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Aktienrückkäufe börsennotierter Unternehmen. Die institutionellen Rahmenbedingungen in Deutschland und den USA

Título: Aktienrückkäufe börsennotierter Unternehmen. Die institutionellen Rahmenbedingungen in Deutschland und den USA

Trabajo Escrito , 2015 , 18 Páginas , Calificación: 1,5

Autor:in: Juliane Kröger (Autor)

Economía - Finanzas
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Historisch gesehen haben Unternehmen Kapitalausschüttungen an die Anteilseigner meist in Form von Dividenden durchgeführt. In den letzten Jahren haben sich allerdings auch Aktienrückkäufe zu einer zunehmend beliebten Alternative für Unternehmen in den meisten großen Märkten entwickelt. Inwiefern sich die gesetzlichen Rahmenbedingungen in den USA und in Deutschland unterscheiden und wie diese Unterschiede den Nutzen von Aktienrückkaufprogrammen beeinflussen ist Gegenstand dieser Arbeit.

Um diese Frage zu beantworten, werden zunächst die verschiedenen Gründe und Methoden für Aktienrückkäufe erläutert. Darauffolgend wird die Entwicklung und die Situation von Aktienrückkäufen in den USA und in Deutschland dargestellt. Anschließend werden die unterschiedlichen gesetzlichen Rahmenbedingungen in den beiden Ländern sowie deren Auswirkungen erklärt.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Einführung

2 Gründe für Aktienrückkäufe

2.1 Ausschüttung überschüssiger Liquidität

2.2 Erhöhung des Aktienkurses

2.3 Anpassung der Kapitalstruktur

2.4 Aktienrückkäufe für Akquisitionen

2.5 Stock-Option-Programme

2.6 Schutz gegen feindliche Übernahmen

3 Methoden des Aktienrückkaufs

3.1 Rückkauf über die Börse

3.2 Öffentliches Rückkaufangebot

3.2.1 Festpreisangebot

3.2.2 Holländisches Auktionsverfahren

3.2.3 Ausgabe handelbarer Verkaufs-Optionen

3.3 Privat ausgehandelter Aktienrückkauf

4 Empirie-basierte Beobachtung der Märkte

5 Länderspezifische institutionelle Rahmenbedingungen

5.1 Rahmenbedingungen in den USA

5.2 Rahmenbedingungen in Deutschland

5.3 Vergleich der verschiedenen institutionellen Rahmenbedingungen

6 Zusammenfassung und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die Unterschiede in den institutionellen Rahmenbedingungen für Aktienrückkäufe börsennotierter Unternehmen in Deutschland und den USA, um zu verstehen, wie diese regulatorischen Differenzen die Nutzung und den Erfolg von Rückkaufprogrammen beeinflussen.

  • Grundlagen und Motive von Aktienrückkaufprogrammen
  • Methodische Ansätze bei der Durchführung von Aktienrückkäufen
  • Empirische Marktanalyse und historische Entwicklungen
  • Rechtliche Rahmenbedingungen im Vergleich (SEC vs. KonTraG/Aktiengesetz)
  • Einfluss der Regulierung auf die Unternehmenspraxis

Auszug aus dem Buch

3 Methoden des Aktienrückkaufs

Bei diesem Verfahren werden die Aktien über eine organisierte Wertpapierbörse, üblicherweise mit Hilfe eines Brokers, im normalen Handel zurückgekauft. Die Nutzung eines Brokers bietet der Gesellschaft den Vorteil, dass sie am Markt nicht als Käufer zu erkennen und den anderen Marktteilnehmern somit nicht bekannt ist, welche Handlungen sie vornimmt. Rückkäufe über die Börse finden meist über einen längeren Zeitraum statt und bieten dem Unternehmen viel Flexibilität. So kann der Vorstand Rückkaufaktionen vorzeitig aussetzen, falls der gewünschte Effekt nicht eintritt oder das Unternehmen einen besseren Nutzen für das eingesetzte Kapital findet. Auf der anderen Seite kann der Vorstand das zurückzukaufende Volumen erhöhen, beispielsweise um ungerechtfertigten Aktienkursverfallen entgegenzuwirken. Neben der hohen Flexibilität sind auch die geringen Kosten ein Argument für diese Methode. Anstelle einer Prämie muss das Unternehmen nur den aktuellen Börsenkurs zahlen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einführung: Die Arbeit führt in die zunehmende Bedeutung von Aktienrückkäufen als alternatives Ausschüttungsinstrument ein und skizziert die historisch unterschiedliche Entwicklung in den USA und Deutschland.

2 Gründe für Aktienrückkäufe: Dieses Kapitel erläutert die ökonomischen Motive wie Liquiditätsausschüttung, Kursstützung, Kapitalstrukturanpassung und Abwehr feindlicher Übernahmen.

3 Methoden des Aktienrückkaufs: Es werden die verschiedenen technischen Verfahren des Aktienrückkaufs, insbesondere der Rückkauf über die Börse und verschiedene öffentliche Angebote, detailliert beschrieben.

4 Empirie-basierte Beobachtung der Märkte: Hier erfolgt eine Analyse der historischen Rückkaufaktivitäten, wobei die stark wachsende Bedeutung in den USA und die moderatere Entwicklung in Deutschland hervorgehoben werden.

5 Länderspezifische institutionelle Rahmenbedingungen: Dieses Kapitel vergleicht die rechtlichen Rahmenbedingungen, insbesondere die SEC-Regulierung in den USA und das deutsche Aktienrecht nach Einführung des KonTraG.

6 Zusammenfassung und Ausblick: Die wesentlichen Ergebnisse werden zusammengefasst und die Frage diskutiert, ob und wie die regulatorischen Unterschiede das Verhalten deutscher Unternehmen nachhaltig beeinflussen.

Schlüsselwörter

Aktienrückkauf, Kapitalausschüttung, Dividendenpolitik, institutionelle Rahmenbedingungen, KonTraG, SEC, Safe Harbor Regulation, Festpreisangebot, Holländisches Auktionsverfahren, Kapitalmarkt, Eigenkapital, Aktienkurs, Unternehmensführung, Finanzierungsinstrument, Ausschüttungsquote.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit?

Die Arbeit analysiert die Unterschiede zwischen den USA und Deutschland hinsichtlich der institutionellen Voraussetzungen und der praktischen Anwendung von Aktienrückkäufen bei börsennotierten Unternehmen.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Neben den betriebswirtschaftlichen Gründen für Rückkaufprogramme stehen insbesondere die regulatorischen Unterschiede zwischen dem US-amerikanischen und deutschen Recht sowie die verschiedenen Rückkaufmethoden im Fokus.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Es soll geklärt werden, inwiefern die gesetzlichen Rahmenbedingungen in beiden Ländern den Nutzen und die Umsetzung von Aktienrückkaufprogrammen beeinflussen.

Welche methodische Vorgehensweise wird gewählt?

Die Autorin nutzt eine theoretische Analyse sowie eine Auswertung empirischer Daten, um die Märkte und die rechtlichen Rahmenbedingungen vergleichend gegenüberzustellen.

Was ist der wesentliche Inhalt des Hauptteils?

Der Hauptteil behandelt die theoretischen Motive, die verschiedenen technischen Rückkaufmethoden sowie eine ausführliche Gegenüberstellung der US-amerikanischen Börsenregulierung (SEC) und des deutschen Aktienrechts (KonTraG).

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind unter anderem Aktienrückkauf, Kapitalausschüttung, institutionelle Rahmenbedingungen, Safe Harbor, KonTraG und die Gegenüberstellung von Marktmechanismen in Deutschland und den USA.

Wie unterscheidet sich die Ankündigungspflicht in den USA von der in Deutschland?

In Deutschland ist eine Ad-hoc-Meldung für den Beginn eines Programms zwingend, während die Anforderungen in den USA weniger strikt sind und der tatsächliche Start nach einer Ankündigung zeitlich stark variieren kann.

Warum spielt die Abwehr feindlicher Übernahmen in Deutschland eine geringere Rolle?

Da in Deutschland das Rückkaufvolumen streng auf 10 % des Grundkapitals limitiert ist, bietet dieses Instrument im Vergleich zu den USA weniger Spielraum für eine effektive Abwehrstrategie.

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Detalles

Título
Aktienrückkäufe börsennotierter Unternehmen. Die institutionellen Rahmenbedingungen in Deutschland und den USA
Universidad
European School of Business Reutlingen
Curso
Angewandtes Rechnungswesen und Unternehmensfinanzierung
Calificación
1,5
Autor
Juliane Kröger (Autor)
Año de publicación
2015
Páginas
18
No. de catálogo
V343467
ISBN (Ebook)
9783668337725
ISBN (Libro)
9783668337732
Idioma
Alemán
Etiqueta
Aktienrückkäufe börsennotiert Rahmenbedingungen Kapitalausschüttungen USA Deutschland
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Juliane Kröger (Autor), 2015, Aktienrückkäufe börsennotierter Unternehmen. Die institutionellen Rahmenbedingungen in Deutschland und den USA, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/343467
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