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Der Petersplatz in Rom von Gian Lorenzo Bernini. Planungsgeschichte und Deutungsmöglichkeiten

Título: Der Petersplatz in Rom von Gian Lorenzo Bernini. Planungsgeschichte und Deutungsmöglichkeiten

Trabajo de Seminario , 2013 , 24 Páginas , Calificación: 1,7

Autor:in: Clara Göbel (Autor)

Arte - Arquitectura / Historia de la arquitectura, conservación de monumentos
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Die zwischen 1656 und 1667 nach Gian Lorenzo Berninis Plänen geschaffene Piazza San Pietro gehört zu den bedeutendsten Platzanlagen weltweit. „Berninis Petersplatz ist, nach Michelangelos Kapitol, der zweite römische Platz, der den Rang eines architektonischen Kunstwerkes beansprucht.“ Als Wahrzeichen der Stadt Rom lässt er sich aus dem Stadtbild kaum noch wegdenken. Dennoch währten die Bemühungen um eine angemessene Gestaltung fast länger, als der Platz selbst.

Diese Arbeit soll anhand einer Erläuterung der Planungsgeschichte Aufschluss über die Intentionen von Auftraggeber und Künstler geben und die Vielfältigkeit der Deutungsmöglichkeiten aufzeigen. Nachdem zunächst ein kurzer Überblick über den Stand der Forschung gegeben wird, setzt sich der erste Teil mit der Planungsgeschichte auseinander. Dabei werden zunächst kurz die Gestaltungsbestrebungen seit der Antike vorgestellt und anschließend die Planungen seit der Fassadenneugestaltung im Jahr 1612 erläutert. Der nachfolgende Teil widmet sich der Zusammenarbeit Papst Alexanders VII. (1655-1667) und des Künstlers und stellt dessen Entwürfe vor. Der Fokus liegt dabei auf dem nicht ausgeführten „Dritten Flügel“.

An diesen Part schließt sich eine umfassende Beschreibung der einzelnen Platzelemente und deren Zusammenwirken. Abschließend werden verschiedene Interpretationsansätze
vorgestellt, bewertet und in der Schlussbetrachtung zusammengefasst.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

Forschungsdiskussion

1 Planungsgeschichte

1.1 Planungen bis 1612

1.2 Planungen nach 1612

1.2.1 Vorprojekte

1.2.2 Planungen unter Alexander VII.

1.2.2.1 Vorentwürfe Berninis

1.2.2.2 Der Ausführungsentwurf

2 Der Petersplatz

2.1 Piazza Obliqua

2.1.1 Kolonnaden

2.1.2 Der Obelisk

2.2 Piazza Retta

3 Interpretationsansätze

Schlussbetrachtung

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die städtebauliche und architektonische Entwicklung des Petersplatzes in Rom, insbesondere unter der Leitung von Gian Lorenzo Bernini, um die künstlerischen Intentionen sowie die symbolische Bedeutung dieser Platzanlage zu erschließen.

  • Die historische Genese der Platzgestaltung seit der Antike und die bedeutenden Wendepunkte ab 1612.
  • Die enge Zusammenarbeit zwischen Papst Alexander VII. und Bernini und deren Auswirkungen auf die Entwürfe.
  • Eine detaillierte Analyse der baulichen Elemente wie Piazza Obliqua, Piazza Retta, Kolonnaden und Obelisk.
  • Die Untersuchung verschiedener Interpretationsansätze, vom theologischen Symbolcharakter bis zum theatralischen Raumkonzept.
  • Die städtebauliche Wirkung und der Einfluss des Platzes auf nachfolgende Architekturkonzepte.

Auszug aus dem Buch

1.2.2 Planungen unter Alexander VII.

Bernini, der unter Alexander VII. den „Höhepunkt seines Ruhmes“ erlangte, genoss seinerzeit den höchsten Respekt des Papstes. „[…] Seine Stellung unter Alexander VII. [hätte] glänzender nicht sein können. Der Papst legte großes Gewicht daran, ihn regelmäßig bei Tisch zu sehen, unterhielt sich gerne mit dem geistreichen Künstler und pflegte zu sagen, dass es immer wieder erstaunlich sei, mit welcher Leichtigkeit der Cavaliere Bernini […] zu Kenntnissen und Erkenntnissen gelange, die anderen kaum nach langjährigen Studien zugänglich seien.“

Fabio Chigi, der selbst Architektur studiert hatte und als Papst Alexander VII. 1655 Thron bestieg, griff intensiv in das etwa zweijährige Planungsgeschehen ein. Es stand für ihn außer Frage, Bernini mit der Planung zu beauftragen. Er hatte genaue Vorstellungen, was die Ausgestaltung betraf: „Der erwähnte Portikus soll an den Seiten losgelöst sein, es sollen Flügel sein, die unten einen Winkel bilden, und sie sollen dann parallel sein, man solle sie oben ohne Aufbauten machen, aber mit Balustraden und mit Statuen über jedem Pfeiler.“ Der Platz sollte als Versammlungsraum dienen und sowohl für Auftritte des Papstes aus Benediktionsloggia, als auch für sein Erscheinen am Fenster des Papstpalastes geeignet sein. Darüber hinaus sollte er für Prozessionen dienen und Schutz vor Regen und Sonne für Menschen und Kutschen bieten.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Planungsgeschichte: Dieses Kapitel erläutert die städtebaulichen Entwicklungsphasen des Petersplatzes vor und nach 1612, wobei der Fokus auf den Gestaltungszielen der verschiedenen Päpste liegt.

2 Der Petersplatz: Hier erfolgt eine detaillierte Beschreibung der zentralen architektonischen Komponenten des Platzes, insbesondere der Piazza Obliqua und Piazza Retta.

3 Interpretationsansätze: Das Kapitel befasst sich mit den verschiedenen Deutungsmöglichkeiten des Petersplatzes, unter anderem als symbolische Umarmung der Gläubigen durch die Kirche.

Schlüsselwörter

Gian Lorenzo Bernini, Petersplatz, Papst Alexander VII., Kolonnaden, Piazza Obliqua, Piazza Retta, Vatikanischer Obelisk, Architekturgeschichte, Barock, Städtebau, Interpretationsansätze, Statuenschmuck, Piazza San Pietro.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Seminararbeit?

Die Arbeit analysiert die Architektur und die Planungsgeschichte des Petersplatzes in Rom unter besonderer Berücksichtigung der Entwürfe von Gian Lorenzo Bernini.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die Schwerpunkte liegen auf der Entwicklung der Baugeschichte, der Rolle des Papstes Alexander VII. als Auftraggeber sowie der formalen und symbolischen Interpretation der einzelnen Platzelemente.

Welche Forschungsfrage verfolgt die Arbeit?

Die Arbeit möchte anhand der Planungsgeschichte Aufschluss über die Intentionen von Auftraggeber und Künstler geben und die Vielfältigkeit der Deutungsmöglichkeiten der Platzgestaltung aufzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine kunsthistorische Untersuchung, die auf der Analyse von zeitgenössischen Skizzen, Entwürfen, Schriftquellen (wie Tagebüchern) sowie der fachwissenschaftlichen Sekundärliteratur basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der historischen Entwicklung, die Beschreibung der baulichen Elemente (Kolonnaden, Obelisk, Piazza) sowie die Diskussion verschiedener Interpretationsansätze.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren das Werk?

Bernini, Petersplatz, Kolonnaden, Barock, Alexanders VII. Pontifikat und architektonische Symbolik sind die prägenden Begriffe.

Was ist das Ziel des „Dritten Flügels“ gewesen?

Der nicht ausgeführte „Dritte Flügel“ (Terzo Braccio) sollte einen visuellen östlichen Abschluss bilden und den Übergang zum Platz dramatischer inszenieren, um einen Überraschungseffekt beim Betreten zu erzeugen.

Inwiefern hat Michelangelos Kapitol die Planung des Petersplatzes beeinflusst?

Michelangelos Kapitolsplatz diente als direktes Vorbild für die Einfassung eines einheitlich gestalteten Platzes und inspirierte die Verbindung von trapezoiden und ovalen Formen sowie die Aufstellung von Statuen.

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Detalles

Título
Der Petersplatz in Rom von Gian Lorenzo Bernini. Planungsgeschichte und Deutungsmöglichkeiten
Universidad
Dresden Technical University  (Institut für Kunst- und Musikwissenschaft)
Curso
Exkursionsmodul
Calificación
1,7
Autor
Clara Göbel (Autor)
Año de publicación
2013
Páginas
24
No. de catálogo
V342472
ISBN (Ebook)
9783668324770
ISBN (Libro)
9783668324787
Idioma
Alemán
Etiqueta
petersplatz gian lorenzo bernini planungsgeschichte deutungsmöglichkeiten
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Clara Göbel (Autor), 2013, Der Petersplatz in Rom von Gian Lorenzo Bernini. Planungsgeschichte und Deutungsmöglichkeiten, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/342472
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