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Star Trek. Eine politische Utopie?

Titre: Star Trek. Eine politische Utopie?

Dossier / Travail , 2016 , 22 Pages , Note: 1,7

Autor:in: Nina Eudenbach (Auteur)

Politique - Théorie politique et Histoire des idées politiques
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Das Science-Fiction-Franchise Star Trek feiert 2016 50- jähriges Jubiläum. Über die Jahre hinweg entstanden stets neue Serien und Verfilmungen. So gibt es bisher sechs Seriensequels und bis dato 12 Kinofilme. 2016 kommt der 13. Film „Star Trek – Beyond“ in die Kinos. Daneben gibt es unzählige Romane, Comics, Fachbücher, Zeitschriften und Computerspiele, sowie etliche Merchandise-Artikel. Außerdem treffen sich die „Trekkies“ regelmäßig bei den 200 mal jährlich stattfindenden Conventions und zahlreichen Trekdinnern. Selbst von Seiten der Wissenschaft erhält Star Trek enorme Resonanz. So veröffentliche z.B. der renommierte Physiker Lawrence M. Kraus das Buch „Die Physik von Star Trek“.

Außenstehende „Nicht-Fans“ können den Hype um das Franchise nicht immer verstehen. Star Trek Fans werden außerhalb ihrer Fan-Gemeinde deshalb oft belächelt. Dabei zieht Star Trek die Menschen nicht nur auf Grund seines Unterhaltungscharakters in den Bann. Der Inhalt des oben stehenden Zitats lässt darauf schließen, dass hinter der Idee zu Star Trek weit mehr steckt als reine Unterhaltung. So verrät es, dass geradezu paradiesische Zustände in der fiktiven Zukunft der Serie herrschen. Genauer betrachtet, gelingt es der Serie mit diesem angebotenen Zukunftsbild, an gegenwärtige Problemlagen anzuschließen. Was steckt dahinter? Zeigt uns das Star Trek Universum eine zukünftige Idealgesellschaft? Steckt hinter der Serie eine Philosophie, die uns eine gewisse Botschaft vermitteln soll? Könnte die Serie gar utopische Züge aufweisen? Eine Utopie sein?

In dieser Arbeit wird deshalb genau der Frage nachgegangen, ob und inwiefern Star Trek als eine politische Utopie gelten kann. Dazu folgt zunächst eine kurze Biografie des Schöpfers von Star Trek, Gene Roddenberry und der Entstehungsgeschichte der Serie. Danach gibt es einen Überblick über das Star Trek Universum in dem alle Serien vorgestellt und im Rahmen ihrer jeweiligen Entstehungszeit beleuchtet werden. Die politischen Strukturen der fiktiven Zukunft von Star Trek werden genauer analysiert, um danach auf den Utopiegehalt der Serie einzugehen.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Gene Roddenberry und die Entstehung von Star Trek

3. Das Star Trek Universum

3.1 The Original Series

3.2 The Next Generation

3.3 Deep Space Nine

3.4 Voyager

3.5 Enterprise

4. Politische Strukturen

4.1 Föderation

4.2 Sternenflotte

4.3 Die Oberste Direktive

5. Der Utopiegehalt von Star Trek

6. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Science-Fiction-Franchise Star Trek unter politikwissenschaftlichen Gesichtspunkten mit dem Ziel zu klären, ob und inwiefern die Serie als politische Utopie betrachtet werden kann. Dabei wird analysiert, inwieweit das in der Serie gezeichnete Zukunftsbild als Idealgesellschaft interpretiert werden kann, welche Rolle die Föderation als Institution einnimmt und in welchem Verhältnis die filmische Vision zu realpolitischen gesellschaftlichen Problemen steht.

  • Historische Entstehung und philosophische Vision von Gene Roddenberry
  • Strukturanalyse der Vereinigten Föderation der Planeten und der Sternenflotte
  • Funktionsweise und ethische Dimension der „Obersten Direktive“
  • Vergleichende Analyse zwischen den verschiedenen Serienablegern (TOS, TNG, DS9, VOY, ENT)
  • Kriterien für eine soziale und moralische Utopie innerhalb des Star Trek Universums

Auszug aus dem Buch

4.3 Die Oberste Direktive

Die Oberste Direktive steht über allen anderen Direktiven. Auf sie wird sich über sämtliche der Star Trek Serien hinweg berufen. Auf die anderen wird nur vereinzelt Bezug genommen. Die Oberste Direktive verbietet jedem Sternenflottenmitglied sich in die natürliche Entwicklung anderer Gesellschaften einzumischen. Zusätzlich legt sie fest, dass jedes Mitglied darum bemüht ist Verstöße gegen dieses Regeln zu verhindern. Die Oberste Direktive gilt vor allem bei Pre-Warp-Zivilisationen. Damit sind Zivilisationen gemeint, die den Warp-Antrieb noch nicht entwickelt haben, welcher die Voraussetzung ist interstellar reisen zu können. Roddenberry wusste, dass die Entdeckungsfahrten unserer Geschichte oft nur Vorwand für Eroberung und Unterwerfung waren. Deshalb entwarf er die Oberste Direktive. Sie würde wirksam die Errichtung eines Sternenimperiums verhindern. In seinem Buch The Making of Star Trek schreibt er, die Föderation solle nicht erneut die Azteken auslöschen. Wobei er auf die brutale Eroberung Amerikas durch die Spanier anspielt. Die Oberste Direktive sollte der Föderation helfen, die blutigen Fehler der Geschichte zu korrigieren. Jedoch ist die Regelung kein starres Prinzip. Wann sie angewandt wird hängt fast immer von den jeweiligen Machtverhältnissen ab.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Forschungsfrage ein, ob Star Trek als politische Utopie verstanden werden kann, und skizziert den Aufbau der Untersuchung.

2. Gene Roddenberry und die Entstehung von Star Trek: Dieses Kapitel behandelt die Biografie des Schöpfers und die riskante Entstehungsgeschichte der ersten Serie in den 1960er Jahren.

3. Das Star Trek Universum: Das Kapitel bietet einen chronologischen Überblick über die verschiedenen Serienableger und beleuchtet deren jeweilige Entstehungskontexte.

4. Politische Strukturen: Dieser Abschnitt analysiert die institutionellen Rahmenbedingungen der Föderation, die Rolle der Sternenflotte und die Bedeutung der Obersten Direktive als ethisches Leitprinzip.

5. Der Utopiegehalt von Star Trek: Hier erfolgt eine theoretische Einordnung des Begriffs der Utopie und die kritische Prüfung, ob Star Trek diese Kriterien erfüllt.

6. Fazit: Die Arbeit resümiert, dass Star Trek aufgrund des Fehlens konkreter politischer Systembeschreibungen eher als soziale und moralische, denn als politische Utopie zu werten ist.

Schlüsselwörter

Star Trek, Utopie, Politische Utopie, Gene Roddenberry, Föderation, Sternenflotte, Oberste Direktive, Science-Fiction, Idealgesellschaft, Moral, Ethik, Gesellschaftsentwurf, Multikulturalismus, Vernunftprinzip, Humanismus.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit untersucht das Star Trek Universum als mediale Konstruktion einer utopischen Zukunft und hinterfragt, ob die Serie als politische Utopie klassifiziert werden kann.

Welche zentralen Themenfelder werden in der Analyse behandelt?

Im Zentrum stehen die gesellschaftliche Vision von Gene Roddenberry, die politische Struktur der Föderation und die moralischen Grundsätze, nach denen die Akteure handeln.

Was ist das primäre Forschungsziel?

Das Ziel ist es, den Utopiegehalt von Star Trek zu differenzieren und zu bewerten, ob die Serie eine genuine politische Utopie darstellt oder lediglich soziale und moralische Ideale vermittelt.

Welche wissenschaftliche Methode wird angewendet?

Die Arbeit basiert auf einer Analyse der Serieninhalte sowie der Auswertung von Fachliteratur zur politischen Theorie und zur Star Trek Philosophie.

Was wird im Hauptteil der Arbeit primär diskutiert?

Der Hauptteil gliedert sich in eine historische Einordnung der Serie, eine Analyse der politischen Institutionen wie der Sternenflotte und eine detaillierte Prüfung utopischer Kriterien.

Welche Schlagworte charakterisieren diese Arbeit?

Die Arbeit ist geprägt durch Begriffe wie Politische Utopie, Ideales Gemeinwesen, Vernunftprinzip, Föderation und interkulturelle Verständigung.

Wie unterscheidet sich die politische Darstellung in TOS gegenüber TNG?

Während in TOS politische Konflikte oft noch das Spiegelbild realer irdischer Machtkämpfe waren, wird in TNG verstärkt der Fokus auf Diplomatie und die Reife der utopischen Vision gelegt.

Warum kommt die Autorin zu dem Schluss, dass Star Trek keine politische Utopie ist?

Die Autorin argumentiert, dass eine politische Utopie detaillierte Informationen über staatliche Strukturen, Gesetzgebung und Entscheidungsprozesse erfordert, die in der Serie bewusst im Unklaren gelassen werden.

Fin de l'extrait de 22 pages  - haut de page

Résumé des informations

Titre
Star Trek. Eine politische Utopie?
Université
http://www.uni-jena.de/  (Politikwissenschaft)
Cours
Seminar: Politische Utopien
Note
1,7
Auteur
Nina Eudenbach (Auteur)
Année de publication
2016
Pages
22
N° de catalogue
V338974
ISBN (ebook)
9783668286665
ISBN (Livre)
9783668286672
Langue
allemand
mots-clé
Politische Utopien Utopie Star Trek Gene Roddenberry Science-Fiction
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Nina Eudenbach (Auteur), 2016, Star Trek. Eine politische Utopie?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/338974
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Extrait de  22  pages
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