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Franchising im Gesundheitswesen. Eine wirtschaftliche Option für Unternehmensgründer?

Title: Franchising im Gesundheitswesen. Eine wirtschaftliche Option für Unternehmensgründer?

Term Paper , 2014 , 26 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Marius Möller (Author), Michael Jarosz (Author)

Health - Public Health
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Unternehmensgründungen spielen in der Wirtschaft eine immer stärkere Rolle. Sie führen unter anderem zum Abbau der Arbeitslosigkeit, können einen Standort attraktiver machen und tragen zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit bei. Nicht selten scheitern neu gegründete Unternehmen jedoch bereits nach kurzer Zeit, weil viele Gründer Die Komplexität einer Existenzgründung unterschätzen. Um ein selbstständiges Unternehmen zu gründen und Hürden zu meistern wird Fachwissen gefordert.

Eine Form der Existenzgründung, die in der Literatur, den Wirtschaftsverbänden und in der Politik als relativ risikoarm und daher als möglicher Ausweg aus der Beschäftigungskrise bezeichnet wird ist das Franchising, welches in den letzten Jahren ein erstaunliches Wachstum verzeichnen konnte.

Franchising ist mittlerweile in vielen Bereichen der Wirtschaft kaum mehr weg zu denken. Ob McDonalds, Burger King, OBI, Schülerhilfe oder das Reformhaus - in jedem Sektor gibt es bekannte Beispiele für diese Form der Unternehmensführung. Den Erfolg vermuten wir u.a. in dem geringen Risiko für Existenzgründer zu scheitern. Die Bereitschaft ein Franchise-Unternehmen zu gründen steigt, weil der Existenzgründer eine höhere Wahrscheinlichkeit hat erfolgreich selbständig zu sein. Große Franchisegeber haben - besonders in der Fastfoodbranche - gezeigt, dass ein gutes Konzept in der Lage ist für Franchisegeber und -nehmer beidseits gewinnbringend zu sein. Wir möchten uns in dieser Facharbeit näher damit befassen, ob Franchising auch für Gesundheitsdienstleistungen ein denkbares Konzept für die Unternehmensgründung darstellt.

Spezifisch möchten wir herausfinden, ob die kostenpflichtige Nutzung einer Vertriebsform bei gleichzeitigem Nutzen der Vorzüge eines bereits etablierten Konzeptes unter Berücksichtigung der Vor- und Nachteile der Selbstständigkeit die Chancen auf ein langfristiges Bestehen eines Betriebes in der Gesundheitsdienstleistungsbranche erhöht und wie sehr die Qualität der erbrachten Gesundheitsdienstleistungen einen beeinflussenden Faktor darstellt.

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Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Was ist Wirtschaftlichkeit?

3 Franchising im Allgemeinen

3.1 Franchising - geschichtliche Entwicklung

3.2 Definition des Begriffs Franchising

3.3 Vor- und Nachteile für Franchisenehmer

3.4 Erfolgsfaktoren von Franchisesystemen

3.4.1 Die Vorraussetzung für den Erfolg

3.4.2 Dienstleistungsqualität und Dienstleistungsmentalität als Erfolgsgarant

4 Franchising im Gesundheitswesen

4.1 Dienstleistungsfranchising

4.2 Besonderheiten von Gesundheitsleistungen

4.3 Franchising von Gesundheitsleistungen

5 Der Markt der Seniorenbetreuung

6 PROMEDICA Group

7 Fazit und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht, ob Franchising als Organisationsform eine wirtschaftlich tragfähige Option für Unternehmensgründer im Bereich der Gesundheitsdienstleistungen darstellt. Im Fokus steht dabei die Forschungsfrage, ob die Nutzung eines etablierten Franchise-Konzepts die Erfolgsaussichten und die Qualitätssicherung in diesem spezifischen Sektor unter Berücksichtigung der komplexen Rahmenbedingungen erhöhen kann.

  • Grundlagen des Franchising und dessen Erfolgsfaktoren
  • Herausforderungen und Besonderheiten von Gesundheitsdienstleistungen
  • Analyse des Marktes für Seniorenbetreuung
  • Untersuchung des Franchise-Systems der PROMEDICA Group
  • Bewertung der Qualitätssicherung durch Franchise-Modelle

Auszug aus dem Buch

3.2 Definition des Begriffs Franchising

Die heutige Vielfalt an Franchiseformen macht eine einheitliche Definition schwer. Die nachfolgende Definition von Franchising aus dem Ethikkodex der Europäischen Franchising Federation (EFF) schien uns jedoch als hinreichend präzise:

„Franchising ist ein Vertriebssystem, durch das Waren und/oder Dienstleistungen und/oder Technologien vermarktet werden. Es gründet sich auf eine enge und fortlaufende Zusammenarbeit rechtlich und finanziell selbständiger und unabhängiger Unternehmen, den Franchise-Geber und seine Franchise-Nehmer. Der Franchise-Geber gewährt seinen FranchiseNehmern das Recht und legt ihnen gleichzeitig die Verpflichtung auf, ein Geschäft entsprechend seinem Konzept zu betreiben. Dieses Recht berechtigt und verpflichtet den Franchise-Nehmer, gegen ein direktes oder indirektes Entgelt im Rahmen und für die Dauer eines schriftlichen, zu diesem Zweck zwischen den Parteien abgeschlossenen Franchise-Vertrags bei laufender technischer und betriebswirtschaftlicher Unterstützung durch den FranchiseGeber, den Systemnamen und/oder das Warenzeichen und/oder die Dienstleistungsmarke und/oder andere gewerbliche Schutz- oder Urheberrechte sowie das Know-how, die wirtschaftlichen und technischen Methoden und das Geschäftssystem des Franchise-Gebers zu nutzen(…)“ (EFF, 2003).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Rolle von Unternehmensgründungen in der Wirtschaft und führt in die Problematik des Franchisings als mögliches Mittel gegen das hohe Gründungsrisiko ein.

2 Was ist Wirtschaftlichkeit?: Dieses Kapitel definiert das wirtschaftliche Handeln anhand des ökonomischen Prinzips und thematisiert die Schwierigkeit der Produktivitätssteigerung bei personenbezogenen Dienstleistungen.

3 Franchising im Allgemeinen: Hier werden die historische Entwicklung, Definitionen sowie die Vor- und Nachteile des Franchisings erläutert und die zentralen Erfolgsfaktoren wie Dienstleistungsqualität analysiert.

4 Franchising im Gesundheitswesen: Dieses Kapitel überträgt die allgemeine Franchising-Theorie auf das Gesundheitswesen und erörtert die spezifischen Besonderheiten von Gesundheitsleistungen, die eine Standardisierung erschweren.

5 Der Markt der Seniorenbetreuung: Es erfolgt eine Marktanalyse der Seniorenbetreuung unter Berücksichtigung des demographischen Wandels und der steigenden Nachfrage nach professioneller Pflege.

6 PROMEDICA Group: Das Kapitel stellt die PROMEDICA Group als Praxisbeispiel eines Franchiseunternehmens im Gesundheitssektor vor und beleuchtet das Geschäftsmodell für Franchisenehmer.

7 Fazit und Ausblick: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und kommt zu dem Schluss, dass Franchising auch im Gesundheitswesen eine valide Option zur Qualitätssicherung und Geschäftsentwicklung sein kann.

Schlüsselwörter

Franchising, Gesundheitsdienstleistungen, Unternehmensgründung, Existenzgründung, Wirtschaftlichkeit, Dienstleistungsqualität, Seniorenbetreuung, PROMEDICA, Qualitätssicherung, Demographischer Wandel, Markenmanagement, Franchisenehmer, Franchisegeber, Betreuungskräfte, Pflege

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, inwieweit das Franchising-Modell als wirtschaftliche Alternative für Unternehmensgründer im Bereich der Gesundheitsdienstleistungen dienen kann.

Was sind die zentralen Themenfelder der Facharbeit?

Die Arbeit behandelt die Grundlagen des Franchisings, die Besonderheiten von Gesundheitsleistungen, den Markt der Seniorenbetreuung und analysiert beispielhaft das System der PROMEDICA Group.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist herauszufinden, ob die Nutzung eines etablierten Franchise-Systems die Chancen auf ein langfristiges Bestehen eines Gesundheitsunternehmens erhöht und wie sich die Qualität der Leistungen absichern lässt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturrecherche (u.a. über die Datenbank "econbiz") sowie der Analyse von Studien und Branchenberichten, ergänzt durch die Untersuchung eines konkreten Unternehmensbeispiels.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Einführung in das Franchising, eine kritische Betrachtung der Anwendbarkeit auf das Gesundheitswesen sowie eine praktische Marktanalyse der Seniorenbetreuung inklusive Unternehmensdarstellung.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit charakterisieren?

Wichtige Begriffe sind Franchising, Gesundheitsdienstleistungen, Existenzgründung, Qualitätssicherung, Seniorenbetreuung und das Modell der PROMEDICA Group.

Wie unterscheidet sich die Qualitätssicherung im Franchise-Modell von anderen Ansätzen?

Im Franchise-Modell erfolgt die Qualitätssicherung durch standardisierte Prozesse, kontinuierliche Schulungen der Nehmer und die zentrale Überwachung durch den Franchisegeber.

Welche Herausforderungen identifizieren die Autoren bei Gesundheitsleistungen?

Die Autoren heben die hohe Heterogenität der Klienten, die Immaterialität der Dienstleistung und die schwierige objektive Messbarkeit von Therapieerfolgen als besondere Herausforderungen hervor.

Warum ist die Seniorenbetreuung ein attraktiver Markt für Franchising?

Aufgrund des demographischen Wandels steigt der Bedarf an Pflegeleistungen stetig, während das Angebot professioneller Kräfte knapp ist; das Franchise-Modell bietet hier eine skalierbare Struktur für diese wachsende Nachfrage.

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Details

Title
Franchising im Gesundheitswesen. Eine wirtschaftliche Option für Unternehmensgründer?
College
Hamburg University of Applied Sciences  (Pflege und Management)
Grade
1,3
Authors
Marius Möller (Author), Michael Jarosz (Author)
Publication Year
2014
Pages
26
Catalog Number
V338982
ISBN (eBook)
9783668287921
ISBN (Book)
9783668287938
Language
German
Tags
franchising gesundheitswesen eine option unternehmensgründer
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Marius Möller (Author), Michael Jarosz (Author), 2014, Franchising im Gesundheitswesen. Eine wirtschaftliche Option für Unternehmensgründer?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/338982
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