständnis von rationaler Argumentation und Evolution auf ethnologische Erkenntnisprozesse wirkt.

3.2 Wie lassen sich Habermas‘ Theorie und die Ethnologie zusammenbringen?: Das Kapitel beleuchtet die Schwierigkeiten und Möglichkeiten, eine Gesellschaftstheorie mit den Standards der ethnologischen Feldforschung zu verbinden.

3.3 Zum Diskurs der herrschaftsfreien Kommunikation in der Ethnologie: Hier wird diskutiert, wie die Idee des herrschaftsfreien Diskurses das Verstehensproblem der Ethnologie adressieren kann.

3.4 Über Bedingungen und Möglichkeiten der herrschaftsfreien Kommunikation in der Entwicklungszusammenarbeit: Dieses Kapitel erörtert die Anwendbarkeit der Diskursethik im komplexen Feld der interkulturellen Zusammenarbeit und Machtasymmetrien.

4. Schlussbetrachtung: Die Arbeit resümiert, dass Habermas’ Theorie zwar keine fertige Lösung bietet, aber eine wichtige Richtungsweisung für eine gerechtere, kommunikative Gestaltung von Kooperationen darstellt.

Schlüsselwörter

Jürgen Habermas, Theorie des kommunikativen Handelns, Ethnologie, Entwicklungszusammenarbeit, Lebenswelt, System, Diskursethik, herrschaftsfreie Kommunikation, Rationalität, Intersubjektivität, Sprechhandlungen, Machtasymmetrien, interkultureller Dialog, Selbstreflexion, gesellschaftliche Rationalisierung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, inwiefern die „Theorie des kommunikativen Handelns“ von Jürgen Habermas dazu beitragen kann, komplexe Verständnisprobleme innerhalb der Ethnologie zu lösen und eine herrschaftsfreie Kommunikation im Rahmen der Entwicklungszusammenarbeit zu fördern.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themenfelder sind die Gesellschaftstheorie von Habermas, die Bedeutung von Sprache und Sprechhandlungen, die Rolle der Ethnologie als selbstreflexive Wissenschaft sowie die ethischen Herausforderungen interkultureller Interaktionen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, den Einfluss von Habermas’ Werk auf die Ethnologie aufzuzeigen und zu prüfen, ob seine Theorie eine Basis bieten kann, um innerhalb der Entwicklungszusammenarbeit herrschaftsfreie Kommunikation zu erzielen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Auseinandersetzung und Literaturanalyse, in der Habermas’ Konzepte mit ethnologischen und entwicklungspolitischen Forschungsansätzen in Bezug gesetzt werden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Erläuterung von Habermas’ Theorie (einschließlich Lebenswelt und System) sowie eine vertiefende Diskussion über die Anwendung dieser Ansätze im Kontext der ethnologischen Feldforschung und der Entwicklungszusammenarbeit.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen zählen herrschaftsfreie Kommunikation, Lebenswelt, Systemimperative, Diskursethik, interkultureller Dialog und kommunikatives Handeln.

Wie unterscheidet Habermas zwischen kommunikativem Handeln und strategischem Handeln?

Kommunikatives Handeln dient der Verständigung und dem Konsens, während beim strategischen Handeln die Durchsetzung egozentrischer Ziele durch Belohnung, Zwang oder Manipulation im Vordergrund steht.

Warum ist laut der Arbeit die Diskursethik für die Entwicklungszusammenarbeit relevant?

Sie bietet einen prozeduralen Rahmen, um Machtasymmetrien abzubauen und sicherzustellen, dass Betroffene bei Entscheidungen ihre Geltungsansprüche einbringen können, anstatt dass eine Seite ihre Weltanschauung einseitig überstülpt.

Final del extracto de 26 páginas  - subir

Detalles

Título
Habermas‘ Theorie des kommunikativen Handelns in der Entwicklungshilfe
Autor
Theresa Hoch (Autor)
Año de publicación
2016
Páginas
26
No. de catálogo
V338838
ISBN (Ebook)
9783668284340
ISBN (Libro)
9783668284357
Idioma
Alemán
Etiqueta
habermas‘ theorie handelns entwicklungshilfe
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Theresa Hoch (Autor), 2016, Habermas‘ Theorie des kommunikativen Handelns in der Entwicklungshilfe, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/338838
Leer eBook
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
Extracto de  26  Páginas
Grin logo
  • Grin.com
  • Envío
  • Contacto
  • Privacidad
  • Aviso legal
  • Imprint