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Auswirkungen aktienbasierter Managementvergütung auf das Managerverhalten

Title: Auswirkungen aktienbasierter Managementvergütung auf das Managerverhalten

Bachelor Thesis , 2015 , 55 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Behrus Rahimi (Author)

Business economics - Business Management, Corporate Governance
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Summary Excerpt Details

Diese Arbeit behandelt die Frage, inwieweit sich die aktienbasierte Managementvergütung auf das Managerverhalten auswirkt.

Ausgehend von der theoretischen Fundierung der wertorientierten Managementvergütung, ist es das Ziel dieser Arbeit, einen Überblick über die Ausgestaltungsarten aktienbasierter Vergütungsinstrumente zu geben. Im Fokus stehen ausschließlich diejenigen Vergütungsinstrumente, welche an den langfristigen Erfolgszielen eines Unternehmens ausgerichtet sind. Der Zusammenhang zwischen Aktienbeteiligung des Managements und der Unternehmensperformance wird auf Basis existenter empirischer Studien analysiert.

Einen ersten Einblick in die theoretischen Erklärungen der Managementvergütung wird bereits im ersten Kapitel gewährt. In Abschnitt 1.2 werden die modelltheoretischen Hintergründe zur Trennung von Eigentum und Verfügungsmacht erläutert, die den Untersuchungsgegenstand der Agency Theorie bilden und die Grundvoraussetzung für Publikumsaktiengesellschaften darstellen. Anschließend werden in Abschnitt 1.3 die aus der Trennung zwischen Eigentum und Verfügungsmacht entstehenden Zielkonflikte zwischen Management und Eigentümer analysiert.

Das zweite Kapitel umfasst die rechtlichen Rahmenbedingungen der Managementvergütung. Während sich Abschnitt 2.1 mit den steuer- und handelsrechtlichen Aspekten befasst, werden in Abschnitt 2.2. die aktienrechtlichen Vorschriften erläutert. Abgerundet wird das zweite Kapitel mit den Vorgaben des Deutschen Corporate Governance Kodex. Das dritte Kapitel widmet sich den theoretischen Grundlagen der wertorientierten Managementvergütung. Die Kernelemente dieses Kapitels bilden neben dem Begriff Value Based Management, der Shareholder Value Ansatz nach Rappaport, welcher mit Hilfe des Shareholder Value Netzwerks illustriert sowie erläutert wird und anschließend mit der Discounted Cash Flow Verfahren ermittelt wird.

Das vierte Kapitel verschafft einen Überblick über die allgemeinen Komponenten der Managementvergütung. Das Kernstück dieser Arbeit bildet das sechste Kapitel. In diesem Teil der Arbeit wird die Auswirkung aktienbasierter Managementvergütung auf das Managerverhalten untersucht. Neben der Analyse der Prinzipal-Agenten-Perspektive und Management-Entrenchment-Perspektive wird der Zusammenhang zwischen der Aktienbeteiligung und Unternehmensperformance untersucht. Abgerundet wird das Kapitel 6 mit der Regulierung der Managergehälter. Das siebte Kapitel schließt die Arbeit durch ein Fazit ab.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. EINFÜHRUNG IN DIE THEMATIK UND ZIELSETZUNG DER ARBEIT

1.1 PROBLEMSTELLUNG, ZIELSETZUNG UND AUFBAU DER ARBEIT

1.2 DIE TRENNUNG VON EIGENTUM UND VERFÜGUNGSMACHT

1.3 ZIELKONFLIKTE ZWISCHEN MANAGEMENT UND EIGENTÜMER

2. RECHTLICHE GRUNDLAGEN AKTIENBASIERTER MANAGEMENTVERGÜTUNG

2.1 STEUER- UND HANDELSRECHTLICHER BEHANDLUNG

2.2 AKTIENRECHTLICHER RAHMENBEDINGUNGEN

2.3 DIE VORGABEN DER DEUTSCHEN CORPORATE GOVERNANC KODEX

3. THEORETISCHE GRUNDLAGEN WERTORIENTIERTE MANAGEMENTVERGÜTUNG

3.1 VALUE BASED MANAGEMENT

3.2 SHAREHOLDER VALUE ANSATZ NACH RAPPAPORT

3.2.1 SHAREHOLDER VALUE NETZWERK

3.2.2 ERMITTLUNG DER SHAREHOLDER VALUE MIT DER DICOUNTED CASH FLOW VERFAHREN

4. ALLGEMEINE KOMPONENTEN DER MANAGEMENTVERGÜTUNG

4.1. ÜBERBLICK

4.2. FIXE VERGÜTUNG

4.3. ERFOLGSABHÄNGIGE VERGÜTUNG

4.4. NEBEN- UND ZUSATZLEISTUNGEN

5. AKTIENPLÄNE BÖRSENNOTIERTEN AKTIENGESELLSCHAFTEN

5.1 PLANARTEN

5.1.1 AKTIENPLÄNE

5.1.1.1 RESTRICTED STOCK-PLÄNE

5.1.1.2 PERFORMANCE SHARE-PLÄNE

5.1.2 AKTIENOPTIONEN

5.2 AKTIENBASIERTE ERFOLGSZIELE

5.2.1 ABSOLUTE PERFORMANCE

5.2.2 RELATIVE PERFORMANCE

6. AUSWIRKUNGEN AKTIENBASIERTER VERGÜTUNG AUF DAS MANAGERVERHALTEN

6.1 PRINZIPAL-AGENTEN-PERSPEKTIVE – PAY WITH PERFORMACNE

6.2 MANAGEMENT-ENTRENCHMENT PERSPEKTIVE – PAY WITHOUT PERFORMANCE

6.3 KONTRAPRODUKTIVE EFFEKTE AKTIENBASIERTE VERGÜTUNG

6.4 MANAGERANREIZE UND UNTERNEHMENSPERFORMANCE

6.5 REGULLIERUNG DER MANAGERGEHÄLTER

7. FAZIT

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Auswirkungen aktienbasierter Managementvergütung auf das Managerverhalten. Im Zentrum steht die Frage, inwieweit solche Vergütungssysteme tatsächlich zur Interessensangleichung zwischen Management und Eigentümern beitragen können oder ob sie kontraproduktive Anreize setzen.

  • Analyse der Agency-Theorie und daraus resultierender Zielkonflikte.
  • Untersuchung der rechtlichen Rahmenbedingungen und wertorientierter Managementkonzepte.
  • Überblick über die Ausgestaltungsmöglichkeiten aktienbasierter Vergütungsinstrumente.
  • Diskussion der empirischen Evidenz zum Zusammenhang von Aktienbeteiligung und Unternehmensperformance.
  • Betrachtung von Regulierungsmöglichkeiten der Managergehälter.

Auszug aus dem Buch

6.2 MANAGEMENT-ENTRENCHMENT PERSPEKTIVE – PAY WITHOUT PERFORMANCE

In Anbetracht der existierenden Finanzkrise ist es schwierig der Prinzipal-Agenten-Diese zu folgen, zumal die erfolgsabhängigen Vergütungssysteme zu den aktuellen Problemen der Finanzwelt beigetragen haben (Osterloh/ Rost/ Madjdpour, 2008: 33). Laut der Management-Entrenchment – Hypothese stehen die im Augenblick gezahlten Managergehälter in keinem oder sogar in einer negativen Korrelation mit der Unternehmensperformance (Thielemann 2004: 358-362).

Die Auswertung der Daten von 200 US-Publikums-Aktiengesellschaften belegen, dass Manager in der Finanzbranche im Jahr 2007 im Schnitt ca. 20,4 Mio. US-Dollar verdienten. Im Vergleich zum Vorjahr stieg das Gehalt um 11,7 % und ging zu 72% aus Aktien und Aktienoptionen hervor (Madjdpour 2008: 33).

In den anderen Branchen verdienten Manager im Schnitt ca. 10, 3 Mio. US-Dollar. Während die Gehaltssteigerung mit 19,7 % unwesentlich höher lag, war der variable Anteil mit 52% unverkennbar geringer. Die Ergebnisse stehen mit dem generellen Anstieg der Aktienkurse (in der Finanzbranche um 16,9% und in den übrigen Branchen um 13,9%) in Zusammenhang und weniger mit der Unternehmensperformance (Rost/ Osterloh: 2009).

Der Zentrale Kritikpunkt der Management-Entrenchment-Hypothese stützt sich zum Einen auf die Entscheidungsmacht des Managements in Bezug auf die Festlegung des Gehaltes und zum Anderen auf die dysfunktionalen Anreize, die aus den variablen Vergütungssystemen hervorgehen (Osterloh/ Rost/ Madjdpour 2008: 33).

Die Implementierung aktienbasierter Vergütungssysteme haben die Macht des Managements in Publikums-AGs nicht ausreichend einschränken können, da das Management weiterhin über die Höhe seiner Vergütungen mitbestimmen kann (ebd.).

Zusammenfassung der Kapitel

1. EINFÜHRUNG IN DIE THEMATIK UND ZIELSETZUNG DER ARBEIT: Stellt das Problemfeld der wertorientierten Unternehmensführung dar und leitet die Forschungsfrage hinsichtlich der Wirkung aktienbasierter Vergütung auf das Managerverhalten ab.

2. RECHTLICHE GRUNDLAGEN AKTIENBASIERTER MANAGEMENTVERGÜTUNG: Beleuchtet die steuer-, handels- und aktienrechtlichen Rahmenbedingungen sowie die Vorgaben des Deutschen Corporate Governance Kodex.

3. THEORETISCHE GRUNDLAGEN WERTORIENTIERTE MANAGEMENTVERGÜTUNG: Erläutert das Value Based Management und den Shareholder Value Ansatz nach Rappaport als theoretisches Fundament.

4. ALLGEMEINE KOMPONENTEN DER MANAGEMENTVERGÜTUNG: Gibt einen Überblick über die Struktur der Vergütung bestehend aus Fixum, variablen Bestandteilen und Nebenleistungen.

5. AKTIENPLÄNE BÖRSENNOTIERTEN AKTIENGESELLSCHAFTEN: Analysiert verschiedene LTI-Modelle wie Restricted-Stock-Pläne und Aktienoptionen als Instrumente zur langfristigen Bindung.

6. AUSWIRKUNGEN AKTIENBASIERTER VERGÜTUNG AUF DAS MANAGERVERHALTEN: Untersucht kritisch die Wirksamkeit der Anreize aus Sicht der Prinzipal-Agenten-Theorie sowie der Management-Entrenchment-Perspektive und zeigt kontraproduktive Effekte auf.

7. FAZIT: Führt die Ergebnisse zusammen und bewertet Ansätze zur zukünftigen Regulierung von Managergehältern.

Schlüsselwörter

Managementvergütung, Aktienoptionen, Shareholder Value, Wertorientierte Unternehmensführung, Prinzipal-Agenten-Theorie, Management-Entrenchment, Unternehmensperformance, Performance Shares, Restricted Stocks, Vergütungsmodelle, Finanzkrise, Corporate Governance, Anreizsysteme, Kapitalmarkt, Zielkonflikte.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert, wie aktienbasierte Vergütungssysteme für Führungskräfte gestaltet sind und welche Auswirkungen diese auf das tatsächliche Verhalten von Managern und die Unternehmensperformance haben.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Arbeit behandelt die Agency-Theorie, rechtliche Rahmenbedingungen in Deutschland, wertorientierte Managementkonzepte, verschiedene Instrumente der aktienbasierten Vergütung sowie die kritische Auseinandersetzung mit der Anreizwirkung.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, einen Überblick über aktienbasierte Vergütungsinstrumente zu verschaffen und zu untersuchen, inwieweit diese Instrumente die Interessen des Managements mit denen der Eigentümer in Einklang bringen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Fundierung der Agency-Theorie sowie einer Analyse existierender empirischer Studien, die den Zusammenhang zwischen Managementvergütung und Unternehmensperformance untersuchen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden rechtliche Grundlagen, wertorientierte Konzepte wie das Value Based Management, spezifische LTI-Pläne und die Analyse von Wirksamkeit und Problemen der aktienbasierten Vergütung diskutiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Kernbegriffe sind Managementvergütung, Shareholder Value, Aktienoptionen, Prinzipal-Agenten-Theorie, Management-Entrenchment und Unternehmensperformance.

Warum wird aktienbasierte Vergütung von Kritikern oft als „Heroin für Manager“ bezeichnet?

Kritiker verwenden diesen Begriff, weil Management durch strategische Manipulation von Kursen und Bilanzen die kurzfristige Performance beeinflussen kann, um Optionen gewinnbringend zu verkaufen, statt nachhaltigen Unternehmenswert zu schaffen.

Welche Alternativen zur aktienbasierten Vergütung werden im Fazit diskutiert?

Zu den diskutierten Ansätzen gehören der öffentliche Druck auf überzogene Gehälter, die Rückkehr zu Fixlohnsystemen, eine Stärkung der Aufsichtsräte und der Ausbau direktdemokratischer Mitbestimmungsrechte für Aktionäre.

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Details

Title
Auswirkungen aktienbasierter Managementvergütung auf das Managerverhalten
College
University of Hamburg  (Professur für Betriebswirtschaftslehre, insbes. Kapitalmärkte & Unternehmensführung)
Course
Finanzierung
Grade
1,7
Author
Behrus Rahimi (Author)
Publication Year
2015
Pages
55
Catalog Number
V341424
ISBN (eBook)
9783668310919
ISBN (Book)
9783668310926
Language
German
Tags
Managementvergütung Corporate Governance Leistungsvergütung Aktienbasierter Managementvergütung WERTORIENTIERTE MANAGEMENTVERGÜTUNG SHAREHOLDER VALUE ANSATZ NACH
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Behrus Rahimi (Author), 2015, Auswirkungen aktienbasierter Managementvergütung auf das Managerverhalten, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/341424
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