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Diagnostik und Förderung von Schülerleistungen. SELLMO-Test zur Diagnose von Lernschwierigkeiten

Titel: Diagnostik und Förderung von Schülerleistungen. SELLMO-Test zur Diagnose von Lernschwierigkeiten

Praktikumsbericht / -arbeit , 2016 , 18 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Steve Uttenweiler (Autor:in)

Pädagogik - Schulwesen, Bildungs- u. Schulpolitik
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Im Rahmen dieser Fallarbeit wurde ein Schüler hinsichtlich seiner Lernmotivation als Ursache schulischer Leistung untersucht. Zunächst erfolgte ein Interview, aus dem Informationen bezüglich seiner Motivation entnommen werden sollten und anschließend erfolgte die Durchführung des SELLMO-Tests mitsamt Auswertung und Interpretation der Ergebnisse.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Personenbeschreibung

2. Diagnoseanlass und Hypothese

3. Hypothetische Auswahl diagnostischer Methoden

4. Durchführung des Testverfahrens

4.1. Einleitung

4.2. Dokumentation der Testergebnisse

4.3. Interpretation der Ergebnisse

5. Fördervorschläge

6. Reflexion der Fallarbeit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit verfolgt das Ziel, die Ursachen für die Diskrepanz zwischen den Leistungen eines Schülers in sprachlichen versus naturwissenschaftlichen Fächern zu analysieren und entsprechende Fördermaßnahmen abzuleiten.

  • Analyse der familiären und schulischen Rahmenbedingungen
  • Überprüfung von Lern- und Leistungsmotivation mittels SELLMO-Test
  • Untersuchung von fachspezifischen Motivationsunterschieden
  • Ableitung von pädagogischen Fördermaßnahmen
  • Reflexion der diagnostischen Vorgehensweise

Auszug aus dem Buch

4.3. Interpretation der Ergebnisse

Die Ermittlung der T-Werte zu den von H. erreichten Rohwerten zeigt, dass sich der Großteil seiner Leistungen noch im oberen Bereich des Durchschnitts befinden, mit der stärksten Ausprägung bei den Vermeidungs-Leistungszielen, bei denen er einen T-Wert von 60 erreichte. Zieht man jedoch die T-Wertebänder zusätzlich in Betracht, ragen bei den Annäherungs-Leistungszielen, Vermeidungs-Leistungszielen und Arbeitsvermeidungstendenzen die möglichen T-Werte bis in den überdurchschnittlichen Bereich hinein. Ergo lässt sich unter Berücksichtigung eventueller Messfehler eine überdurchschnittliche Ausprägung der überprüften Merkmale nicht ausschließen. Diese Ausprägung ist noch markanter, wenn man die Prozentränge hinzu nimmt – bei den drei genannten Kategorien hat H. jeweils einen Prozentrang von 80,0% oder höher erreicht, hat also in diesen Bereichen einen größeren Wert erreicht als 80% der Normstichprobe.

Doch was genau bedeuten nun diese Werte? Ein hoher T-Wert oder Prozentrang bedeutet hier nicht, dass H. überdurchschnittliche Schulleistungen erbringt, sondern dass bestimmte Faktoren prinzipiell einen stärkeren Einfluss auf seine Motivation haben, was auch negative Auswirkungen haben kann. So ist der Einfluss von Lernzielen bei ihm nur durchschnittlich ausgeprägt, er ist also durchaus bestrebt, in der Schule möglichst viel zu lernen, doch das ist anscheinend nicht sein „Hauptantrieb“. Das Moment von H. schulischer Motivation liegt eher darin, im Vergleich zu seinen Mitschülern oder anderen Peers gut dazustehen. Wie zahlreiche Jugendliche in seinem Alter hat H. Angst davor, sich mit schlechten Leistungen oder falschen Antworten vor seiner Klasse zu blamieren. Umso mehr motiviert es ihn, wenn er vor seinen Mitschülern oder Freunden (wie zum Beispiel seinem besten Freund, der sehr gut in der Schule ist) mit guten Leistungen brillieren kann, sei es durch gute Noten oder extracurriculare Aktivitäten wie die Position innerhalb der „Schülerfirma“ (siehe Kapitel 1).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Personenbeschreibung: Umfassende Darstellung des sozialen Umfelds, der familiären Situation und der schulischen Leistungen des 14-jährigen Probanden.

2. Diagnoseanlass und Hypothese: Theoretische Herleitung der Leistungsunterschiede anhand des Schichtenmodells und Formulierung von Hypothesen zur Lernmotivation.

3. Hypothetische Auswahl diagnostischer Methoden: Darlegung der Auswahl des SELLMO-Tests zur Überprüfung der Lern- und Leistungsmotivation sowie weiterer diagnostischer Instrumente.

4. Durchführung des Testverfahrens: Prozessbeschreibung, Dokumentation und detaillierte Interpretation der mittels SELLMO-Test erhobenen Motivationsdaten.

5. Fördervorschläge: Konkrete Handlungsempfehlungen, einschließlich weiterer Testverfahren und pädagogischer Maßnahmen zur Motivations- und Leistungsförderung.

6. Reflexion der Fallarbeit: Kritische Auseinandersetzung des Autors mit dem diagnostischen Vorgehen, dem Umfang der Fallarbeit und dem persönlichen Erkenntnisgewinn.

Schlüsselwörter

Fallarbeit, Diagnose, Leistungsmotivation, SELLMO-Test, Schulerfolg, Lernziele, Leistungsziele, Arbeitsvermeidung, pädagogische Förderung, Schulleistung, Motivation, Schulalltag, Schülerfirma, Schichtenmodell, Lernstrategien.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Fallarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit dokumentiert eine pädagogische Fallstudie über einen 14-jährigen Schüler, bei dem das Ziel verfolgt wird, die Hintergründe für schwankende schulische Leistungen durch gezielte Diagnostik aufzudecken.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die Themenfelder umfassen die soziale Situation des Schülers, dessen Lern- und Leistungsmotivation sowie die Auswirkungen von Unterrichtsstilen und schulischen Rahmenbedingungen auf seine Leistungen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das primäre Ziel ist es, zu klären, warum der Schüler in sprachlichen Fächern gute Leistungen erbringt, während er in den Naturwissenschaften Schwierigkeiten hat, und darauf aufbauend Fördermaßnahmen zu entwickeln.

Welche wissenschaftliche Methode wurde angewandt?

Zur Erhebung der Daten wurde der standardisierte „Test zur Erfassung der Lern- und Leistungsmotivation“ (SELLMO) eingesetzt und durch ein ausführliches Erstgespräch (Interview) ergänzt.

Was wird im Hauptteil der Arbeit analysiert?

Der Hauptteil befasst sich mit der detaillierten Beschreibung der Person, der theoretischen Herleitung von Hypothesen, der Durchführung des Testverfahrens sowie der quantitativen und qualitativen Auswertung der Ergebnisse.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Leistungsmotivation, pädagogische Diagnostik, Lernziele, Schulerfolg und individuelle Förderung charakterisieren.

Welche Rolle spielt die „Schülerfirma“ für den Schüler?

Die „Schülerfirma“ ist ein zentraler Motivationsfaktor, der dem Schüler ermöglicht, sich extracurriculare Anerkennung zu erarbeiten und sein Bedürfnis nach Selbstwirksamkeit außerhalb des regulären Unterrichts zu befriedigen.

Warum wird der Einsatz weiterer Tests (wie SESSKO) empfohlen?

Die Ergänzung durch weitere Tests wird empfohlen, um mögliche Interpretationslücken des SELLMO-Tests zu schließen und ein umfassenderes Bild vom schulischen Selbstkonzept des Schülers zu erhalten.

Ende der Leseprobe aus 18 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Diagnostik und Förderung von Schülerleistungen. SELLMO-Test zur Diagnose von Lernschwierigkeiten
Hochschule
Universität Leipzig  (Erziehungswissenschaftliche Fakultät)
Veranstaltung
BiWi VI - Diagnostik, Förderung, Beratung
Note
1,7
Autor
Steve Uttenweiler (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2016
Seiten
18
Katalognummer
V338872
ISBN (eBook)
9783668284661
ISBN (Buch)
9783668284678
Sprache
Deutsch
Schlagworte
diagnostik förderung schülerleistungen sellmo-test diagnose lernschwierigkeiten
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Steve Uttenweiler (Autor:in), 2016, Diagnostik und Förderung von Schülerleistungen. SELLMO-Test zur Diagnose von Lernschwierigkeiten, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/338872
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  18  Seiten
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