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Das Elektromobilitätsgesetz. Eine rechtliche Betrachtung und Bewertung

Titel: Das Elektromobilitätsgesetz. Eine rechtliche Betrachtung und Bewertung

Studienarbeit , 2016 , 23 Seiten , Note: 13 Punkte

Autor:in: Carlotta Jung-Arras (Autor:in)

Jura - Öffentliches Recht / Sonstiges
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Themenarbeit befasst sich kurz mit der Entstehungsgeschichte des Elektromobilitätsgesetz (EmoG) und erläutert die wichtigsten Paragraphen. Es wird ein kurzer Blick auf die Vereinbarkeit des EmoG mit dem europäischen Beihilferecht geworfen. Am Ende wird eine Bilanz zum Erfolg des EmoG, sowie ein Fazit gezogen.

Aus dem Inhalt:
-Entstehungsgeschichte;
-Regelungsgehalt;
-Gesetzgebungskompetenz;
-Anwendungsbereich;
-Bevorrechtigungen;
-Kennzeichnungen;
-Geltungsdauer

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

A. Vorbemerkung

B. Hintergrund

I. Entstehungsgeschichte

II. Regelungsgehalt

III. Gesetzgebungskompetenz

C. Das EmoG

I. Anwendungsbereich

1. Erfasste Fahrzeugklassen

2. Erfasste Antriebsarten

3. Hybridfahrzeuge

II. Bevorrechtigungen

1. Parken

2. Busspur

3. Zufahrtserlaubnis

4. Parkgebühren

III. Kennzeichnungen

IV. Geltungsdauer

D. Beihilfenrecht

E. Bilanz zum EmoG

I. Aktuelle Lage

II. Ursachen

III. Alternative Fördermaßnahmen

F. Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit analysiert kritisch das Elektromobilitätsgesetz (EmoG) in Deutschland, untersucht dessen rechtliche Grundlagen sowie Vereinbarkeit mit dem Beihilfenrecht und bewertet den bisherigen Erfolg des Gesetzes bei der Förderung von Elektrofahrzeugen.

  • Rechtliche Entstehung und Systematik des EmoG
  • Anwendungsbereich, Fahrzeugklassen und Antriebsarten
  • Konkrete Bevorrechtigungen wie Parkprivilegien und Busspurnutzung
  • Europarechtliche Einordnung unter Berücksichtigung des Beihilfenverbots
  • Bilanzierung der bisherigen Wirksamkeit und alternative Lösungsansätze

Auszug aus dem Buch

1. Erfasste Fahrzeugklassen

Der Anwendungsbereich ist auf die Fahrzeugklassen M1, N1, L3e, L4e, L5e, L7e beschränkt, § 1 Nr. 1, 2.

Auffällig ist, dass im Wesentlichen nur Autos Bevorrechtigungen gewährt werden. Nicht vom EmoG erfasst sind Fahrzeuge der Klasse L6e, also vierrädrige Leichtkraftfahrzeuge mit einer Höchstgeschwindigkeit von 45 km/h, und zweirädrige Fahrzeuge, wie S-Pedelecs bzw. eRoller, mit einer max. Geschwindigkeit von 45 km/h.

Dies erscheint widersprüchlich, da die zweirädrigen Fahrzeuge sogar in der Gesetzesbegründung als besonders sinnvoll aufgeführt sind, um das Verkehrsaufkommen in Innenstädten zu verringern.

Zudem können die kleinen Leichtfahrzeuge die Parksituation in Innenstädten verbessern.

Es wäre daher angebracht gewesen, den Anwendungsbereich auf Leichtfahrzeuge und zweirädrige Fahrzeuge auszudehnen.

Zusammenfassung der Kapitel

A. Vorbemerkung: Einführung in die Relevanz des Klimaschutzes und die Zielsetzung der Bundesregierung, die Elektromobilität durch das EmoG zu fördern.

B. Hintergrund: Darstellung der Entstehungsgeschichte, der gesetzgeberischen Notwendigkeit und der verfassungsrechtlichen Kompetenzverteilung für das EmoG.

C. Das EmoG: Detaillierte Prüfung der zentralen Regelungen inklusive Anwendungsbereich, spezifischer Bevorrechtigungen, Kennzeichnungspflichten und der zeitlichen Geltung.

D. Beihilfenrecht: Untersuchung der beihilfenrechtlichen Zulässigkeit des Gesetzes unter Bezugnahme auf Art. 107 AEUV und die Abgrenzung zu selektiven Begünstigungen.

E. Bilanz zum EmoG: Erste Evaluation der praktischen Auswirkungen, Analyse der Ursachen für das bisher moderate Abschneiden und Vorstellung ergänzender Förderinstrumente.

F. Ausblick: Kritische Würdigung der Wirksamkeit des EmoG sowie Einordnung der nachfolgenden staatlichen Kaufprämien und weiterer politischer Maßnahmen.

Schlüsselwörter

Elektromobilitätsgesetz, EmoG, Elektromobilität, Elektrofahrzeuge, Klimaschutz, Bevorrechtigungen, Parkprivilegien, Busspur, Hybridfahrzeuge, Beihilfenrecht, Kaufprämie, E-Kennzeichen, Fahrzeugklassen, Antriebsarten, Markthochlauf.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit dem deutschen Elektromobilitätsgesetz (EmoG) und prüft dessen rechtliche Konzeption sowie dessen tatsächliche Wirkung auf die Elektromobilität.

Welches sind die zentralen Themenfelder?

Zu den Schwerpunkten zählen der rechtliche Rahmen, die beihilfenrechtliche Einordnung, die praktische Umsetzung der Privilegien sowie eine kritische Erfolgskontrolle.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die rechtliche Betrachtung und Bewertung des EmoG, um festzustellen, ob das Gesetz ein geeignetes Instrument zur Förderung der Elektromobilität darstellt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine rechtswissenschaftliche Analyse durchgeführt, die Gesetzesbegründungen, Literaturquellen, Stellungnahmen von Verbänden sowie aktuelle Statistiken kombiniert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung des Gesetzesinhalts (Anwendungsbereich, Privilegien), die Prüfung der europarechtlichen Konformität und die Bilanzierung der bisherigen Ergebnisse.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Kernelemente sind Begriffe wie Elektromobilitätsgesetz, EmoG, Klimaschutz, Bevorrechtigungen und Beihilfenrecht.

Warum wird die Einbeziehung von Hybridfahrzeugen kritisch hinterfragt?

Die Kritik beruht darauf, dass Hybridfahrzeuge bei Nutzung des Verbrennungsmotors hohe CO2-Emissionen aufweisen können, was dem ökologischen Ziel des Gesetzes entgegensteht.

Inwiefern beeinflusst das Beihilfenrecht das EmoG?

Da der Staat selektive Vorteile gewährt, muss geprüft werden, ob dies gegen das EU-weite Beihilfenverbot verstößt; die Arbeit kommt zu dem Schluss, dass keine unzulässige Begünstigung vorliegt.

Ende der Leseprobe aus 23 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Das Elektromobilitätsgesetz. Eine rechtliche Betrachtung und Bewertung
Hochschule
EBS Universität für Wirtschaft und Recht
Veranstaltung
Schwerpunkt
Note
13 Punkte
Autor
Carlotta Jung-Arras (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2016
Seiten
23
Katalognummer
V342444
ISBN (eBook)
9783668325586
ISBN (Buch)
9783668325593
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Elektromobilitätsgesetz Jura öffentliches Recht
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Carlotta Jung-Arras (Autor:in), 2016, Das Elektromobilitätsgesetz. Eine rechtliche Betrachtung und Bewertung, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/342444
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Leseprobe aus  23  Seiten
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