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Bilanzierung des Sachanlagevermögens nach IFRS und HGB im Vergleich

Título: Bilanzierung des Sachanlagevermögens nach IFRS und HGB im Vergleich

Trabajo Escrito , 2012 , 14 Páginas

Autor:in: Lola Reiter (Autor)

Economía de las empresas - Contabilidad e impuestos
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In dieser Arbeit werden die Unterschiede zwischen Bilanzierung von Sachanlagen und Immobilien nach HGB und IFRS dargestellt.

Die Internationalisierung der Rechnungslegung dient unter anderem dem Zweck, eine bessere weltweite Vergleichbarkeit von Unternehmensdaten zu schaffen. Seit 2005 müssen alle kapitalmarktorientierten Mutterunternehmen, die in der europäischen Union ansässig sind, ihren Konzernabschluss nach den Richtlinien der International Financial Reporting Standards (IFRS) aufstellen.

Im Einzelabschluss haben die EU-Mitgliedsstaaten ein Wahlrecht. In Deutschland gibt es für den Konzernabschluss nicht kapitalmarktorientierter Unternehmen ein Wahlrecht für die IFRS-Vorschriften. Im Einzelabschluss besteht eine Pflicht zum HGB-Abschluss zur Ausschüttungsregelung, sowie ein Wahlrecht zur Anwendung der IFRS-Rechnungslegung für Offenlegungszwecke.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Einführung

2 Bilanzierung von Sachanlagen nach IFRS und HGB

2.1 Begriff und Ansatz

2.2 Bewertung

2.2.1 Zugangsbewertung nach IFRS

2.2.2 Folgebewertung nach IFRS

2.2.3 Bewertung nach HGB

2.2.4 Unterschiede

2.3 Ausweis

2.4 Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien

3 Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit verfolgt das Ziel, die wesentlichen Unterschiede in der Bilanzierung von Sachanlagen und Immobilien zwischen den internationalen Rechnungslegungsvorschriften (IFRS) und dem deutschen Handelsgesetzbuch (HGB) systematisch aufzuarbeiten und gegenüberzustellen.

  • Grundlagen des Ansatzes von Sachanlagen nach IAS 16 und HGB
  • Methoden der Zugangsbewertung und Erstbewertung
  • Modelle der Folgebewertung (Anschaffungskostenmodell vs. Neubewertungsmodell)
  • Bilanzierung als Finanzinvestition gehaltene Immobilien (IAS 40)
  • Vergleichende Analyse der Ausweisvorschriften und Bewertungsunterschiede

Auszug aus dem Buch

2.2.1 Zugangsbewertung nach IFRS

Zugangsbewertung bezeichnet den erstmaligen Ansatz eines Bilanzpostens in einer Bilanz. 10 Wie bereits genannt, sind Sachanlagen nach IAS 16 bei erstmaliger Erfassung in der Bilanz prinzipiell zu ihren Anschaffungskosten, falls diese gekauft wurden, oder ihren Herstellungskosten, falls diese produziert wurden, anzusetzen. Zu den Anschaffungskosten zählen der Anschaffungspreis sowie direkt zurechenbare Anschaffungsnebenkosten, hierzu zählen 11 :

• Kosten der Standortlieferung

• Kosten der Lieferung

• Montagekosten

• Honorare für Architekten und Ingenieure

• geschätzte Kosten für einen späteren Abbruch und Aufräumen des Vermögenswertes.

Die Anschaffungskosten sind um Rabatte, Boni und Skonti zu mindern. Ausdrücklich ausgeschlossen von den Anschaffungs- oder Herstellungskosten sind „die Eröffnung einer neuen Produktionsstätte, Kosten zur Einführung eines neuen Produkts (einschließlich Werbung, Verkaufsförderung und PR), Kosten der Verlagerung des Geschäftsbetriebes an einen neuen Standort oder Verwaltungsgemeinkosten (IAS 16.19) “ 12 . „Die Herstellungskosten umfassen Material- und Fertigungseinzelkosten sowie Material- und Fertigungsgemeinkosten zur Herstellung des Vermögenswertes und seiner Versetzung in einen betriebsbereiten Zustand. “ 13 Personal- und Verwaltungskosten sind nur dann in die Herstellungskosten mit einzubeziehen, wenn sie tatsächlich nur durch die Herstellung des Vermögenswertes angefallen sind. 14

Die Aktivierung von allgemeinen Verwaltungskosten, Leerkosten der Fertigung und Vertriebskosten ist nicht erlaubt. 15 „Die Einbeziehung der Entsorgungsverpflichtung in die Anschaffungs- oder Herstellungskosten im Zeitpunkt der Anschaffung bzw. Herstellung ist erfolgsneutral. In den Folgeperioden gehen die zusätzlichen Abschreibungen auf die Herstellungskosten sowie die Zinsaufwendungen für die Aufzinsung der Entsorgungsverpflichtung in das Periodenergebnis mit ein.“ 16 Ergeben sich im weiteren Verlauf wegen genauerer Kenntniss Änderungen am Wert der Entsorgungsverpflichtung, oder wird er Zinssatz zu deren Abzinsung angepasst, dann muss nach IAS 37.59 die Rückstellung entsprechend geändert werden. 17 Die Teile einer Sachanlage, deren Kosten im Vergleich zu den Gesamtkosten erheblich sind, müssen als Komponenten abgeschrieben werden über ihre jeweilige Nutzungsdauer abgeschrieben werden, was als Komponentenansatz bezeichnet wird. 18

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einführung: Diese Einleitung erläutert die Beweggründe der Internationalisierung der Rechnungslegung und grenzt die Anwendung von IFRS und HGB in Deutschland ab.

2 Bilanzierung von Sachanlagen nach IFRS und HGB: Dieses Kapitel bildet das Kernstück und analysiert detailliert die Definitionen, Bewertungsmodelle und Ausweisvorschriften für Sachanlagen in beiden Rechnungslegungssystemen.

2.1 Begriff und Ansatz: Hier werden die Definitionskriterien für Sachanlagen unter IAS 16 sowie die entsprechenden Auslegungen des HGB untersucht.

2.2 Bewertung: Dieser Abschnitt beschreibt die verschiedenen Phasen der Bewertung von Sachanlagen von der Zugangsbewertung bis hin zur Folgebewertung.

2.2.1 Zugangsbewertung nach IFRS: Erläuterung der Einbeziehung von Anschaffungs- und Herstellungskosten sowie der Behandlung von Entsorgungsverpflichtungen unter IFRS.

2.2.2 Folgebewertung nach IFRS: Detaillierte Betrachtung des Anschaffungskostenmodells und des optionalen Neubewertungsmodells inklusive der Abschreibungsmethoden.

2.2.3 Bewertung nach HGB: Analyse der handelsrechtlichen Bewertungsvorschriften, einschließlich der planmäßigen und außerplanmäßigen Abschreibungen.

2.2.4 Unterschiede: Direkter Vergleich der beiden Rechnungslegungsmodelle mit Fokus auf Komponentenansatz, Neubewertungsverbote und das Fair-Value-Verständnis.

2.3 Ausweis: Darstellung der Gliederungsanforderungen für Sachanlagen im Bilanzbild.

2.4 Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien: Abgrenzung der Immobilienbilanzierung gemäß IAS 40 gegenüber der allgemeinen Sachanlagenbilanzierung.

3 Zusammenfassung: Abschließende Synthese der Ergebnisse mit einem Ausblick auf die Notwendigkeit vereinfachter Standards für mittelständische Unternehmen.

Schlüsselwörter

Sachanlagen, IFRS, HGB, IAS 16, Anschaffungskosten, Herstellungskosten, Folgebewertung, Neubewertungsmodell, Komponentenansatz, Fair Value, Anlagevermögen, Bilanzierung, Finanzinvestition, Rechnungslegung, Abschreibung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt den systematischen Vergleich der Bilanzierung von Sachanlagen zwischen den International Financial Reporting Standards (IFRS) und den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften (HGB).

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der Definition und dem Ansatz von Sachanlagen, den Bewertungsmethoden bei Zugang und Folgebewertung sowie dem spezifischen Ausweis von Sachanlagen und als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das primäre Ziel ist es, die Unterschiede in den Bilanzierungsmodellen aufzuzeigen und zu analysieren, wie sich diese auf die Vermögensbewertung und das Periodenergebnis auswirken.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine deskriptive und vergleichende Analyse der geltenden Rechnungslegungsvorschriften, unterstützt durch Fachliteratur und offizielle Rechnungslegungsstandards.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung von Begriff und Ansatz, die Zugangsbewertung, die verschiedenen Folgebewertungsmodelle (Anschaffungskosten vs. Zeitwert), den Bilanzausweis sowie die Behandlung von als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Sachanlagen, IFRS, HGB, Fair Value, Komponentenansatz, Anschaffungskosten und Neubewertung.

Welchen Stellenwert nimmt der "Komponentenansatz" in dieser Arbeit ein?

Der Komponentenansatz wird als einer der wesentlichen Unterschiede hervorgehoben, da er unter IFRS verpflichtend angewendet wird, während er im HGB nur unter sehr spezifischen Bedingungen zulässig ist.

Wie unterscheidet sich die "Fair Value"-Bewertung nach IFRS von der nach HGB?

Die Arbeit stellt fest, dass der Fair-Value-Begriff im IFRS auf hypothetischen Marktpreisen basiert, während das HGB den Begriff oft stark an den (realen) Marktwert anlehnt, wobei die Neubewertung im HGB deutlich restriktiver gehandhabt wird.

Warum wird eine "abgespeckte" Version von IFRS als notwendig erachtet?

In der Zusammenfassung wird argumentiert, dass die Komplexität der vollständigen IFRS für kleinere und mittelgroße Unternehmen oft zu hoch ist, weshalb IFRS für SMEs eine sinnvollere Alternative darstellen.

Final del extracto de 14 páginas  - subir

Detalles

Título
Bilanzierung des Sachanlagevermögens nach IFRS und HGB im Vergleich
Universidad
Ingolstadt University of Applied Sciences
Autor
Lola Reiter (Autor)
Año de publicación
2012
Páginas
14
No. de catálogo
V339688
ISBN (Ebook)
9783668294059
ISBN (Libro)
9783668294066
Idioma
Alemán
Etiqueta
IFRS Sachanlagenvermögen Belanzierung des Sachanlagenvermögens
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Lola Reiter (Autor), 2012, Bilanzierung des Sachanlagevermögens nach IFRS und HGB im Vergleich, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/339688
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