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Migration und Bildung. Wie kann eine Pädagogik der Antidiskriminierung der institutionellen Diskriminierung an Schulen entgegen wirken?

Título: Migration und Bildung. Wie kann eine Pädagogik der Antidiskriminierung der institutionellen Diskriminierung an Schulen entgegen wirken?

Trabajo Escrito , 2015 , 16 Páginas , Calificación: 1,3

Autor:in: Anonym (Autor)

Pedagogía - El profesor / Pedagogo
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Im breiten Feld der Diskriminierung findet diese Arbeit ihren Schwerpunkt innerhalb der institutionellen Diskriminierung an Schulen und den Möglichkeiten der Antidiskriminierungspädagogik, dieser besonderen Form der Diskriminierung entgegen zu wirken. Angesichts der immer größer werdenden Herausforderung, die Pädagog/Innen mit der wachsenden Heterogenität von beispielsweise Schulklassen oder Kita-Gruppen auf der einen Seite und einem „nicht der aktuellen Lage entsprechendem Bildungssystem“ auf der anderen Seite bevorsteht, ist es notwendig sich mit einhergehenden Chancen und Risiken zu befassen und diese objektiv zu beleuchten und konstruktiv zu bearbeiten.

Ausgerichtet an der Praxis soll das Fazit die Ausgangsfrage beantworten und einen kleinen Ausblick geben, wie Schule zukünftig aussehen kann und soll.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1. Diskriminierung

2. Institutionelle Diskriminierung

2.1. Definition

2.2. Schule als Ort institutioneller Diskriminierung

2.3. Ebenen institutioneller Diskriminierung an Schulen

3. Antidiskriminierungspädagogik

3.1. Definition

3.2. Antidiskriminierungspädagogik im Kontext Schule

3.3. Ziele der Antidiskriminierungspädagogik

4. Fazit

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die Arbeit untersucht das Phänomen der institutionellen Diskriminierung an Schulen und analysiert, inwieweit die Antidiskriminierungspädagogik als pädagogischer Ansatz geeignet ist, diesen Mechanismen entgegenzuwirken und Bildungsgerechtigkeit zu fördern.

  • Analyse der Entstehung und Wirkweise institutioneller Diskriminierung im Bildungswesen.
  • Untersuchung der Rolle der Schule als Ort der sozialen Selektion und Exklusion.
  • Theoretische Fundierung der Antidiskriminierungspädagogik und deren konstruktivistischer Ansatz.
  • Identifikation von Strategien zur Schulentwicklung im Umgang mit Heterogenität.
  • Reflektion über die Professionalisierung von Lehrkräften im Kontext von Diskriminierung.

Auszug aus dem Buch

2.2. Schule als Ort institutioneller Diskriminierung

Cicourel und Kitsuse entwickeln die These, dass Jugendliche Karrieren ein Produkt organisatorischer Tätigkeiten seien. Sie beziehen sich hierbei auf Entscheidungen, die den Übergang der SuS von einem schulischen Status zu einem anderen Status innerhalb des Systems zur Folge haben (Versetzung, Feststellung von Förderbedarf, Eingruppierung in Leistungskurse, Übergangsempfehlung). Hierbei betonen die Autoren, dass die Ursachen und Motive für schlechte Leistungen und ihre Wahrnehmung, Interpretation und Behandlung durch die Organisation voneinander unabhängige Prozesse sind. Es besteht keine kausale Kopplung zwischen Ereignis/Leistung und Entscheidung. Diese Labeling-Theorie ist der Hinweis, dass im Fall der Schule die klassifizierenden Handlungen zukünftige Entwicklungsmöglichkeiten des Schülers sowohl eröffnen als auch verschließen können.

Betrachten wir die Organisation Schule und ihren Umgang mit Migrantenkindern, so erkennen wir, dass Schule eine Organisation ist, die den Zugang zu ihren Leistungen, das meint die Zuerkennung von Schulabschlüssen, beispielsweise entlang ethnischer Unterscheidungen im Ergebnis ungleich regelt. Schule als Institution erzieht nicht nur, sie diskriminiert auch als Institution. Die These lautet: ein nicht unbedeutender Teil der Ungleichheit in der Bildungsbeteiligung von deutschen im Vergleich mit nichtdeutschen Schülern lässt sich nicht auf die Eigenschaften der Kinder und ihre migrationsbedingten Startnachteile zurechnen, sondern wird in der Organisation Schule selbst erzeugt.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Die Einleitung führt in die Problematik der institutionellen Diskriminierung im Bildungssystem ein und definiert das Ziel der Arbeit, pädagogische Gegenstrategien zu beleuchten.

1. Diskriminierung: Dieses Kapitel erläutert den Begriff der Diskriminierung auf verschiedenen gesellschaftlichen Ebenen und differenziert zwischen individuellen, institutionellen und ideologisch-diskursiven Formen.

2. Institutionelle Diskriminierung: Hier wird der Ursprung des Konzepts dargelegt und die Schule spezifisch als Organisation analysiert, die durch Selektionsprozesse Benachteiligungen produziert.

3. Antidiskriminierungspädagogik: Das Kapitel führt den konstruktivistischen Ansatz der Antidiskriminierungspädagogik ein, um Möglichkeiten aufzuzeigen, wie diskriminierende Strukturen in Schulen erkannt und verändert werden können.

4. Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass nur eine radikale Umgestaltung der schulischen Strukturen und eine Abkehr von Homogenitätsvorstellungen zu mehr Bildungsgerechtigkeit führen können.

Schlüsselwörter

Diskriminierung, Institutionelle Diskriminierung, Antidiskriminierungspädagogik, Bildungsgerechtigkeit, Schule, Migration, soziale Ungleichheit, Selektion, Konstruktivismus, Bildungssystem, Heterogenität, Schulentwicklung, Labeling-Theorie, Chancengleichheit.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit den diskriminierenden Mechanismen innerhalb von Schulen und wie diese durch pädagogische Ansätze abgebaut werden können.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind institutionelle Diskriminierung, die Rolle der Schule bei der Reproduktion sozialer Ungleichheit und die Konzepte der Antidiskriminierungspädagogik.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, dass Bildungserfolge häufig systemisch beeinflusst sind, und Strategien zu entwickeln, um Diskriminierung in Schulen aktiv entgegenzuwirken.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine theoretische Analyse bestehender Studien, soziologischer Begriffe und pädagogischer Handbücher.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden die Ebenen der Diskriminierung in Schulen (ethnisch, sprachlich, sozial, behinderungsbezogen) sowie die Ziele und der konstruktivistische Ansatz der Antidiskriminierungspädagogik analysiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Institutionelle Diskriminierung, Bildungsgerechtigkeit, Antidiskriminierungspädagogik, Schulentwicklung und Selektionsprozesse.

Wie definiert die Arbeit den Begriff der institutionellen Diskriminierung?

Sie begreift Diskriminierung als Ergebnis organisatorischer Prozesse im Bildungssystem, die unabhängig von den individuellen Einstellungen der Akteure zu Benachteiligungen führen.

Warum spielt die Labeling-Theorie eine wichtige Rolle in der Argumentation?

Die Theorie verdeutlicht, dass klassifizierende Handlungen der Schule (wie die Zuweisung zu Schulformen) die Zukunftschancen von Schülern maßgeblich bestimmen, statt nur deren tatsächliche Leistung abzubilden.

Welchen Stellenwert nimmt die Lehrerbildung im Fazit ein?

Die Arbeit fordert eine grundlegende Neuausrichtung der Lehrkräfteausbildung, damit Pädagogen lernen, in heterogenen Klassen individuell zu fördern, statt an starren Normen festzuhalten.

Final del extracto de 16 páginas  - subir

Detalles

Título
Migration und Bildung. Wie kann eine Pädagogik der Antidiskriminierung der institutionellen Diskriminierung an Schulen entgegen wirken?
Universidad
Martin Luther University  (Philosophische Fakultät)
Curso
Schulische Sozialisation
Calificación
1,3
Autor
Anonym (Autor)
Año de publicación
2015
Páginas
16
No. de catálogo
V342442
ISBN (Ebook)
9783668326224
ISBN (Libro)
9783668326231
Idioma
Alemán
Etiqueta
Diskriminierung diskriminierung an Schulen Antidiskriminierungspädagogik Pädagogik Bildungssystem
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Anonym (Autor), 2015, Migration und Bildung. Wie kann eine Pädagogik der Antidiskriminierung der institutionellen Diskriminierung an Schulen entgegen wirken?, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/342442
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