Die Kernfrage dieser Hausarbeit lautet „Welche der internen IT-Applikationen eines Unternehmens sind cloudfähig?“. Ziel ist es, den Begriff Cloudfähigkeit zu schärfen und einen Überblick über die Anforderungen zu bekommen, die zu erfüllen sind, damit eine bereits intern verwendete Information Technology (IT)-Applikation eines Unternehmens cloudfähig ist.
Im Laufe der Arbeit entsteht somit ein Kriterienkatalog, an Hand dessen Applikationen auf Cloudfähigkeit geprüft werden können. Auf dieser Grundlage sollen anschließend die verschiedenen Applikationstypen, die in einem Unternehmen zum Einsatz kommen auf ihre Cloudfähigkeit geprüft werden. Mit dem Kriterienkatalog können im Anschluss auch weitere Applikationen oder Applikationstypen auf ihre Cloudfähigkeit untersucht werden.
Inhaltsverzeichnis
1 CLOUDFÄHIGE IT-APPLIKATIONEN EINES UNTERNEHMENS
1.1 Aktualität des Themas
1.2 Zielsetzung der Seminararbeit
1.3 Aufbau der Seminararbeit
2 GRUNDLAGEN
2.1 Applikationen
2.1.1 Begriffsdefinition
2.1.2 Klassische IT-Applikationen eines Unternehmens
2.2 Cloud Computing
2.2.1 Begriffsdefinition
2.2.2 Kriterien des Cloud Commputing
3 UNTERSUCHUNG
3.1 Cloudfähigkeit
3.1.1 Sicherheit
3.1.2 Identity Management
3.1.3 Skalierbarkeit
3.1.4 Datenbankverbindung
3.2 Cloudfähige Applikationen
3.2.1 Probleme bei der Beurteilung
3.2.2 Beantwortung der Kernfrage
4 ZUSAMMENFASSUNG UND AUSBLICK
4.1 Zusammenfassung
4.2 Ausblick
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit untersucht die zentrale Frage, welche internen IT-Applikationen eines Unternehmens für das Cloud Computing geeignet sind, um daraus einen Kriterienkatalog für die Cloudfähigkeit abzuleiten.
- Grundlagen von IT-Applikationen und Cloud Computing
- Kriterienkatalog zur Bewertung der Cloudfähigkeit
- Anforderungen an Sicherheit, Identity Management und Skalierbarkeit
- Einordnung von Applikationsarchitekturen im Kontext der Cloud
- Einfluss von Alter und Komplexität auf die Cloud-Migration
Auszug aus dem Buch
3.1.1 SICHERHEIT
Der am häufigsten genannte Aspekt, der beim Thema Cloud Commputing aufkommt, (nach CAPGEMINI, 2016, Motive für den Aufbau der eigenen Cloud verändern sich) ist der der Sicherheit. Hier geht es hauptsächlich um zwei Aspekte. Zum einen, um die direkte Frage, „Wie sicher sind die jeweiligen Cloudanbieter tatsächlich?“ und zum anderen darum, welche gesetzlichen Vorgaben und vertraglichen Vereinbarungen ein Unternehmen binden, vertragliche oder personenbezogene Daten unternehmensintern oder landesintern zu halten. Viele Cloudanbieter haben durch den in Kapitel 2.2 genannten Punkt „Resource Pooling“ ihre Rechenzentren auf der Welt in unterschiedlichen Ländern und teilweise sogar auf unterschiedlichen Kontinenten stehen. Es ist also bei einer Verlagerung einer IT-Applikation in die Cloud darauf zu achten, dass die Daten, die diese Applikation verarbeitet oder erzeugt oder auf die sie zurückgreift die Unternehmensnetzgrenze oder sogar die Landesgrenze verlassen dürfen.
Hierrüber hinaus ist ein weiterer Aspekt, dass die Anwender einer Cloud durch den oben genannten Punkt nicht einmal wissen wo die Daten gerade physikalisch liegen. Sie haben also nicht mehr die Oberhand über die Lagerung der Daten.
Zusammenfassung der Kapitel
1 CLOUDFÄHIGE IT-APPLIKATIONEN EINES UNTERNEHMENS: Einleitung in die Relevanz des Themas Cloud Computing und Definition der Zielsetzung der Arbeit.
2 GRUNDLAGEN: Definition der Begriffe Applikation und Cloud Computing sowie Analyse der klassischen Unternehmens-IT und Cloud-Eigenschaften.
3 UNTERSUCHUNG: Detaillierte Prüfung der technischen und prozessualen Kriterien für Cloudfähigkeit sowie Bewertung der Möglichkeiten zur Migration bestehender Systeme.
4 ZUSAMMENFASSUNG UND AUSBLICK: Zusammenfassende Betrachtung der Ergebnisse und Prognose zur zukünftigen Rolle von Cloud-Lösungen in Unternehmen.
Schlüsselwörter
Cloud Computing, Cloudfähigkeit, IT-Applikationen, ERP-Systeme, Sicherheit, Identity Management, Skalierbarkeit, Datenbankverbindung, Unternehmensressourcen, Cloud-Migration, Legacy-Anwendungen, IT-Infrastruktur.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundlegend?
Die Arbeit analysiert, unter welchen Voraussetzungen unternehmensinterne IT-Applikationen in die Cloud migriert werden können.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die Schwerpunkte liegen auf den technischen Grundlagen des Cloud Computings, der Definition von Cloudfähigkeit und der Untersuchung von Herausforderungen bei der Migration klassischer Software.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Ziel ist die Erstellung eines Kriterienkatalogs, mit dem Unternehmen die Cloudfähigkeit ihrer bestehenden IT-Systeme bewerten können.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Es erfolgt eine literaturbasierte Analyse, die theoretische Definitionen mit praktischen Anforderungen an Systemarchitekturen und Sicherheitsaspekte verknüpft.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil befasst sich mit der detaillierten Untersuchung technischer Aspekte wie Sicherheit, Identity Management, Skalierbarkeit und Datenbankanbindungen im Cloud-Kontext.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Wichtige Begriffe sind Cloudfähigkeit, IT-Applikationen, Skalierbarkeit, Sicherheit, Legacy-Anwendungen und Cloud Computing.
Warum ist das Alter einer Anwendung für die Cloudfähigkeit relevant?
Ältere Anwendungen sind oft monolithisch strukturiert und wurden nicht für Cloud-Umgebungen entwickelt, was eine Migration technisch aufwendig und oft unwirtschaftlich macht.
Welche Rolle spielt das Identity Management (IdM)?
Das IdM muss von einer rein internen Netzwerklösung zu einer cloudfähigen Architektur weiterentwickelt werden, um sicheren Zugriff von überall zu gewährleisten.
Ist jedes ERP-System automatisch cloudfähig?
Nein, die Cloudfähigkeit ist kein Merkmal einer gesamten Applikationskategorie, sondern muss für jede Software individuell anhand spezifischer Kriterien geprüft werden.
- Citar trabajo
- Felix Mausberg (Autor), 2016, Die Cloud. Welche der internen IT-Applikationen eines Unternehmens sind cloudfähig?, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/343266