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Barrierefreie Sportstätten in der Gemeinde Nalbach

Title: Barrierefreie Sportstätten in der Gemeinde Nalbach

Examination Thesis , 2014 , 72 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Marita Becker (Author)

Didactics - Sport, Sport Pedagogy
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Summary Excerpt Details

Mit dem Aktionsplan zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention vom Ministerium für Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie des Saarlandes wird konkret dargestellt wie die Inklusion im Saarland umgesetzt werden soll. Eine Maßnahme ist die barrierefreie Gestaltung von saarländischen Sportstätten. Diese sollen flächendeckend barrierefrei sein. Dafür muss zuerst der Istzustand der Sportstätten hinsichtlich ihrer Barrierefreiheit ermittelt werden. Deshalb wurde vom Ministerium ein fünfseitiger Fragebogen zur Bestandsaufnahme barrierefreier Sportstätten an die Gemeinden, Kreise und Städte entsendet.

Bis jetzt gibt es noch keinen Auswertungsbericht. Leider enthält der Fragebogen noch lange nicht alle Kriterien, die eine Sportstätte zu einer barrierefreien macht. Aus Angst die Fragebögen würden nicht mehr beantwortet, wenn sie zu viele Seiten hätten, wurde im Rahmen eines Runden Tisches der Fragebogen in seiner jetzigen fünfseitigen Fassung entwickelt. Er zeigt noch lange nicht, ob eine Sportstätte für die verschiedenen Arten von Behinderungen wirklich barrierefrei ist, da nicht erklärt wird was barrierefrei bei den einzelnen Untersuchungsobjekten konkret bedeutet.

Mit der nachfolgenden Bestandsaufnahme wird eine annähernd vollständige Berücksichtigung der verschiedenen Arten von Behinderungen gegeben, weil überhaupt erst durch eine Klärung der Begriffe Behinderung und Barrierefreiheit im Kapitel 2 die Kriterien wesentlich konkreter im Kapitel 3 ausgearbeitet werden konnten. Da der Begriff Sportstätten ein Oberbegriff darstellt, wird er in Kapitel 2.3 näher erläutert.

Im Kapitel 4.1 wird das methodische Vorgehen für die Bestandaufnahme vorgestellt und anschließend werden in Kapitel 4.2 die Ergebnisse präsentiert. Im Fazit werden die Ergebnisse der Bestandsaufnahme und der Nutzen von Bestandsaufnahmen kurz diskutiert. Zudem bietet das Fazit einen Ausblick in Richtung Nachhaltigkeit der barrierefreien Gestaltung von Sportstätten.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Begriffsklärung

2.1 Behinderung

2.2 Barrierefreiheit

2.3 Sportstätten

3 Kriterien für Barrierefreiheit

3.1 Bezugsquellen

3.1.1 DIN-Normen

3.1.2 IPC-Richtlinien

3.2 Kriterien

3.2.1 Außengelände

Zugänglichkeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln

Wege

Parkplätze

3.2.2 Innenbereich

3.2.2.1 Türen

Treppen und Handläufe

Rampen

Sitzplätze

Theken und Tische

Toilettenanlage

Duschen/Umkleiden

Informieren und orientieren

Bedienelemente

3.3 Zusammenfassung

4 Bestandsaufnahme

4.1 Methodisches Vorgehen

4.2 Gedeckte regelgerechte Sportanlagen

4.2.1 Kirchberghalle Piesbach

4.2.2 Schützenhaus Piesbach

4.2.3 Litermonthalle Nalbach

4.2.4 Turnhalle der Grundschule Nalbach

4.2.5 Steinberghalle Bilsdorf

4.2.6 Schützenhaus Bilsdorf

4.2.7 Michaelshalle Körprich

4.3 Ungedeckte regelgerechte Sportanlagen

4.3.1 Sportplatz Körprich

4.3.2 Primsparkstadion Piesbach

4.3.3 Boule-Club Nalbach

4.3.4 Tennisheim Nalbach

4.3.5 Bogensportplatz Nalbach

4.4 Zusammengefasste Ergebnisse

5 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, den Ist-Zustand der Barrierefreiheit in den Sportstätten der Gemeinde Nalbach zu erfassen, um die Inklusion von Menschen mit Behinderungen im Sport zu fördern und die Einhaltung gesetzlicher Normen zu prüfen.

  • Grundlagen zur Barrierefreiheit und Definitionen von Behinderungen.
  • Kriterien für ein barrierefreies Sportstätten-Design gemäß DIN-Normen und IPC-Richtlinien.
  • Methodische Bestandsaufnahme und Analyse ausgewählter Sportstätten in der Gemeinde.
  • Diskussion über Inklusion und Nachhaltigkeit in der Gestaltung kommunaler Sportstätten.

Auszug aus dem Buch

3.2.1 Außengelände

Über die unbedingte Erreichbarkeit einer Sportstätte mit öffentlichen Verkehrsmitteln wie Bussen werden in den DIN- und IPC-Normen keine direkten Angaben gemacht. Jedoch wird indirekt durch die Aussage in der DIN-18024-1 (HyperJoint, 2014): „Nutzer müssen in die Lage versetzt werden, von fremder Hilfe weitgehend unabhängig zu sein“ klar, dass man als körperlich beeinträchtigter Mensch jede Sportstätte mit einem öffentlichen Verkehrsmittel barrierefrei erreichen können sollte. Über die Gestaltung einer Bus- oder Bahnhaltestelle macht die Norm direkte Angaben, indem ein maximaler Höhenunterschied von 3 cm zwischen Verkehrsmittel und Steig angegeben wird. Die Haltestelle sollte neben Sitzplätzen mit Witterungsschutz für Menschen, die nicht lange stehen können, auch für Rollstuhlfahrer einen Stellplatz mit Witterungsschutz bieten. Die Einstiegsstellen müssen taktil und visuell kontrastiert sein. Zudem wird verlangt, dass die Bewegungsflächen auf Haltestellen nicht von Radwegen gekreuzt werden. Was die Norm nicht erwähnt ist, dass sich die Bushaltestellen in direkter Nähe zur Sportanlage befinden sollten und der Weg von der Haltestelle zum öffentlichen Gebäude für alle barrierefrei nutzbar sein sollte. Zudem ist ein taktiles Leitsystem vom Gehweg bis zur Ein- bzw. Ausstiegsstelle mit Abschluss eines Aufmerksamkeitsfeldes ein Muss (Heiss et al., 2009, S. 48). Wie dies aussehen soll, zeigt Abbildung 5.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Beleuchtet die Notwendigkeit barrierefreier Sportstätten aufgrund des hohen Anteils von Menschen mit Behinderungen an der Gesamtbevölkerung und führt in die Problematik bestehender Barrieren ein.

2 Begriffsklärung: Definiert zentrale Begriffe wie Behinderung, Barrierefreiheit und Sportstätten und ordnet sie in den rechtlichen und sozialen Kontext in Deutschland ein.

3 Kriterien für Barrierefreiheit: Erarbeitet konkrete Anforderungen für die bauliche Barrierefreiheit im Außen- und Innenbereich, basierend auf DIN-Normen und IPC-Richtlinien.

4 Bestandsaufnahme: Dokumentiert das methodische Vorgehen und präsentiert die Ergebnisse der Untersuchung an verschiedenen Sportanlagen in der Gemeinde Nalbach.

5 Fazit: Fasst die Ergebnisse zusammen und diskutiert die Notwendigkeit von Sanierungsmaßnahmen sowie das Potenzial für eine nachhaltige, inklusive Gestaltung von Sportstätten.

Schlüsselwörter

Barrierefreiheit, Sportstätten, Behinderung, Inklusion, DIN-Normen, Bestandsaufnahme, Gemeinde Nalbach, Mobilität, Barrierefreies Bauen, Sportstättenmanagement, Sensorische Einschränkungen, Motorische Einschränkungen, Leitsystem, UN-Behindertenrechtskonvention, Barriere

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die wissenschaftliche Arbeit untersucht den aktuellen Grad der Barrierefreiheit in den Sportstätten der Gemeinde Nalbach und gleicht diesen mit geltenden baulichen Anforderungen ab.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die Definition von Behinderung, bauliche Normen für Barrierefreiheit (wie DIN 18040), die Erhebung des Ist-Zustands von Sportanlagen und die Bedeutung von Inklusion.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die Erstellung einer Bestandsaufnahme zur Barrierefreiheit der Sportstätten, um Transparenz über Mängel zu schaffen und Empfehlungen für notwendige Maßnahmen zu geben.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer empirischen Bestandsaufnahme vor Ort, bei der Maße wie Steigungen, Türbreiten und Abstände mittels DIN-genormten Maßbändern erfasst und mit den Anforderungen verglichen wurden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Ausarbeitung der Kriterien für Barrierefreiheit und die anschließende detaillierte Analyse der gedeckten sowie ungedeckten Sportanlagen der Gemeinde.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den prägenden Schlüsselwörtern gehören Inklusion, Barrierefreiheit, DIN-Normen, Sportstätten, Bestandsaufnahme und barrierefreies Bauen.

Warum ist eine Rampe mit mehr als 6 % Steigung problematisch?

Eine Steigung von über 6 % führt beim Hinunterfahren zu einem Kipprisiko für Rollstuhlfahrer und stellt beim Hinauffahren eine körperliche Überforderung dar.

Welche Rolle spielt der Euroschlüssel in den untersuchten Anlagen?

Der Euroschlüssel dient als universelles Hilfsmittel für Behinderten-WCs, wird aber in den untersuchten Anlagen teilweise als zusätzliche Barriere kritisiert, da die Türen ständig abgesperrt sind.

Warum wurde das "Zwei-Sinne-Prinzip" in den Sportstätten hervorgehoben?

Das Prinzip, Informationen über mindestens zwei Sinne (Sehen, Hören, Tasten) bereitzustellen, ist für Menschen mit sensorischen Einschränkungen essenziell, um sich in der Umgebung eigenständig orientieren zu können.

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Details

Title
Barrierefreie Sportstätten in der Gemeinde Nalbach
College
Saarland University  (Sportwissenschaftliches Institut)
Grade
2,0
Author
Marita Becker (Author)
Publication Year
2014
Pages
72
Catalog Number
V341607
ISBN (eBook)
9783668353947
ISBN (Book)
9783668353954
Language
German
Tags
barrierefreie sportstätten gemeinde nalbach
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Marita Becker (Author), 2014, Barrierefreie Sportstätten in der Gemeinde Nalbach, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/341607
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