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Senkt die Einführung des Mammographie-Screenings 1986 in Schweden die Brustkrebssterblichkeit?

Titre: Senkt die Einführung des Mammographie-Screenings 1986 in Schweden die Brustkrebssterblichkeit?

Travail de Recherche , 2015 , 20 Pages , Note: 1,3

Autor:in: Nadine Höppner (Auteur)

Médecine - Histoire
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Résumé Extrait Résumé des informations

Europaweit steigt die Lebenserwartung stetig. Einen großen Einfluss werden dabei den medizinischen Innovationen zugeschrieben. Der folgende Forschungsbericht untersucht, inwieweit die Brustkrebssterblichkeit durch die Einführung des Mammographie-Screenings beeinflusst wird.

Eurostat zufolge ist die Lebenserwartung in Europa in den letzten 50 Jahren gestiegen. Hintergrund dieser Erhöhung ist der epidemiologische Übergang, welcher die Veränderung von Infektionskrankheiten hin zu chronischen Erkrankungen beschreibt. Die ersten Phasen des Übergangs waren von hoher (Säuglings-) Sterblichkeit und einer niedrigen Lebenserwartung gekennzeichnet. Diese wurde durch Epidemien und schlechte hygienische Bedingungen verursacht. Im Zeitalter der degenerativen und gesellschaftlich verursachten Krankheiten sank die Sterblichkeit auf ein niedriges Niveau, verknüpft mit einer steigenden Lebenserwartung von über 50 Jahren. Seuchen und Epidemien wurden von chronischen Krankheiten, wie beispielsweise Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Krebs, abgelöst. Die „Cardio-Vascular-Revolution“ zeichnet sich durch den Rückgang von Herz-Kreislauferkrankungen aus.

Einen großen Einfluss haben hierbei neue Innovationen und Technologien der Medizin. Sie dienen nicht nur der Behandlung, sondern auch der Prävention von Erkrankungen. Akute Symptome am Herzen können mit Herzschrittmachern oder Bypass-Operationen behoben werden. Mithilfe von neuem Wissen bezüglich Risikofaktoren, wie Bluthochdruck oder Cholesterin, ist es möglich, solche Operationen zu vermeiden. Weitere Innovationen sind in der Krebsforschung zu finden. Neben der Chemotherapie werden pharmazeutische Medikamente, wie Tamoxifen gegen Brustkrebs, entwickelt und verwendet. Innovationen verschaffen dem Anwender einen gewissen Mehrwert, sonst werden sie nicht als solche definiert. Des Weiteren führen moderne Vorsorgeuntersuchungen zu einer Reduzierung von Krankheiten. Hierzu gehören auch die kostenlosen Mammographie-Screening-Programme zur Brustkrebs-Früherkennung, welche bereits in vielen Ländern Europas Anwendung gefunden haben. Aus der daraus resultierenden Senkung der Sterberaten, folgt eine Erhöhung der Lebenserwartung, verbunden mit einer stetigen Alterung der Bevölkerung.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Theorieteil

3. Daten und Methoden

4. Ergebnisse

5. Störvariablen

6. Diskussion

7. Schlussfolgerung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht kritisch, ob die flächendeckende Einführung des Mammographie-Screenings in Schweden im Jahr 1986 zu einer signifikanten Senkung der Brustkrebssterblichkeit beigetragen hat, indem sie die Entwicklung mit dem Vergleichsland Norwegen kontrastiert.

  • Analyse des epidemiologischen Übergangs und der Rolle medizinischer Innovationen
  • Kritische Auseinandersetzung mit der Wirksamkeit von Screening-Programmen
  • Vergleichende Untersuchung der Brustkrebssterberaten in Schweden und Norwegen
  • Methodische Anwendung der Dekomposition nach Arriaga
  • Diskussion von Störvariablen wie Lebensstilfaktoren und Überdiagnosen

Auszug aus dem Buch

1. Einleitung

Eurostat zufolge ist die Lebenserwartung in Europa in den letzten 50 Jahren gestiegen. Hintergrund dieser Erhöhung ist der epidemiologische Übergang, welcher die Veränderung von Infektionskrankheiten hin zu chronischen Erkrankungen beschreibt. Die ersten Phasen des Übergangs waren von hoher (Säuglings-) Sterblichkeit und einer niedrigen Lebenserwartung gekennzeichnet. Diese wurde durch Epidemien und schlechte hygienische Bedingungen verursacht. Im Zeitalter der degenerativen und gesellschaftlich verursachten Krankheiten sank die Sterblichkeit auf ein niedriges Niveau, verknüpft mit einer steigenden Lebenserwartung von über 50 Jahren. Seuchen und Epidemien wurden von chronischen Krankheiten, wie beispielsweise Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Krebs, abgelöst. Die „Cardio-Vascular Revolution“ zeichnet sich durch den Rückgang von Herz-Kreislauferkrankungen aus.

Einen großen Einfluss haben hierbei neue Innovationen und Technologien der Medizin. Sie dienen nicht nur der Behandlung, sondern auch der Prävention von Erkrankungen. Akute Symptome am Herzen können mit Herzschrittmachern oder Bypass-Operationen behoben werden. Mithilfe von neuem Wissen bezüglich Risikofaktoren, wie Bluthochdruck oder Cholesterin, ist es möglich, solche Operationen zu vermeiden. Weitere Innovationen sind in der Krebsforschung zu finden. Neben der Chemotherapie werden pharmazeutische Medikamente, wie Tamoxifen gegen Brustkrebs, entwickelt und verwendet. Innovationen verschaffen dem Anwender einen gewissen Mehrwert, sonst werden sie nicht als solche definiert.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet den demographischen Wandel sowie den medizinischen Fortschritt und leitet zur zentralen Forschungsfrage über den Effekt des Mammographie-Screenings auf die Brustkrebssterblichkeit hin.

2. Theorieteil: Dieser Abschnitt erläutert die Grundlagen der Brustkrebsdiagnostik und diskutiert den aktuellen Forschungsstand zu Screening-Programmen in Europa sowie deren Chancen und Risiken.

3. Daten und Methoden: Hier wird das Studiendesign der ländervergleichenden Analyse sowie die mathematische Anwendung der Dekomposition nach Arriaga zur Untersuchung der Lebenserwartung dargelegt.

4. Ergebnisse: Das Kapitel präsentiert die empirischen Daten zur Sterblichkeitsentwicklung in Schweden und Norwegen und stellt diese grafisch gegenüber.

5. Störvariablen: Es werden externe Einflussfaktoren wie individuelles Gesundheitsverhalten und die Problematik von Überdiagnosen analysiert, die die Sterberaten beeinflussen könnten.

6. Diskussion: Die Ergebnisse werden interpretiert, wobei die Diskrepanz zwischen Screenings und der allgemeinen Verbesserung der medizinischen Versorgung kritisch hinterfragt wird.

7. Schlussfolgerung: Das Fazit resümiert, dass die Einführung des Screenings in Schweden nur einen begrenzten Einfluss auf die Senkung der Brustkrebssterblichkeit hatte.

Schlüsselwörter

Brustkrebs, Mammographie-Screening, Schweden, Norwegen, Sterblichkeit, Lebenserwartung, epidemiologischer Übergang, Dekomposition, Arriaga, Überdiagnose, Gesundheitswesen, medizinische Innovation, Brustkrebssterblichkeit, Prävention, Reihenuntersuchung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit?

Die Arbeit untersucht den kausalen Zusammenhang zwischen der Einführung des Mammographie-Screenings 1986 in Schweden und der Entwicklung der Brustkrebssterblichkeit.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Arbeit fokussiert auf medizinische Demographie, die Wirksamkeit von Vorsorgeprogrammen und den internationalen Vergleich von Sterberaten.

Was ist die primäre Forschungsfrage?

Die zentrale Frage lautet, ob die Einführung des Mammographie-Screenings in Schweden tatsächlich zu einer Senkung der Brustkrebssterblichkeit geführt hat.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Es wurde eine vergleichende Analyse zwischen Schweden und Norwegen unter Anwendung der Dekomposition nach Arriaga genutzt, um den Beitrag einzelner Faktoren zur Lebenserwartung zu bestimmen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil umfasst eine theoretische Fundierung, die methodische Herleitung der Analyse, die Darstellung der statistischen Ergebnisse sowie eine kritische Diskussion der Resultate.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Mammographie-Screening, Brustkrebssterblichkeit, demographischer Vergleich, Dekomposition nach Arriaga und medizinische Prävention.

Warum wurde Norwegen als Vergleichsland gewählt?

Norwegen eignet sich aufgrund ähnlicher Bevölkerungsstrukturen und Gesundheitssysteme als Vergleichsland, führte das Mammographie-Screening jedoch erst deutlich später als Schweden ein.

Welche Rolle spielen Überdiagnosen im Kontext der Studie?

Die Arbeit thematisiert Überdiagnosen als kritischen Störfaktor, da diese zu unnötigen Behandlungen führen können und die Interpretation der Mortalitätsstatistiken erschweren.

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Résumé des informations

Titre
Senkt die Einführung des Mammographie-Screenings 1986 in Schweden die Brustkrebssterblichkeit?
Université
University of Rostock
Note
1,3
Auteur
Nadine Höppner (Auteur)
Année de publication
2015
Pages
20
N° de catalogue
V339385
ISBN (ebook)
9783668292079
ISBN (Livre)
9783668292086
Langue
allemand
mots-clé
senkt einführung mammographie-screenings schweden brustkrebssterblichkeit
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Nadine Höppner (Auteur), 2015, Senkt die Einführung des Mammographie-Screenings 1986 in Schweden die Brustkrebssterblichkeit?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/339385
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Extrait de  20  pages
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