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FEM-Temperaturanalyse mit Konvektion und Wärmequelle. Thermische Simulation einer Elektronik-Leiterplatte mit der Finite Elements Software MEANS

Titel: FEM-Temperaturanalyse mit Konvektion und Wärmequelle. Thermische Simulation einer Elektronik-Leiterplatte mit der Finite Elements Software MEANS

Technischer Bericht , 2016 , 31 Seiten

Autor:in: Roland Schmidt (Autor:in)

Elektrotechnik
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Dokumentation beinhaltet die Beschreibung der Thermischen Simulation einer Elektronik-Leiterplatte mit der Finite-Elements-Software MEANS und dem Zusatzmodell Temperature.

Aus dem Inhalt:

Aufbau der Baugruppe;
3D-Modell;
Zusatzmodul TEMPERATURE;
Instationäre Temperaturfeldberechnungen;
Netzgenerierung mit dem Abbildungsverfahren;
2D-Netzgenerierung;
Verschiebung der Knotenpunkte;
Netz-Verfeinerung;
Z-Erhebung

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

Thermische FE-Simulation einer Elektronik-Leiterplatte

Aufbau der Baugruppe

Zusatzmodul TEMPERATURE

Eingabe der Materialdaten

Erzeugung der Punktwärmequelle

Erzeugung der Konvektionsbelastung

FEM-Analyse starten

Ergebnisauswertung

OpenGL-Echtzeit-Postprozessor

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit dient als praxisorientierte Anleitung zur Durchführung einer thermischen Finite-Elemente-Analyse (FE-Simulation) einer Elektronik-Leiterplatte unter Verwendung des Programmsystems MEANS. Das primäre Ziel ist es, dem Anwender den Workflow von der Modellierung der Baugruppe über die Definition von Randbedingungen bis hin zur Auswertung der Temperaturverteilung in einem stationären oder instationären Zustand zu vermitteln.

  • Struktureller Aufbau einer Elektronik-Baugruppe im FEM-Modell
  • Definition thermischer Randbedingungen wie Punktwärmequellen und Konvektion
  • Methodik der Netzgenerierung und lokalen Netzverfeinerung
  • Durchführung instationärer Temperaturfeldberechnungen mit Zeitschrittsteuerung
  • Visualisierung und Post-Processing der Ergebnisse mittels OpenGL

Auszug aus dem Buch

Zusatzmodul TEMPERATURE

Das Zusatzmodul MEANS-TEMPERATURE beinhaltet einen Modul zur stationären (eingeschwungenen) und instationären (transienten) Temperaturfeldberechnung. Dieser Modul kann auch zur Berechnung beliebiger Potentialprobleme (z.B. elektrisches Feld oder Sickerströmung) eingesetzt werden.

Alle verwendeten Finiten Elemente können folgende Randbedingungen verarbeiten:

• Vorgegebene Knotentemperaturvorgaben [K]

• Konvektion an allen Flächen [Watt/(m*m*K)]

• Punktquelle an Knoten [Watt]

• flächenhafte Wärmequellen an allen Flächen [Watt/(m*m)]

• volumenbezogene Wärmequellen [Watt/(m*m*m)]

Positive Flächenquellen oder Volumenquellen bedeuten dabei immer einen Wärmeeintrag in das Finite Element. Ein positiver Konvektionskoeffizient bedeutet eine Wärmeabgabe an die Umgebung, sofern die Umgebungstemperatur unter der zu berechnenden Temperatur des Finiten Elements liegt. Strahlung ist als Randbedingung nicht vorgesehen, da sie durch ihre Abhängigkeit von der vierten Potenz der Temperatur enorme Rechenzeitanstiege verursachen würde. Für viele technische Anwendungen ist es ausreichend, die Strahlung durch einen konvektiven Wärmeübergang anzunähern.

Zusammenfassung der Kapitel

Thermische FE-Simulation einer Elektronik-Leiterplatte: Einleitende Betrachtung des Simulationsszenarios inklusive der geometrischen Problemstellung und der symmetrischen Modellvereinfachung.

Aufbau der Baugruppe: Detaillierte Darstellung der geometrischen Komponenten und der spezifischen Materialeigenschaften zur Vorbereitung der Vernetzung.

Zusatzmodul TEMPERATURE: Erläuterung der funktionalen Möglichkeiten des Moduls zur stationären und instationären thermischen Analyse sowie der unterstützten physikalischen Randbedingungen.

Eingabe der Materialdaten: Anleitung zur Zuweisung thermischer Kennwerte an die verschiedenen Elementgruppen des FE-Modells.

Erzeugung der Punktwärmequelle: Schritt-für-Schritt-Anleitung zur Definition lokaler Wärmelasten an spezifischen Knoten des Modells.

Erzeugung der Konvektionsbelastung: Beschreibung der Implementierung von Oberflächenkühlungseffekten basierend auf physikalischen Konvektionskoeffizienten.

FEM-Analyse starten: Prozessschritte zum Aufruf des Solvers und zur Überprüfung der Berechnungsstatusmeldungen auf Plausibilität.

Ergebnisauswertung: Visualisierung der berechneten Temperaturfelder unter Nutzung definierter Farbskalen zur besseren Lesbarkeit der Daten.

OpenGL-Echtzeit-Postprozessor: Einsatz der OpenGL-basierten Grafik zur räumlichen Auswertung und Animation von Simulationsdaten.

Schlüsselwörter

Finite-Elemente-Methode, FE-Simulation, Elektronik-Leiterplatte, Temperaturfeldberechnung, Wärmequelle, Konvektion, MEANS, Netzgenerierung, Instationäre Berechnung, Post-Processing, Wärmeleitfähigkeit, Strukturmechanik, Randbedingungen, OpenGL, Simulation.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit bietet eine technische Anleitung für die thermische Simulation einer elektronischen Baugruppe mittels des Programmsystems MEANS.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der Netzgenerierung, der Anwendung thermischer Lasten wie Punktquellen und Konvektion sowie der Auswertung der Ergebnisse.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist die Berechnung der Temperaturverteilung auf einer Leiterplatte unter definierten Kühlungs- und Wärmeeintragsbedingungen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird die Finite-Elemente-Methode (FEM) zur numerischen Lösung der thermischen Feldgleichungen angewandt.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil umfasst den gesamten Workflow: vom Aufbau des 3D-Modells über die Netzgenerierung bis zur Analyse von stationären und transienten Temperaturzuständen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind FEM-Analyse, Wärmemanagement, Leiterplattensimulation, Konvektion und transiente Wärmeberechnung.

Wie geht das Programm mit instationären Berechnungen um?

Das Programm bietet eine automatische Zeitschrittweitenanpassung, um bei hoher Genauigkeit Rechenzeit zu sparen und den eingeschwungenen Zustand effizient zu erkennen.

Warum wird Strahlung im Modell vernachlässigt?

Aufgrund der mathematischen Abhängigkeit von der vierten Potenz der Temperatur würde Strahlung enorme Rechenzeitanstiege verursachen; sie wird stattdessen durch konvektive Terme angenähert.

Ende der Leseprobe aus 31 Seiten  - nach oben

Details

Titel
FEM-Temperaturanalyse mit Konvektion und Wärmequelle. Thermische Simulation einer Elektronik-Leiterplatte mit der Finite Elements Software MEANS
Autor
Roland Schmidt (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2016
Seiten
31
Katalognummer
V343354
ISBN (eBook)
9783668334335
ISBN (Buch)
9783668334342
Sprache
Deutsch
Schlagworte
fem-temperaturanalyse konvektion wärmequelle thermische simulation elektronik-leiterplatte finite elements software means
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Roland Schmidt (Autor:in), 2016, FEM-Temperaturanalyse mit Konvektion und Wärmequelle. Thermische Simulation einer Elektronik-Leiterplatte mit der Finite Elements Software MEANS, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/343354
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Leseprobe aus  31  Seiten
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