Förderwahn. Ursachen und Folgen, Sinn und Unsinn nicht-kompensatorischer Frühförderung


Hausarbeit, 2014

22 Seiten, Note: 1,7


Leseprobe

Inhalt

Einleitung

Bildung in Deutschland

Bildungsstruktur in Deutschland

Bildungsbeteiligung

Bildung innerhalb der Familie

Erwartungen der Gesellschaft und Institutionen an Familie

Sinus-Milieus und Sinus-Studie

Unterschiede in den Sinus-Milieus (in Bezug auf Förderung)

Auswirkungen des Bildungsdrucks auf Familie am Beispiel der bürgerlichen Mitte

Alltagsorganisation und Zeitmanagement

Fazit

Quellen:

Einleitung

Im soziologischen Teil dieser Abhandlung sollen gesellschaftliche Entwicklungen und relevante Rahmenbedingungen, die im Zusammenhang mit der Thematik stehen, als Grundlage für die folgenden Perspektiven dargelegt werden. Damit den weiteren Fachperspektiven eine datenbasierte Ausgangslage ermöglicht werden kann erscheinen folgende Fragestellungen für die soziologische Betrachtung von Relevanz:

Welche gesellschaftliche Rahmenbedingungen- und strukturellen Veränderungen haben Einfluss auf Eltern und ihre Vorstellungen von frühen Fördermöglichkeiten für ihre Kinder, bezogen auf Notwendigkeit und Umfang?

Wie haben sich thematisch relevante Zusammenhänge innerhalb der Gesellschaft in der BRD in den letzten Jahren entwickelt? Das Wirtschaftswachstum in der BRD konnte nach der allgemeinen Wirtschaft- und Finanzkrise im Jahr 2009 weiter stabilisiert werden. Die Demografische Entwicklung ist aber ebenfalls weiterhin stabil und die Zahl der Geburten rückläufig.

Wie hat sich Bildung in der BRD verändert und wo findet sie statt? Auch hier ist die Demografie ist ein relevanter Faktor für die Veränderungen innerhalb der Bildungsstruktur und bei der Bildungsbeteiligung. Hat die soziale Herkunft immer noch einen starken Einfluss auf die Bildungserfolge von Schülern in Deutschland? Und muss die Institution „Familie“ ebenfalls Bildungsleistungen erbringen? Bildung scheint zu einem Gut in unserer Gesellschaft zu erwachsen, mit welchem inzwischen auch soziale Demarkationslinien errichtet werden. Daher muss die Frage geklärt werden, welche gesellschaftliche Klassen sehen sich dem angenommenen „Förderwahn“ oder „Bildungsdruck“ ausgesetzt und wie gehen sie mit diesem um?

Daher soll letztlich dargestellt werden, welche Erwartungen heute an Eltern gestellt werden. Haben sich die Erwartungen an Eltern verändert? Welche Auswirkungen haben diese Erwartungen und ein potentieller „Förderwahn“ für die Alltagsorganisation und das Zeitmanagement innerhalb der Familien?

Bildung in Deutschland

In diesem Abschnitt soll dargelegt werden, wie sich das Bildungswesen in Deutschland entwickelt hat, welche Probleme bewältigt werden müssen und welche Trends sich feststellen lassen (vgl. Autorengruppe 2014, S. 4). Das Bildungswesen umfasst den Elementarbereich, Schulbereich, berufliche Ausbildung, Hochschule und Weiterbildungen. Für diese Arbeit sind vor allem der Elementarbereich und partiell der Schulbereich relevant.

Zu den Bedingungen die sich auf Bildung auswirken gehört zuerst die Bevölkerungsentwicklung. Wie bereits in der Einleitung erwähnt ist die Gesellschaft in der BRD weiterhin von Demografie und somit einer weiterhin rückläufigen Geburtenzahl geprägt. Von den Kindern, die im Elementarbereich betreut werden, also den unter 6-Jährigen hat ein Drittel einen Migrationshintergrund (vgl. Autorengruppe 2014, S. 4). Zudem hat sich der Anteil der Kinder verringert, welche in einer Risikolage aufwachsen. Der Anteil ist von 32,4% (2005) auf 29,1% gesunken. Von Risikolagen sind Kinder bedroht wenn sie zu einem erwerbslosen, armutsgefährdeten oder bildungsfernen Elternhaus gehören (vgl. Autorengruppe 2014, S. 5). Die öffentlichen Ausgaben im Bildungssektor sind nicht etwa wie die Bevölkerungszahl rückläufig, sondern wurden weiter erhöht. Im Jahr 2011 wurden 242,8 Mrd. Euro (9,3% des Bruttoinlandsprodukts) für Bildung, Wissenschaft und Forschung aufgewendet, im Jahr 2012 waren es bereits 247,4 Mrd. Euro (9.3% des Bruttoinlandsprodukts (vgl. Autorengruppe 2014, S. 5). Die Anzahl der Bildungseinrichtungen hat hingegen abgenommen. Allerdings lohnt hierbei ein genauerer Blick auf die unterschiedlichen Bereiche: Die allgemeinen Schulen verzeichnen ein Abnahme um 19%, die Hochschuleinrichtungen eine Zunahme um 24% und die Kindertageseinrichtungen eine Zunahme um immerhin 9% (gemessen am Jahr 1998) (vgl. Autorengruppe 2014, S. 6). Innerhalb der Bildungseinrichtungen erwächst eine Problematik bei der strukturellen Zusammensetzung des Personals. Im Jahr 2012 waren 37% des pädagogischen Personals in den Bildungseinrichtungen der BRD über 50 Jahre und älter, im Schulbereich waren es sogar 48%. Insgesamt lässt sich konstatieren, dass sich trotz hoher Abbrecherzahlen im Schul- ,Ausbildungs-und Hochschulbereich der Bildungsstand der Bevölkerung erhöht hat und sich der Trend zu höheren Abschlüssen fortsetzt. Im Kohortenvergleich ist festzustellen, dass der Anteil der Personen mit Hochschulreife bei den 30- bis 35-Jährigen doppelt so hoch ist (43%), wie bei den 60- bis 65-Jährigen (vgl. Autorengruppe 2014, S. 7). Die Jugendarbeitslosigkeit ist in den letzten Jahren in Deutschland gesunken, damit einher geht eine steigende Zahl an Übernahmen von Auszubildenden und auch Hochschulabsolventen haben im internationalen Vergleich ein geringeres Risiko arbeitslos zu werden. Hoher Bildungsstand ist in Deutschland immer noch ein Beitrag zur Sicherung des Einkommens. Im Jahr 2012 waren Personen mit hohem Bildungsstand zu rund 30% häufiger erwerbstätig als diejenigen mit niedrigem Bildungsstand (vgl. Autorengruppe 2014, S. 8).

Bildungsstruktur in Deutschland

Das Bildungswesen in Deutschland ist in den letzten Jahren von Reformen und bevölkerungsstrukturellen Anpassungen geprägt. Dies bedeutet für den Elementarbereich vor allem der Ausbau und die Differenzierung der frühkindlichen Bildung und Betreuung. Im Bereich der allgemeinbildenden Schulen ist der Ausbau der Ganztagsschulen hauptsächlich prägend. Im Zuge des Bologna-Prozess, also der europaweiten Harmonisierung von Studiengängen und –Abschlüssen, wurden wesentliche Elemente des gemeinten Konvergenzprozesses eingeführt. Das betrifft vor allem ein zweistufiges System berufsqualifizierender Studienabschlüsse (typischerweise in der Form von Bachelor und Master). „In vielen Bildungsbereichen stand unter dem Druck verstärkter Nachfrage der quantitative Ausbau der Institutionen des Bildungssystems im Vordergrund“ (Autorengruppe 2014, S. 11). Die demografische Entwicklung und der damit hergehende Fachkräftemangel in Deutschland lassen aber qualitative Aspekte bei den Bildungseinrichtungen, dem Personal und den Bildungsprozessen in den Vordergrund rücken. Anhand der genannten Bevölkerungsentwicklung, der Reformen und individueller (vor allem qualitativen) Anforderungen stellt sich die Bildungsstruktur in Deutschland wie nachfolgend beschrieben dar.

Im Jahr 2012 wurden 96.000 Bildungseinrichtungen des formalen Bildungsangebots und somit 3.000 weniger als 1998 gezählt, allerdings ist die Zahl im Vergleich zu 2010 um 900 gestiegen (vgl. Autorengruppe 2014, S. 27). Hierbei ist eine gegensätzliche Entwicklung aufgrund der veränderten Bildungsnachfrage zu beachten. Im Elementarbereich kommt es aufgrund des Ausbaus der Kindertageseinrichtungen zu einer Zunahme von Bildungseinrichtungen. Bei den allgemeinbildenden Schulen hingegen ist aufgrund des Schülerrückgangs und der bereits genannten Schulstrukturreformen zu einer deutlichen Reduktion der Einrichtungen gekommen. Im Hochschulbereich kam es im Vergleich mit 1998 zu einer Zunahme um 112 Einrichtungen (2012).

Innerhalb der Bildungsangebote kann auch noch zwischen den Anbietern unterschieden werden. Hierbei wird ein Anstieg der Bildungseinrichtungen in freier Trägerschaft über alle Bildungsbereiche festgestellt. Die Anzahl der öffentlichen Bildungseinrichtungen ist über alle Bildungsbereiche hinweg zurückgegangen.

Beim Personal der Bildungseinrichtungen ist ein deutlicher Anstieg von 15% im Vergleich zum Jahr 2006 zu verzeichnen (im frühkindlichen Bereich ein Anstieg von 32%) (vgl. Autorengruppe 2014, S. 31).

Die Bildungsausgaben in Deutschland wurden bereits erwähnt und beliefen sich im Jahr 2012 auf 247,4 Mrd. Euro (9,3% des Bruttoinlandsprodukts). Betrachtet man die einzelnen Bildungsbereiche wird deutlich, dass der Schulbereich den Ausgabenvergleich dominiert, dies veranschaulicht das nachfolgende Diagramm:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

(Autorengruppe 2014, S. 34).

Im internationalen Vergleich lassen sich die Zahlen wie folgt einordnen. Deutschland investierte 2010 lediglich 5,3% des BIP in Bildungseinrichtungen, der Durchschnitt der anderen OECD-Staaten lag bei 6,3%. Allerdings ist der Anteil der unter 30-Jährigen (diese Altersgruppe nimmt in der Regel am häufigsten Bildungsangebote wahr) an der Gesamtbevölkerung in Deutschland im Jahr 2010 mit 31% deutlich geringer als im OECD-Durchschnitt von 39% (vgl. Autorengruppe 2014, S. 36).

Bildungsbeteiligung

Wie bereits dargelegt kann Bildung an unterschiedlichen Orten (Kindertageseinrichtungen, Schulen, Hochschulen, Weiterbildungseinrichtungen), in unterschiedlichen Formen und in unterschiedlichen Abschnitten des Lebens stattfinden. Im Jahr 2012/13 nahmen 16,6 Millionen Menschen an Bildungsangeboten in Deutschland teil, das sind etwa eine halbe Millionen weniger als noch 10 Jahre zuvor (vgl. Autorengruppe 2014, S. 37). Innerhalb der Bildungsteilnehmer kommt es zu Verschiebungen.

Die Teilnahme an Angeboten in Kindertageseinrichtungen ist seit 2002/03 insgesamt deutlich gestiegen. Außerdem findet die Einschulung der Kinder früher statt als noch vor zehn Jahren. Weitere Veränderungen zeigen sich im Hochschulbereich, der zunehmend früher besucht wird. Ein Migrationshintergrund wirkt sich in Deutschland weiterhin auf den Bildungsstand aus. So unterscheiden sich die Bildungsbeteiligungsquoten der 16- bis unter 30-Jährigen zwischen Personen mit und ohne Migrationshintergrund zwar kaum, jedoch lassen sich Unterschiede hinsichtlich der Art der besuchten Bildungseinrichtung feststellen, 15,8% der 16- bis unter 30-Jährigen ohne Migrationshintergrund, aber nur 13,7% der Personen mit Migrationshintergrund sind 2012 an einer Hochschule immatrikuliert. Auch die soziale Herkunft zeigt weiterhin seine Auswirkungen bei der Verteilung der Schülerinnen und Schüler: Je höher die betrachtete Bildungsform, desto höher ist der Anteil der Schülerinnen und Schüler, deren Eltern die (Fach-)Hochschulreife oder einen -abschluss haben (vgl. Autorengruppe 2014, S. 38).

Da in dieser Abhandlung der Schwerpunkt auf die frühkindliche Bildung gelegt werden soll wird im Folgenden näher auf die Bildungsbeteiligung von Kindern eingegangen. Im März 2013 nahmen ca. 600.000 Kinder (Westdeutschland: 394.148; Ostdeutschland: 202.141) von unter 3 Jahren Angebote der Kindertagesbetreuung in Anspruch. Unmittelbar vor der Einführung des Rechtsanspruchs auf einen Betreuungsplatz für 1- und 2-Jährige (im August 2013) befanden sich also 29% der unter 3-Jährigen in Tageseinrichtungen oder Tagespflege. In Westdeutschland hat sich die Bildungsbeteiligung an Angeboten der frühkindlichen Bildung seit 2006 damit verdreifacht und lag im März 2013 bei 24%. Im Osten ist der Anteil der unter 3-Jährigen in Kindertagesbetreuung mit knapp 50% doppelt so hoch. Aber auch wenn die Inanspruchnahme von Angeboten der Kindertagesbetreuung der unter 3-Jährigen zwischen 2006 und 2013 insgesamt deutlich angestiegen ist, zeigen sich für die einzelnen Altersjahre unterschiedliche Tendenzen. So liegt zum Beispiel die Quote der unter 1-Jährigen im Westen bei 2%, im Osten ist sie sogar leicht auf zuletzt 4% gesunken (siehe Tabelle)

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

(Autorengruppe 2014, S. 55).

Bei den 3- bis unter 6-Jährigen ist die Bildungsbeteiligung in Tageseinrichtungen und Tagespflege als sehr hoch zu bezeichnen und liegt ab dem Alter von 4 Jahren bei über 95%. Ähnliche Quoten gelten auch für die 3-Jährigen in Ostdeutschland, während in Westdeutschland inzwischen immerhin 87% dieses Altersjahrgangs ein Angebot der Kindertagesbetreuung besuchen; dieser Anteil hat sich seit 2006 (74%) deutlich erhöht. Auch bei der Inanspruchnahme von Angeboten der frühkindlichen Bildung spielt die Herkunft der Kinder eine Rolle.

Die Bildungsbeteiligung derjenigen Kinder, deren Eltern die (Fach-)Hochschulreife besitzen, ist 2012 deutschlandweit um 12 Prozentpunkte höher als bei Kindern, deren Eltern höchstens über einen Hauptschulabschluss verfügen. (vgl. Autorengruppe 2014, S. )

Bildung innerhalb der Familie

Bildung findet nicht „nur“ in der Schule oder der Kindertageseinrichtung statt, sondern auch immer mehr im familiären Kontext. Kinder lernen in den ersten Lebensjahren spielerisch durch die Interaktion mit ihrer Umwelt, diese besteht vor allem aus den Eltern und der Familie. In der Zeit des Aufwachsens und auch später beeinflussen Eltern zudem den Verlauf der kindlichen Bildung, da sie beispielsweise über die Beteiligung an frühkindlichen Bildungsangeboten und dem ersten Betreuungssetting außerhalb der Familie entscheiden. Aber nicht nur die Entscheidung für Förderangebote, sondern allein die Einstellung der Eltern zum Thema „Lernen und Bildung“ und die Bindung beeinflussen die Entwicklung der Kinder (weiterführende Details in den Abschnitten Psychologie und Pädagogik).

Die Ausgestaltung der „Familienzeit“ und die Alltagsorganisation sind maßgebend für die Bildungserfahrungen, die Kinder innerhalb einer Familie machen. Das „kindliche Lernen“ geschieht dabei beiläufig im Alltag. Beim genaueren Blick auf bildungsnahe familiale Aktivitäten wird auf Basis von Daten des Nationalen Bildungspanels (NEPS) deutlich, dass nach Auskunft der Eltern von 5-jährigen Kindern das Vorlesen für die überwiegende Mehrheit der Familien eine regelmäßige Aktivität darstellt. Weiterhin geben über 75% der Eltern an, dass sie mehrmals in der Woche ihr Kind mit Buchstaben und Zahlen beschäftigen (vgl. Autorengruppe 2014, S. 47).

Auch die Entscheidung über die Betreuung der Kinder außerhalb der Familie treffen die Eltern. Für 84% der Kinder aus bildungsfernen Elternhäusern und für 76% der Kinder mit Migrationshintergrund ist die Kindertageseinrichtung die erste Betreuungserfahrung außerhalb des Elternhauses, während dies nur für 54% der Kinder aus bildungsnahen Elternhäusern zutrifft (diese nutzen auch häufiger alternative Betreuungsformen wie Au-pairs, Großeltern, Tagespflege oder Spielgruppen). Auch das durchschnittliche Einstiegsalter in außerfamiliäle Betreuung divergiert zwischen 2,0 Jahren bei Kindern aus bildungsnahen und 2,9 Jahren aus bildungsfernen Elternhäusern, sodass erstere zu größeren Anteilen insgesamt bis zu vier Jahre lang eine Tageseinrichtung besuchen (vgl. Autorengruppe 2014 S. 48).

[...]

Ende der Leseprobe aus 22 Seiten

Details

Titel
Förderwahn. Ursachen und Folgen, Sinn und Unsinn nicht-kompensatorischer Frühförderung
Hochschule
Fachhochschule Potsdam
Note
1,7
Autor
Jahr
2014
Seiten
22
Katalognummer
V341542
ISBN (eBook)
9783668313002
ISBN (Buch)
9783668313019
Dateigröße
868 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
förderwahn, ursachen, folgen, sinn, unsinn, frühförderung
Arbeit zitieren
David Deter (Autor:in), 2014, Förderwahn. Ursachen und Folgen, Sinn und Unsinn nicht-kompensatorischer Frühförderung, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/341542

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