Die vorliegende Arbeit mit dem Titel „Soziale Ungleichheit im Studium nach der Bildungsexpansion: Wer sind die Verlierer, und warum?“ beschäftigt sich, wie aus dem Titel hervorgeht, mit der sozialen Ungleichheit im Studium; ein Thema, welches leider auch für viele der heutigen Studierenden und Schulabgänger mit (Fach-)Hochschulreife noch von Bedeutung ist.
Dabei wird diese Ausarbeitung versuchen, die Leitfrage zu beantworten: Welche Personengruppen sind in welchem Ausmaß von sozialer Ungleichheit im Studium betroffen und vor allem: Worin äußern sich diese Ungleichheiten?
Zur Beantwortung der Leitfrage werden zunächst die von sozialer Ungleichheit im Studium betroffenen Personengruppen vorgestellt. So kann ein Überblick darüber gegeben werden, wie weitreichend das Thema ist, auch wenn es von vielen nicht direkt wahrgenommen wird. Ein besonderes Augenmerk wird dabei auf die soziale Herkunft gelegt, da dieser Aspekt das wohl größte Potenzial für Chancenungleichheiten aufweist.
Im zweiten Schritt werden dann die Erscheinungsformen sozialer Ungleichheit bei Studierenden diskutiert, um noch heute existente Missstände aufzudecken und ein erweitertes Verständnis für die so entstehende Chancenungleichheit zu schaffen. Letztlich wird ein Ausblick gegeben, der Veränderungsvorschläge für das Hochschulwesen der Zukunft enthält.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Disparitäten im Studium
- Geschlecht
- Art der Hochschulreife
- Migrationshintergrund
- Soziale Herkunft
- Benachteiligungen von Arbeiter- im Vergleich zu Akademikerkindern
- Habitus-Struktur-Konflikte
- Erscheinungsformen sozialer Ungleichheit im Studium
- Möglichkeiten des Abbaus von sozialer Ungleichheit im Studium
- Zusammenfassung
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die Arbeit untersucht die soziale Ungleichheit im Studium nach der Bildungsexpansion. Sie widmet sich der Frage, welche Personengruppen davon betroffen sind und welche Faktoren diese Ungleichheiten verursachen. Der Fokus liegt dabei auf der sozialen Herkunft, die als Hauptursache für Chancenungleichheiten gilt.
- Betroffene Personengruppen: Die Arbeit analysiert, wie sich soziale Ungleichheit im Studium auf verschiedene Personengruppen auswirkt, insbesondere auf Schüler*innen mit unterschiedlicher sozialer Herkunft und Geschlecht.
- Erscheinungsformen sozialer Ungleichheit: Die Arbeit beleuchtet die vielfältigen Manifestationen von sozialer Ungleichheit im Studium, wie zum Beispiel Unterschiede in der Studienerfolg, der Studienwahl und der Möglichkeiten der sozialen Mobilität.
- Einflussfaktoren: Die Arbeit ergründet die Faktoren, die zur sozialen Ungleichheit im Studium beitragen, wie zum Beispiel den Einfluss von Bildungseinrichtungen, Habitus-Struktur-Konflikten und dem Zugang zu Bildung.
- Möglichkeiten des Abbaus: Die Arbeit beleuchtet mögliche Maßnahmen zur Verminderung sozialer Ungleichheit im Studium und diskutiert Strategien zur Schaffung eines gerechteren Bildungssystems.
Zusammenfassung der Kapitel
Das erste Kapitel der Arbeit befasst sich mit der Einführung in das Thema soziale Ungleichheit im Studium. Dabei wird der Begriff der Bildungsexpansion erläutert und die Zielsetzung der Arbeit dargelegt. Das zweite Kapitel untersucht die Disparitäten im Studium, die durch Faktoren wie Geschlecht, Art der Hochschulreife, Migrationshintergrund und soziale Herkunft entstehen. Kapitel drei beleuchtet die Erscheinungsformen sozialer Ungleichheit im Studium und diskutiert deren Ursachen und Folgen. Das vierte Kapitel widmet sich möglichen Maßnahmen zur Verminderung sozialer Ungleichheit im Studium und stellt verschiedene Lösungsansätze vor. Das fünfte Kapitel bietet eine Zusammenfassung der Ergebnisse und Schlussfolgerungen der Arbeit.
Schlüsselwörter
Die Arbeit befasst sich mit den Themen sozialer Ungleichheit, Bildungsexpansion, Studium, soziale Herkunft, Geschlecht, Habitus-Struktur-Konflikte, Chancenungleichheit, Bildungsgerechtigkeit und Hochschulwesen.
Häufig gestellte Fragen
Was ist die Hauptursache für soziale Ungleichheit im Studium?
Die soziale Herkunft gilt als der Faktor mit dem größten Potenzial für Chancenungleichheit, insbesondere beim Vergleich zwischen Arbeiter- und Akademikerkindern.
Was versteht man unter einem Habitus-Struktur-Konflikt?
Dies beschreibt die Diskrepanz zwischen dem geprägten Verhalten (Habitus) von Studierenden aus bildungsfernen Schichten und den Erwartungen bzw. Strukturen der Hochschule.
Welche Personengruppen sind besonders von Bildungsbenachteiligung betroffen?
Neben der sozialen Herkunft spielen auch das Geschlecht, der Migrationshintergrund und die Art der erlangten Hochschulreife eine entscheidende Rolle.
Hat die Bildungsexpansion die Ungleichheit beseitigt?
Obwohl mehr Menschen studieren, bestehen relative Ungleichheiten fort, da der Zugang zu prestigeträchtigen Fächern und Abschlüssen weiterhin stark von der Herkunft abhängt.
Wie kann soziale Ungleichheit an Hochschulen abgebaut werden?
Diskutiert werden Maßnahmen wie eine bessere finanzielle Förderung, gezielte Mentoring-Programme und eine stärkere Sensibilisierung für die Hürden des "First Generation Student".
- Citar trabajo
- Kathrin Hellmann (Autor), 2015, Soziale Ungleichheit im Studium nach der Bildungsexpansion. Wer sind die Verlierer, und warum?, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/342101