Diese Arbeit untersucht die intertextuellen Verweise, mit deren Hilfe Fontane Alonso Gießhübler zu einer der spannendensten Figuren in "Effi Briest" macht. Demzufolge beinhaltet diese Arbeti eine sehr ausführliche Figurenbeschreibung und Einblicke in die vertakte wie geniale Arbeit Fontanes.
Dieser Vortrag versucht ein vollständiges Bild der oft als guter Geist und Helfer abgetanen, eigentlich jedoch entscheidenden Schicksalsfigur und ihrer Wirkungsweise anhand chronologischer Stellenarbeit zu erstellen. Hierbei finden sich immer wieder intertextuelle Spielweisen, auf die besonders hingewiesen wird. Mit dieser Vorgehensweise soll der Leseeindruck nachempfunden werden. Dies erlaubt, alle Indizien Stück für Stück zu sammeln und die Entwicklung der Figur festzuhalten.
Inhaltsverzeichnis
- Präambel zur Intertextualität
- Zur Figur
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die Projektarbeit untersucht die intertextuellen Dimensionen der Figur Alonso Gieshüblers in Theodor Fontanes Roman „Effi Briest“. Sie analysiert, wie Fontane durch intertextuelle Verweise die Figur Gieshüblers charakterisiert und welche Bedeutung diese Verweise für die Interpretation des Romans haben.
- Analyse der intertextuellen Bezüge in Bezug auf die Figur Gieshüblers
- Die Bedeutung von Gieshüblers Vornamen "Alonzo" und seine Verbindung zu Fontanes eigenen Erfahrungen
- Die Rolle Gieshüblers als "guter Geist" und seine Verbindung zu den Spukgeschichten im Roman
- Die Darstellung Gieshüblers als "Original" und "Schöngeist" im Kontext der romantischen Tradition
- Die Bedeutung von Gieshüblers intertextuellen Verbindungen für die Interpretation des Romans
Zusammenfassung der Kapitel
Die Arbeit beginnt mit einer Einführung in den Begriff der Intertextualität und erläutert verschiedene Ansätze zu ihrer Definition. Im Anschluss wird die Figur Gieshüblers vorgestellt und seine erste Erwähnung im Roman analysiert. Die Arbeit beleuchtet Gieshüblers Verbindung zu den Spukgeschichten und untersucht seine Rolle als "guter Geist" im Roman. Der Fokus liegt auf der Analyse der intertextuellen Verweise, die Fontane verwendet, um die Figur Gieshüblers zu charakterisieren.
Schlüsselwörter
Intertextualität, Theodor Fontane, Effi Briest, Alonso Gieshübler, „Preciosa“, Spukgeschichten, romantische Tradition, "guter Geist", Schöngeist, Original, Selbstverweis.
Häufig gestellte Fragen
Wer ist Alonso Gieshübler in „Effi Briest“?
Gieshübler ist der Apotheker in Kessin und gilt als Effis einziger wirklicher Freund und „guter Geist“ in der fremden Umgebung.
Was bedeutet Intertextualität bei dieser Figur?
Fontane nutzt literarische Verweise (z.B. auf „Preciosa“), um Gieshüblers Charakter als Schöngeist und Außenseiter („Original“) zu vertiefen.
Welche Verbindung hat Gieshübler zu den Spukgeschichten?
Die Arbeit analysiert, wie Gieshübler als rationaler, aber einfühlsamer Pol zu den unheimlichen Elementen (dem „Chinesen-Spuk“) im Roman steht.
Warum ist der Vorname „Alonzo“ wichtig?
Der ungewöhnliche Name unterstreicht seine Rolle als Exot in der preußischen Provinz und ist ein Hinweis auf Fontanes eigene Erfahrungen und Vorlieben.
Ist Gieshübler eine entscheidende Schicksalsfigur?
Ja, obwohl er oft nur als Nebenfigur gesehen wird, ist er für Effis emotionale Entwicklung und ihr kurzes Glück in Kessin zentral.
- Citation du texte
- Anna Schenck (Auteur), 2014, Die intertextuellen Dimensionen der Figur Alonso Gieshüblers in Theodor Fontanes "Effi Briest", Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/340926