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Herrschaft der Spezies Mensch. Aktuelle Tierrechtspositionen und eine mögliche Fleischalternative

Título: Herrschaft der Spezies Mensch. Aktuelle Tierrechtspositionen und eine mögliche  Fleischalternative

Trabajo , 2014 , 14 Páginas , Calificación: 2,3

Autor:in: Luisa-Viktoria Schäfer (Autor)

Filosofía - Práctica (etica, estética, cultura, naturaleza, derecho, etc.)
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Die vorliegende Hausarbeit führt den Leser in die aktuellen Tierrechtspositionen ein und zieht hieraus die Konsequenz einer möglichen Fleischalternative. Die benötigten Informationen wurden aus Ursula Wolfs ausführlicher Zusammenfassung der „Texte zur Tierethik“ und dem Buch „Zoopolis“ von Will Kymlicka und Sue Donaldson entnommen. Die weiterführenden Gedanken wurden durch die Schrift zur „Kontinuität von Bewusstsein“ von Martin Balluch angeregt.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

Einführung

Kapitel 1

1.1 Die Geschichte der Tierschutz- und Tierrechtsbewegung und ihre wichtigsten Vertreter

1.2 Argumente der menschlichen Fleischfresser für den genussvollen Fleischkonsum

1.3 Die Kluft zwischen Mensch und Tier nach Martin Balluch

Kapitel 2

2.1 Zukunftsszenario von einer Welt mit 'In-Vitro-Fleisch'

Schlussfolgerung

Literaturnachweise

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht aktuelle Tierrechtspositionen sowie das Spannungsfeld zwischen der menschlichen Ernährungskultur und dem ethischen Umgang mit nicht-menschlichen Tieren, um daraus Lösungsansätze wie die Entwicklung von In-Vitro-Fleisch zu analysieren.

  • Analyse historischer und aktueller Tierrechtspositionen (u.a. Singer, Regan, Kymlicka/Donaldson).
  • Untersuchung der psychologischen und sozioökonomischen Motive für den Fleischkonsum.
  • Kritische Betrachtung der anthropozentrischen Kluft zwischen Mensch und Tier.
  • Diskussion über In-Vitro-Fleisch als technologische Alternative zur industriellen Massentierhaltung.
  • Reflexion über die moralische Vertretbarkeit von Tiernutzung im Rahmen politischer Theorien.

Auszug aus dem Buch

Die Geschichte der Tierschutz- und Tierrechtsbewegung und ihre wichtigsten Vertreter

Im Zuge der Industrialisierung, bei dem die wirtschaftliche Produktion von tierischen Nahrungsmittel vom Agrarwesen in die Fabriken wanderte, entstand ein Bewusstsein dafür, dass das Mensch-Tier-Verhältnis auch auf rechtlichem Wege reglementiert werden müsse.

Diese Bewusstseinsänderungen waren meist religiöser oder ökologischer Natur und bezogen sich auf den Tierschutz, das heißt, wie die Tierhaltung und Schlachtung auf einfühlsame Art vollzogen werden sollte, indem unnötiges Leiden vermieden werde. Der Akt an sich wurde jedoch nicht hinterfragt, solange ein unmittelbarer Nutzen für den Menschen ersichtlich sei. Der Vegetarismus taucht als wiederkehrende Modeerscheinung in Großbritannien auf und es entstand der Begriff der Fürsorgeethik. Diese wird heute zum Beispiel noch von PETA vertreten. Hierbei wurde die Moral der Tiere aufgrund ihrer Leidensfähigkeit akzeptiert, jedoch gleichzeitig den Interessen der Menschen untergeordnet.

Nach dem Zweiten Weltkrieg begannen Teile der Gesellschaft für die Rechte der Tiere einzutreten. Diverse Sabotage-Aktionen und Demonstrationen gegen Tierversuche sowie der Massentierhaltung wurden durchgeführt. Vergleiche zu Unterdrückungssystemen wie dem Rassismus und dem Holocaust sowie dem Sklavenzeitalter und dem Feminismus wurden gezogen, um eine moralisch relevante Berücksichtigung der nicht-menschlichen Tiere zu verifizieren. Der so genannte Speziesismus, die Unterdrückung bzw. Verachtung eines Individuums aufgrund seiner anderen Spezieszugehörigkeit, wurde auf diese Weise angesprochen. Die Tierrechtsbewegung radikalisierte sich. Die Kommerzialisierung der Tierrechtsidee begann.

Der Vorreiter der Tierrechtsbewegung, Peter Singer, begründete auf dem interessengeleiteten Utilitarismus die These, das Prinzip der Gleichheit über die eigene Spezies hinweg auf alle empfindungsfähigen Lebewesen auszuweiten ohne ihre Vernunftbegabung als entscheidendes Kriterium zu nehmen. Stattdessen bedarf er sich neben dem Kriterium der Leidensfähigkeit auch dem daraus resultierenden Innehaben von Bedürfnissen.

Zusammenfassung der Kapitel

Einführung: Die Autorin legt ihre Motivation zur Auseinandersetzung mit der Tierrechtsethik dar und beleuchtet das ambivalente Verhältnis der modernen Gesellschaft zu Haustieren im Vergleich zur Massentierhaltung.

Kapitel 1: Dieses Kapitel gibt einen Überblick über die historische Entwicklung der Tierrechtsbewegung und analysiert verschiedene philosophische Positionen, die das Mensch-Tier-Verhältnis kritisch hinterfragen.

Kapitel 2: Hier wird das technologische Konzept des In-Vitro-Fleisches als möglicher Lösungsweg für den ethischen Konflikt des Fleischkonsums vorgestellt und kritisch auf seine moralischen Implikationen geprüft.

Schlussfolgerung: Die Arbeit resümiert, dass ein verantwortungsvolleres Handeln und eine Reduzierung des Fleischkonsums notwendig sind, wobei In-Vitro-Fleisch eine Option darstellen kann, ohne ein höheres Bewusstsein von Lebewesen zu schädigen.

Schlüsselwörter

Tierrechtsethik, Speziesismus, In-Vitro-Fleisch, Massentierhaltung, Tierethik, Peter Singer, Tom Regan, Zoopolis, Anthropozentrismus, Fleischkonsum, Tierrechtsbewegung, Subjektivität, moralische Verantwortung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit analysiert die aktuelle moralische und rechtliche Position von Tieren in unserer Gesellschaft und untersucht, inwieweit alternative Produktionsformen wie In-Vitro-Fleisch das Mensch-Tier-Verhältnis verbessern können.

Welche zentralen Themenfelder werden abgedeckt?

Zu den Schwerpunkten zählen die Geschichte der Tierrechtsbewegung, philosophische Debatten um Tier- und Menschenrechte sowie die soziologische Betrachtung von Fleischkonsum als Prestigefaktor.

Was ist die primäre Forschungsfrage oder das Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, die ethischen Konsequenzen aus der aktuellen Tierrechtsposition zu ziehen und zu prüfen, ob technologische Fleischalternativen einen Ausweg aus der moralisch problematischen Massentierhaltung bieten.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden angewendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse ethischer Schriften bedeutender Philosophen sowie der kritischen Auseinandersetzung mit soziologischen und wirtschaftlichen Faktoren der Fleischproduktion.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung verschiedener Tierrechtstheorien, die Analyse von Argumenten für den Fleischkonsum und die theoretische Untersuchung eines Zukunftsszenarios mit künstlich hergestelltem Fleisch.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Publikation?

Wichtige Begriffe sind insbesondere der Speziesismus, der Abolitionismus, der Utilitarismus sowie die ethische Bewertung von In-Vitro-Fleisch.

Wie bewertet die Autorin die Rolle des Menschen gegenüber Tieren?

Die Autorin sieht den Menschen in einem anthropozentrischen Weltbild gefangen, das Tiere oft nur als zweckmäßige Objekte betrachtet, und fordert eine kritische Hinterfragung dieser Vorherrschaft.

Warum wird In-Vitro-Fleisch als Lösungsansatz diskutiert?

Es wird als Möglichkeit gesehen, den menschlichen Hunger nach Fleisch zu stillen, ohne dass Tiere in einem industrialisierten Prozess für den Verzehr getötet oder in ihrer Lebensqualität eingeschränkt werden müssen.

Final del extracto de 14 páginas  - subir

Detalles

Título
Herrschaft der Spezies Mensch. Aktuelle Tierrechtspositionen und eine mögliche Fleischalternative
Universidad
University of Frankfurt (Main)  (Institut für Philosophie)
Curso
Zoopolis - Eine politische Theorie der Tierrechte
Calificación
2,3
Autor
Luisa-Viktoria Schäfer (Autor)
Año de publicación
2014
Páginas
14
No. de catálogo
V339403
ISBN (Ebook)
9783668289468
ISBN (Libro)
9783668289475
Idioma
Alemán
Etiqueta
Philosophie Tierethik Tierrechte Tierrechtsbewegung In-Vitro-Fleisch Vegetarier Vegan Veganer Vegetarismus Fleisch Fleischverzehr Peter Singer Tom Regan Mensch Sapontzis Kymlicka Donaldson Zoopolis Ursula Wolf Martin Balluch Mieke Roscher Staatsbürgerschaft Bewusstsein Tierschutz Thomas Nagel Animals Animal Rights Politik
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Luisa-Viktoria Schäfer (Autor), 2014, Herrschaft der Spezies Mensch. Aktuelle Tierrechtspositionen und eine mögliche Fleischalternative, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/339403
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