Der Bewegungsmangel am Arbeitsplatz ist heutzutage ein weit verbreitetes Phänomen da ein Großteil aller Berufstätigen die Arbeitszeit sitzend verbringt. Diese Arbeit verfolgt das Ziel, dem Leser die Relevanz des aktuellen und weitläufig diskutierten Themas nahezubringen. Im Vordergrund der Hausarbeit steht die Förderung und Motivation zur Verhaltensänderung in Bezug auf Bewegungsmangel am Arbeitsplatz.
Aktuell sind 18 Millionen Arbeitnehmer betroffen, die fast täglich ihre Arbeit am Schreibtisch verrichten- Tendenz steigend. Rückenschmerzen, Schulter- und Nackenbeschwerden, Kreislaufprobleme, Herzbeschwerden und Adipositas können die Folge von langfristigem Bewegungsmangel sein und zeigen sich oft erst nach Jahren.
Ein körperlicher Bewegungsmangel kann zusätzlich das allgemeine Wohlbefinden mindern sowie das Immunsystem schwächen. Eine Änderung des Bewegungsverhaltens ist insofern von großer Bedeutung Prävention zu schaffen um zukünftige gesundheitliche Folgen zu vermeiden und das allgemeine Wohlbefinden zu steigern. Das Transtheoretische Modell der Verhaltensänderung bietet eine Möglichkeit zur Einstufung des Verhaltens und einer Umsetzung der Verhaltensänderung am Arbeitsplatz. Um Erkrankungen und Beschwerden des Bewegungsapparates durch einseitige körperliche Arbeitsbelastungen vorzubeugen und einem Bewegungsmangel entgegenzuwirken können Arbeitsabläufe abwechslungsreich gestaltet werden.
Grundlage dafür bietet das Stufenmodell - Transtheoretisches Modell der Verhaltensänderung - und den dazugehörigen sechs Stufen und Prozessen der Verhaltensänderung. Ziel der Arbeit ist es, innerhalb eines Zeitraums von vier Wochen vier ausgewählte Kolleginnen zu einer Verhaltensänderung am Arbeitsplatz anzuhalten. Die Anwendung verschiedener Interventionen bietet die Möglichkeit zur Motivation und Umsetzung des Verhaltens.Der Ergebnisteil der vorliegenden Arbeit soll letztlich die Entwicklungen der betroffenen Personen nach Abschluss des genannten Zeitraums von vier Wochen aufzeigen.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Begriffserklärungen und Grundlagen
- Definition Transtheoretisches Modell der Verhaltensänderung
- Definition Rückfall-Prozess-Modell nach Marlatt
- Methodenteil
- Ergebnisteil
- Diskussionsteil
- Fazit
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Arbeit befasst sich mit der Motivation zur Förderung von Bewegung am Arbeitsplatz. Sie analysiert die Problematik des Bewegungsmangels im beruflichen Kontext und beleuchtet die Relevanz einer Verhaltensänderung, um gesundheitliche Risiken zu minimieren und das allgemeine Wohlbefinden zu verbessern.
- Das Transtheoretische Modell der Verhaltensänderung als Rahmenmodell für die Analyse von Verhaltensänderungen.
- Die Bedeutung von Interventionen zur Motivation und Umsetzung von Bewegung am Arbeitsplatz.
- Die Auswirkungen von Bewegungsmangel auf die Gesundheit von Arbeitnehmern.
- Die Rolle der Arbeitsgestaltung und Arbeitsbedingungen in der Förderung von Bewegung.
- Praktische Ansätze zur Verhaltensänderung im Hinblick auf Bewegung am Arbeitsplatz.
Zusammenfassung der Kapitel
- Einleitung: Die Einleitung stellt das Thema des Bewegungsmangels am Arbeitsplatz vor und hebt die Relevanz einer Verhaltensänderung hervor. Sie erläutert die Bedeutung des Transtheoretischen Modells der Verhaltensänderung als Grundlage für die Analyse und Förderung von Bewegung am Arbeitsplatz.
- Begriffserklärungen und Grundlagen: Dieser Abschnitt definiert das Transtheoretische Modell der Verhaltensänderung sowie das Rückfall-Prozess-Modell nach Marlatt. Er liefert einen theoretischen Rahmen für die Analyse von Verhaltensänderungen im Kontext von Bewegung am Arbeitsplatz.
Schlüsselwörter
Bewegungsmangel, Arbeitsplatz, Verhaltensänderung, Transtheoretisches Modell, Interventionen, Gesundheit, Wohlbefinden, Arbeitsgestaltung, Arbeitsbedingungen.
- Arbeit zitieren
- Marina Rüttger (Autor:in), 2015, Motivation zur Förderung der Bewegung am Arbeitsplatz, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/339492