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Ausgewählte Projekte der IBA Stadtumbau Sachsen-Anhalt 2010

Title: Ausgewählte Projekte der IBA Stadtumbau Sachsen-Anhalt 2010

Seminar Paper , 2012 , 31 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Clara Göbel (Author)

Art - Architecture / History of Construction
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Summary Excerpt Details

Die Arbeit widmet sich der IBA Fürst Pückler Land 2000-2010 und der IBA Stadtumbau Sachsen-Anhalt 2010. Nachdem zunächst ein kurzer Einblick über die Entstehung der Internationalen Bauausstellung gegeben wurde, soll anschließend ein umfassender Überblick über das Gesamtkonzept der IBA Stadtumbau Sachsen-Anhalt 2010 gegeben werden. Im Anschluss daran sollen ausgewählte Projekte genauer betrachtet und in Kontext gestellt werden. Die Vorstellung der Städte erfolgt nach einem einheitlichen Schema, wobei zunächst kurz auf die Ausgangslage erläutert werden soll und im Anschluss daran Konzeption, Umsetzung und Ergebnisse erklärt werden Obwohl Bauausstellungen in den vergangenen Jahren sehr präsent waren, lässt sich ihre Geschichte bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts nachvollziehen. Bereits 1901 fand auf der Mathildenhöhe in Darmstadt unter dem Titel Ein Dokument deutscher Kunst eine erste solcher Ausstellungen statt, die sich ganz den zeitgenössischen Innovationen versprach.

Völlig neu war das umfassende Gesamtkonzept, das diese Ausstellung bestimmte. Eine großräumige Fläche stand den Architekten, Planern und Künstlern zur freien Gestaltung zur Verfügung. Dort sollte ab 1898 eine Künstlerkolonie von hohem städtebaulichen Anspruch entstehen, die dann im Rahmen der Erstausstellung 1901 präsentiert werden sollte.

Im Gegensatz zu Ausstellungen im eigentlichen Sinne, blieben die Räumlichkeiten die zu diesem Zwecke erschaffen wurden, auch nach Ablauf des Ausstellungszeitraums erhalten. Dies blieb bis heute ein grundlegender Aspekt für internationale Bauausstellungen, die ihre Konzepte nicht nur auf den eigentlichen Ausstellungszeitraum ausrichten, sondern zukunftsorientierte Lösungen bieten wollen.

„Neben der Dokumentation des Leistungsstands von Baugewerbe, Bauindustrie und Architekturschaffen, die die Ausstellungen vor dem ersten Weltkrieg weitgehend prägten, haben vor allem die programmatischen Ausstellungen, die der Bekanntmachung des „Neuen Bauens“ dienten, nicht selten weltweites Aufsehen erregt“. Nicht nur mit diesen Intentionen, sondern auch um in städtebaulichen Problemzonen aktiv zu werden und Lösungen zu finden, fanden inzwischen etwa 50 Bauausstellungen in immer kürzeren Zeitabständen statt.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Die IBA Stadtumbau Sachsen-Anhalt

3 Projekte der IBA Stadtumbau Sachsen-Anhalt 2010

3.1 Aschersleben: Von außen nach innen – Konzentration auf den Kern

3.1.1 Ausgangslage

3.1.2 Projekte

3.1.3 Umsetzung und Ergebnisse

3.2 Dessau-Roßlau: Stadtinseln: Urbane Kerne - landschaftliche Zonen

3.2.1 Ausgangslage

3.2.2 Projekte

3.2.3 Umsetzung und Ergebnisse

3.3 Halle-Neustadt: Balanceakt Doppelstadt

3.3.1 Ausgangslage

3.3.2 Projekte

3.3.3 Umsetzung und Ergebnisse

3.4 Köthen (Anhalt): Homöopathie als Entwicklungskraft

3.4.1 Ausgangslage

3.4.2 Projekte

3.4.3 Umsetzung und Ergebnisse

3.5 Lutherstadt Eisleben: K3 – kleiner, klüger, kooperativer

3.5.1 Ausgangslage

3.5.2 Projekte

3.5.3 Umsetzung und Ergebnisse

3.6 Staßfurt: Aufheben der Mitte

3.6.1 Ausgangslage

3.6.2 Projekte

3.6.3 Umsetzung und Ergebnisse

4 Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Seminararbeit untersucht die Ansätze und Ergebnisse der Internationalen Bauausstellung (IBA) Stadtumbau Sachsen-Anhalt 2010, die unter dem Motto "Weniger ist Zukunft" stand. Das Hauptziel der Arbeit besteht darin, anhand ausgewählter Fallbeispiele aufzuzeigen, wie ostdeutsche Städte auf die Herausforderungen von demografischem Wandel, Deindustrialisierung und städtischer Schrumpfung reagierten und welche Rolle bürgerschaftliches Engagement sowie neue städtebauliche Konzepte dabei spielten.

  • Analyse des IBA-Konzepts im Kontext ostdeutscher Stadtentwicklungsproblematiken.
  • Untersuchung der Strategien zur Identifikationsstärkung und Bürgerbeteiligung.
  • Dokumentation lokaler Umgestaltungsprojekte in ausgewählten Modellstädten.
  • Bewertung des Erfolgs der angewandten städtebaulichen Interventionsmethoden.

Auszug aus dem Buch

3.1 Aschersleben: Von außen nach innen – Konzentration auf den Kern

Mit einer Flächenausdehnung von 156,2 Quadratmetern und etwa 29.300 Einwohnern (01.01.2010) gehört Aschersleben zu den zahlreichen Mittelstädten des Landes. Die geringste Einwohnerzahl der vergangenen 20 Jahre besaß die Stadt 2007 mit 25363 Bürgern.

Als die älteste Stadt Sachsen-Anhalt profiliert sich Aschersleben mit seiner recht intakten Innenstadt. Wie zahlreiche vergleichbare Städte, entwickelte sich die Stadt im 19. Jahrhundert aufgrund von Braunkohlevorkommen im Umland, einer guten Infrastruktur, sowie blühender Industriezweige zur Industriestadt. Diese rasche Entwicklung hatte einen Strukturwandel zur Folge, da bedingt durch den technischen Fortschritt auch Anpassungen der Produktionsmöglichkeiten gefordert wurden. Aufgrund neuer Techniken waren nun weniger Beschäftigte erforderlich, was erste Abwanderungswellen aus Aschersleben nach sich zog. Daraus ergab sich nun der Problem der schrumpfenden Stadt mit Leerstand wertvoller Altbauimmobilien in der Innenstadt und zunehmender Bevölkerung in Neubaugebieten am Stadtrand.

Als zentralen Missstand für Aschersleben ermittelte die IBA den „Innenstadtring als Schnittstelle im Stadtgefüge“.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung gibt einen historischen Abriss über das Entstehen Internationaler Bauausstellungen und führt in die spezifische Thematik der IBA Stadtumbau Sachsen-Anhalt 2010 ein.

2 Die IBA Stadtumbau Sachsen-Anhalt: Dieses Kapitel erläutert das übergeordnete Konzept "Weniger ist Zukunft" und beschreibt die strukturellen sowie demografischen Herausforderungen, denen sich die IBA in Sachsen-Anhalt stellen musste.

3 Projekte der IBA Stadtumbau Sachsen-Anhalt 2010: Das Hauptkapitel detailliert sechs ausgewählte Projektstädte (Aschersleben, Dessau-Roßlau, Halle-Neustadt, Köthen, Eisleben, Staßfurt) hinsichtlich ihrer jeweiligen Ausgangslage, der konkreten IBA-Projekte und deren Umsetzung.

4 Zusammenfassung: Die Arbeit schließt mit einer Erfolgsbilanz der achtjährigen Maßnahmen und diskutiert die langfristige Bedeutung der IBA als prozessorientiertes Modell für den Umgang mit städtischer Schrumpfung.

Schlüsselwörter

IBA Stadtumbau Sachsen-Anhalt, Internationale Bauausstellung, Stadtumbau, Schrumpfende Städte, Demografischer Wandel, Städtebau, Bürgerbeteiligung, Strukturwandel, Aschersleben, Dessau-Roßlau, Halle-Neustadt, Köthen, Eisleben, Staßfurt, Weniger ist Zukunft.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die Durchführung, Konzeption und Ergebnisse der Internationalen Bauausstellung (IBA) Stadtumbau Sachsen-Anhalt 2010.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Zu den Schwerpunkten gehören der Umgang mit demografischem Wandel, Deindustrialisierung, Leerstandsmanagement und die Förderung von Identifikation durch bürgerschaftliches Engagement.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die Analyse, wie die gewählten Städte die Herausforderungen der Schrumpfung durch innovative städtebauliche Strategien und Bürgerbeteiligung zu bewältigen versuchten.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer deskriptiven Analyse von städtebaulichen Fallbeispielen und deren Kontextualisierung innerhalb des IBA-Programms.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil widmet sich detailliert sechs ausgewählten Projektstädten, wobei für jede Stadt die Ausgangssituation, die spezifischen Projekte und deren Umsetzung aufgezeigt werden.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wesentlichen Begriffe sind IBA Stadtumbau, Stadtumbau, demografischer Wandel, Schrumpfung, städtebauliche Konzepte und Bürgerbeteiligung.

Welche Rolle spielte die Bürgerbeteiligung in Aschersleben?

In Aschersleben wurden die Bürger aktiv durch Kunstprojekte wie die "DRIVE THRU Gallery" und die Einbindung in Lichtinstallationen motiviert, sich mit dem städtischen Raum auseinanderzusetzen.

Warum war das Projekt in Staßfurt für das Stadtbild so bedeutsam?

Staßfurt litt unter massiven Bergbauschäden und dem Verlust des historischen Zentrums; das Projekt "Aufheben der Mitte" flutete den Senkungstrichter und schuf einen See, um die verlorene Stadtmitte symbolisch zurückzugewinnen.

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Details

Title
Ausgewählte Projekte der IBA Stadtumbau Sachsen-Anhalt 2010
College
Dresden Technical University  (Institut für Kunst- und Musikwissenschaft)
Course
Baukultur ausstellen: Internationale Bauausstellungen 1901-2013
Grade
1,3
Author
Clara Göbel (Author)
Publication Year
2012
Pages
31
Catalog Number
V342473
ISBN (eBook)
9783668324886
ISBN (Book)
9783668324893
Language
German
Tags
ausgewählte projekte stadtumbau sachsen-anhalt
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Clara Göbel (Author), 2012, Ausgewählte Projekte der IBA Stadtumbau Sachsen-Anhalt 2010, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/342473
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