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Regulierung von FinTech-Unternehmen in Deutschland. Rechtslage beim Modell Crowdinvesting

Titre: Regulierung von FinTech-Unternehmen in Deutschland. Rechtslage beim Modell Crowdinvesting

Exposé Écrit pour un Séminaire / Cours , 2016 , 30 Pages , Note: 1,7

Autor:in: Jan Leptien (Auteur)

Gestion d'entreprise - Banque, Bourse, Assurance
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Résumé Extrait Résumé des informations

Digitalisierung bietet die Möglichkeit, Individuen, Interessen sowie Projekte über das Internet miteinander zu verbinden und dabei Zugang zu Wissen herzustellen. Das Internet hat sich auf diese Weise zu einem globalen und viralen Distributionsnetz mit exponentiell ansteigenden Datenmengen entwickelt und begründet den zentralen Erfolgsfaktor für Geschäftsmodelle junger, innovativer Unternehmen, die in die Finanzdienstleistungsbranche drängen.

So schaffen Crowdinvesting-Plattformen im Vergleich zu Wertpapieranlagen über Banken und Börsen eine neuartige, kostengünstige Form der Kapitalanlage: Bereits geringe Beträge können in Start-ups investiert werden, die zum einen mit innovativen Geschäftsideen werben und Anlegern zum anderen vielversprechende Renditechancen in Aussicht stellen. Neben den vielen Chancen birgt der rapide wachsende Markt des Crowdinvesting, der von 2011 bis 2014 nahezu um den Faktor dreißig gewachsen ist, jedoch auch Risiken.

Ziel dieser Arbeit ist es, diese Chancen und Risiken zu identifizieren, um in einem zweiten Schritt zu untersuchen, ob diese durch die bestehende Regulierung in Deutschland abgedeckt sind. Dafür wird zunächst das Modell des Crowdinvesting erklärt (Kapitel 2.1) und einhergehende Chancen und Risiken werden aufgezeigt (Kapitel 2.2). Im nächsten Schritt wird die Rechtslage in Deutschland vor und nach der Novellierung des Kleinanlegerschutzgesetzes dargestellt (Kapitel 3.1), um anschließend etwaige Herausforderungen zu diskutieren (3.2). Zwecks Einbettung in den internationalen Rahmen wird der amerikanische Rechtsrahmen eingeführt (Kapitel 4.1), um diesen im letzten Schritt mit dem deutschen zu vergleichen (Kapitel 4.2).

In der Arbeit soll zum einen gezeigt werden, dass der deutsche Gesetzgeber Kritik aus Literatur und Öffentlichkeit hinsichtlich einer notwendigen Novellierung des Kleinanlegerschutzgesetzes verinnerlicht hat und seit der Gesetzesänderung sinnvolle Parallelen zum amerikanischen Pendant bestehen. Zum anderen wird das existente Spannungsfeld zwischen optimalem Anlegerschutz und wachstumshemmender Regulierung angesichts zukünftiger Regulierungsperspektiven herausgestellt.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 FinTechs: Crowdfunding & Crowdinvesting

2.1 Definition und Entwicklung von FinTechs

2.2 Chancen und Risiken des Crowdinvesting

3 Rechtslage & Finanzmarktregulierung des Crowdinvesting

3.1 Rechtslage & Regulierung in Deutschland

3.2 Auswirkung und Herausforderung der Rechtslage in Deutschland

4 Einordnung in den internationalen Kontext

4.1 Rechtslage & Regulierung von Crowdinvesting in den USA

4.2 Vergleich des deutschen Rechtsrahmens mit dem der USA

5 Fazit und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht das Geschäftsmodell des Crowdinvesting als Finanzierungsalternative für junge Unternehmen und analysiert die damit verbundenen Chancen sowie Risiken vor dem Hintergrund der regulatorischen Rahmenbedingungen in Deutschland. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf der Balance zwischen effektivem Anlegerschutz und der Innovationskraft dieses wachsenden Marktes sowie dem internationalen Vergleich mit den USA.

  • Grundlagen von FinTechs und Crowdfunding-Modellen
  • Identifikation von Chancen und Risiken für Investoren und Start-ups
  • Analyse der regulatorischen Entwicklung durch das Kleinanlegerschutzgesetz
  • Vergleich der deutschen Regulierung mit dem US-amerikanischen Rechtsrahmen

Auszug aus dem Buch

2.1 Definition und Entwicklung von FinTechs

Vor allem im Finanzsektor wird eine Vielzahl innovativer Dienstleistungen von dynamischen, technologieversierten Unternehmen angeboten, die zunehmend Markteile gewinnen und unter dem Begriff FinTech in Medien, Literatur und Öffentlichkeit diskutiert werden. FinTech, zusammengesetzt aus Finance und Technology, steht grundsätzlich für industrielle Veränderungen, die durch die Verbindung von Financial Services und Information Technology charakterisiert werden. In dieser Arbeit sollen vor dem Hintergrund der Fragestellung ausschließlich die FinTech-Bereiche Crowdfunding bzw. Crowdinvesting thematisiert werden.

Das Ziel des Crowdfunding ist, finanzielle Mittel für bestimmte Projekte von Unternehmen oder Privatpersonen zu generieren. Grundsätzlich sind drei Beteiligte zu unterscheiden: Die Gründer, mit ihren zu finanzierenden Projekten. Die Crowd, die diese Projekte bei Interesse finanziert. Sowie die Crowdfunding-Plattform im Internet über die Individuen und Unternehmen ihre Projekte vorstellen und die Crowd ihr Kapital allokiert. Kategorisch lassen sich vier Crowdfunding-Modelle unterscheiden, die in Tabelle 1 gegenübergestellt sind.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung stellt die Bedeutung von FinTechs für die moderne Kapitalvermittlung dar und definiert die Zielsetzung der Arbeit, die Chancen und Risiken des Crowdinvesting regulatorisch zu bewerten.

2 FinTechs: Crowdfunding & Crowdinvesting: Das Kapitel definiert den Begriff FinTech sowie die verschiedenen Crowdfunding-Modelle und beleuchtet die spezifischen Vorteile und Gefahren für Start-ups und Investoren.

3 Rechtslage & Finanzmarktregulierung des Crowdinvesting: Hier wird der regulatorische Rahmen in Deutschland, insbesondere die Auswirkungen des Kleinanlegerschutzgesetzes auf Crowdinvesting-Plattformen, detailliert analysiert.

4 Einordnung in den internationalen Kontext: Dieses Kapitel vergleicht die deutsche Rechtslage mit dem amerikanischen Ansatz (JOBS Act) und bewertet die regulatorischen Unterschiede sowie deren Auswirkungen auf den Anlegerschutz.

5 Fazit und Ausblick: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und zeigt auf, dass der regulatorische Rahmen noch in der Entwicklung ist, um ein optimales Gleichgewicht zwischen Anlegerschutz und Marktförderung zu finden.

Schlüsselwörter

FinTech, Crowdfunding, Crowdinvesting, Start-up, Kleinanlegerschutzgesetz, Prospektpflicht, Finanzmarktregulierung, Informationsasymmetrien, JOBS Act, Anlegerschutz, Vermögensanlagengesetz, Kapitalmarkt, Partiarisches Darlehen, Zeichnungsgrenze, Venture-Capital.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Regulierung von Crowdinvesting-Unternehmen in Deutschland im Vergleich zu den USA.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Themen umfassen die Definition von Crowdinvesting, die Analyse von Chancen und Risiken für Investoren sowie die kritische Untersuchung des regulatorischen Rahmens.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, zu untersuchen, ob der deutsche Gesetzgeber durch das Kleinanlegerschutzgesetz einen angemessenen Anlegerschutz bietet, ohne das Wachstum innovativer Start-up-Finanzierungen zu ersticken.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse sowie einem Rechtsvergleich zwischen der deutschen Gesetzgebung und dem amerikanischen JOBS Act.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil behandelt die regulatorischen Hürden in Deutschland, die Einführung von Informationsblättern (VIB), Zeichnungsgrenzen und einen detaillierten Vergleich mit den US-amerikanischen Regelungen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich am besten durch Begriffe wie Crowdinvesting, Regulierung, Anlegerschutz, FinTech und Finanzmarkt definieren.

Warum wird Crowdinvesting von Banken und Venture-Capital-Gesellschaften abgegrenzt?

Crowdinvesting bietet für Start-ups eine Alternative, wenn Bankkredite aufgrund hoher Risiken nicht verfügbar oder Venture-Capital-Gesellschaften nicht vorhanden sind, bei gleichzeitigem Marketingpotenzial durch die Crowd.

Welche spezifische Rolle spielt das Kleinanlegerschutzgesetz in der Arbeit?

Es dient als primäres regulatorisches Instrument, dessen Auswirkungen auf die Prospektpflicht und die Informationsrechte der Anleger in Deutschland analysiert werden.

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Titre
Regulierung von FinTech-Unternehmen in Deutschland. Rechtslage beim Modell Crowdinvesting
Université
University of Bayreuth
Cours
Seminar
Note
1,7
Auteur
Jan Leptien (Auteur)
Année de publication
2016
Pages
30
N° de catalogue
V340105
ISBN (ebook)
9783668297586
ISBN (Livre)
9783668297593
Langue
allemand
mots-clé
Crowdinvesting Regulierung Regulierung von FinTechs FinTechs Deutschland
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Jan Leptien (Auteur), 2016, Regulierung von FinTech-Unternehmen in Deutschland. Rechtslage beim Modell Crowdinvesting, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/340105
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