In dieser Arbeit findet ein Vergleich von Bildreihen des Ersten Weltkriegs statt, in dessen Verlauf sich auch die Technik der Fotografie weiterentwickelte. Ebenso wurden Fotos zu Propagandazwecken genutzt.
Der Erste Weltkrieg fand von 1914 bis 1918 mit circa 40 Nationen aus allen Kontinenten statt, und gilt bis heute als einer der verlustreichsten und weltweit bekanntesten Kriege der Geschichte. Die Ermordung des österreichischen Thronfolger Franz Ferdinand in Sarajevo zog kollaterale Mobilmachungen nach sich, sodass sich schnell alle großen Nationen wie das Deutsche Reich, Russland, Frankreich und Großbritannien im Kriegszustand befanden.
Gemäß des Schlieffen-Plans sollten die deutschen Streitkräfte den Westen, vor allem Frankreich und Belgien, zügig erobern, um danach gegen Russland vorzugehen. Dieser Plan scheiterte jedoch schon im Westen, wo sich zahlreiche Stellungskriege entwickelten, in denen beide Seiten erhebliche Opferzahlen zu beklagen hatten. Im Verlaufe der Analyse werde ich u.a. auch auf einige Schlachten weiter eingehen. Mehrere Niederlagen in Russland zogen das Deutsche Reich in einen Zweifrontenkrieg, der dann schließlich 1918 in der Aufgabe endete.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Analyse
- „Kriegsschauplatz Reims und die Champagne 1914“
- „Kriegsschauplatz Somme 1916“
- Fazit
- Literaturverzeichnis
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Hausarbeit analysiert zwei Bildreihen aus dem Ersten Weltkrieg, „Kriegsschauplatz Reims und die Champagne 1914“ und „Kriegsschauplatz Somme 1916“, um die Intentionen der Bilder und ihre Gemeinsamkeiten sowie Unterschiede zu erforschen. Darüber hinaus wird die Hausarbeit untersuchen, wie der Erste Weltkrieg im Geschichtsunterricht der Weimarer Republik vermittelt wurde und inwiefern die Bilder die damalige Interpretation des Krieges widerspiegeln.
- Der Erste Weltkrieg im Geschichtsunterricht der Weimarer Republik
- Analyse von Fotografien und Zeichnungen aus dem Ersten Weltkrieg
- Die Intentionen der Bilder und ihre Interpretationen
- Vergleich der Bildreihen „Kriegsschauplatz Reims und die Champagne 1914“ und „Kriegsschauplatz Somme 1916“
- Die Rolle von Propaganda im Ersten Weltkrieg
Zusammenfassung der Kapitel
Einleitung
Die Einleitung bietet einen kurzen Überblick über den Ersten Weltkrieg, seine Ursachen und Folgen. Sie beleuchtet die Rolle der Sozialdemokraten in der deutschen Niederlage und die Verbreitung von Verschwörungstheorien. Außerdem wird die Darstellung des Krieges im Geschichtsunterricht der Weimarer Republik diskutiert.
Analyse
„Kriegsschauplatz Reims und die Champagne 1914“
Dieser Abschnitt analysiert die Bildreihe „Kriegsschauplatz Reims und die Champagne 1914“, die im Internetportal des LWL-Medienzentrums zu finden ist. Die Analyse konzentriert sich auf die Zeichnung „Propagandabild der Entente (Zeichnung): Deutsche Armee im Kampf mit belgischer Zivilbevölkerung 1914“ von Louis Romarkers.
Häufig gestellte Fragen
Was wird in der Arbeit zu den Kriegsschauplätzen Reims und Somme verglichen?
Es findet ein Vergleich von Bildreihen und Fotografien aus den Jahren 1914 und 1916 statt, um Intentionen, Technik und propagandistische Nutzung zu analysieren.
Welche Rolle spielte die Fotografie im Ersten Weltkrieg?
Die Technik entwickelte sich rasant weiter und Fotos wurden zunehmend als Mittel zur Dokumentation, aber auch massiv für Propagandazwecke eingesetzt.
Wie wurde der Erste Weltkrieg im Geschichtsunterricht der Weimarer Republik vermittelt?
Die Arbeit untersucht, wie die damalige Interpretation des Krieges und nationale Mythen (wie die Dolchstoßlegende) den Unterricht beeinflussten.
Was war der Schlieffen-Plan?
Ein deutscher Strategieplan zur schnellen Eroberung Frankreichs und Belgiens im Westen, um danach gegen Russland vorzugehen, was jedoch im Stellungskrieg scheiterte.
Was zeigt das Propagandabild von Louis Romarkers?
Es stellt die deutsche Armee im Kampf mit der belgischen Zivilbevölkerung 1914 dar und diente der Entente zur moralischen Verurteilung Deutschlands.
Warum gilt der Erste Weltkrieg als "Urkatastrophe"?
Wegen der enormen Opferzahlen (ca. 40 beteiligte Nationen) und der Zerstörung alter politischer Ordnungen weltweit.
- Citation du texte
- Lars Marwinski (Auteur), 2013, „Kriegsschauplatz Reims und die Champagne 1914“ und „Kriegsschauplatz Somme 1916“. Intentionen, Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Bilder, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/340801