Parodistische Züge in der Figurenkonstitution in Strickers "Daniel von dem blühenden Tal"


Seminararbeit, 2013

26 Seiten, Note: 1,7

Anonym


Leseprobe

Inhalt

1 EINLEITUNG

2 THEORETISCHE GRUNDLAGEN
2.1 Begriffsbestimmung: Parodie
2.2 Merkmale der Figurenkonstitution im gattungstypischen Artusroman

3 TEXTNACHWEISE AN HAND ENTSPRECHENDER FIGUREN UND EPISODEN
3.1 Die Figur Daniel als Held
3.2 Die Riesenvaterepisode
3.3 Die Massenhochzeit

4 ZUSAMMENFASSUNG UND FAZIT

LITERATUR

1 Einleitung

Als Grundlage für den spätmittelalterlichen Roman spielen epische Stoffkrei- se, die in der Tradition arthurischer Dichtung stehen, eine bedeutsame Rolle. Ar- tusromane weisen zumeist eine gattungsbezogene Provenienz auf und lassen sich ferner in klassische und nachklassische Werke unterteilen. Während epische Dichter der klassischen Zeit vorrangig französische Vorlagen übersetzten, begin- nen sich im Spätmittelalter unterschiedliche, autorspezifische Darstellungstech- niken zu entwickeln, in denen sich nachklassische Tendenzen begründen.1 Um dennoch die „Illusion einer gemeinsamen werkübergreifenden Erzählwelt“2 auf- recht erhalten zu können, etablierten sich literarische Verfahrensweisen wie jene der Imitation und Integration.3 Obwohl sich der Stricker in seinem Roman Daniel von dem Blühenden Tal 4 ebenfalls dieser Techniken bedient, wie zum Beispiel der Integration bekannter Motive oder vermeintlich arthurisch überlieferten Per- sonals und zudem eine fiktive französische Quelle als Vorlage angibt5, gilt sein Werk als unkonventionell und nicht gattungskonform.6 In Bezug auf die Gründe hierfür, spricht Haiko Wandhoff (1999) von einer Forschungskontroversen zwi- schen der Auffassung des Strickerschen Romans als „affirmative Weiterentwick- lung der Gattung Artusroman“ einerseits und der Interpretation als „satirische Entlarvung der Artuswelt“ andererseits.7

Diese Arbeit befasst sich mit dem Vorhaben, Strickers Daniel von dem Blü- henden Tal auf parodistische Züge in der Konstitution der Figuren und ihren Handlungsweisen hin zu untersuchen. Der Schwerpunkt liegt dabei auf ausge- wählten Figuren und Episoden, die diesbezüglich einen exemplarisch wertvollen

Gehalt aufweisen. Um eine theoretische Basis für diese Betrachtungen zu schaf- fen, soll zunächst näher auf die Begrifflichkeit der Parodie eingegangen werden. Zudem sollen als Referenzgrundlage Merkmale der Figurenkonstitution gattungs- typischer Artusepik dargelegt werden, wobei sich die Ausführungen hierzu an der Relevanz für die, in dieser Arbeit betrachteten figuralen Besonderheiten, orien- tieren.

2 Theoretische Grundlagen

In diesem Teil der Arbeit soll der Bedeutungshorizont des Begriffs Parodie näher beleuchtet werden. Des Weiteren gilt die Aufmerksamkeit des Theorieteils der Merkmale gattungstypisch konzipierter Figuren und deren prototypischem Handeln in Episoden der klassischen Artusepik.

2.1 Begriffsbestimmung: Parodie

Paul Lehmann (1963) definiert in seiner Monographie Die Parodie im Mittel- alter 8 den Begriff der Parodie als „nur solche literarischen Erzeugnisse, die ir- gendeinen als bekannt vorausgesetzten Text oder - in zweiter Linie - Anschau- ungen, Sitten und Gebräuche, Vorgänge und Personen scheinbar wahrheitsgetreu, tatsächlich verzerrend, umkehrend mit bewußter, beabsichtigter und bemerkbarer Komik, sei es im ganzen oder sei es im einzelnen, formal nachahmen oder anfüh- ren.“9 Hierbei unterscheidet er ferner zwei Arten von Parodie: Einerseits die „kri- tisierende, streitende und triumphierende Parodie“10 und andererseits die „heitere, erheiternde, unterhaltende Parodie“.11 Der Definitionsversuch von Max Wehrli (1984) unterscheidet einen ‚engen’ Parodiebegriff von einem ‚weiten’, wobei ersterer weitestgehend mit dem heutigen Sprachgebrauch übereinstimmt. Jener zeichnet die Parodie als literarische Form aus, welche „kritisch oder satirisch die

Vorlage dementiert und der Lächerlichkeit preisgibt“.12 Im ‚weiten’ Sinne versteht er unter parodistischen Texten alle Arten von „Paralleldichtungen“ und „Gegengesang“13, wobei Fidel Rädle (1993) ferner alle Verfahren „zitierender Literaturbehandlung“14 hinzuzählt. Parodie zielt bei dieser Betrachtungsweise nicht unbedingt auf die Erzeugung von Komik ab.

Aus den angeführten Definitionsbestrebungen geht bereits hervor, dass Parodie ein schwer zu fassender Begriff ist. So hält Rädle (1993) in seinem Beitrag Zu den Bedingungen der Parodie in der lateinischen Literatur des hohen Mittelal ters fest, dass die Bestimmung eines gültigen Parodie-Begriffs für die Literatur, eine schwieriges Unterfangen darstellt.15 Gérard Genette (1993) bemüht sich deshalb in seinem definitorischen Ansatz um eine äußerst differenzierende Herangehensweise. Nachfolgende Tabelle verdeutlicht seinen Versuch Parodie trennscharf von sinnverwandten Begriffen abzugrenzen.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Tabelle 1: Modifiziert nach Genette (1993): Palimpseste. Die Literatur auf zweiter Stufe. S.44.

Diesbezüglich hält Nil Korkut (2009) im Rahmen seiner Arbeit Kinds of Paro- dy from the Medieval to the Postmodern fest: „Genette defines parody in a highly restrictive manner: a hypertext can be called parody only if it playfully ‚trans-forms’ its hypotext.“16, wobei er kritisch anmerkt, dass diese Begriffsbestimmung nur einen sehr engen Geltungsbereich umfasst.17

„Dogmatische und schulmäßige“ Definitionen erachtet Stackelberg (2009) als problematisch, beziehungsweise oftmals nicht hinreichend aussagekräftig, da die Parodie eine sich entwickelnde Kunstform ist. Deshalb plädiert er für eine Betrachtung des Begriffs Parodie unter Berücksichtigung ihrer Entwicklungsgeschichte.18. In diesem Kontext resümiert er die Analyse entsprechender Artikel literaturwissenschaftlicher Nachschlagewerke zur Form der Parodie und hält fest, dass selbige im Wesentlichen gleich beschrieben wird, nämlich als „komische, karikierende oder sonstwie verzerrende Nachahmung bzw. Umbildung einer ernsten Dichtung, bei der die äußere Form gewahrt, der Inhalt jedoch so geändert werde, daß er zu dieser Form nicht mehr passe.“19

Um einer ‚modernen’ Parodiedefinition gerecht zu werden, genüge es aller- dings nicht, diese formale Perspektive heranzuziehen. Da die „Hierarchie der Gattungen und Stile“20 abgebaut sei, könne man die Formen der Parodie auch nicht mehr so bestimmen, wie es in den herangezogenen Nachschlagewerken er- folge. Vielmehr sei der Versuch moderner Parodisten sinnvoll, den Schwerpunkt auf die Funktion der Parodie zu legen.21 Insbesondere betont er hierbei die „lite- raturkritische Absicht“22. So sei Parodie als eine „verkleidete, künstlerische Form der Literaturkritik“ anzusehen, die mit ihrem „mimetischen Verfahren, das das jeweils Charakteristische überdeutlich herausstellt“, sogar wirksamer sein kann, als begrifflich analysierende Kritik.23

Als einen gemeinsamen Konsens der Definitionsversuche lässt sich festhalten, dass sich parodistische Elemente in der Literatur nur im Bezug auf intertextuelle Gemeinsamkeiten, sei es auf formaler oder inhaltlicher Ebene, sowie deren Modi- fikation erkennen beziehungsweise nachweisen lassen. Da der Schwerpunkt dieser Arbeit auf der Untersuchung der parodistischen Züge in Strickers Figurendarstellung in Daniel von dem Blühenden Tal liegt, sollen im folgenden Kapitel 2.2 „Merkmale der Figurenkonstitution im gattungstypischen Artusroman“ relevante Spezifika prototypisch arthurisch gezeichneter Figuren aufgezeigt werden, um eine Basis zur Untersuchung intertextueller Bezugspunkte zwischen gattungskonformen Artusromanen und des Strickers Werk zu schaffen.

2.2 Merkmale der Figurenkonstitution im gattungstypischen Artusroman

Gemäß Bumke (1990) sind Artusromane des 13. Jahrhunderts sehr eng in die Tradition eingebunden. In diesem Kontext stellt er fest, dass insbesondere die Kenntnis des Iwein und Parzival für die meisten späteren Autoren zur zentralen Quelle der Inspiration werde.24 Somit dienten die Romane Hartmanns und Wolf- rams als Vorlage für Motivreihen, Konstellationen und Personen in nachfolgen- den arthurisch geprägten Werken.25 Auf Grund des Untersuchungsschwerpunkts dieser Arbeit sind vor allem die Rückbezüge auf das tradierte Personal in der Ar- tusepik von Interesse.

Um überhaupt von Personen mit Identitäten im literarischen Werk sprechen zu können - welche dann ferner als Referenzpunkt für spätere Dichtungen dienen können - muss eine konkrete Vorstellung zu den literarischen Figuren im Text aufgebaut werden. Denn, obwohl ein gewisser Ähnlichkeitsgrad zu real existie- renden Personen vorhanden sein muss, sind sie Teil einer fiktionalen Welt, die nach ihren eigenen Regeln funktioniert.26 Somit lassen sich Figuren als „mentale Modelle“27 in der vom Autor erbauten, fiktionalen literarischen Welt verstehen. Sie werden in der narrativen Kommunikation aufgebaut und verändert, wobei die

Merkmalszuweisung strukturiert erfolgt. So werden einem Basistypus im Fortgang des Textes kontinuierlich Informationen zugewiesen.28

Im Folgenden sollen die Konstitutionsmerkmale der figuralen Basistypen im gattungskonformen Artusroman beleuchtet werden, die für die Betrachtungen in Kapitel 3 „Textnachweise an Hand entsprechender Figuren und Episoden“ als Referenzgrundlage relevant sind. Hierbei soll der Fokus auf denjenigen Merk- malsausprägungen liegen, die sich auf die Figurendarstellung des Daniel, sowie auf jene der bedeutsamen Figuren in den ausgewählten Episoden aus Strickers Daniel von dem Blühenden Tal, beziehen lassen, um das Vorkommen parodisti- scher Züge untersuchen zu können.

Als Bezugspunkt für die Figur des Daniel ist der zentrale Basistypus der Artu- sepik in Form des Helden anzuführen. Als Helden bezeichnet man die „Zentral- gestalt einer epischen oder dramatischen Handlung mit meist repräsentativer Funktion“29. Zudem zeichnet sich die Figur in der Rolle des Helden durch ihre „kämpferischen Leistungen und/oder Tugenden - die ,heldische Lebensform’“30 aus. In dem Sinne einer derartigen Lebensform weist die Norm der Figurenkon- stitution im klassischen Aventiure-Roman der literarischen Heldenfigur in erster Linie physische Stärke und Beherrschung der Regeln zeitgenössisch-moderner Kampfführung zu.31 Des Weiteren muss der Held mit Hilfe internalisierter Werte und Tugenden â ventiuren bestehen, die zu seinem Läuterungsprozess beitragen.32

Dieser Werte- und Tugendkatalog ist nicht nur ausschlaggebend für die Ge- staltung der zentralen Heldenfigur und ihrer Handlungsweisen, sondern auch für die figurale Darstellung des Typus Artusritter generell. Dementsprechend ver- körpert ein idealer Artusritter in dem Kanon der klassischen Artusepik die Ethik der Ritterlichkeit, welche aus verschiedenen Normen und Werten besteht. So können ritterliche Werte, wie ê re und gotes hulde 33 , dadurch angestrebt werden, dass die Tugenden der staete, triuwe, manheit und frümekeit verinnerlicht sind.34 Sabine Böhm (1995) formuliert hierzu in Der Stricker - ein Dichterprofil anhand seines Gesamtwerks das Unterkapitel „Des Strickers Bezugshorizont“35, in wel- chem sie sich mit dem höfischen Tugendkatalog befasst. Diesen spezifiziert sie anschließend mit den Begriffen ê re, m â ze, milte und guot, triuwe und staete, so- wie minne. Ragotzky (1981) stellt im Bezug auf das höfisch-ritterliche Ideal die „Vollzugsformen des Handels wie rat und helfe, triuwe und milte36 heraus. Für die spätere Analyse der ‚Riesenvaterepisode’ sind die Tugenden triuwe, speziell als ritterliches „Ideal der Gefolgschaftstreue“37, in Verbindung mit m â ze als un- geschriebenes Gesetz des unangebrachten Eigenlobs von Bedeutung. Letzteres untersagt einem Ritter, sich selbst offen als tüchtigsten seiner Zunft bezeichnen, da er somit der Maßlosigkeit im „Streben nach äußerer Ehre“38 erläge.

Gleichermaßen stellt König Artus eine für diese Episode bedeutsame Figur dar. Im klassischen Artusroman erscheint er, vor allem was Kampfesangelegen- heiten angeht, in einer eher passiven Rolle. Vielmehr verweilt Artus als Herr- scher typischerweise an seinem Hof und lässt sich die bestrittenen â ventiuren von seinen Rittern berichten. Somit fungiert die Figur als Repräsentant ideal- höfischen Rittertums, welcher in den Romanhandlungen nicht selbst aktiv wird, sondern die eigentlichen Hauptfiguren zum Kampf aussendet und ihnen damit die Möglichkeit zur Erlangung von Ruhm und Ehre auf dem Schlachtfeld bietet. So- mit verkörpert die Figur Artus das Idealbild einer statischen Ordnung der höfi- schen Welt.39

Des Weiteren bezieht sich diese Arbeit auf die Episode der ‚Massenhochzeit’. Um die Basis für einen intertextuellen Vergleich zu schaffen, soll nachfolgend dargelegt werden, auf welche Weise Figuren in der Rolle als angehender Ehemann beziehungsweise Ehefrau, entsprechend der im höfischen Kanon verankerten Wertvorstellungen im Bezug auf minne, gestaltet sind. Zudem soll in diesem Zusammenhang soll der ‚Sonderfall’ der Laudine angeführt werden.

Das Begriffskonstrukt der ‚höfischen Minne’ ist laut Böhm (1995) erst in der Neuzeit entstanden und die aus der mittelalterlichen Literatur hervorgehenden Vorstellungen dazu seien weitestgehend inkompatibel.40 Dennoch kristallisieren sich in der Tradition des Artusromans Tendenzen heraus, die das angemessene Verhalten hinsichtlich eines adäquaten Werbeverhaltens betreffen. Gemäß Hel- mut de Boor (1991) gilt die Frau im klassischen Artusroman als „die Quelle der höfischen Freude, die Weckerin des hohen Mutes“41 und in dieser Funktion ist die Figur der Frau, insbesondere in der Rolle als Ehefrau, wesentlicher Bestand- teil der ritterlich-höfischen Welt.42 Um die Gunst der Frau zu erwerben, muss sich der Liebhaber, entsprechend der Ausführungen Buschingers (1995) in ihrem Aufsatz Die Minne-Idee in Wolframs ‚ Parzival ’, durch „ritterliche Heldentaten“ im Dienste seiner Auserwählten beweisen.43 In Anlehnung an Robert Braunagel (2001) entspricht dies dem üblichen Schema der Artusepik.44

Einen diesbezüglichen ‚Sonderfall’ stellt allerdings Iweins Angebetete Laudi- ne dar. Die Figur der Laudine tritt in einer dominanten Rolle in Erscheinung, denn sie ist es, die im Bezug auf die Vermählung mit Iwein mit der Frage „ich will iu gerne: welt ir mich“45 die Initiative ergreift.46 Für Iwein handele es sich dennoch um eine Minneehe nach Regeln des Hofes, da er eine starke emotionale Bindung zu Laudine verspürt und sie als Minneherrin anerkennt.47 Obwohl sie die Ehe primär aus Gründen der Herrschaftssicherung eingeht, entwickelt sich auch bei ihr eine emotionale Bindung zu Iwein.48

3 Textnachweise an Hand entsprechender Figuren und Episoden

Sabine Böhm (1995) formuliert die These, dass in den Werken des Stricker „zunehmend die literarische Ritteridealität mit der eher desillusionierenden Wirklichkeit verglichen und vielen Fällen als unzureichend empfunden“ wird, wobei das „Verhalten der Leute [...] einerseits pragmatisch lebensnah, anderer- seits vor dem Hintergrund etablierter höfischer Wertvorstellungen beurteilt“ wird.49 Inwiefern dies im Bezug auf die Figurenkonstitution im Daniel von dem Blühenden Tal parodistische Züge erkennen lässt, soll nachfolgend an Hand ent- sprechender Schlüsselszenen, sowie der Hauptfigur Daniel, untersucht werden.

3.1 Die Figur Daniel als Held

Im Bezug auf die Heldenfigur in Strickers Werk ist zunächst auffällig, dass ‚Daniel’ als Name ein Merkmal darstellt, das von der gattungstypischen Figurenkonzeption abweicht, da es sich hierbei, auf Grund der biblischen Herkunft, nicht um einen genretypischen Name handelt.

Möglichweise kann dies als erstes Anzeichen für eine gegensätzlich-kritische Konzeption der Figur des Helden Daniel gedeutet werden. Dorothea Müller (1981) spricht diesbezüglich von der „Konfrontation des nachklassischen mit den klassischen Artusrittern“.50 In der Sekundärliteratur sind die Handlungsweisen und die entsprechenden Figurenmerkmale des Protagonisten häufig Ansatzpunkt für den Nachweis literarischer Parodie.

[...]


1 Vgl. Danielle Buschinger: Spätmittelalterlicher Roman. Die spätmittelalterliche Artus-Epik. In: Studien zur deutschen Literatur des Mittelalters. Hrsg. von Danielle Buschinger und Wolfgang Spiewok. Greifswald 1995. S. 215-234, hier: S. 215.

2 Peter Kern: Die Artusromane des Pleier. Philologische Studien und Quellen 100. Berlin 1981.

S. 131.

3 Vgl. Kern: Die Artusromane des Pleier. S. 131.

4 Der Stricker: Daniel von dem Blühenden Tal. Hrsg. von Michael Resler. Tübingen: 1995.

5 Vgl. Buschinger: Studien zur dt. Lit. des MA. S. 217 und S. 251.

6 Vgl. Buschinger: Studien zur dt. Lit. des MA. S. 218.

7 Haiko Wandhoff: Strickers Daniel von dem blühenden Tal. Ein komischer Artusroman im frühen 13. Jahrhundert? In: Werner Röcke (Hrsg.): Komische Gegenwelten. Lachen und Literatur in Mittelalter und früher Neuzeit. München 1999. S. 47-62, hier: S. 48 f.

8 Paul Lehmann: Die Parodie im Mittelalter. Mit 24 ausgewählten parodistischen Texten. 2., neu bearb. und erg. Auflage. Stuttgart 1963.

9 Lehmann: Parodie im MA. S. 3.

10 Lehmann: Parodie im MA. S. 25.

11 Lehmann: Parodie im MA. S. 93.

12 Max Wehrli: Gegenwart und Erinnerung. Zur Identität der Figuren im Artusroman. Eine poetologische Einführung. Stuttgart 1984. S. 271.

13 Wehrli: Gegenwart und Erinnerung. S. 271.

14 Fidel Rädle: Zu den Bedingungen der Parodie in der lateinischen Literatur des hohen Mittelal- ters. In: Literaturparodie in Antike und Mittelalter. Hrsg. von Wofram und Reinhold F. Glei. Trier 1993. (Bochumer Altertumswissenschaftliches Colloquium 15). S. 171-185; hier: S. 171.

15 Vgl. Rädle: Bedingungen der Parodie. S. 172.

16 Nil Korkut: Kinds of Parody from the Medieval to the Postmodern. Frankfurt am Main 2009. S. 18.

17 Vgl. Korkut: Kinds of Parody. S. 18.

18 Vgl. Jürgen von Stackelberg: Supplement und Parodie als literarische Rezeptionsformen. Gattungsgeschichtliche Untersuchungen zur französischen Literatur des 17. und 18. Jahrhunderts. 1. Auflage. Berlin 2009. S. 61.

19 Stackelberg: Supplement und Parodie. S. 63.

20 Stackelberg: Supplement und Parodie. S. 64.

21 Vgl. Stackelberg: Supplement und Parodie. S. 64 f.

22 Stackelberg: Supplement und Parodie. S. 65.

23 Stackelberg: Supplement und Parodie. S. 65.

24 Vgl. Joachim Bumke: Geschichte der deutschen Literatur im hohen Mittelalter. München 1990. S. 216.

25 Vgl. Bumke: Geschichte d. dt. Lit. im hohen MA. S. 216.

26 Vgl. Almudena Otero Villena: Zeitauffassung und Figurenidentität im Daniel von dem blühenden Tal und Gauriel von Muntabel. Göttingen 2007. S. 21.

27 Fotis Jannidis: Figur und Person. Beitrag zu einer historischen Narratologie. Berlin u.a. 2003. S. 197.

28 Vgl. Jannidis: Figur und Person. S. 197.

29 Elke Platz-Waury: Figurenkonstellation. In: Reallexikon der deutschen Literaturwissenschaft. Neubearbeitung des Reallexikons der deutschen Literaturgeschichte. Hrsg. von Klaus Weimar. Band I A- G. Berlin und New York 1997. S. 590- 592, hier: S. 591.

30 Hermann Reichert: Held, Heldendichtung und Heldensage. In: Reallexikon der germanischen Altertumskunde. Hrsg. von Heinrich Beck u.a. 2. Völlig neu bearbeitete u. stark erweiterte Auflage. Berlin und New York 1999. Bd. XIV. S. 262- 263, hier: S. 262.

31 Vgl. Danielle Buschinger : Parodie und Satire im Daniel von dem blühenden Tal des Stricker. In: Studien zur deutschen Literatur des Mittelalters. Greifswald 1995. S. 255.

32 Vgl. Bumke: Geschichte d. dt. Lit. im hohen MA. S. 216.

33 Vgl. Thomas Ruff: Untersuchungen zur ritterlichen Standesethik. In: Mittelhochdeutsche Epik der klassischen und nachklassischen Zeit. Diss. Bochum 1990. S. 6.

34 Vgl. Kurt Ruh: Höfische Epik des deutschen Mittelalters. Erster Teil. Von den Anfängen bis zu Hartmann von Aue. 2. verb. Auflage. Berlin 1977. S. 14.

35 Sabine Böhm: Der Stricker. Ein Dichterprofil anhand seines Gesamtwerkes. Frankfurt am Main u.a. 1995. S. 40-44.

36 Hedda Ragotzky: Gattungserneuerung und Laienunterweisung in Texten des Strickers. Studien und Texte zur Sozialgeschichte der Literatur. Band 1. Tübingen 1981. S. 70.

37 Böhm: Der Stricker. S. 57.

38 Böhm: Der Stricker. S. 51.

39 Vgl. Hilkert Weddige: Einführung in die germanistische Mediävistik. 7. durchges. Auflage. München 2008. S. 204 f.

40 Vgl. Böhm: Der Stricker. S. 62.

41 Helmut de Boor: Die höfische Literatur. Vorbereitung, Blüte, Ausklang 1170-1250. Geschichte der deutschen Literatur. Bd. 2. 2. Auflage. München 1991. S. 9.

42 vgl. Hugo Kuhn: Soziale Realität und dichterische Fiktion am Beispiel der höfischen Ritterdichtung Deutschlands. In: Soziologie und Leben. Hrsg. von Carl Brinkmann. Tübingen 1952. S. 195-219, hier: S. 196.

43 Vgl. Buschinger: Studien zur dt. Lit. des MA. S. 109.

44 Vgl. Robert Braunagel: Die Frau in der höfischen Epik des Hochmittelalters. Entwicklungen in der literarischen Darstellung und Ausarbeitung weiblicher Handlungsträger. Ingolstadt 2001. S. 31.

45 Hartmann von Aue: Iwein. Hrsg. Max Wehrli. Zürich: Manesse Bibliothek der Weltliteratur 1988. Vers 2333.

46 Vgl. Braunagel: Die Frau in der höfischen Epik. S. 30.

47 Vgl. Braunagel: Die Frau in der höfischen Epik. S. 31.

48 Vgl. Braunagel: Die Frau in der höfischen Epik. S. 32. Als Nachweis wird an dieser Stelle die ‚Herzenstauschmetapher’ angeführt.

49 Böhm: Der Stricker. S. 40.

50 Dorothea Müller: ‚Daniel vom blühenden Tal’ und ‚Garel vom blühenden Tal’. Die Artusromane des Stricker und des Pleier unter gattungsgeschichtlichen Aspekten. In: Göppinger Arbeiten zur Germanistik. Hrsg. von Ulrich Müller u.a. Göppingen 1981.

Ende der Leseprobe aus 26 Seiten

Details

Titel
Parodistische Züge in der Figurenkonstitution in Strickers "Daniel von dem blühenden Tal"
Hochschule
Universität des Saarlandes  (Germanistisches Institut 4.1)
Veranstaltung
„Historische Fragestellungen vor 1700 „Der Stricker“
Note
1,7
Jahr
2013
Seiten
26
Katalognummer
V339776
ISBN (eBook)
9783668295209
ISBN (Buch)
9783668295216
Dateigröße
1689 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Stricker, Daniel vom blühenden Tal, Mittelhochdeutsch, Artusroman, Mediävistik, Parodie, Figurenkonstitution
Arbeit zitieren
Anonym, 2013, Parodistische Züge in der Figurenkonstitution in Strickers "Daniel von dem blühenden Tal", München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/339776

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