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Numerische Lösung von Anfangswertproblemen. Anwendung des Runge-Kutta-Verfahrens

Titre: Numerische Lösung von Anfangswertproblemen. Anwendung des Runge-Kutta-Verfahrens

Travail de Projet (scientifique-pratique) , 2007 , 24 Pages , Note: 1,3

Autor:in: Martin Büttner (Auteur), Alexander Fromm (Auteur)

Mathématiques - Mathématiques appliquées
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In der vorliegenden Arbeit setzen wir uns mit numerischen und damit approximativ bestimmten Lösungen eines AWP auseinander.

Bei Verfahren zur Bestimmung dieser Näherungen unterscheidet man zwischen Ein- und Mehrschrittverfahren. Wir wollen uns nun auf eine spezielle Klasse von Einschrittverfahren, auf die sogenannten Runge-Kutta-Verfahren beschränken.

Um das approximative Verhalten einer numerischen Lösung gegenüber einer genauen Lösung des AWP zu untersuchen, sind die Konsistenzordnung, die Konvergenzordnung, sowie die Stabilität von einschneidender Bedeutung. Weiterhin werden Stabilität, Steifheit, stationäre Punkte und Langzeitverhalten für unsere Modellgleichung untersucht.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Konsistenzordnung

1.2 Stabilität

1.3 Konvergenzordnung

2 Implementierung

2.1 Das Package RK

2.2 Das Programm DGLTool

3 Die Modellgleichung

3.1 Analytische Betrachtungen

3.2 Stabilität und Steifheit

3.3 Lösung des AWP

3.4 stationäre Punkte und Langzeitverhalten

4 Konvergenzordnung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der numerischen Lösung von Anfangswertproblemen (AWP) mittels Runge-Kutta-Verfahren, wobei ein besonderer Schwerpunkt auf der Implementierung eines entsprechenden Software-Tools und der Analyse des Langzeitverhaltens spezifischer Differentialgleichungssysteme liegt.

  • Mathematische Grundlagen der Konsistenz, Stabilität und Konvergenz von Runge-Kutta-Verfahren.
  • Implementierung von Runge-Kutta-Algorithmen in einer Java-basierten Programmumgebung (DGLTool).
  • Untersuchung der Steifheit numerischer Systeme anhand eines chemischen Reaktionsmodells.
  • Vergleichende Analyse numerischer Lösungen bei verschiedenen Parametereinstellungen und Schrittweiten.

Auszug aus dem Buch

3.2 Stabilität und Steifheit

Die Stabilitätsfunktion unseres Verfahrens lässt sich mit Mathematica einfach berechnen (Stabilitätsfunktion.nb) als

R(ζ) = 1 + ζ + ζ^2/2 + ζ^3/6 + ζ^4/24 + ζ^5/120 + ζ^6/1280

und stimmt bis zur fünften Ordnung mit der Taylorentwicklung der Exponentialfunktion überein. Graphisch lässt sich der Stabilitätsbereich (Stabilitätsbereich.nb), der sich in das Rechteck [-6, 1] x [-4, 4] einbetten lässt, sehr gut veranschaulichen.

Ein lineares System y' = Ay ist steif, wenn A einige Eigenwerte λi mit stark negativem Realteil und einige mit schwach negativem Realteil besitzt, d.h. das Verhältnis max(1≤i≤n(Re(λi)^-)) / min(1≤i≤n(Re(λi)^-)) ist sehr groß für min(1≤i≤n(Re(λi)^-)) ≠ 0. Hier bezeichnet Re(λ)^- den Wert max {0, -Re(λ)}. Im nichtlinearen Fall y' = f(y) betrachtet man die Jacobimatrix Df(y).

Falls man eine solche Situation vorfindet, muss man sich auf Schwierigkeiten bei der Simulation des Verhaltens der DGL einstellen, denn das Stabilitätsgebiet ist nur beschränkt. Vielmals findet man auch die folgende Definition für Steifheit:

Stiff equations are equations where certain implicit methods perform better, usually tremendously better, than explicit ones.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Einführung in die mathematische Formulierung von Anfangswertproblemen und die theoretischen Grundlagen der Runge-Kutta-Verfahren.

1.1 Konsistenzordnung: Definition der Konsistenzordnung und Herleitung von Bedingungen für Runge-Kutta-Verfahren zur Erreichung spezifischer Ordnungen.

1.2 Stabilität: Analyse der Stabilität numerischer Verfahren anhand der Stabilitätsfunktion und des Stabilitätsgebiets in der komplexen Ebene.

1.3 Konvergenzordnung: Definition des globalen Diskretisierungsfehlers und Untersuchung der Konvergenz unter Berücksichtigung beschränkter partieller Ableitungen.

2 Implementierung: Beschreibung der Software-Architektur zur automatisierten Berechnung von Differentialgleichungen unter Verwendung Java-basierter Klassen.

2.1 Das Package RK: Detaillierung der Klassenstruktur, die zur Implementierung der Runge-Kutta-Methoden und zur Verwaltung der Differentialgleichungen dient.

2.2 Das Programm DGLTool: Erläuterung der Funktionalitäten des erstellten Tools zur automatisierten Simulation und Auswertung numerischer Testergebnisse.

3 Die Modellgleichung: Vorstellung eines konkreten Differentialgleichungssystems, das ein chemisches Reaktionsschema abbildet.

3.1 Analytische Betrachtungen: Mathematische Herleitung der stationären Punkte und des Langzeitverhaltens des betrachteten Systems.

3.2 Stabilität und Steifheit: Diskussion der Steifheit des Modells und deren Auswirkungen auf die numerische Stabilität des eingesetzten Verfahrens.

3.3 Lösung des AWP: Numerische Lösung des Modells mit spezifischen Parametern und Vergleich mit theoretischen Erwartungen.

3.4 stationäre Punkte und Langzeitverhalten: Analyse der Annäherung an stationäre Punkte und der Empfindlichkeit des Systems gegenüber Störungen.

4 Konvergenzordnung: Empirische Überprüfung der Konvergenzordnung durch numerische Experimente an linearen Differentialgleichungssystemen.

Schlüsselwörter

Anfangswertprobleme, Runge-Kutta-Verfahren, Konsistenzordnung, Stabilität, Konvergenz, Steifheit, Numerische Mathematik, Differentialgleichungen, DGLTool, Simulation, Jacobimatrix, Diskretisierungsfehler, Langzeitverhalten, Chemische Kinetik, Approximationsgüte

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die numerische Approximation von Anfangswertproblemen durch explizite Runge-Kutta-Verfahren.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der mathematischen Theorie der Stabilität und Konvergenz sowie der praktischen Implementierung dieser Methoden in einer Softwareumgebung.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, ein Verständnis für das Verhalten numerischer Verfahren bei der Lösung von Differentialgleichungen zu entwickeln und ein Werkzeug zur experimentellen Überprüfung dieser Eigenschaften zu schaffen.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Es werden analytische Methoden zur Fehleranalyse und Stabilitätsbetrachtung verwendet, ergänzt durch numerische Simulationen und Fehlerkonvergenztests.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert ein konkretes chemisches Reaktionssystem, diskutiert die Problematik steifer Differentialgleichungen und präsentiert numerische Ergebnisse.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind Runge-Kutta-Verfahren, Stabilität, Konvergenzordnung, Steifheit und numerische Diskretisierung.

Wie geht das DGLTool mit verschiedenen Differentialgleichungen um?

Das DGLTool nutzt eine Java-basierte Klassenstruktur, die es ermöglicht, verschiedene Gleichungen als algorithmische Objekte zu definieren und mit unterschiedlichen Parametern zu testen.

Warum spielt das Langzeitverhalten bei der Modellgleichung eine besondere Rolle?

Das Langzeitverhalten ist entscheidend, um zu verstehen, ob das numerische Verfahren bei langen Simulationszeiträumen stabil bleibt oder durch Rundungsfehler und Steifheit des Systems instabil wird.

Was bedeutet die "Steifheit" in Bezug auf die untersuchten Modelle?

Steifheit beschreibt das Vorhandensein sehr unterschiedlicher Zeitskalen im System, was explizite Verfahren vor große Stabilitätsprobleme stellt und sehr kleine Schrittweiten erfordert.

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Résumé des informations

Titre
Numerische Lösung von Anfangswertproblemen. Anwendung des Runge-Kutta-Verfahrens
Université
Humboldt-University of Berlin
Cours
Numerische Mathematik
Note
1,3
Auteurs
Martin Büttner (Auteur), Alexander Fromm (Auteur)
Année de publication
2007
Pages
24
N° de catalogue
V340331
ISBN (ebook)
9783668301436
ISBN (Livre)
9783668301443
Langue
allemand
mots-clé
Numerik Numerische Lösung Numerische Mathematik Anfangswertproblem Runge-Kutta-Verfahren Einschrittverfahren AWP Konsistenzordnung Konvergenzordnung Stabilität Steifheit stationäre Punkte Langzeitverhalten
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Martin Büttner (Auteur), Alexander Fromm (Auteur), 2007, Numerische Lösung von Anfangswertproblemen. Anwendung des Runge-Kutta-Verfahrens, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/340331
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