Der Trend zu mobiler Kommunikation ist nach wie vor ungebrochen. Vor allem Jungendliche, die
Marketingzielgruppe von Morgen, benutzt mobile Kommunikationsdienste mit einer Selbstverständlichkeit, sodass sich jeder Unternehmer die Frage stellen muss: Wie erreiche ich die Käufergruppe von Morgen, bestmöglich und direkt?
Herkömmliche Werbekanäle reichen nun nicht mehr aus, um neue Produkte im schnellen, mobilen Leben zu platzieren. Vor allem wenn die zu bewerbenden Produkte, mobile Produkte betreffen.
Als Beispiel sei an dieser Stelle der boomende Markt von sogenannten App‘s genannt. Obwohl dieser Begriff in den letzten Jahren stark durch die Medien geprägt wurde, ist in der Literatur kaum eine passende Definition dafür zu finden. Im heutigen Sprachgebrauch wird der Begriff „App“ als Abkürzung für „mobile Applikation“ verwendet und steht daher als Synonym für „mobiles Anwendungsprogramm“. Mobile Applikationen sind also Programme, die für die Betriebssysteme mobiler Endgeräte erstellt wurden und mittlerweile auch dementsprechend beworben werden, da unter anderem die Firma Gartner einen steigenden Absatz für mobile Applikationen vorhersagt und bis 2014 mit einem jährlichen, weltweiten Erlös von circa 58 Billionen USD rechnet.
Begründet wird dieser rasante Wachstum durch die ständig steigende Zahl an Tablet-PC’s und Smartphones. Ein gutes Beispiel für mobile Kampagnen stellt das sogenannte „Couponing“ dar. Immer schon haben sich Kunden gerne mit dem Ausschneiden von Kupons beschäftigt, die in die Prospekte der werbenden Unternehmen integriert sind. Der technologische Fortschritt bietet nun die Möglichkeit, diese Kupons direkt auf das mobile Endgerät des Kunden zu senden.
Am Besten natürlich dann, wenn sich der Kunde gerade in der Umgebung des nächsten Point of Sales befindet. Zum Beispiel dann, wenn er das Parkticket in der Kurzparkzone via Handy bezahlt. Sekunden später erhält der Kunde dann ein zehn Prozent Ticket für die Parfümerie ums Eck direkt auf sein Handy gesandt. Vielleicht wollte der Kunde an diesem Tag die Parfümerie gar nicht besuchen. Mit dem Gutschein auf dem Kundenhandy sieht die Sache aber nun anders aus. Wie nun solche mobilen Marketingaktivitäten aussehen sollen und welche Strategien dazu erforderlich sind, um von der Zielgruppe besser akzeptiert zu werden, erörtert die vorliegende Arbeit.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Begriffsabgrenzung
- Mobile Business
- Mobile Commerce
- Mobile Marketing
- Rahmenbedingungen
- Mobile Targeting
- Targeting: Demografisch
- Targeting: Psychografisch
- Targeting: Geografisch
- Targeting: Endgeräte
- Erfolgsfaktoren
- Technologische Entwicklung
- Psychografische Segmentierung
- Mobile Business Intelligence
- Mobile Services
- Emotionale Kundenbindung
- Fazit
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die Seminararbeit befasst sich mit den Erfolgsfaktoren für „Mobile Marketing“ und beleuchtet die Grundlagen und Rahmenbedingungen dieses dynamischen Bereichs. Sie analysiert den aktuellen Trend zu mobiler Kommunikation und die Bedeutung von „Mobile Marketing“ für die Erreichung der Käufergruppe von Morgen.
- Definition und Abgrenzung von „Mobile Business“, „Mobile Commerce“ und „Mobile Marketing“
- Analyse der Rahmenbedingungen und des STP-Marketings im Kontext von „Mobile Marketing“
- Identifizierung von Erfolgsfaktoren für „Mobile Marketing“, wie technologische Entwicklung, psychografische Segmentierung und mobile Services
- Betrachtung der Rolle der emotionalen Kundenbindung im „Mobile Marketing“
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung stellt den aktuellen Trend zu mobiler Kommunikation und die Bedeutung von „Mobile Marketing“ für die Erreichung der Käufergruppe von Morgen dar. Das Kapitel „Begriffsabgrenzung“ definiert und grenzt die Begriffe „Mobile Business“, „Mobile Commerce“ und „Mobile Marketing“ voneinander ab. Das Kapitel „Rahmenbedingungen“ beleuchtet das STP-Marketing im Kontext von „Mobile Marketing“ und geht auf die Besonderheiten des Mobile Targeting ein. Das Kapitel „Erfolgsfaktoren“ identifiziert wichtige Faktoren wie technologische Entwicklung, psychografische Segmentierung, Mobile Business Intelligence, Mobile Services und emotionale Kundenbindung, die zum Erfolg von „Mobile Marketing“ beitragen.
Schlüsselwörter
„Mobile Marketing“, Mobile Business, Mobile Commerce, STP-Marketing, Mobile Targeting, technologische Entwicklung, psychografische Segmentierung, Mobile Business Intelligence, Mobile Services, emotionale Kundenbindung
Häufig gestellte Fragen
Was ist der Unterschied zwischen Mobile Business und Mobile Marketing?
Mobile Business ist der Oberbegriff für alle Geschäftsprozesse über mobile Endgeräte, während Mobile Marketing speziell die werbliche Ansprache und Kundenbindung auf diesen Geräten umfasst.
Was bedeutet Mobile Targeting?
Targeting erlaubt es, Werbung gezielt nach demografischen, psychografischen oder geografischen Kriterien (z. B. Standort des Kunden) auf das Handy zu senden.
Wie funktioniert mobiles "Couponing"?
Kunden erhalten digitale Gutscheine direkt auf ihr Smartphone, oft genau dann, wenn sie sich in der Nähe eines Geschäfts (Point of Sale) befinden.
Was ist eine "App" im Marketing-Kontext?
Eine App (mobile Applikation) ist ein Anwendungsprogramm für mobile Betriebssysteme, das als direkter Kanal zur Platzierung von Produkten und Services dient.
Welche Rolle spielt die emotionale Kundenbindung?
Mobile Marketing zielt darauf ab, durch personalisierte und relevante Angebote eine stärkere emotionale Bindung zur Zielgruppe aufzubauen, um die Akzeptanz der Werbung zu erhöhen.
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- Anonym (Author), 2011, Erfolgsfaktoren für das „Mobile Marketing“. Grundlagen und Rahmenbedingungen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/339742