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„Kriegsschauplatz Reims und die Champagne 1914“ und „Kriegsschauplatz Somme 1916“. Intentionen, Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Bilder

Titel: „Kriegsschauplatz Reims und die Champagne 1914“ und „Kriegsschauplatz Somme 1916“. Intentionen, Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Bilder

Hausarbeit , 2013 , 10 Seiten , Note: 2,3

Autor:in: Lars Marwinski (Autor:in)

Geschichte Europas - Zeitalter Weltkriege
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

In dieser Arbeit findet ein Vergleich von Bildreihen des Ersten Weltkriegs statt, in dessen Verlauf sich auch die Technik der Fotografie weiterentwickelte. Ebenso wurden Fotos zu Propagandazwecken genutzt.

Der Erste Weltkrieg fand von 1914 bis 1918 mit circa 40 Nationen aus allen Kontinenten statt, und gilt bis heute als einer der verlustreichsten und weltweit bekanntesten Kriege der Geschichte. Die Ermordung des österreichischen Thronfolger Franz Ferdinand in Sarajevo zog kollaterale Mobilmachungen nach sich, sodass sich schnell alle großen Nationen wie das Deutsche Reich, Russland, Frankreich und Großbritannien im Kriegszustand befanden.

Gemäß des Schlieffen-Plans sollten die deutschen Streitkräfte den Westen, vor allem Frankreich und Belgien, zügig erobern, um danach gegen Russland vorzugehen. Dieser Plan scheiterte jedoch schon im Westen, wo sich zahlreiche Stellungskriege entwickelten, in denen beide Seiten erhebliche Opferzahlen zu beklagen hatten. Im Verlaufe der Analyse werde ich u.a. auch auf einige Schlachten weiter eingehen. Mehrere Niederlagen in Russland zogen das Deutsche Reich in einen Zweifrontenkrieg, der dann schließlich 1918 in der Aufgabe endete.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1.Einleitung

2.Analyse

a)„Kriegsschauplatz Reims und die Champagne 1914“

b)„Kriegsschauplatz Somme 1916“

3. Fazit

4. Literaturverzeichnis

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die propagandistische Wirkung und Instrumentalisierung von Fotografien und Zeichnungen des Ersten Weltkriegs im Geschichtsunterricht der Weimarer Republik, indem sie zwei gegensätzliche Bildreihen zur Behandlung der Zivilbevölkerung analysiert.

  • Propagandistische Darstellung der deutschen Armee in der Entente-Publizistik
  • Gegenstrategien und Umdeutung durch deutsche Bildquellen
  • Vergleichende Analyse von Bildatmosphäre, Mimik und Requisiten
  • Rolle von Unterrichtsmaterialien bei der Mythenbildung zur Kriegsschuld
  • Einfluss konservativer Lehrmeinungen auf das Geschichtsbild

Auszug aus dem Buch

b)„Kriegsschauplatz Somme 1916“

Diese Bildreihe, die ebenfalls im Online-Portal des LWL-Medienzentrums vorhanden ist, behandelt die bekannte „Schlacht an der Somme“ vom ersten Juli bis 18. November 1916 in Nord-West-Frankreich. Sie gilt als verlustreichste Schlacht des Ersten Weltkriegs, in welcher sich Deutschland den Mächten Großbritannien und Frankreich im Zuge ihrer Großoffensive stellen musste. Sie wurde „abgebrochen, ohne eine militärische Entscheidung herbeigeführt zu haben.“ Beide Seiten hatten erhebliche Opferzahlen zu verzeichnen, Deutschland dabei rund 340.000, die Briten und Franzosen isngesamt ca. 600.000, so dass mit insgesamt „über einer Million getöteten, verwundeten und vermissten Soldaten“ gerechnet werden muss.

Das Foto, welches ich hinsichtlich der vorgestellten Schlacht untersuchen werde, ist thematisch in Bezug zum Propagandabild der Entente in 3.1. zu setzen: Es geht hierbei ebenso um die Zivilbevölkerung, jedoch in einer anderen Situation. Laut diesem Foto werden dort die Zivilisten nicht malträtiert, sondern gepflegt, was der Bildtitel „Kriegsschauplatz Somme (Frankreich) 1916: Verpflegung der französischen Zivilbevölkerung durch das deutsche Militär“, impliziert. Ich werde dieses Foto nun analysieren, aber auch gleichzeitig mit dem Propagandabild aus 3.1. vergleichen.

Zusammenfassung der Kapitel

1.Einleitung: Dieses Kapitel führt in den historischen Kontext des Ersten Weltkriegs ein und beschreibt die kritische Situation der Geschichtsvermittlung in der Weimarer Republik unter dem Einfluss konservativer Lehrer und Verschwörungstheorien.

2.Analyse: Hier erfolgt eine bildanalytische Untersuchung zweier gegensätzlicher Darstellungen – eines belgischen Hetzbildes und eines Fotos zur Verpflegung von Zivilisten – im Hinblick auf deren beabsichtigte Wirkung.

3. Fazit: Das Fazit stellt die gegensätzliche Aussagekraft beider Bilder heraus und erläutert, wie beide Werke im Unterricht instrumentalisiert werden konnten, um politische Narrative über die deutsche Kriegführung zu stützen.

4. Literaturverzeichnis: Dieses Verzeichnis listet die verwendeten Primärquellen, Sekundärliteratur sowie die Online-Ressourcen des LWL-Medienzentrums auf.

Schlüsselwörter

Erster Weltkrieg, Propaganda, Weimarer Republik, Bildanalyse, Kriegsschuld, Entente, Zivilbevölkerung, Stellungskrieg, LWL-Medienzentrum, Geschichtsunterricht, Kriegsniederlage, Bildreihe, Schlacht an der Somme, Schulunterricht, belgisches Hetzbild

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die propagandistische Wirkung von Bildquellen des Ersten Weltkriegs und deren Verwendung im Geschichtsunterricht der Weimarer Republik.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind Kriegspropaganda, die Konstruktion von Feindbildern, die deutsche Kriegsschuldfrage und die Instrumentalisierung historischer Bilder in Bildungseinrichtungen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, zu zeigen, wie unterschiedliche Bilddarstellungen der deutschen Armee im Umgang mit Zivilisten dazu genutzt wurden, historische Narrative zu beeinflussen und zu verzerren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt die historische Bildanalyse, bei der Bildatmosphäre, Mimik, Requisiten und begleitende Texte verglichen werden, um die Intention hinter den Werken offenzulegen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil befasst sich detailliert mit zwei Bildreihen: einer Zeichnung zur angeblichen Misshandlung belgischer Zivilisten und einem Foto zur angeblichen fürsorglichen Versorgung französischer Zivilisten.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Schlüsselwörter sind unter anderem Propaganda, Erster Weltkrieg, Geschichtsunterricht, Weimarer Republik und Kriegsschuldfrage.

Wie wurde das belgische Hetzbild im Unterricht genutzt?

Es wurde von deutschen Lehrkräften genutzt, um die Propaganda der Alliierten als verzerrte Agitation zu diskreditieren und das eigene Vorgehen als „zivilisiert“ darzustellen.

Warum ist der Vergleich zwischen den zwei Bildern so aufschlussreich?

Der Vergleich zeigt die bewusste Manipulation, da die Bilder konträre Botschaften vermitteln, obwohl sie beide als Instrumente der jeweiligen Kriegspropaganda dienten.

Ende der Leseprobe aus 10 Seiten  - nach oben

Details

Titel
„Kriegsschauplatz Reims und die Champagne 1914“ und „Kriegsschauplatz Somme 1916“. Intentionen, Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Bilder
Hochschule
Universität Münster
Note
2,3
Autor
Lars Marwinski (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2013
Seiten
10
Katalognummer
V340801
ISBN (eBook)
9783668304390
ISBN (Buch)
9783668304406
Sprache
Deutsch
Schlagworte
kriegsschauplatz reims champagne somme intentionen gemeinsamkeiten unterschiede bilder
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Lars Marwinski (Autor:in), 2013, „Kriegsschauplatz Reims und die Champagne 1914“ und „Kriegsschauplatz Somme 1916“. Intentionen, Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Bilder, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/340801
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Leseprobe aus  10  Seiten
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