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Diskriminierung im Alltag. Tritt beim Buchen einer Ferienwohnung Diskriminierung auf?

Ein Feldexperiment

Título: Diskriminierung im Alltag. Tritt beim Buchen einer Ferienwohnung Diskriminierung auf?

Trabajo Escrito , 2015 , 23 Páginas , Calificación: 2,3

Autor:in: Anonym (Autor)

Sociología - Metodología y métodos
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Im Folgenden wird ein Experiment erläutert, das die Fragestellung „Tritt beim Buchen einer Ferienwohnung Diskriminierung aufgrund des Geschlechts, der Ethnie oder eines sozialen Status auf?“ beantworten soll. Das Ziel der Untersuchung war es, einen empirischen Überblick über mögliche Ungleichbehandlungen beim Reservieren einer Unterkunft zu geben.

Zuerst erfolgt die Begriffsklärung, was soziale Vorurteile und Diskriminierung bedeuten und wie sie entstehen. Anhand der Definitionen wird erläutert, welche sozialen Vorurteile gegenüber den sozialen Kategorien Ethnie, Geschlecht und gesellschaftliche Position existieren. Aus den theoretischen Überlegungen werden Hypothesen hergeleitet, die anhand der gewonnen Daten aus dem Feldexperiment geprüft werden. Anschließend folgen noch die deskriptive Auswertung, das Testen der Hypothesen und das Fazit mit Ausblick.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Fragestellung und soziologische Relevanz

1.2 Überblick über den Aufbau der Arbeit

2. Theorie und Forschungsstand

2.1. Forschungsstand und Positionierung eigener Arbeit

2.2. Theorie und Herleitung der Hypothesen

3. Datenerhebung

3.1. Vorteile und Nachteile der gewählten Methode- eines Experiments

3.2. Vorgehen bei der Datenerhebung

4. Auswertung

4.1 Operationalisierung

4.2 Deskriptive Auswertung

4.3 Testen der Hypothesen

5. Fazit und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht mittels eines Feldexperiments, ob bei der Buchung von Ferienwohnungen Diskriminierung aufgrund des Geschlechts, der Ethnie oder des sozialen Status (operationalisiert durch einen Doktortitel) auftritt. Ziel ist die empirische Überprüfung soziologischer Hypothesen zur Ungleichbehandlung bei privaten Vermietern.

  • Analyse von Alltagsdiskriminierung im Tourismussektor
  • Experimentelle Untersuchung von Vorurteilsstrukturen
  • Einfluss des sozialen Status auf das Buchungsverhalten
  • Vergleich von Akzeptanzraten bei verschiedenen Absendergruppen
  • Überprüfung von Geschlechter- und Ethnienstereotypen

Auszug aus dem Buch

3.1. Vorteile und Nachteile der gewählten Methode- eines Experiments

Eine experimentelle Methode muss bestimmte Voraussetzungen erfüllen. Erstens müssen zwei experimentelle Gruppen aus den Probanden zusammengesetzt werden, die den Gruppen zufällig (randomisiert) zugeteilt werden. Es folgt die „Manipulation“ des Treatments (UV) von der Seite des Versuchsleiters. (Diekmann 2004: 296) Ein Feldexperiment wird als „wiederholbare Beobachtung unter kontrollierten Bedingungen, wobei eine (oder mehrere) unabhängige Variable(n) derartig manipuliert wird (werden), dass eine Überprüfungsmöglichkeit der zugrundeliegenden Hypothese (Behauptung eines Kausalzusammenhangs) in unterschiedlichen Situationen gegeben ist“ definiert (Zimmermann 1972: 37). Bei dieser Untersuchung wurde diese Methode gewählt, weil sie am besten die gestellte Fragestellung beantworten kann. Im Gegensatz zu anderen Methoden wie Beobachtung und Befragung gilt das Experiment als die zuverlässigste Technik in den Sozialwissenschaften um Beziehungen zwischen Akteuren auf der sozialen Ebene zu identifizieren. Weiter können „Extremsituationen“ geschaffen werden und die aufgestellten Hypothesen so zuverlässig geprüft werden. Bei einem Experiment können die sozialen Zusammenhänge zum Ausdruck gebracht und reproduziert werden (Atteslander 2010: 179). Zu den Nachteilen eines Experiments gehört, dass man sehr vorsichtig mit Untersuchungseinheiten und der gegebenen Situation umgehen muss. Versuchspersonen dürfen nicht einmal aus Verantwortungsbewusstsein über die Durchführung einer Untersuchung informiert werden, da sie hierdurch bei ihrem Handeln beeinflusst werden könnten. Jede kleine Änderung könnte die Zweifelhaftigkeit der Relevanz der Ergebnisse zur Folge haben (Atteslander 2010: 185). Weitere Kritik bezieht sich auf die Selektivität. Bei einem Experiment wird nur ein bestimmter Teil des menschlichen Handelns unter ausgewählten Faktoren berücksichtigt. Aus diesem Grund wird die allgemeinformulierte Hypothese beim Einsetzen auf die reale Umstände versagen (Atteslander 2010: 188-189).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Dieses Kapitel stellt die gesellschaftliche Relevanz von Diskriminierung dar und führt in die Fragestellung sowie den Aufbau der Arbeit ein.

2. Theorie und Forschungsstand: Hier werden theoretische Grundlagen zu Vorurteilen und Diskriminierung erörtert und die Hypothesen für das Feldexperiment hergeleitet.

3. Datenerhebung: Dieses Kapitel erläutert das experimentelle Design, die Auswahl der Stichprobe und das methodische Vorgehen bei den fiktiven Buchungsanfragen.

4. Auswertung: Hier werden die gewonnenen Daten operationalisiert, deskriptiv dargestellt und die aufgestellten Hypothesen statistisch geprüft.

5. Fazit und Ausblick: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen, wonach bis auf eine Ausnahme keine signifikante Diskriminierung nachgewiesen werden konnte, und gibt Impulse für zukünftige Forschung.

Schlüsselwörter

Diskriminierung, Feldexperiment, Ferienwohnung, Soziale Vorurteile, Ungleichbehandlung, Ethnische Herkunft, Geschlechterrollen, Sozialer Status, Doktortitel, Vermieter, Buchungsverhalten, Empirische Sozialforschung, Alltagsdiskriminierung, Signifikanz, Hypothesenprüfung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Hausarbeit untersucht, ob Vermieter von Ferienwohnungen potenzielle Gäste aufgrund von Merkmalen wie Ethnie, Geschlecht oder sozialem Status (Doktortitel) unterschiedlich behandeln.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die Arbeit fokussiert sich auf die Themenbereiche Diskriminierung im Alltag, soziale Vorurteile und die empirische Messung von Ungleichbehandlung auf dem touristischen Wohnungsmarkt.

Welches primäre Ziel verfolgt die Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, mittels eines Feldexperiments herauszufinden, ob statistisch nachweisbare Unterschiede in den Zusage- oder Absageraten für verschiedene Bewerbergruppen existieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird zur Analyse verwendet?

Es wird ein Feldexperiment mit einem 2x2x2 Design durchgeführt, bei dem 201 private Vermieter fiktive Buchungsanfragen erhielten, deren Absender gezielt nach den untersuchten Merkmalen variiert wurden.

Welche Aspekte werden im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil umfasst die theoretische Herleitung der Hypothesen, die methodische Durchführung der Datenerhebung sowie die detaillierte Auswertung und statistische Prüfung der gesammelten Daten.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Untersuchung?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Diskriminierung, Feldexperiment, sozialer Status, ethnische Herkunft und Hypothesenprüfung charakterisiert.

Warum wurde gerade der Doktortitel als Indikator für den sozialen Status gewählt?

Der Doktortitel dient als operationalisiertes Merkmal, da er in der Gesellschaft mit Eigenschaften wie Vertrauenswürdigkeit, Seriosität und höherer gesellschaftlicher Position verknüpft wird.

Welches Hauptergebnis konnte aus der Studie abgeleitet werden?

Die Studie konnte die meisten Hypothesen nicht bestätigen; lediglich bei Männern zeigte sich, dass ein höherer sozialer Status (Doktortitel) zu einer höheren Zusagequote führte.

Final del extracto de 23 páginas  - subir

Detalles

Título
Diskriminierung im Alltag. Tritt beim Buchen einer Ferienwohnung Diskriminierung auf?
Subtítulo
Ein Feldexperiment
Calificación
2,3
Autor
Anonym (Autor)
Año de publicación
2015
Páginas
23
No. de catálogo
V341568
ISBN (Ebook)
9783668315372
ISBN (Libro)
9783668315389
Idioma
Alemán
Etiqueta
Diskriminierung Alltag Ferien Feldexperiment
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Anonym (Autor), 2015, Diskriminierung im Alltag. Tritt beim Buchen einer Ferienwohnung Diskriminierung auf?, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/341568
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