Das Ziel dieser Hausarbeit ist es, die 50er Jahre anhand eines Interviews und durch eigene Recherchen in einem kurzen Überblick in verschiedenen Bereichen zu beschreiben. Im Hauptteil erläutere ich den Interviewleitfaden und mein geführtes Interview. Das Interview, welches mit einem Zeitzeugen, der in dieser Zeit seine Kindheit und Jugend erlebte, führte, wird hier in einem Fließtext dokumentiert. Die Planung, Durchführung und Auswertung meines Interviews werde ich erläutern und daraus meine Schlussfolgerungen ziehen. Diese sollen deutlich machen, wie sich die Zeit von damals zu heute gesellschaftlich entwickelt beziehungsweise verändert hat.
Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung
1.1 Auftragsklärung
1.2 Die 50er Jahre
2 Hauptteil
2.1 Interviewleitfaden
2.2 Das Interview
2.3 Auswertung des Interviews
3 Schlussteil
3.1 Fazit
4 Quellenverzeichnis
4.1 Literatur
4.2 Internet
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit verfolgt das Ziel, die Lebensbedingungen und gesellschaftlichen Verhältnisse der 50er Jahre in Deutschland durch eine Kombination aus Literaturrecherche und einem Zeitzeugeninterview zu dokumentieren, um anschließend Veränderungen zum heutigen gesellschaftlichen Stand zu analysieren.
- Historischer Kontext der 50er Jahre (politische und soziale Strukturen)
- Methodik der qualitativen Interviewführung
- Vergleich von Schul- und Bildungssystemen
- Wandel von Familienstrukturen und Erziehungswerten
- Freizeitgestaltung und sozioökonomische Rahmenbedingungen
Auszug aus dem Buch
2.2 Das Interview
Nach der Erteilung der Aufgabenstellung zu dieser Hausarbeit war ich auf der Suche nach einem geeigneten Interviewpartner, der in Berlin wohnt. Mir fiel sofort meine Großmutter ein, die ich am gleichen Tag anrief. Leider stand sie mir nicht zur Verfügung, da sie kurz vor einer längeren Reise stand. Also recherchierte ich im weiteren Verwandten -, Bekanntenkreis und fand auf diesem Wege den Vater einer Schulfreundin meiner Mutter. Über ein Telefonat vereinbarten wir einen Termin zum Interview in 10 Tagen. In der mir bis dahin verbleibenden Zeit entwickelte ich den Interviewleitfaden. Im Hinblick auf meine Aufgabenstellung war mir wichtig, möglichst viele Bereiche seines Lebens in den 50er Jahren abzufragen. Dazu zählen die persönlichen Angaben, die familiäre Situation, Erfahrungen in der Schulzeit, seine Interessen und Freizeitaktivitäten aber auch die sozial-ökonomischen Aspekte dieser Zeit. Zu jedem dieser Bereiche erarbeitete ich mir einen Fragenkomplex.
Zu meiner weiteren Vorbereitung gehörte die Organisation eines Diktiergerätes, verbunden mit einem Test, um die Funktionalität zu prüfen.
Ich besuchte ihn zum verabredeten Zeitpunkt, in seiner Wohnung, in Pankow. Vor Beginn des Interviews unterhielten wir uns über meine Ausbildung und ich erläuterte ihm die Aufgabenstellung meiner Hausarbeit. Wir hatten auf Anhieb einen guten Draht zueinander. Im Anschluss startete ich das Diktiergerät und das Interview begann.
Zuerst erfragte ich seine persönlichen Daten und bat ihn um seine Einverständniserklärung zur Verwendung der Inhalte des Interviews in meiner Hausarbeit. Hans-Jürgen A. wurde am 25.04.1941 in Berlin geboren und wuchs als Einzelkind in Friedrichshain auf. Um eine entspannte Atmosphäre zu schaffen, startete ich mit einer Frage nach seiner liebsten Erinnerung aus dieser Zeit. Er berichtete mir, es sei die Zeit nach der Schule gewesen, wenn er mit seinen Freunden zusammen auf der Straße zwischen den Trümmern spielen konnte, da dies der beste Spielplatz war.
Zusammenfassung der Kapitel
1 Einleitung: Die Einleitung definiert den Zweck der Hausarbeit und gibt einen einführenden Überblick über die politischen, sozialen und familiären Rahmenbedingungen der 50er Jahre.
2 Hauptteil: Der Hauptteil erläutert den Aufbau des Interviewleitfadens, dokumentiert das geführte Zeitzeugeninterview und nimmt eine detaillierte vergleichende Auswertung der Ergebnisse vor.
3 Schlussteil: Das Fazit reflektiert die methodischen Erfahrungen der Autorin und stellt Bezüge zwischen den Erkenntnissen der Nachkriegszeit und aktuellen gesellschaftlichen Herausforderungen her.
4 Quellenverzeichnis: Hier werden die verwendeten Fachliteraturquellen sowie Internetverweise aufgelistet.
Schlüsselwörter
50er Jahre, Zeitzeuge, Gesellschaftlicher Wandel, Schulalltag, Familienstrukturen, Nachkriegszeit, Interview, Sozialpädagogik, Lebensbedingungen, Erziehung, Freizeitgestaltung, Wiederaufbau, Generationenvergleich, Bildungsgeschichte, Historische Dokumentation.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Hausarbeit dokumentiert die Lebensrealität von Kindern und Jugendlichen in den 50er Jahren in Deutschland und vergleicht diese mit heutigen gesellschaftlichen Bedingungen.
Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?
Die Arbeit fokussiert sich auf die Bereiche Schule und Bildung, Familienleben, Erziehungsmethoden sowie Freizeitgestaltung und sozioökonomische Faktoren.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Das Ziel ist es, durch eine Kombination aus theoretischer Recherche und einem Zeitzeugeninterview ein tieferes Verständnis für den gesellschaftlichen Wandel zu gewinnen.
Welche wissenschaftliche Methode wurde für die Arbeit verwendet?
Die Autorin verwendete die Methode der qualitativen Befragung mittels eines strukturierten Interviewleitfadens sowie eine anschließende inhaltliche Auswertung und Paraphrasierung.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Im Hauptteil werden der erstellte Fragenkatalog, der Verlauf des Interviews mit Hans-Jürgen A. und die Gegenüberstellung der historischen Gegebenheiten mit heutigen Verhältnissen dargestellt.
Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?
Wichtige Begriffe sind 50er Jahre, gesellschaftlicher Wandel, Generationenvergleich, Zeitzeugengespräch und Bildungsgeschichte.
Welche Rolle spielte die "Jugendnot" in den 50er Jahren laut der Arbeit?
Die Jugendnot beschreibt den massiven Wohnungsmangel, durch den etwa die Hälfte der 14- bis 21-Jährigen gezwungen war, den Wohnraum mit den Eltern oder Geschwistern zu teilen.
Wie unterscheidet sich laut Zeitzeuge der heutige Schulalltag von der Vergangenheit?
Der Zeitzeuge berichtet von größeren Klassen und weniger Mitspracherecht, während die Autorin heute vor allem die veränderte Rolle des Lehrers als Wissensvermittler und den Einsatz moderner Medien hervorhebt.
Welche Bedeutung hatte das Thema Arbeit für Jugendliche in den 50er Jahren?
Jugendliche trugen durch Tätigkeiten wie Erntehilfe oder Enttrümmerungsarbeiten zur Wirtschaft und zum Wiederaufbau bei, wobei die Arbeitszeiten sehr lang waren.
Welche Schlussfolgerung zieht die Autorin als zukünftige Erzieherin?
Sie betont die Wichtigkeit, Kindern Werte und Fähigkeiten für die Zukunft zu vermitteln und zeigt sich für die aktuelle Integration von traumatisierten Flüchtlingskindern sensibilisiert.
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- Anonym (Author), 2015, Kindheit und Jugend in den 1950er Jahren. Interview, Dokumentation und Schlussfolgerungen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/339356