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Die Exegese Matthäus 10, 26[b] - 33. Analyse und historisch-kritische Textrekonstruktion

Title: Die Exegese Matthäus 10, 26[b] - 33. Analyse und historisch-kritische Textrekonstruktion

Term Paper , 2014 , 83 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Marcel Gundermann (Author)

Theology - Biblical Theology
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Summary Excerpt Details

Wie interpretiere ich die überlieferte Darstellung Jesu? Welches Bild von Jesus habe ich überhaupt und welche Worte sprechen mich an? Welches Selbstverständnis bietet diese Arbeit? Aufgrund persönlichem Unverständnis und Unwohlseins, will ich diesen Text nicht verleugnen, sondern mich mit seiner Aussage auseinandersetzen, ihn als persönliche Herausforderung und Überlieferung des Matthäus anerkennen, lesen will ich den Text, als eine Botschaft an mich.
Hierbei handelt es sich um eine historisch kritische Exegese, allerdings ohne Übersetzung aus dem Alt-Griechischen, dafür mit Übersetzungsvergleich.

In der Erstbetrachtung ergeben sich mehr Fragen, als abgeschlossene Gedanken, nicht von mir selbst an den Text gerichtet, sondern die der Text an mich stellt, mich als Christ in Frage stellt, fordert. Doch wer hat überhaupt das Recht, so sehr mein Leben und Bekenntnis einzufordern? Der Text lebt auf ersten Eindruck von einem dualistischen Unwohlsein, Furcht gegen Furcht, die Entscheidung würde für die Jeweilige fallen, die größer wäre.

Wer ist dieser durch eine Rede dargestellte Jesus überhaupt, der nach Matthäus solche Dinge sagt, ein furchterregendes Gottesbild zeichnet und dem Spannungsbogen mit „fürchtet euch nicht“ Abbruch und Einseitigkeit verleiht, mein Bekenntnis schon vorwegnimmt? Darf Glauben so eine Radikalität und Unvernunft annehmen, dass das eigene Leben im Bekenntnis beherbergt ist? Kann ich den Text als Chance und Offenbarung annehmen, um auch Jesus Christus neu zu begegnen?

Zu vielen Fragen an mein Heute, will mir der Text mit seiner Vergangenheit begegnen, diese Arbeit will durch eine historische Betrachtung meine heutige Anfechtung sortieren und kritisch betrachten. Als Abschluss der Arbeit ist die Aktualität der Rede Jesu an immer noch gegenwärtigen Phänomenen und Herausforderungen aufgezeigt.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

0 Persönliche Annäherung an den Text

1 Textanalyse

1.1 Abgrenzung des Textes und Einordnung in den Kontext

1.2 Übersetzungsvergleich

1.3 Textkritik

1.4 Narrative Analyse

1.5 Analyse der Textsemantik

1.6 Abschließende zusammenfassende Gliederung des Ersten Teiles

2 Historisch-kritische Textrekonstruktion

2.0 Vorannahmen der historisch kritischen Methode

2.1 Literarkritik und Überlieferungsgeschichte

2.2 Formkritik und Gattungsgeschichte

2.3 Traditionsgeschichte

2.4 Redaktionsgeschichte

2.5 Historischer Ort und ursprüngliche Intention des Textes

3 Gegenwartsbedeutung

4 Schlussbemerkung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit setzt sich exegtisch mit dem Textabschnitt Matthäus 10, 26[b]-33 auseinander. Das Hauptziel besteht darin, ausgehend von einer persönlichen Anfechtung durch die Thematik der Menschen- und Gottesfurcht, eine fundierte historisch-kritische Analyse durchzuführen, um die Aussagen des Textes für das moderne Glaubensverständnis und aktuelle Herausforderungen zu erschließen und zu sortieren.

  • Synchrone und diachrone Analyse der Perikope (Narrative Analyse, Textsemantik).
  • Historisch-kritische Textrekonstruktion unter Berücksichtigung von Literar-, Form-, Traditions- und Redaktionsgeschichte.
  • Vergleichende Untersuchung der Evangelienüberlieferung (Synoptischer Vergleich mit Lukas).
  • Reflexion der Gegenwartsbedeutung bezüglich Nachfolge, Bekenntnis und Verfolgung.

Auszug aus dem Buch

0 Persönliche Annäherung an den Text

Wie interpretiere ich die überlieferte Darstellung Jesu? Welches Bild von Jesus habe ich überhaupt und welche Worte sprechen mich an? Wähle ich mir immer die passende Darstellung, um mein Glaubensleben zu rechtfertigen, oder ist dieser Jesus der „Ganz Andere“, in diesem Sinne fremd von meiner Deutung und meinem Verstehen. Welches Selbstverständnis bietet diese Arbeit? Aufgrund persönlichem Unverständnis und Unwohlseins, will ich diesen Text nicht verleugnen, sondern mich mit seiner Aussage auseinandersetzen, ihn als persönliche Herausforderung und Überlieferung des Matthäus anerkennen, lesen will ich den Text, als eine Botschaft an mich.

In der Erstbetrachtung ergeben sich mehr Fragen, als abgeschlossene Gedanken, nicht von mir selbst an den Text gerichtet, sondern die der Text an mich stellt, mich als Christ in Frage stellt, fordert. Doch wer hat überhaupt das Recht, so sehr mein Leben und Bekenntnis einzufordern? Der Text lebt auf ersten Eindruck von einem dualistischen Unwohlsein, Furcht gegen Furcht, die Entscheidung würde für die Jeweilige fallen, die größer wäre.

Zusammenfassung der Kapitel

0 Persönliche Annäherung an den Text: Der Autor reflektiert seine persönliche Auseinandersetzung mit dem Text und stellt grundlegende Fragen an das eigene Jesusbild und die Radikalität der im Text geforderten Nachfolge.

1 Textanalyse: Dieses Kapitel beinhaltet die strukturelle Abgrenzung des Textes, einen detaillierten Übersetzungsvergleich, textkritische Anmerkungen sowie eine narrative und semantische Analyse.

2 Historisch-kritische Textrekonstruktion: Hier erfolgt eine diachrone Untersuchung der Perikope mittels Literarkritik, Formkritik, Traditionsgeschichte und Redaktionsgeschichte, um Ursprung und Intention zu ergründen.

3 Gegenwartsbedeutung: Der Autor überträgt die exegetischen Erkenntnisse auf aktuelle Themen wie den Wanderradikalismus der Nachfolge, die Bedeutung des Bekenntnisses und die Herausforderung durch Verfolgung.

4 Schlussbemerkung: Abschließende Reflexion über das Spannungsfeld zwischen historischer Kritik und christlichem Glauben sowie die Einordnung der Ergebnisse.

Schlüsselwörter

Matthäusevangelium, Exegese, Menschenfurcht, Gottesfurcht, Nachfolge, Bekenntnis, Verleugnung, Historisch-kritische Methode, Redaktionsgeschichte, Traditionsgeschichte, Reich Gottes, Christologie, Jünger, Martyrium, Gottesbeziehung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Exegese der Perikope Matthäus 10, 26[b]-33, einer Rede Jesu, die den Bogen von der Verborgenheit zur Offenbarung sowie von der Furcht vor Menschen zur Gottesfurcht spannt.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Felder sind die Radikalität der Nachfolge (Wanderradikalismus), das Bekenntnis zu Jesus Christus vor den Menschen sowie der Umgang mit Verfolgung und Angst.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, den Text sowohl historisch-wissenschaftlich zu durchdringen als auch eine Brücke zu einem persönlichen, modernen Glaubensverständnis zu schlagen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird die historisch-kritische Methode angewandt, die Literarkritik, Formkritik, Traditionsgeschichte und Redaktionsgeschichte umfasst, ergänzt durch eine narrative und semantische Analyse.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine synchrone Analyse (Struktur, Semantik) und eine diachrone Rekonstruktion (Quellen, Überlieferung, Redaktion des Matthäus) sowie eine abschließende Gegenwartsreflexion.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Exegese, Menschenfurcht, Gottesfurcht, Nachfolge, Bekenntnis, Matthäusevangelium und die historisch-kritische Textrekonstruktion.

Welche Rolle spielt der Vergleich mit Lukas?

Der synoptische Vergleich mit dem Lukasevangelium (Lukas 12, 2-9) dient dazu, die redaktionellen Besonderheiten und die spezifische Theologie des Matthäus-Evangelisten herauszuarbeiten.

Wie bewertet der Autor die Rolle des „Vaters“ in diesem Text?

Der Vater im Himmel wird als das entscheidende Gegenüber Jesu und als Garant für die Ewigkeit dargestellt, der die Jünger durch seine Beziehung zu Jesus in einen universalen göttlichen Plan einbindet.

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Details

Title
Die Exegese Matthäus 10, 26[b] - 33. Analyse und historisch-kritische Textrekonstruktion
College
Protestant University of Applied Sciences Berlin
Grade
1,0
Author
Marcel Gundermann (Author)
Publication Year
2014
Pages
83
Catalog Number
V341176
ISBN (eBook)
9783668307575
ISBN (Book)
9783668307582
Language
German
Tags
exegese matthäus analyse textrekonstruktion
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Marcel Gundermann (Author), 2014, Die Exegese Matthäus 10, 26[b] - 33. Analyse und historisch-kritische Textrekonstruktion, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/341176
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