HIV-Infizierte und AIDS Patienten haben besondere Ernährungserfordernisse, um beispielsweise dem Wasting Syndrom vorzubeugen. Dieser Text bietet daher aktuelle Ernährungsregeln beziehungsweise Empfehlungen bei HIV.
Inhaltsverzeichnis
- Vermeidung der Mangelernährung geht vor
- Ernährungsstatus regelmäßig erfassen
- Ernährungstherapie bei HIV-Infektion
- Ziele der Ernährungstherapie bei HIV-Infizierten
- Ursachen des Gewichtsverlustes und der Mangelernährung
- Körpergewicht, Körperzusammensetzung und Ernährungsstatus
- BMI-Grenzwerte für Erwachsene (18 Jahre und älter)
- Wasting-Syndrom bei HIV-Infizierten
- Prophylaxe von Lebensmittelinfektionen
- Lipodystrophien und Veränderung der metabolischen Laborparameter
- Möglichkeiten der Immunmodulation
- Nahrungsinhaltsstoffe mit immunmodulatorischen Effekten
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Arbeit befasst sich mit den Ernährungsbedürfnissen von HIV-Infizierten und zielt darauf ab, wissenschaftlich fundierte Empfehlungen für die Praxis zu liefern. Im Fokus stehen die Vermeidung von Mangelernährung und Wasting Syndrom, die Optimierung des Ernährungszustands sowie die Möglichkeiten der Immunmodulation durch Ernährung.
- Ernährungstherapie bei HIV-Infizierten
- Vermeidung von Mangelernährung und Wasting Syndrom
- Optimierung des Ernährungszustands
- Prophylaxe von Lebensmittelinfektionen
- Immunmodulation durch Ernährung
Zusammenfassung der Kapitel
Das erste Kapitel beleuchtet die Bedeutung der Vermeidung von Mangelernährung bei HIV-Infizierten. Es werden die Ursachen für Gewichtsverlust und Mangelernährung sowie die Notwendigkeit der regelmäßigen Erfassung des Ernährungszustands erläutert.
Das zweite Kapitel befasst sich mit der Ernährungstherapie bei HIV-Infektion. Es werden die Ziele der Ernährungstherapie, die Ursachen des Gewichtsverlustes und der Mangelernährung sowie die Bedeutung der Körperzusammensetzung und des BMI behandelt.
Das dritte Kapitel widmet sich dem Wasting Syndrom bei HIV-Infizierten und den Möglichkeiten der Prophylaxe von Lebensmittelinfektionen.
Das vierte Kapitel behandelt Lipodystrophien und Veränderungen der metabolischen Laborparameter bei HIV-Infizierten.
Das fünfte Kapitel stellt die Möglichkeiten der Immunmodulation durch Ernährung vor und beleuchtet die Rolle bestimmter Nährstoffe mit immunmodulatorischen Effekten.
Schlüsselwörter
HIV-Infektion, Ernährung, Mangelernährung, Wasting Syndrom, Ernährungstherapie, Immunmodulation, Lebensmittelinfektionen, Lipodystrophien, Körperzusammensetzung, BMI, Mikro- und Makronährstoffe, Nahrungsinhaltsstoffe, Diätassistenten, Gesundheitsförderung, Diätetik.
Häufig gestellte Fragen
Was ist das Wasting-Syndrom bei HIV?
Es beschreibt einen unfreiwilligen Gewichtsverlust von mehr als 10 % des Körpergewichts, oft einhergehend mit Fieber und Durchfall.
Warum ist Mangelernährung bei HIV gefährlich?
Sie schwächt das Immunsystem zusätzlich und kann den Krankheitsverlauf von AIDS beschleunigen.
Wie wichtig ist die Hygiene bei der Ernährung?
Sehr wichtig. HIV-Infizierte sollten Lebensmittelinfektionen vermeiden, indem sie auf rohe Eier, rohes Fleisch und unpasteurisierte Milchprodukte verzichten.
Was sind Lipodystrophien?
Dies sind Fettverteilungsstörungen, die als Nebenwirkung der HIV-Medikamente auftreten können und spezielle Ernährungsanpassungen erfordern.
Kann Ernährung das Immunsystem bei HIV unterstützen?
Ja, eine gezielte Zufuhr von Mikronährstoffen und immunmodulierenden Inhaltsstoffen kann die Abwehrkräfte stärken.
- Arbeit zitieren
- Sven-David Müller (Autor:in), 2016, Ernährungsempfehlungen bei HIV, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/343244