Die vorliegende Einsendeaufgabe behandelt die Beweglichkeitstestung sowie die Erstellung eines Trainingsplanes zur Verbesserung von Beweglichkeit und Gleichgewicht.
Aus dem Inhalt:
-Beweglichkeitstestung von Brustmuskulatur, Hüftbeugemuskulatur, Kniestreck- und -beugemuskulatur und Wadenmuskulatur
- Trainingsplanung Beweglichkeitstraining
- Trainingsplanung Koordinationstraining - Gleichgewichtstraining
- Effekte des Dehnens auf die sportliche Leistungsfähigkeit
Inhaltsverzeichnis
1 PERSONENDATEN
2 BEWEGLICHKEITSTESTUNG
2.1 Brustmuskulatur (M. pectoralis major)
2.2 Hüftbeugemuskulatur (speziell M. iliopsoas)
2.3 Kniestreckmuskulatur (speziell M. rectus femoris)
2.4 Kniebeugemuskulatur
2.5 Wadenmuskulatur (Mm. triceps surae)
3 TRAININGSPLANUNG BEWEGLICHKEITSTRAINING
4 TRAININGSPLANUNG KOORDINATIONSTRAINING - GLEICHGE WICHTSTRAINING
5 LITERATURRECHERCHE: EFFEKTE DES DEHNENS IM HINBLICK AUF DIE SPORTLICHE LEISTUNGSFÄHIGKEIT
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, auf Basis einer individuellen Beweglichkeitstestung ein gezieltes Trainingsprogramm für Beweglichkeit und Koordination zu entwickeln. Dabei wird insbesondere untersucht, wie sich verschiedene Dehnmethoden auf die sportliche Leistungsfähigkeit auswirken.
- Durchführung einer systematischen Beweglichkeitstestung nach Janda
- Erstellung eines individualisierten Trainingsplans für Beweglichkeit
- Konzeption eines progressiven Koordination- und Gleichgewichtstrainings
- Analyse wissenschaftlicher Erkenntnisse zu den Effekten von statischem und dynamischem Dehnen
Auszug aus dem Buch
Dehnung der Hüftbeugemuskulatur
Die Person befindet sich im Ausfallschritt, wobei das hintere Knie auf dem Boden aufliegt. Der Unterschenkel des vorderen Beines steht senkrecht zum Fuß, das Kniegelenk befindet sich in ca. 90° Beugung. Die Hände und der Oberkörper sind auf dem vorderen Oberschenkel gestützt, wobei es darauf zu achten gilt, dass der Rücken möglichst gerade bleibt. Um die Dehnung durchzuführen wird nun der Oberkörper nach vorne geschoben. Zunächst wird eine leichte Dehnposition eingenommen, danach wird die Muskulatur isometrisch kontrahiert (ca. 6 – 10 Sekunden). Anschließend folgt eine kurze Entspannungsphase (ca. 2 – 3 Sekunden). Nun wird erneut die Dehnposition eingenommen und die Spannung erneut statisch gehalten (ca. 10 – 20 Sekunden). (Hohmann, Lames & Letzelter, 2002, S100; Sölveborn, 1983, S 13)
Zusammenfassung der Kapitel
1 PERSONENDATEN: In diesem Kapitel werden die persönlichen Parameter, Trainingsmotive und der aktuelle Fitnesszustand des Probanden erfasst.
2 BEWEGLICHKEITSTESTUNG: Hier erfolgt eine manuelle Testung der Beweglichkeit verschiedener Muskelgruppen nach Janda, um individuelle Defizite zu identifizieren.
3 TRAININGSPLANUNG BEWEGLICHKEITSTRAINING: Auf Basis der Testergebnisse wird ein strukturiertes Dehnprogramm erstellt, das gezielt auf die festgestellten Schwächen eingeht.
4 TRAININGSPLANUNG KOORDINATIONSTRAINING - GLEICHGE WICHTSTRAINING: Dieses Kapitel präsentiert eine progressive Übungsreihe zur Verbesserung der Gleichgewichtsfähigkeit unter verschiedenen Schwierigkeitsstufen.
5 LITERATURRECHERCHE: EFFEKTE DES DEHNENS IM HINBLICK AUF DIE SPORTLICHE LEISTUNGSFÄHIGKEIT: Hier werden wissenschaftliche Studien analysiert, um die Auswirkungen von statischem versus dynamischem Dehnen auf die sportliche Leistung zu bewerten.
Schlüsselwörter
Beweglichkeitstestung, Janda, Hüftbeugemuskulatur, Trainingsplanung, Koordinationstraining, Gleichgewichtstraining, Wackelbrett, Statisches Dehnen, Dynamisches Dehnen, Leistungsfähigkeit, Sportwissenschaft, Muskelfunktion, Propriozeption, Regeneration, Explosivkraft
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit behandelt die Erstellung eines sportwissenschaftlich fundierten Trainingsplans für Beweglichkeit und Koordination auf Basis individueller körperlicher Testungen.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die Schwerpunkte liegen auf der Beweglichkeitsdiagnostik, der Trainingsplanung für Beweglichkeit und Koordination sowie der wissenschaftlichen Evidenz von Dehnübungen.
Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?
Das Ziel ist die Ableitung eines passgenauen Trainingsprogramms für einen fitten, aber in koordinativen Aspekten unerfahrenen Probanden.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Zur Testung wird das manuelle Verfahren nach Janda angewendet; für die Trainingsgestaltung werden didaktische Prinzipien und wissenschaftliche Literatur zur Leistungsbeeinflussung durch Dehnen genutzt.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil umfasst die detaillierte Durchführung der Beweglichkeitstests, die Erstellung spezifischer Dehnpläne und die Konzeption von zehn verschiedenen Gleichgewichtsübungen.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Beweglichkeitstestung, Koordinationstraining, Gleichgewicht, Dehnmethoden, Trainingsplanung und sportliche Leistungsfähigkeit.
Warum wird die Hüftbeugemuskulatur besonders fokussiert?
Die manuelle Testung nach Janda ergab bei der Hüftbeugemuskulatur leichte Beweglichkeitsdefizite (Teststufe 1), weshalb dieser Bereich im Trainingsplan besonders berücksichtigt wird.
Welche Rolle spielt das Wackelbrett im Trainingsplan?
Das Wackelbrett dient als instabile Unterlage, um die koordinativen Anforderungen und die Gleichgewichtsfähigkeit des Probanden gezielt zu erhöhen.
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- Philipp Jeutter (Autor), 2015, Beweglichkeits- und Koordinationstraining. Testung und Trainingsplanung, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/340197