Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Publicación mundial de textos académicos
Go to shop › Teología - Otras

Verständnis des Heiligen nach Carsten Colpe „Über das Heilige“ und Rudolf Ottos „Das Heilige“

Título: Verständnis des Heiligen nach Carsten Colpe „Über das Heilige“ und Rudolf Ottos „Das Heilige“

Ensayo , 2012 , 9 Páginas , Calificación: 2,7

Autor:in: Jennifer Böker (Autor)

Teología - Otras
Extracto de texto & Detalles   Leer eBook
Resumen Extracto de texto Detalles

Das „Heilige“ war bisher nie ein Punkt über den ich mir lange Gedanken gemacht habe. Es ist einfach da und Bestandteil meines Glaubens. Immer wieder in Gottesdiensten, in Liedern oder einfach im Sprachgebrauch wird das Wort „heilig“ verwendet ohne das sich jedes Mal darüber Gedanken gemacht wird, woher die Bezeichnung kommt oder was Heiligkeit eigentlich bedeutet. Im folgenden werde ich mit zwei Herangehensweisen auseinander setzten, der von Carsten Colpe und der von Rudolf Otto.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Erläuterung der Position von Carsten Colpe

3. Erläuterung der Position von Rudolf Otto

4. Fazit und persönliche Reflexion

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit setzt sich kritisch mit dem Begriff des „Heiligen“ auseinander, indem sie die theoretischen Ansätze von Carsten Colpe und Rudolf Otto gegenüberstellt, um deren unterschiedliche wissenschaftliche Zugänge und Deutungen zu beleuchten.

  • Vergleich der heiligkeitsgeschichtlichen Ansätze von Carsten Colpe und Rudolf Otto
  • Analyse der Definitionsproblematik des „Heiligen“ in der Religionswissenschaft
  • Untersuchung der Differenzierung zwischen dem „Heiligen“ und dem „Profanen“
  • Diskussion der Bedeutung von göttlicher Macht und menschlicher Erfahrung (das „Numinose“)
  • Reflexion über die Anwendbarkeit religionswissenschaftlicher Begriffe im Alltag

Auszug aus dem Buch

Verständnis des Heiligen nach Carsten Colpe „Über das Heilige“ und Rudolf Ottos „Das Heilige“

Colpe hält es für wichtiger sich zunächst darüber klar zu werden was früher als heilig bezeichnet wurde und wer es getan hat und damit verbunden zu versuchen es nachzuvollziehen, als nach einem Beweis für die Existenz der Heiligkeit zu suchen. Eine Verallgemeinerung des Heiligkeitsbegriffes ist nicht möglich, da nicht davon ausgegangen werden kann, dass unter heilig immer dasselbe verstanden worden ist oder ob es Abweichungen gibt. Colpes Werk beinhaltet einige Schriften von Theologen. Einer von diesen ist Walter Baetke, der betont, dass es zwei Arten der Definition des „Heiligen“ gibt: Die Fremddefinition durch Sachdiskussion und die Selbstdefinition, in dem man mit „heilig“ übersetzte Worte analysiert.

Darüber hinaus fehlen urgeschichtliche Quellen um nachvollziehen zu können, wie es damals war. Es kann nur rückgeschlossen werden, da es sprachliche Verständigungsschwierigkeiten gab und nichts schriftlich festgehalten wurde. Colpe nennt drei Beispiele, bei denen das Wort „heilig“ verwendet, doch Unterschiedliches damit gemeint wird.

„Ihr sollt heilig sein, denn ich bin heilig“. Mit „heilig“ ist hier eine besondere Gläubigkeit und speziell das Halten der Gebote und Regeln gemeint, die Mose und den Israeliten im Exodus erhalten haben.

Auch bei diesen beiden Textstellen von Klopstock und Goethe wird „heilig“ verwendet. Doch lässt sich ihre Bedeutung nicht mit der biblischen gleichsetzen. Klopstock meint mit „heilig“ eine ausdrückliche Steigerung der Zärtlichkeit. Er betont wie zärtlich der Jüngling doch der Geliebten zu weint.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung motiviert die Fragestellung aus einer persönlichen Perspektive des Glaubens und führt in die Notwendigkeit einer wissenschaftlichen Definition des „Heiligen“ ein.

2. Erläuterung der Position von Carsten Colpe: Dieses Kapitel arbeitet Colpes kritischen Ansatz heraus, der die historische Kontextualisierung und sprachliche Analyse von Heiligkeitsbegriffen sowie die Abgrenzung zum „Profanen“ betont.

3. Erläuterung der Position von Rudolf Otto: Hier werden Ottos Kategorien des Rationalen und Irrationalen sowie die Konzeption des Numinosen als fundamentales Element religiöser Erfahrung erläutert.

4. Fazit und persönliche Reflexion: Das Kapitel schließt mit einer Synthese der beiden Ansätze und einer persönlichen Einordnung der Autorin bezüglich der Komplexität der Thematik.

Schlüsselwörter

Heiliges, Profanes, Numinoses, Religionswissenschaft, Carsten Colpe, Rudolf Otto, Theologie, Gottesbegriff, Faszinanz, Tremendum, Religionsgeschichte, Empirische Natürlichkeit, Entheiligung, Definition, Glaube

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der wissenschaftlichen Untersuchung und Definition des Begriffs „das Heilige“ basierend auf den Werken von Carsten Colpe und Rudolf Otto.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Themen sind die historische Entwicklung des Heiligkeitsbegriffs, die Abgrenzung zum Profanen sowie die Analyse religiöser Erfahrungen durch theoretische Konzepte.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, ein besseres Verständnis für die Vielschichtigkeit des Begriffs „heilig“ zu erlangen und die Ansätze zweier maßgeblicher Forscher zu vergleichen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine literaturanalytische Methode verwendet, bei der die Texte von Colpe und Otto interpretiert und systematisch gegenübergestellt werden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die detaillierte Darstellung von Colpes historisch-kritischer Sichtweise und Ottos phänomenologischer Analyse des Numinosen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen zählen: Heiliges, Profanes, Numinoses, Gottesbegriff, Religionsgeschichte und Definition.

Wie unterscheidet Colpe den Ursprung des Heiligen vom Profanen?

Colpe diskutiert verschiedene Ansätze, darunter die Vorstellung, dass Religion erst entsteht, wenn sich das Heilige vom Profanen trennt, und beleuchtet die Rolle von Opfern und Gewalt.

Was versteht Rudolf Otto unter dem „Numinosen“?

Otto definiert das Numinose durch die Verbindung von „tremendum“ (Erschaudern vor der Allmacht) und „fascinans“ (Faszination des Gotteserlebens).

Wie bewertet die Autorin die beiden Ansätze für sich persönlich?

Die Autorin stellt fest, dass es ihr leichter fällt, Ottos Gedankengänge nachzuvollziehen, betont jedoch die Bedeutung der Auseinandersetzung mit dem komplexeren Werk Colpes für ihre eigene wissenschaftliche Entwicklung.

Welche Rolle spielt die „Theodizee-Frage“ in der Reflexion?

Die Autorin nutzt die Theodizee-Frage als Beispiel für ein Mysterium, das mit dem menschlichen Verstand nicht vollständig lösbar ist, was Ottos Konzept des „ganz anderen“ unterstreicht.

Final del extracto de 9 páginas  - subir

Detalles

Título
Verständnis des Heiligen nach Carsten Colpe „Über das Heilige“ und Rudolf Ottos „Das Heilige“
Universidad
University of Göttingen  (Religionswissenschaft)
Curso
systematisches Proseminar
Calificación
2,7
Autor
Jennifer Böker (Autor)
Año de publicación
2012
Páginas
9
No. de catálogo
V339322
ISBN (Ebook)
9783668291447
ISBN (Libro)
9783668291454
Idioma
Alemán
Etiqueta
verständnis heiligen carsten colpe über heilige rudolf ottos
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Jennifer Böker (Autor), 2012, Verständnis des Heiligen nach Carsten Colpe „Über das Heilige“ und Rudolf Ottos „Das Heilige“, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/339322
Leer eBook
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
Extracto de  9  Páginas
Grin logo
  • Grin.com
  • Envío
  • Contacto
  • Privacidad
  • Aviso legal
  • Imprint