Semantische Koran Untersuchung anhand des Wortes 'S L M'


Hausarbeit, 2015

22 Seiten, Note: 2


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Semantik
1.1. Was ist Semantik
1.2. Semantische Methoden
1.2.1 Die synchron-semantische Methode
1.2.2 Die diachron-semantische Methode
1.3. Bedeutungswandel
1.3.1 Bedeutungsverengung
1.3.2 Bedeutungserweiterung
1.3.3 Bedeutungsverschiebung
1.3.4 Bedeutungsverbesserung oder Bedeutungsverschlechterung
1.4. Semantische Bedeutungsfelder
1.4.1 Schlüsselterm und Fokuswort

2. Einsatz der semantischen Methode bei den Koran-Untersuchungen
2.1. Stellenwert der semantischen Methode bei der Koran-Untersuchung

3. Die Wortwurzel ' S L M ' in der Bibel und in semitischen Wörterbüchern
3.1. Die Wortwurzel ' S L M ' im Alten Testament
3.1.1 In den hebräischen Wörterbüchern
3.1.2 Die Wörter im Alten Testament, die vom ' S L M ' abgeleitet sind
3.2. Die Wortwurzel ' S L M ' im Neuen Testament
3.2.1 In den aramäischen Wörterbüchern
3.2.2 Die Wörter im Neuen Testament, die vom ' S L M ' abgeleitet sind

4. Die Wortwurzel ' S L M ' im Koran
4.1. Die Wortwurzel ' S L M ' in den arabischen Wörterbüchern
4.2. Die Wörter im Koran, die vom ' S L M ' abgeleitet sind

5. Fazit

6. Literaturverzeichnis
6.1. Literatur
6.2. Weblinks

1. Semantik

1.1. Was ist Semantik

Das Wort Semantik (semantic) kommt aus dem griechischen Wort sema, welches auch in dem Begriff semaphore vorhanden ist. Sema bedeutet ungefähr Zeiger, Indikator, Kennzeichen und Zeichen. Die Wortwurzel sema stammt wiederum aus dem griechischen Wort σεμαινο (semaino) und hat die Bedeutung: bedeuten, deuten, indizieren, kennzeichnen, bestimmen, hervorheben, markieren, zeigen.[1]

Die Sprachwissenschaftler geben dem Begriff der Semantik unterschiedliche Definitionen:

„Semantik ist ein Teilgebiet der Linguistik. Beschäftigt sich mit der linguistischen Bedeutung von Wörtern. Semantik ist in einem Sprachsystem die Auslegung, Erklärung von Ausdrücken.“[2]

„Semantik ist die Anstrengung um den richtigen Sinn eines Wortes zu ermitteln. Gleichzeitig beschäftigt sich die Semantik auch mit der Grammatik und die Aussprache.“[3]

Lee Roy Martin deutet auf einen gängigen Fehler bei semantischen Untersuchungen: „Eine semantische Untersuchung ist grundsätzlich eine Beschäftigung um den Sinn zu ermitteln, aber oft machen die Forscher den Fehler, dass sie sich bei ihren Untersuchungen auf der Wortebene bleiben. Die moderne Linguistik hat inzwischen bewiesen, dass der richtige Sinn eines Wortes auf der Syntax und auf den gesamten Text beruht. Ein Wort unabhängig von der Syntax bzw. vom Text kann nicht den richtigen Sinn ergeben.“[4]

Als eine wissenschaftliche Unterdisziplin von Linguistik ist die Semantik im 19. Jahrhundert von dem deutschen Philologen K. Reisig das erste mal unter dem Begriff Semasiologie gegründet worden. In Frankreich wurde die Semantik von M. Breal das erste Mal systematisiert.[5]

Mit M. Breal's im Jahr 1897 veröffentlichtem Werk Essai de Semantique und dem später im Jahr 1900 veröffentlichten zweiten Werk Semantic hat die Semantik als eine moderne Wissenschaft seine Gestalt angenommen. Breal hat somit das erste Mal den Begriff Semantik verwendet. Auch er hat wie Reisig die Bedeutung als eine historische Betrachtung untersucht und sich mit der Bedeutungswandelung und diesen Wandel beeinflussende relevante Gesetze beschäftigt.[6]

Im Jahr 1930 bekundete Alfred Tarski seine logische Auffassung im Bereich Semantik. 1933 veröffentlichte Alfred Kozybisky sein Werk Science and Sanity. Er hat in diesem Buch die Thesen der englischen Philosophen Ogden und Richards aufgegriffen und weiterentwickelt.[7]

Bis Anfang des 20. Jh. wurde von der Semantik nur die diachronische Semantik verstanden. Erst mit Ferdinand de Saussure wurden diachrone und synchrone Semantik voneinander unterschieden.[8]

1.2. Semantische Methoden

Heute noch ist Saussures Unterscheidung in synchrone und diachrone Linguistik grundlegend.

1.2.1 Die synchron-semantische Methode

Die synchrone Perspektive der Sprachwissenschaft beschäftigt sich mit dem Zustand eines Sprachsystems zu einer genau definierten Zeit.

Durch die synchron-semantische Methode kann man die Koranbegriffe in ihrer Zeit, in der sie offenbart wurden besser untersuchen. Der Forscher erzielt dadurch treffsichere Ergebnisse bei seinen Untersuchungen, was unter einzelnen Begriffen damals verstanden wurde.[9]

Bei der Koran-Untersuchung spielt die Synonymie und Polysemie eine wichtige Rolle. Diese kann man auch unter die synchron-semantischen Methode einordnen. Hierbei wird untersucht, in welcher Beziehung ein Wort mit anderen Wörtern, die in näherer Bedeutung vorkommen, steht. Für die Koranforschung ist die gleiche Methode jedenfalls viel früher unter „al-Wu ǧūh wa-n- Naẓā ʾ ir “ entstanden. Muḳātil b. Sulaymān hat in diesem Bereich mit dem Namen al-Wuǧūh wa-n- Naẓā ʾ ir ein Buch geschrieben. Er legt z.B. das Wort al-Hudā je nach Stelle mit siebzehn verschiedenen Bedeutung aus.[10]

Durch die synchron-semantische Methode wird ein Begriff auf seine Synonyme, Assoziationen und Anähnelungen untersucht, die er zu einer bestimmten Zeit besaß. Z.B. wurde das Wort karīm im Koran mit dem Wort at-taḳwā in Verbindung gesetzt und im Vers 49:13 „diejenigen, die karīm sind“ als „diejenigen, die Gottesfürchtig (at-taḳwā) sind“ ausgedrückt.[11]

1.2.2 Die diachron-semantische Methode

Die diachrone Perspektive nimmt die historische Entwicklung eines oder mehrerer Sprachsysteme in den Blick. Bei der Koranforschung nach der diachron-semantischen Methode spielen drei Phasen eine wichtige Rolle. Diese sind die Vorislamische Zeit, die Offenbarungszeit und die Phase danach bis zum Gegenwart. Dies ist deswegen wichtig, weil erstens der Koran arabisch offenbart wurde, aber gleichzeitig der Koran manche Wörter, die damals in einer anderen Bedeutung verwendet wurden umgedeutet hat und zweitens manche Wörter im Laufe der Zeit aus politischen, sozialen, kulturellen oder aus der Zugehörigkeit zu den verschiedenen Rechtsschulen eine abweichende Bedeutung zugewonnen haben.[12]

Izutsu hebt bei der diachron-semantischen Methode den historischen Faktor hervor. Somit geht man über die statische Seite eines Wortes hinaus und untersucht es in einer bestimmten Zeitspanne bezüglich des dynamischen Verhaltens. Zum Beispiel hat das Wort al- Ḥikma in seinem historischen Prozess folgende Bedeutungen zugewonnen: Zügel, Sunna, Philosophie, Wissen.[13]

1.3. Bedeutungswandel

Mit Bedeutungswandelungen beschäftigt sich überwiegend die diachron-semantische Methode. Hierbei werden die einzelnen Bedeutungsbewegungen einzeln beschrieben und mit Beispielen aus dem Koran erläutert.

Die Umwandlung in einer Sprache kann sich in den Bereichen Phonetik, Sinn oder Morphologie zeigen. Unter diesen drei Bereichen passiert die Umwandlung am schnellsten im Bereich des Sinns und der Bedeutung eines Wortes. Ein Wort kann in einer bestimmten Zeit eine andere Bedeutung annehmen oder auf etwas Anderes deuten.

Aus verschiedenen Gründen und in verschiedenster Weise zustande kommende Veränderung heißt Bedeutungswandel. Von einer Bedeutungswandel spricht man sobald ein Wort mehr oder weniger von seiner eigentlichen Bedeutung abweicht.[14]

Die westlichen Vorreiter in der diachronen Semantik wie A. Darmesteter, M. Bereal oder H. Paul haben in einem logischen Rahmen folgende lexikalische Einteilung durchgeführt: 'Verengung', 'Verbreitung', 'Verschiebung bzw. Übertragung'. Aus der psychologischen Ansicht wurden auch folgende Einteilungen gemacht: „Bedeutungsverschlechterung“ und „Bedeutungsverbesserung“.[15]

1.3.1 Bedeutungsverengung

Wenn von einem Wort nicht mehr der gesamte Umfang verstanden wird, was davor verstanden wurde oder nur ein Teil vom ganzen oder eine Sorte vom Gesamten verstanden wird, spricht man von einer Bedeutungsverengung.[16] Zum Beispiel: Ġazālī sagt, dass das Wort al-fiḳih früher ein wesentlich breiteres Bedeutungsfeld hatte. Gegenwärtig wird von dem Wort al-fiḳih nur ein Teilbereich vom früheren Bedeutungsfeld verstanden. Früher hatte dieses Wort folgende Bedeutungen: 'gründlich begreifen', beinhaltete auch die Glaubenslehre (Kalām). Später bekam das Wort die Bedeutung 'das Wissen in der Rechtslehre'. Ġazālī sagt, die Wörter in den Versen Tawba 122 (yafḳahūna) und in ʿĀrāf 179 (yatafḳḳahūn) sind von der Bedeutung her nicht mehr mit dem Wort fiḳih, was später an Bedeutung gewonnen hat, identisch.[17]

Wobei im Koran der Begriff aṣ-Ṣiyām auf das Fasten deutet, deutete es in der vorislamischen Zeit generell auf 'festhalten, sich von etwas fernhalten'. Mit dem Islam fand hierbei eine Bedeutungsverengung statt.[18]

Bei dem Begriff aṣ-Ṣalā ist ebenso eine Bedeutungsverengung vorzufinden. Mit der Benutzung dieses Wortes wurde in späteren Zeiten nur das rituelle Gebet verstanden; die restliche Bedeutungen wie Fürbitte, Gnade oder Segen wurden außerhalb des Bedeutungsfeldes gelassen.[19]

Der Begriff as-Saǧda bedeutet im Arabischen allgemein 'sich bücken', 'den Kopf nach vorne senken', 'jmd. Respekt zeigen' oder 'jmd. Begrüßen'.[20] Dieser Begriff mit seinen verschiedenen Variationen kommt 92 Mal im Koran vor. Dieses Wort ist in die türkische Sprache mit einer Bedeutungsverengung übergegangen und stellt nur eine bestimmte Position in dem rituellen Gebet dar.[21]

1.3.2 Bedeutungserweiterung

Die Bedeutungserweiterung ist genau das Umgekehrte der Bedeutungsverengung. Wenn ein Begriff ursprünglich auf ein Teil vom ganzen deutet und nach der Zeit sich auf das Ganze erstreckt, so spricht man von einer Bedeutungserweiterung.[22]

Der Begriff al-mun āfiḳ deutete in der vorislamischen Zeit auf den Erdbau der Feldmaus. Weil der Erdbau zwei Ein- bzw. Ausgänge hat und die Feldmaus im Not für die Flucht den freien Ausgang benutzt. Mit dem Islam wurde seine Bedeutung erweitert, so dass es eine ganz neue Bedeutung zugewonnen hat. Der Heuchler ähnelt sich in seinem Verhalten zwischen den Gläubigen und Ungläubigen an die Feldmaus.[23]

1.3.3 Bedeutungsverschiebung

Eine Bedeutungsverschiebung kommt dann zustande, wenn ein Begriff im Laufe der Zeit seine vorherige Bedeutung komplett verliert und stattdessen eine ganz andere Bedeutung annimmt.[24]

Zum Beispiel deutete das Wort al-Malak in der vorislamischen Zeit auch auf bestimmtes geistiges Wesen, welche die Menschen anbeteten. Mit dem Koran fand eine Bedeutungsverschiebung statt und das Wort deutete nunmehr nicht mehr auf die göttlichen Wesen, an denen die Menschen anbeteten, sondern auf die Wesen, die Gott erschaffen hat und deren Aufgaben darin besteht, nur Gott anzubeten und nur an Ihn zu gehorchen.[25]

Am Anfang wurde das Wort al-f āsiḳ nur für die Ungläubigen und Heuchlern benutzt; im Laufe der Zeit, insbesondere nach den Diskussionen zwischen den verschiedenen Glaubensschulen (kalām) ist das Wort auch eine Eigenschaft für die Sünder unter den Gläubigern geworden.[26]

1.3.4 Bedeutungsverbesserung oder Bedeutungsverschlechterung

Zuzüglich zu den oben beschriebenen drei Einteilungen kann die Bedeutung auf die emotionale Basis unter Bedeutungsverbesserung und -verschlechterung untersucht werden.

Eine Bedeutungsverbesserung kommt zustande, wenn ein Wort im Laufe der Zeit auf etwas Positives deutet als vorher. Die Bedeutungsverschlechterung ist genau das Umgekehrte.

Zum Beispiel: der Name L ūt ist ein im Koran erwähnter Prophet. Mit dem Begriff lūtī wird dagegen die Homosexualität ausgedrückt. Im Koran steht das Wort fāʾiz für erfolgreich und Gewinner. In der türkischen Sprache ist das Wort mit der Bedeutung ribā (Zinsen) übergegangen.

1.4. Semantische Bedeutungsfelder

Izutsu definiert das semantische Bedeutungsfeld wie folgt: Es sind die in einer Sprache befindlichen stereotypischen Bedeutungsbeziehungen, die zwischen einigen Wortgruppen bestehen. Es gibt z.B. im Englischen zwischen den Wörtern 'wind' und 'to blow' ein besonderes Verhältnis. In der semantischen Analyse ist dieses besondere Verhältnis sehr wichtig. Beim Herausfinden der richtigen Bedeutung eines Begriffes ist das semantische Bedeutungsfeld und das Verhältnis mit den anderen Wörtern, die sich auch in demselben semantischen Bedeutungsfeld befinden, eine wichtige Unterstützung.[27] Aus diesem Grund wird in den klassisch arabischen Wörterbüchern meistens ein Beispielsatz oder eine Dichtung unter der Beschreibung der Begriffe mitaufgeführt.

Es ist so, als ob für jedes Wort sein ausgewählter Freund existiert. So, dass in einer Sprache das Wortvokabular aus einem sehr komplexen Bedeutungsfeldnetz entsteht.[28] Dieses komplexe Netz kann mit semantischer Analyse untersucht werden. Zum Beispiel bildet im Koran meistens das Verb ʾIftir ā (Verleumdung) mit dem Verb ka ḏiba eine semantische Gruppe. Das Wort Ẓālim gehört auch zu dieser Gruppe. In vielen Stellen im Koran kann man diese Konstitution sehen: „Äußerst ungerecht ist derjenige, der über Gott Lügen erfindet oder Gottes einleuchtende Beweise für Lügen erklärt. Den Ungerechten ist gewiss kein Erfolg beschieden.“[29]

In das semantische Bedeutungsfeld des Wortes kufr gehören unter anderem folgende Wörter: širk, takḏīb, istikbār, ẓ ulm, ḍalāla, und fisḳ. Das hier im Fokus stehendes Wort ist kufr. Die anderen Wörter haben entweder eine bestimmte Bedeutung von kufr oder sie stehen in einem sinnlich engen Verhältnis zu kufr.[30]

1.4.1 Schlüsselterm und Fokuswort

Die Rolle eines Schlüsselterms übernehmen in einem semantischen Bedeutungsfeld die Wörter, die um den Fokuswort vorhanden sind und mit diesem Wort in einem gleichen bzw. entgegen-bedeutenden, ähnlich-bedeutenden oder ähnlichlautenden Verhältniss stehen.[31]

Bei der semantischen Koran-Forschung sind die Begriffe, woraus die koranische Weltanschauung verstanden werden, die Schlüsselterme des Koran. Zum Beispiel kann man die Begriffe: Allah, Islām, ʾīmān, kufr, nabī, rasūl im Koran unter den koranischen Schlüsseltermen erwähnen. Es ist eine wichtige Aufgabe für denjenigen, der den Koran nach der semantischen Methode untersuchen möchte, diese Schlüsselterme herauszufinden, weil diese Untersuchung einerseits die Richtung der Untersuchung bestimmt; gleichzeitig stellen diese Terme die Grundlage der Untersuchung dar.[32]

Hierbei spielt das Fokuswort auch eine wichtige Rolle. Ein Fokuswort wird aus der Liste von Schlüsseltermen ausgewählt. Es ist ein bestimmter Schlüsselterm. Dieser Term dient zur Auseinanderhaltung einzelner Bedeutungsfelder und spielt bei der Analyse dieser Bedeutungsfelder eine wichtige Rolle. Ein Fokuswort zeigt in einem großen System das bestimmte, unabhängige Bedeutungsfeld. Durch Hilfe dieses Wortes kann man die in einem großen Bedeutungsfeld vorhandenen Schlüsseltermen von den anderen unterscheiden. Das Fokuswort steht im Mittelpunkt von Schlüsselwörtern, die sich in gleichem Bedeutungsfeld befinden.[33]

Zum Beispiel spielt das Wort ʾīmān im Koran eine wichtige Rolle. Wenn wir das Wort ʾīmān in seinem semantischen Bedeutungsfeld als Fokuswort bestimmen, können wir sehen, dass viele Schlüsselwörter sich um ihn eine Stellung einnehmen und in ihrer Gesamtheit im koranischen Vokabular eine wichtige semantische Bedeutungsfeld bilden. Diese Schlüsselterme können im positiven Sinne wie Allah, šukr, Islām, ta ṣ dīḳ oder im negativen Sinne wie kufr, tak ḏīb, ʿisyān, nifāḳ sein. Auf dieser Weise kann ein semantisches Bedeutungsfeld entstehen. Wobei das Fokuswort ʾīmān die äußeren Bedeutungsgrenzen dieses Bedeutungsfeldes bestimmt und eine Einheitsidee bildet, vertreten die anderen Schlüsselterme eine Teilbedeutung dieses Wortes. Das Fokuswort dient für die Einigung und die um ihn vorhandenen Wörter dienen für die Abweichung. Das entstandene Bedeutungsfeld bildet im gesamten Koran ein semantisches Bedeutungsfeld für sich.[34]

[...]


[1] Thayer and Smith, „Greek Lexicon entry for Semaino“, „The NAS New Testament Greek Lexicon“, 1999, http://www.biblestudytools.com/lexicons/greek/nas/semaino.html, abgefragt am 12.8.2015.

[2] Gennaro Chierchia, Meaning and Grammar: An Introduction to Semantics, S. 1.

[3] R. Hurford James, Breandan Heasley, S. 1.

[4] Lee Roy, A Comparative Analysis of Two Approaches to Greek: The Traditional Approach and the Linguistic Approach.

[5] Özkırımlı, Band 2, S.14.

[6] Soysaldı, Mehmet, Kur’an’ı Anlama Metodolojisi, S. 21.

[7] Soysaldı, Kur’an’ı Doğru Anlamada Semantik Metodun Önemi, S. 34.

[8] Ekin, Kur’an’a Göre İnançsızlık, S. 17.

[9] Cündioğlu, Kur’an Çevirilerinin Dünyası, S. 37.

[10] Mukâtil b. Süleyman, Kur’an Terimleri Sözlüğü / el-Eşbâh ve’n-Nezâir fi’l-Qur’âni’l-Kerîm, S. 107-116.

[11] Izutsu, Kur’an’da Allah ve İnsan, S. 42, Türkmen, S. 57-58.

[12] Karagöz, Dilbilimsel Tefsir ve Kur’an’ı Anlamaya Katkısı, S. 317.

[13] Izutsu, Kur'ân'da Allah ve İnsan, S.48.

[14] Karaağaç, Dil Tarih ve İnsan, S. 40.

[15] Guiraud, Anlambilim, S. 42.

[16] Aksan, Her Yönüyle Dil, S. 213.

[17] el-Gazâlî, Ebû Hamid Muhammed, İhyâu Ulûmi’d-Dîn, Band 1 S.176.-179.

[18] Soysaldı, Kur’an’ı Doğru Anlamada Semantik Metodun Önemi, S.39.

[19] Genç, Kur’an’da Salât Kavramının Semantik Tahlili, S. 6.

[20] Ebu’l-Fadl Cemâluddîn Muhammed İbn Mükrem İbn Manzûr, Lîsânu’l-Arab, Band 3 S.204-206.

[21] Soysaldı, a.a.O., S. 39.

[22] Guiraud, a.a.O., S. 43.

[23] Soysaldı, Kur’an’ı Doğru Anlamada Semantik Metodun Önemi, S. 40.

[24] Koç, Açıklamalı Dilbilgisi Terimleri Sözlüğü, S. 31.

[25] Izutsu, Kur’an’da Allah ve İnsan, S. 19-20.

[26] Özdemir, Anlam Kaymasına Uğrayan Kur’anî Bir Kavram: Fâsık, S. 499-521.

[27] Izutsu, Kurân'da Dini ve Ahlaki Kavramlar, S. 68.

[28] Izutsu, a.a.O., S. 68.

[29] Anʿām: 21.

[30] Izutsu, Kur’an’da Allah ve İnsan, S. 32.

[31] Ünal, Mezhepler Tarihi Araştırmalarında Semantik Yöntem, S. 10.

[32] Izutsu, Kur’an’da Allah ve İnsan, S. 26-27.

[33] Izutsu, a.a.O., S. 30.

[34] Izutsu, a.a.O., S. 30-31.

Ende der Leseprobe aus 22 Seiten

Details

Titel
Semantische Koran Untersuchung anhand des Wortes 'S L M'
Hochschule
Freie Universität Berlin  (Arabistik)
Veranstaltung
Der Koran in s. spätantik. Umgebung
Note
2
Autor
Jahr
2015
Seiten
22
Katalognummer
V341691
ISBN (eBook)
9783668315532
ISBN (Buch)
9783668315549
Dateigröße
836 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
semantische, koran, untersuchung, wortes, hausarbeit, kantar
Arbeit zitieren
Rüstü Kantar (Autor:in), 2015, Semantische Koran Untersuchung anhand des Wortes 'S L M', München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/341691

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